David Rockefeller

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David Rockefeller, Sr. (* 12. Juni 1915 in New York) ist ein US-amerikanischer Bankier, Milliardär und Staatsmann. David ist der aktuelle Patriarch der Rockefeller-Familie und das einzige überlebende Kind des Milliardärs John D. Rockefeller, Jr. und seiner Frau Abby Aldrich Rockefeller. Er ist zudem der einzige überlebende Enkel des Ölmagnaten und finanziell reichsten Menschen aller Zeiten, John D. Rockefeller, u. a. Gründer von Standard Oil (heute u.a. ExxonMobil), der Rockefeller University und der Rockefeller-Stiftung. David Rockefeller ist Vater von drei Söhnen und drei Töchtern. Seine vier verstorbenen Brüder waren John D. III, Nelson, Laurance und Winthrop.

David Rockefeller (2. von rechts) mit dem Präsidenten des Arabischen Währungsfonds Hashim Kirdar (1980)

Leben[Bearbeiten]

1915–1945: Ausbildung und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Rockefeller wurde 1915 in der privaten Krankenstation im elterlichen Wohnhaus in New York City geboren und wuchs in der größten privaten Residenz der Stadt, einem neunstöckigen Haus in der 10 West 54th Street auf. Das Haus war bestückt mit seltenen antiken, mittelalterlichen und Renaissance-Schätzen seines Vaters. Auf der siebten Etage betrieb seine Mutter Abby eine private Galerie für Moderne Kunst. Das Haus wurde später von Davids Vater als Standort für einen Skulpturengarten im Namen und in Erinnerung seiner Frau Abby als Teil des New Yorker Museum of Modern Art gespendet.

Schloss Kykuit, NY, erbaut von John D. Rockefeller, Familiensitz der Rockefellers

Als Kind verbrachte er viel Zeit auf dem elterlichen Schloss Kykuit in Pocantico Hills, eine Stunde nördlich von New York City. Regelmäßige Gäste waren dort verdiente Mitarbeiter seines Vaters, darunter General George C. Marshall, Namensgeber für den Marshall Plan der alliierten Siegermächte im Nachkriegseuropa, der Abenteurer und Admiral Richard Evelyn Byrd, dessen Antarktis-Expeditionen die Rockefellers finanzierten, der Atlantik-Flug-Pionier Charles Lindbergh sowie der Anwalt der Familie Rockefeller, spätere Präsident der Weltbank, langjährige Präsident des Council on Foreign Relations, Vorstandsvorsitzende von Rockefellers Chase Manhattan Bank und höchster Vertreter der alliierten Siegermächte in Deutschland, John J. McCloy.[1] Die Sommerferien wurden im Eyrie verbracht, ein 100-Zimmer-Haus in Seal Harbor an der südöstlichen Küste von Mount Desert Island in Maine. McCloy, der in seiner Funktion als Hochkommissar viele verurteilte deutsche Kriegsverbrecher wieder begnadigte, lehrte David und seinen Brüdern das Segeln.[2]

Rockefeller besuchte die Lincoln School auf der 123. Straße in Harlem. Die 1916 gegründete und von der Columbia University betriebene Schule war die Idee von Abraham Flexner, einem Vorstand des General Education Board der Rockefeller-Stiftung und wurde nach der Philosophie des Reformpädagogen John Dewey geführt.

