David Wineland

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David J. Wineland (2008)

David Jeffrey Wineland (* 24. Februar 1944 in Milwaukee, Wisconsin[1]) ist ein US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger.

Wineland erhielt 1965 den BA an der University of California und wurde 1970 bei Norman Ramsey an der Harvard University promoviert. Danach war er bei Hans Dehmelt an der University of Washington, bevor er 1975 ans National Institute of Standards and Technology (NIST) in Boulder (Colorado) ging, wo er sich mit Frequenzstandards und Ionenfallen beschäftigt. Er ist bekannt für die Entwicklung von Technologien für Quantencomputer mit Ionenfallen und am NIST Leiter der Ion Storage Group.

1990 erhielt er den Davisson-Germer-Preis, 1990 den William F. Meggers Award der Optical Society of America, 1998 den I. I. Rabi Award der IEEE und 2001 den Arthur-L.-Schawlow-Preis für Laserphysik. 2007 erhielt er die National Medal of Science. 2010 erhielt er zusammen mit Peter Zoller und Juan Ignacio Cirac Sasturain die Benjamin-Franklin-Medaille für Physik.[2] 2009 erhielt er den ersten Herbert-Walther-Preis. 1992 wurde er in die National Academy of Sciences gewählt. Für 2012 wurde ihm gemeinsam mit dem Franzosen Serge Haroche der Nobelpreis für Physik zugesprochen. 2013 wurde er zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Schriften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: David J. Wineland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. David Wineland. Abgerufen am 9. Oktober 2012 (englisch).
  2. Max-Planck-Institut für Quantenoptik: Benjamin Franklin Medaille für Prof. Ignacio Cirac, 20. Oktober 2009.