David Essex

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David Essex

David Essex (* 23. Juli 1947 als David Albert Cook in London) ist ein britischer Sänger und Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Essex wuchs im Londoner East End auf und spielte ab 1963 als Schlagzeuger bei einer Band namens The Everons. Zwischen 1963 und 1970 veröffentlichte er zehn Singles – seit Dezember 1964 unter dem Namen David Essex − die meist ohne nennenswerten Erfolg blieben. Can't Nobody Love You konnte sich über die Jahreswende 1965/1966 in den Top Twenty von Radio London platzieren,[1] Thigh High schaffte es im September 1966 bis auf Platz 26 in den Hauptstadtcharts.[2]

1970 versuchte er sich als Schauspieler und hatte in Assault seine erste Nebenrolle. Der Durchbruch gelang ihm 1971, als er sich in einem Casting gegen 600 Mitbewerber durchsetzte und im Musical Godspell die Rolle des Jesus bekam. In der Rolle als Jim MacLaine spielte er 1973 zusammen mit Ringo Starr, Keith Moon und Billy Fury in That'll Be the Day. Für diesen Film schrieb Essex das Stück Rock On, welches im Sommer 1973 auf Platz 3 in Großbritannien[3] und auf Platz 5 in den USA[4] kletterte. Ende 1973 hatte er mit der Nachfolgesingle Lamplight einen weiteren Top-10-Hit in Großbritannien.[3]

Im Herbst 1974 hatte Essex mit I'm Gonna Make You a Star seinen ersten Nummer-1-Hit in Großbritannien, gefolgt von Stardust (Platz 7).[3] So hieß auch der zweite Jim-MacLaine-Film, in dem Essex zusammen mit Adam Faith, Keith Moon, Dave Edmunds und Larry Hagman spielte. Rolling Stone kam im Sommer 1975 bis auf Platz 5 und mit Hold Me Close hatte Essex im Herbst 1975 eine weitere Nummer 1 in Großbritannien.[3]

1978 spielte er die Rolle des Che Guevara in Tim Rices/Andrew Lloyd Webbers Evita. Hierfür entstand die Single Oh What a Circus (Platz 3 in der britischen Hitparade)[3]. Im gleichen Jahr nahm er auch am Album Jeff Wayne’s Musical Version of the War of the Worlds teil und sang die Rolle des „Artilleryman“. Der von Tim Rice und Mike Batt geschriebene Song A Winter's Tale erschien 1982 und kam bis auf Platz 2 in den UK-Charts.[3]

Diskografie[Bearbeiten]

Singles
  • Can’t Nobody Love You (1965)
  • Thigh High (1966)
  • A Dog’s Life (1970)
  • Rock On (1973)
  • Lamplight (1973)
  • America (1973)
  • I’m Gonna Make You a Star (1974)
  • Stardust (1974)
  • If I Could (1974)
  • Rolling Stone (1975)
  • Hold Me Close (1975)
  • City Lights (1976)
  • Out on the Street (1976)
  • Cool Out Tonight (1977)
  • Oh What a Circus (1978)
  • Silver Dream Machine (1980)
  • Hot Love (1980)
  • A Winter's Tale (1982)
  • Tahiti (1983)
Alben
  • Rock On (1973)
  • David Essex (1974)
  • All The Fun of the Fair (1975)
  • On Stage (1976)
  • On Tour (1976)
  • Out on the Street (1976)
  • Gold & Ivory (1977)
  • Hold Me Close (1979)
  • Imperial Wizard (1979)
  • Silver Dream Racer (1980)
  • Hot Love (1980)
  • Be-Bop The Future (1981)
  • Stage Struck (1982)
  • The Whisper (1983)
  • Mutiny! (1983)

Filmografie/Theater[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Early Radio London Fab Forties vom 9. Januar 1966 bei RadioLondon.co.uk
  2. Field's Fab Forty vom 4. September 1966 bei RadioLondon.co.uk
  3. a b c d e f chartstats.com, UK-Chartplatzierungen
  4. Joel Whitburn: The Billboard Book of Top 40 Hits. 7. Auflage. Billboard Books, New York 2000, ISBN 0-8230-7690-3, S. 216.

Weblinks[Bearbeiten]