Im Jahr 1936 absolvierte Rockefeller die Harvard University mit cum laude, der er 2008 eine Spende in Höhe von 100 Mio. US-Dollar zukommen ließ.[3] Es folgte an gleicher Stelle ein einjähriges Aufbaustudium der Wirtschaftswissenschaften und anschließend ein Jahr an der London School of Economics. Hier traf er zum ersten Mal John F. Kennedy, obwohl sie bereits gleichzeitig in Harvard studierten.[4] Rockefeller arbeitete während dieser Zeit in der Londoner Niederlassung der Chase Manhattan Bank. Um sein Studium abzuschließen, kehrte er in die USA zurück und promovierte erfolgreich mit seiner Dissertation "Unused Resources and Economic Waste" (dt.: "Ungenutzte Ressourcen und volkswirtschaftliche Verschwendung") an der 1892 von seinem Großvater John D. Rockefeller gegründeten und finanzierten privaten Elitehochschule University of Chicago.[5]

Nach Abschluss seines Studiums in Chicago, wurde er für 18 Monate Sekretär des New Yorker Bürgermeisters Fiorello LaGuardia in einer sogenannten Ein-Dollar-pro-Jahr-Stelle des öffentlichen Dienstes. Obwohl Bürgermeister La Guardia gegenüber der Presse darauf hinwies, dass Rockefeller nur einer von 60 Praktikanten der New Yorker Stadtverwaltung wäre, war sein Arbeitsplatz praktisch das vakante und unbesetzte Amt des stellvertretenden Bürgermeisters.[6]

Von 1941 bis 1942 diente Rockefeller als Assistent des Direktors vom Vorläufer des US-Verteidigungsministeriums, dem United States Office der Verteidigung, Gesundheit und Wohlfahrt. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs meldete er sich für den Kriegsdienst, besuchte 1943 zunächst die Offizierschule und wurde 1945 schließlich zum Hauptmann befördert. Während des Zweiten Weltkriegs diente er in Nordafrika und Frankreich dem militärischen Geheimdienst zum Aufbau politischer und wirtschaftlicher Geheimdiensteinheiten. Hilfreich bei dieser Aufgabe war, dass Rockefeller schon damals fließend Französisch sprach. Sieben Monate lang diente er auch als Assistent des Militärattaché an der amerikanischen Botschaft in Paris. Während dieser Zeit konnte er Kontakte seiner Familie und die von "Standard Oil"-Führungskräften um Hilfe bitten sowie eigene neue Kontakte knüpfen. Hier lernte er nach eigenem Bekunden das Potenzial der Vernetzung besonders zu schätzen.[7]

Ab 1946: Karriere bei der Chase Manhattan Bank[Bearbeiten]

Rockefeller-Intimus John J. McCloy, einst die einflussreichste Privatperson der USA

Ab 1946 begann Rockefellers Karriere bei der familiär eng angebundenen Chase National Bank. Vorsitzender war Davids Onkel Winthrop W. Aldrich, Sohn des mächtigen US-Senators Nelson W. Aldrich und Bruder von Rockefellers Mutter. Die Chase Bank war in erster Linie eine Bank für globale Unternehmen, die mit anderen Finanzinstituten und Großkunden wie General Electric Geschäfte abwickelte. General Electric, dessen GE Building heute noch ein Hauptgebäude des Rockefeller Centers ist, war bereits bei Fertigstellung des Centers 1940 der erste Mieter überhaupt. Die Chase Bank ist eng mit der Ölindustrie verbunden, finanziert diese und besitzt langjährige Verbindungen zu den Vorständen der Nachfolgeunternehmen von Rockefellers Standard Oil, insbesondere zu ExxonMobil. Aus der Chase National Bank wurde im Jahr 1955 zunächst die Chase Manhattan Bank und man stieg in das Privatkundengeschäft ein. Nach weiteren Fusionen firmiert die Rockefeller-Bank heute als JPMorgan Chase & Co..

