David Linx

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David Linx, 2011

David Linx (* 22. März 1965 in Brüssel) ist ein belgischer Jazz-und Chanson-Sänger und Komponist.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Linx, dessen Vater Leiter des Jazzfestivals von Middelheim war, versuchte sich an Klavier, Schlagzeug, Percussion und Flöte, bevor er zum Gesang wechselte, den er am Konservatorium in Brüssel studierte. Linx startete 1988 ein James Baldwin-Projekt, der auf Linx‘ erster Aufnahme „A Lover´s Question“ 1988 seine Gedichte liest. Sein James-Baldwin-Projekt setzte er in den 1980ern u.a. mit Diederik Wissels, Slide Hampton, Steve Coleman, Toots Thielemans, Deborah Brown, der Sängerin Victor Lazlo (auf seinem Album „Where Rivers join“ 1990) und dem belgischen Gitarristen Pierre Van Dormael fort (der auch Kompositionen beitrug).

Mit dem Trio von Jack van Poll nahm er sein nächstes Album auf (1990). Seit 1992 wird er im Duo von Diederik Wissels begleitet, den er von Kindheitstagen an kennt. Ihre erste gemeinsame Aufnahme „Kamook“ erschien im selben Jahr, ihr Duo-Album „This time“ 2003 (Chant du Monde). Daneben begleitete ihn auch die Pianistin Nathalie Loriers (auf „Standards“ 1997 neben Wissels, „When time takes its share“ 1991). 1994 erschien sein erstes Album „Up Close“ beim französischen Label Bleu, gefolgt von „From this day forward“ 1996 und „Bandarkâh“ 1998, alle im Duo mit Wissels. 2001 erschien „Heartland“ (Emarcy), mit Paolo Fresu, Jon Christensen, Palle Danielsson. Auf „One heart- three voices“ von 2005 singt er mit Fay Claassen und Maria Pia de Vito. 2001 veröffentlichte er ein Album mit französischen Chansons „L´instant d´après“.

Linx komponiert auch Musik für Film und Tanztheater. Er arbeitete u.a. mit der belgischen Band Aka Moon (auf deren Album „Elohim“ 1997) und der belgischen Sängerin Maurane zusammen.

Linx unterrichtet am Konservatorium in Brüssel. Seit 1999 lebt er in Frankreich, das er in einem Interview 2003 „das Land des Jazz“ nannte. Dort nennt er auch als sängerische Einflüsse Ella Fitzgerald, Betty Carter, Cassandra Wilson, Maria Joao, Joni Mitchell, Shirley Horn und Miles Davis sowie unter Sängern Mark Murphy, Caetano Veloso und Abdelhalim Hafez (Linx singt auch arabisch).

2005 erhielt er den Prix Bobby Jaspar der Pariser Académie du Jazz.

Weblinks[Bearbeiten]