Deûlémont

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Deûlémont
Wappen von Deûlémont
Deûlémont (Frankreich)
Deûlémont
Region Nord-Pas-de-Calais
Département Nord
Arrondissement Lille
Kanton Quesnoy-sur-Deûle
Gemeindeverband Lille Métropole.
Koordinaten 50° 44′ N, 2° 57′ O50.7352.949166667Koordinaten: 50° 44′ N, 2° 57′ O
Höhe 11–20 m
Fläche 9,94 km²
Einwohner 1.687 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 170 Einw./km²
Postleitzahl 59890
INSEE-Code
Website http://deulemont.free.fr

Ortsschild von Deûlémont
.

Deûlémont (niederländisch: Deulemonde) ist eine französische Gemeinde im Département Nord in der Region Nord-Pas-de-Calais. Die Gemeinde zählt 1687 Einwohner (Stand 1. Januar 2011) und ist Teil des Arrondissements Lille. Deûlémont gehört außerdem zum Kanton Quesnoy-sur-Deûle und zum Stadtverband Lille Métropole.

Geografie[Bearbeiten]

Map commune FR insee code 59173.png Deûlémont.jpg
Detailkarte von Deûlémont mit den wichtigsten Verkehrswegen
Die Lage von Deûlément in Kanton und Arrondissement

Das Gemeindegebiet von Deûlémont erstreckt sich über eine Fläche von 9,94 km² (= 994 ha), die Bevölkerungsdichte beträgt 170 Einwohner pro km². Die Ortschaft liegt am Ufer der Leie (frz. Lys), die hier Grenzfluss zwischen Belgien und Frankreich ist.

Angrenzende Gemeinden[Bearbeiten]

Warneton Comines
Comines‑Warneton (B)
(Komen‑Waasten)
Nachbargemeinden
Frelinghien Quesnoy‑sur‑Deûle

Etymologie und Geschichte[Bearbeiten]

Deûlémont wurde 1066 in der Gründungsurkunde der Abtei Saint-Pierre in Lille als „Doulesmons “ erstmals schriftlich erwähnt. Der ursprünglich flämische Ortsname bezieht sich auf die Lage des Ortes an der Mündung der Deûle in die Leie, woher sich auch die moderne niederländische Ortsbezeichnung Deulemonde ableitet.[1][2]

Während des Ersten Weltkriegs wurde Deûlémont durch die Kampfhandlungen zwischen Britischem und Deutschem Militär völlig zerstört.[1]

Demografie[Bearbeiten]

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Einwohnerzahl von Deûlémont. (Quelle: INSEE).

Entwicklung der Einwohnerzahl von Deûlémont bis 2008.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Kirche Saint-Symphorien. Das Kirchengebäude wurde nach dem Ersten Weltkrieg wiederaufgebaut.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Deûlémont – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Greater Lille’s municipalities: Croix, Deulémont, Don, Emmerin, Englos
    (Internetauftritt des Gemeindeverbunds Lille Métropole, abgerufen am 1. Januar 2014, englisch)
  2. GeneaWiki: 59173 – Deûlémont, Internetseite von GENEANET, Paris, abgerufen am 1. Januar 2014 (französisch)