Rockefeller begann 1946 seine Karriere in unterster Position als Assistenzmanager in der Auslandsabteilung der Chase National Bank, die den internationalen Handel von Gütern wie Kaffee, Zucker und Metallen finanzierte. Diese Position beinhaltete auch Beziehungen mit mehr als 1000 Korrespondenzbanken auf der ganzen Welt zu halten. Er bahnte sich seinen Weg durch die Reihen und wurde 1960 Präsident des mittlerweile in Chase Manhattan Bank umbenannten Finanzkonzerns und damit Nachfolger von seinem einstigen Förderer John J. McCloy, den das Harpers Magazine einmal als "the most influential private citizen in America" bezeichnete.[8] Von 1969 bis 1980 war Rockefeller Vorsitzender Chief Executive Officer der Bank. Zu dieser Zeit hielt er 1,7 % der Anteile und war damit gleichzeitig größter Einzelaktionär der Chase Manhattan.[9]

One Chase Manhattan Plaza (rechts), im Hintergrund 40 Wall Street

Als Vorsitzender des Ausschusses für eine neue Bankzentrale entschied sich Rockefeller 1955 die neue Zentrale der Chase Bank direkt gegenüber dem Sitz der Federal Reserve Bank of New York in unmittelbarer Nähe zur Wall Street unter seiner Leitung zu errichten. 1961 wurde das neue Hauptquartier, das One Chase Manhattan Plaza, an der Liberty Street im Herzen Lower Manhattans eröffnet. Der 60-stöckige, 248 Meter hohe Wolkenkratzer, war zu diesem Zeitpunkt das größte Bankgebäude der Welt und verbarg fünf Stockwerke unter der Erde den damals größten Banktresor der Welt.

In den 1960er Jahren bildete Rockefeller gemeinsam mit anderen Geschäftsleuten das Chase International Advisory Committee, ein bis 2005 bestehendes weltumspannendes Gremium aus 28 prominenten und angesehenen Geschäftsleuten aus 19 Nationen. Mit vielen von ihnen verband Rockefeller eine persönliche Freundschaft. Rockefeller war, bis er 1999 in den Ruhestand ging, Vorsitzender des Komitees. Nach der Chase-Fusion mit JP Morgan zu JPMorgan Chase & Co., wurde dieser Ausschuss in International Council umbenannt und beherbergt weiterhin prominente Persönlichkeiten wie Henry Kissinger, Riley P. Bechtel (Vorsitzender der Bechtel Corporation), Andre Desmarais, Lee Kuan Yew und den derzeitigen Vorsitzenden George Shultz (Finanzminister von Präsident Richard Nixon). Weitere internationale Mitglieder des IAC waren der langjährige Chase-Banker und Fiat-Chef Gianni Agnelli, John Loudon (Vorsitzender der Royal Dutch Shell), C. Douglas Dillon (US-Finanzminister unter den Präsidenten John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson), David Packard (Gründer von Hewlett-Packard) und Henry Ford II.[10] Seit den 1960er Jahren bestehen enge Verbindungen zwischen den Familien Rockefeller und Rothschild. Im Mai 2012 stieg Jacob Rothschild mit seiner Bank RIT Capital Partners PLC als Aktionär bei Rockefellers Rockefeller Financial Services ein.[11]

Unter Rockefellers Führung stellte sich die Chase international breiter auf und wurde zu einem zentralen Pfeiler des internationalen Finanzsystems. Sie besitzt heute ein globales Netz von geschätzten 50.000 Korrespondenzbanken und ist die größte Bank der Welt. 1973 wurde die ersten Filiale einer amerikanischen Bank in der damaligen Sowjetunion gegründet, am Moskauer Karl-Marx-Platz 1 in der Nähe des Kreml.[12][13]

Politisches Leben[Bearbeiten]

Mao Zedong & Henry Kissinger (im Hintergrund: US Präsident Gerald Ford)

Für Rockefeller gab es, privat bedingt, Schnittstellen mit jedem US-Präsidenten seit Dwight D. Eisenhower und er hat einige Präsidenten als inoffizieller Emissär auf allerhöchstem Level bei diplomatischen Missionen unterstützt. Präsident Jimmy Carter bot ihm die Positionen des US-Finanzministers und den Vorsitz der privatisierten US-Zentralbank Federal Reserve an. Rockefeller aber lehnte stets ab und nahm stattdessen lieber eine private Rolle ein.

