David Wolf (Eishockeyspieler)

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DeutschlandDeutschland David Wolf Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 15. September 1989
Geburtsort Düsseldorf, Deutschland
Größe 191 cm
Gewicht 99 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Stürmer
Nummer #89
Schusshand Links
Spielerkarriere
2005–2007 Jungadler Mannheim
2006–2007 Heilbronner Falken
2007–2009 ETC Crimmitschau
2009–2011 Hannover Scorpions
2011-2014 Hamburg Freezers
seit 2014 Calgary Flames

David Wolf (* 15. September 1989 in Düsseldorf) ist ein deutscher Eishockeyspieler, der seit der Saison 2014/15 bei den Calgary Flames in der National Hockey League unter Vertrag steht. Sein Vater Manfred war ebenfalls Eishockeyspieler[1] und deutscher Nationalspieler.

Karriere[Bearbeiten]

David Wolf begann seine Karriere im Sportinternat Mannheim in der Saison 2005/06 bei den Jungadlern Mannheim in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL), mit denen er 2006 DNL-Meister und 2007 DNL-Vizemeister wurde. Durch die Kooperation der Adler Mannheim mit den Heilbronner Falken durfte Wolf 2007 ein Spiel in der 2. Bundesliga absolvieren. Im Jahr 2007 verpflichtete ihn der ETC Crimmitschau, für die er bis zur Saison 2008/09 90 Pflichtspiele in der 2. Bundesliga bestritt. Für die Spielzeit 2009/10 wechselte der Sohn des früheren Eishockeyspielers und ETC-Trainers Manfred Wolf in die Deutsche Eishockey Liga zu den Hannover Scorpions und wurde dort ebenfalls mit einer Förderlizenz für den REV Bremerhaven ausgestattet. 2010 wurde er mit den Scorpions deutscher Meister. Zur Saison 2011/12 wechselte er zu den Hamburg Freezers.

Beim Playoff-Halbfinal Spiel der Freezers gegen den ERC Ingolstadt am 8. April 2014, streckte er seinen Gegenspieler Benedikt Schopper unvermittelt mit mehreren Faustschlägen nieder und schlug ihm dabei 6 Zähne aus. Hierauf wurde er für 7 Spiele gesperrt und konnte somit auch nicht für die Weltmeisterschaft nominiert werden. Weiterhin ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Körperverletzung[2].

Am 12. Mai 2014 unterschrieb Wolf einen Einjahresvertrag bei den Calgary Flames.[3]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2006/07 Heilbronner Falken OL 1 0 0 0 0
2007/08 ETC Crimmitschau 2. BL 46 7 2 9 40 6 0 1 1 6
2008/09 ETC Crimmitschau 2. BL 36 2 6 8 120
2009/10 Hannover Scorpions DEL 54 4 7 11 40 11 3 0 3 12
2009/10 REV Bremerhaven 2. BL 7 2 2 4 33
2010/11 Hannover Scorpions DEL 51 2 4 6 97 4 1 1 2 52
2010/11 Hannover Indians 2. BL 1 0 3 3 4
2011/12 Hamburg Freezers DEL 46 12 23 35 167 5 0 0 0 2
2012/13 Hamburg Freezers DEL 49 17 19 36 96 6 1 3 4 26
2013/14 Hamburg Freezers DEL 48 14 26 40 152 10 4 8 12 47
2. BL gesamt 90 11 13 24 197 6 0 1 1 6
DEL gesamt 248 49 79 128 552 36 9 12 21 139

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

  • 2006 DNL-Meister mit den Jungadler Mannheim
  • 2007 DNL-Vize-Meister mit den Jungadler Mannheim
  • 2010 Deutscher Meister mit den Hannover Scorpions

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. flames.nhl.com, A by-the-numbers look at the newly signed David Wolf
  2. DEL: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wolf
  3. Eishockey News, Die NHL ruft: Hamburgs Wolf geht im Sommer zu den Calgary Flames, abgerufen am 12. Mai 2014