David M. Camp

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David M. Camp

David Manning Camp (* 21. April 1788 in Tunbridge, Vermont; † 20. Februar 1871 in Derby Line, Vermont) war ein Rechtsanwalt und Politiker, der von 1836 bis 1841 Vizegouverneur von Vermont war.

Leben[Bearbeiten]

Camp wurde in Tunbridge, Vermont geboren. Er machte seinen Abschluss 1810 am Dartmouth College der University of Vermont. 1813 zog er nach Derby. Dort übernahm er das Amt des US Customs Collectors. Der US Customs Collector hatte die Aufgabe, die Entrichtung von Zöllen in einer bestimmten Stadt oder Region zu überwachen.[1][2][3]

Er studierte Jura, erhielt die Zulassung als Anwalt und ließ sich in Newport nieder. 1815 heiratete er Sarepta Savage, sie hatten drei gemeinsame Kinder.[4] Zu dieser Zeit diente er als Staatsanwalt für das Orleans County. Von 1825 bis 1826 und erneut von 1834 bis 1835 war er Abgeordneter im Repräsentantenhaus von Vermont. Das Amt des Side Jugde für Orleans County bekleidete er von 1830 bis 1832 sowie von 1834 bis 1835.[5]

Der Whig Party trat er bei, als die Partei gegründet wurde und war Vizegouverneur von 1836 bis 1841. Er war der erste gewählte Vizegouverneur nach der Gründung des Senats von Vermont, zudem der erste Vizegouverneur, der auch Präsident des Senats war.[6][7][8] An der Whig National Convention von 1839 nahm er als Delegierter teil.[9] Nach seiner Amtszeit als Vizegouverneur gewann Camp die Wahl zum Senat von Vermont und war von 1842 bis 1844 Senator.[10]

Als County Side Judge war Camp 1843 erneut tätig, gleichzeitig als Superintendent of Schools. Diesem obliegt in den Vereinigten Staaten die Kontrolle der Exekutive und der Verwaltung von Bildungseinrichtungen.[11]

In den 1850er Jahren zog Camp nach Milwaukee, Wisconsin. Dort lebte sein Sohn Hoel H. Camp, Bankier und Geschäftsmann. Er kehrte nach Vermont in den 1860er Jahren zurück und ließ sich in Derby Line, Vermont, nieder, wo er im Ruhestand lebte.[12]

Camp starb in Derby Line am 20. Februar 1871.[13][14] Sein Grab befindet sich auf dem Derby Center Cemetery.[15]

Familie[Bearbeiten]

Sein Neffe gleichen Namens war Schreiber im Repräsentantenhaus von Vermont von 1869 bis 1878.[16][17]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. History of Hartford, Vermont, July 4, 1761-April 4, 1889, von William Howard Tucker, 1889, Seiten 354 bis 355
  2. A Gazetteer of the State of Vermont, von Zadock Thompson, 1824, seite 116
  3. General Catalogue of the University of Vermont, Herausgegeben von the university, 1901, Seite 39
  4. Family Tree Maker abgerufen am 9. Juli 2014
  5. Biography of the Bar of Orleans County, Vermont, von Frederick W. Baldwin, 1886, Seite 59 bis 64
  6. Early History of Vermont, von LaFayette Wilbur, Ausgabe 2, 1900, Seite 407
  7. The History of Vermont: With Descriptions, Physical and Topographical, von Hosea Beckley, 1846, Seite 183
  8. Lieutenant Governors, Terms of Service, Office of the Vermont Secretary of State, Archives and Records Administration, 2011, Seite 1
  9. Vermont: The Green Mountain State, von Walter Hill Crockett, Ausgabe 3, 1921, Seite 306
  10. History of Bank of Orleans, Irasburgh National Bank of Orleans, Barton National Bank, Barton Savings Bank, and Barton Savings Bank and Trust Company, Bearbeitet von Frederick W. Baldwin, 1916, Seiten 103 bis 104
  11. The Vermont Historical Gazetteer, Bearbeitet von Abby Maria Hemenway, Ausgabe 3, 1877, Seiten 33 bis 34
  12. The Genealogical and Biographical History of the Manning Families, von William Henry Manning, 1902, Seite 251 bis 252
  13. Death notice, David M. Camp, North Star newspaper, Danville, 3. März 1871
  14. Obituary, David M. Camp, Anglo-American Times, 11. März 1871
  15. Gravestone photo by contributor Bill McKern, David M. Camp page, Find A Grave Website, 1. September 2008
  16. Joint Rules, Rules and Orders of the Senate and House of Representatives, Herausgegeben vom Vermont Secretary of State, 1878, Seite 117
  17. Acts and Resolves Passed by the General Assembly of the State of Vermont, Herausgegeben vom Vermont General Assembly, 1867, Seite 377