Auf Grund Rockefellers persönlichen, politischen und beruflichen Verbindungen konnte er Brücken trotz unterschiedlicher Interessen auf der ganzen Welt schlagen, selbst zu umstrittenen Persönlichkeiten wie Fidel Castro, dem Schah von Persien, Nikita Chruschtschow, Michail Gorbatschow und Saddam Hussein.

In Henry Kissinger fand Rockefeller eine politische Operative mit einer ähnlichen nationalen und internationalen politischen Perspektive. Sie lernten sich 1954 bei einem Arbeitskreis zum Thema Atomwaffen des weltweit einflussreichen Council on Foreign Relations kennen, der von Kissinger geleitet wurde und dessen Mitglied Rockefeller war.[14] Die Beziehung der beiden entwickelte sich und Kissinger wurde Kuratoriumsmitglied der Stiftung Rockefeller Brothers Fund. Rockefeller beriet sich bei zahlreichen Gelegenheiten mit Kissinger, wie zum Beispiel wegen der Interessen der Chase Bank in Chile und der Bedrohung für die Bank durch die Wahl von Salvador Allende zum Präsidenten im Jahre 1970.[15] Ebenso konsultierte Rockefeller Kissinger und unterstützte diesen bei seiner "Öffnung von China"-Initiative im Jahr 1971, die unter anderem beinhaltete, Banken wie der Chase Bank Chancen in China zu gewähren.[16]

Im Spätherbst 1979 waren der damals amtierende Vorstandsvorsitzende der Chase Manhattan Bank und Vorsitzende des Council on Foreign Relations David Rockefeller, der damals amtierende CFR-Direktor Henry Kissinger und der ehemalige CFR-Präsident John J. McCloy Auslöser und Hauptdarsteller einer internationalen, weltweit umstrittenen Affäre. Sie hatten gemeinsam mit Rockefellers Beratern US-Präsident Jimmy Carter überredet, den schwer krebskranken Schah von Persien ins Land zu lassen, damit er sich in einem US-Hospital behandeln lassen konnte. Der Schah kam im Oktober 1979 in New York an, und wurde umgehend ins Cornell Medical Center des NewYork-Presbyterian Hospital transportiert. Als dies im Iran bekannt wurde, kam es daraufhin am 4. November 1979 zur Erstürmung der US-amerikanischen Botschaft in Teheran durch iranische Studenten und zur 444 Tage andauernden Geiselnahme der Botschaftsangehörigen, der sogenannten "Geiselnahme von Teheran". Zum ersten Male in seinem Leben stand daraufhin Rockefeller unter intensiver Beobachtung und auf dem Prüfstand US-amerikanischer Medien, insbesondere der New York Times.[17]

Think Tanks und weitere Interessengruppen[Bearbeiten]

Rockefeller wurde von Allen W. Dulles in eine CFR-Studiengruppe berufen.

David Rockefeller ist seit seiner Rückkehr vom Zweiten Weltkrieg im Jahre 1945 eng mit dem einflussreichen US-Think Tank Council on Foreign Relations verbunden. In der für das Studienjahr 1946/47 gegründeten Studiengruppe The Problem of Germany stellte der spätere CIA-Direktor, Chef des US-Geheimdienstes OSS in der Schweiz und im Nazi-Deutschland, sowie CFR-Präsident Allen Dulles unter der Leitung von Charles Spofford die Diskussionsrunde Reconstruction of Western Germany mit David Rockefeller als Secretary zusammen.[18] Das von David Rockefeller gegründete und finanzierte David Rockefeller Studies Program ist eine der wichtigsten Säulen des CFR. Dieser CFR-interne Think Tank beschäftigt 70 hauptberufliche sogenannte CFR Fellows, die wirtschaftliche und politische Expertisen erarbeiten und über das bestehende Netzwerk an Entscheidungsträger übermitteln. Zudem schreiben die Fellows Bücher, Zeitungsartikel, Blogs und beteiligen sich an Diskussionen über die Weltpolitik.[19]

Rockefeller war von 1949 bis 1985 Direktor, von 1950 bis 1970 Vizepräsident und von 1970 bis 1985 Vorstandsvorsitzender des Council on Foreign Relations.[20]

Weiterhin gilt er über die Rockefeller-Stiftung als Gründer der Trilateralen Kommission und der Group of Thirty, beides private Interessenvereinigungen der Finanzwirtschaft. Rockefeller sitzt im Steering Committee der Bilderberg-Konferenzen und ist Namens- und Geldgeber für das David Rockefeller Center for Latin American Studies der Harvard University.

Eigene Familie[Bearbeiten]

David Rockefeller heiratete am 7. September 1940 Margaret "Peggy" McGrath (* 28. September 1915, † 26. März 1996), Tochter eines Partners einer befreundeten Wall Street-Anwaltskanzlei. Sie hatten sechs gemeinsame Kinder und bis 2002 zehn Enkel:

  • David Rockefeller, Jr. (* 24. Juli 1941) mit Ariana & Camilla
  • Abby Rockefeller (* 1943) mit Christopher
  • Neva Rockefeller Goodwin (* 1944) mit David & Miranda
  • Peggy Dulany (* 1947) mit Michael
  • Richard Rockefeller (1949–2014) mit Clay & Rebecca
  • Eileen Rockefeller Growald (* 1952) mit Danny and Adam

Sonstiges[Bearbeiten]

  • David Rockefeller liegt mit einem geschätzten Privatvermögen von 2,7 Milliarden US-Dollar auf Platz 491 der finanziell reichsten Menschen der Welt.[21]
  • David Rockefeller besitzt eine große Sammlung zeitgenössischer und moderner Kunst.[22]
  • David Rockefeller besitzt eine der umfangreichsten Käfersammlungen der Welt.[23]
  • Im Jahr 2003 war Rockefeller Ehrenmitglied der Jury für den "World Trade Center Site Memorial"-Wettbewerb. 1958 wurde er Gründer und Vorsitzender der Downtown - Lower Manhattan Association, die den Bau des World Trade Centers initiiert hatte. Zur Seite standen ihm damals sein Bruder und Gouverneur von New York Nelson Rockefeller sowie der einflussreichste Stadtplaner der New Yorker Geschichte, Robert Moses.[24][25]
  • Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt Rockefeller am 15. Januar 1998 von US-Präsident Bill Clinton die Presidential Medal of Freedom, eine der höchsten zivilen Auszeichnungen in den USA.

Verschwörungstheorien[Bearbeiten]

1952 veröffentlichte der New Yorker Arzt und McCarthy-Anhänger Emanuel Josephson ein Pamphlet gegen den angeblichen „Internationalisten“ Rockefeller, dem er vorwarf, seine ökonomische Macht und seine vielfältigen Beziehungen zu unguten Zwecken zu missbrauchen.[26] Seitdem wurde Rockefeller immer wieder Gegenstand von Verschwörungstheorien, die ihm unterstellten, gemeinsam mit der Sowjetunion die Weltherrschaft anzustreben.[27] Seit dem Ende des Kalten Krieges wandelten sich der Inhalt der Vorwürfe, nicht aber ihre Intensität: Nun wird behauptet, Rockefeller und das Council on Foreign Relations würden eine sozialistische Ein-Welt-Regierung anstreben. Dabei tat sich insbesondere die rechtsradikale John Birch Society hervor, die auf ihrer Webseite behauptet, keine andere Organisation habe seine Unterstützung für die Vereinten Nationen und deren angebliches Ziel einer „Neuen Weltordnung“ so scharf angegriffen wie sie.[28]

Literatur[Bearbeiten]

  • David Rockefeller: Erinnerungen eines Weltbankiers. Autobiographie. Finanzbuch-Verlag, München 2008, ISBN 978-3-89879-327-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. David Rockefeller: Memoirs. Random House, New York 2002, S. 28-29 und 323.
  2. Walther Leisler Kiep: Bridge Builder. An Insider's Account of Over 60 Years in Postwar Reconstruction, International Diplomacy, and German-American Relation. S. 205.
  3. Rockefeller Gives Harvard $100 Million. In: New York Times. 25. April 2008.
  4. David Rockefeller: Memoirs. Random House, New York 2002, S. 85.
  5. Geschichte der University of Chicago auf: uchicago.edu
  6. John Ensor Harr, Peter J. Johnson: The Rockefeller Century: Three Generations of America's Greatest Family. Charles Scribner's Sons, New York 1988, S. 392.
  7. Beginnings of his networking. In: David Rockefeller: Memoirs. Random House, New York 2002, S. 113.
  8. Harper's Magazine, Ausgabe Februar 1983, S. 31.
  9. 1,7% der Anteile an der Chase Bank. siehe: The Change at Davids Bank. In: Time Magazine. 1. September 1980.
  10. Historische Mitglieder des Chase International Advisory Committee. In: David Rockefeller: Memoirs. Random House, New York 2002; S. 205–209.
  11. Former Chase Manhattan Bank Chairman David Rockefeller, has a longtime personal relationship with the Rothschilds. In: Forbes. 30. Mai 2012.
  12. Geschichte der JPMorgan & Chase-Repräsentanz in Moskau
  13. JPMorgan & Chase-Office, 1 Karl-Marx-Square
  14. Walter Isaacson: Kissinger: A Biography. Simon & Schuster, New York 2005, S. 84.
  15. Walter Isaacson: Kissinger: A Biography. Simon & Schuster, New York 2005, S. 289.
  16. Chase in China. In: Johannes Donald Wilson: The Chase: The Chase Manhattan Bank, NA, 1945-1985. Harvard Business School Press, Boston 1986, S. 229/230
  17. David Rockefeller: Memoirs. Random House Trade Paperbacks, ISBN 0-8129-6973-1, S. 356–375.
  18. Michael Wala: Winning the Peace – Amerikanische Außenpolitik und der Council on Foreign Relations, 1945–1950; Die Entstehung des Council on Foreign Relations. Franz Steiner Verlag mit Unterstützung der Universität Hamburg, S. 120ff. (online in der Google-Buchsuche)
  19. Diane Stone, Andrew Denham: Think Tank Traditions: Policy Research and the Politics of Ideas. Manchester University Press, 1998, ISBN 0-7190-6479-1, S. 23.
  20. offizielle Liste der ehemaligen Vorstandsmitglieder und Direktoren des CFR von 1921–2012, Homepage des CFR
  21. Forbes vom 13. September 2012
  22. Forbes vom 13. September 2012
  23. Forbes vom 13. September 2012
  24. The Height of Ambition. In: New York Times. 8. September 2002: The genesis of the World Trade Center Twin Towers.
  25. Geschichte der Downtown-Lower Manhattan Association
  26. Emanuel Josephson: Rockefeller, "internationalist": The Man Who Misrules the World. Chedney Press, New York 1952, S. 4, 204 u.ö.
  27. Auch zum Folgenden siehe: Chip Berlet, Matthew N. Lyons: Right-Wing Populism in America. Too Close for Comfort. Guilford Press, New York 2000, S. 195 f.; Marlon Kuzmick: Council on Foreign Relations. In: Peter Knight (Hrsg.): Conspiracy Theories in American History. An Encyclopedia. ABC Clio, Santa Barbara/ Denver/ London 2003, Bd. 1, S. 210 f.
  28. Myths vs facts auf der Webseite der John Birch Society, Zugriff am 10. Februar 2013.

Weblinks[Bearbeiten]