DeLorean DMC-12

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DeLorean
DeLorean DMC-12 (1981)

DeLorean DMC-12 (1981)

DMC-12
Produktionszeitraum: 1981–1982
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Coupé
Motoren: Ottomotor:
2,8 Liter (97 kW)
Länge: 4216 mm
Breite: 1857 mm
Höhe: 1140 mm
Radstand: 2413 mm
Leergewicht: 1230 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines
Heckansicht des DMC-12

Der DeLorean DMC-12 ist ein Sportwagen der DeLorean Motor Company (DMC), welcher von 1981 bis 1982 gebaut wurde.

Modellgeschichte[Bearbeiten]

Konzept[Bearbeiten]

John DeLorean wollte nach eigener Aussage ein „ethisches“ Auto bauen. Was er damit meinte, war für viele potentielle Partner und Kunden zu dieser Zeit aber nur wenig nachvollziehbar. Doch DeLorean vertrat schon als GM-Manager die Meinung, kompakten, qualitativ hochwertigen Fahrzeugen mit leistungsstarken, effizienten Motoren und einer deutlich verbesserten Sicherheit gehöre die Zukunft. Dass sich das übrige GM-Management dieser Meinung nicht anschloss, mag ein Grund für DeLorean gewesen sein, das Unternehmen trotz guter Karriereperspektiven vorzeitig zu verlassen und sich selbstständig zu machen. Die Entwicklung des technischen Konzepts lag in dieser frühen Phase bei Bill Collins, einem ehemaligen Ingenieur bei Pontiac.

Schon früh versuchten DeLorean und Collins ihre Vorstellungen von einem „ethischen Auto“ umzusetzen, indem er der „Allstar“-Versicherung ein Sicherheitskonzept abkaufte und auf dessen Basis den ersten Prototyp des DMC-12 schuf, der allerdings noch DSV (DeLorean-Safety-Vehicle) hieß.

Bereits 1975 entschied sich John DeLorean dafür, die Form seines Wagens von Giorgetto Giugiaro gestalten zu lassen. Das Design war schon nach wenigen Monaten fertig. Es war kein vollständig neuer Entwurf. Giugiaro griff vielmehr auf eine Vorlage zurück, die einst für den Porsche 928 gedacht war, von dem Zuffenhausener Sportwagenbauer aber abgelehnt worden war. Das Design selbst war unmittelbar von Giugiaros Studie Maserati Medici abgeleitet worden, einer aufsehenerregenden Arbeit, die später so unterschiedliche Fahrzeuge wie den Maserati Quattroporte III und das Audi Coupé Serie I beeinflusste. Die leichte Heckpartie mit den dünnen Streben orientierte sich an Giugiaros Entwürfen für die Maseratis Bora und Merak.

Erste Zeichnungen aus dem Jahr 1975 sehen – jedenfalls als Alternativgestaltung – eine 2+2-sitzige Version des Coupés vor. Sie wurde letztlich nicht realisiert; DeLorean blieb bei der Konzeption des DMC-12 als reinem Zweisitzer. Die Idee eines Viersitzers wurde einige Zeit später bei DeLoreans Medusa-Projekt wieder aufgegriffen.

Prototypen[Bearbeiten]

Nachdem Giorgetto Giugiaro Ende 1975 ein 1:1-Modell aus Kunststoff hergestellt hatte, stellte das amerikanische Unternehmen Kar Kraft einen ersten Prototypen her, der Anfang 1977 fahrbereit war. Der Wagen unterschied sich noch im Detail – beispielsweise in der Positionierung der Rückspiegel und in den Seitenfenstern – vom späteren Produktionsmodell, entsprach abgesehen davon aber weitestgehend den Vorgaben von Bill Collins und John DeLorean. Er nahm viele Sicherheitsmerkmale des Allstar-Sicherheitskonzepts auf, war also unter anderem mit Airbags ausgestattet. Der erste Prototyp besaß Motor und Getriebe vom Citroën CX, der 102 PS leistete. Dieser favorisierte Citroën-Motor erwies sich aber als ungeeignet. Ford lehnte eine Geschäftsverbindung über den 3-Liter-V-6-Motor mit DeLorean ab, wahrscheinlich, um ein potentielles Konkurrenzprodukt nicht unnötig zu stärken.

1977 entstand ein zweiter Prototyp, der bei Creative Industries hergestellt wurde. Er trug einen 2,7-Liter-V-6-Motor von Peugeot/Renault/Volvo (den sogenannten „PRV-Motor“ oder Europa-Motor). Der Einbau dieses großen, schweren Motors führte dazu, dass die gesamte Heckpartie des Wagens umgestaltet werden musste; aus einem Heck-Mittelmotor-Wagen wurde ein Auto mit reinem Heckantrieb, das den Motor hinter der Hinterachse trug. DeLorean und Collins waren mit dem zweiten Prototypen ersichtlich unzufrieden und entschlossen sich dazu, die weitere Entwicklung des Wagens auszulagern.

Entwicklung bei Lotus[Bearbeiten]

DeLorean setzte für die Entwicklung bis zur konkreten Marktreife und -einführung noch zwei weitere Jahre an. So trat er an Porsche heran und bat um die Entwicklung zur Serienreife. Porsche lehnte aber mit der Begründung ab, für Entwicklungsarbeiten an dem Fahrzeug mindestens fünf Jahre zu benötigen; das Projekt war im von DeLorean vorgegebenen Zeitrahmen nach Einschätzung der Schwaben nicht seriös durchführbar. DeLorean stand als vollhaftender Einzelunternehmer aber unter zunehmendem Druck. Er musste sein bis dato unausgereiftes Konzept zu einem markttauglichen, attraktiven Produkt weiterentwickeln. Der einzige Automobilhersteller, der sich schließlich in der vorgegebenen Zeit des DSV annehmen mochte, waren Colin Chapman und sein britisches Unternehmen Lotus.

Dort arbeiteten 1977 und 1978 zeitweise 200 Mitarbeiter daran, den DeLorean zur Serienreife zu entwickeln. Die bisherigen technischen Entwicklungen von Bill Collins wurden dabei weitestgehend aufgegeben. Lotus entwickelte ein völlig anderes Fahrgestell, das weitestgehend dem des Lotus Esprit nachempfunden war. Was von DeLoreans Idee übrig blieb, waren lediglich Giugiaros Design, die Flügeltüren und die edelstahlbeplankte Kunststoffkarosserie. Die Entscheidung, das technische Rückgrat des DeLorean dem des Esprit anzupassen, wird heute allgemein mit dem engen Zeitfenster begründet, das Lotus für die technische Entwicklung zur Verfügung stand: Eine eigenständige Konstruktion des DeLorean-Fahrgestells wäre in weniger als zwei Jahren kaum möglich gewesen.

Lotus schaffte tatsächlich das fast Unmögliche und entwickelte den „neuen“ DeLorean in nur zwei Jahren. Dies ließ allerdings auch kaum Zeit, um Fehler und absehbare Kinderkrankheiten des Autos zu beheben. So wurde das Projekt noch enger am Lotus Esprit orientiert, und das hatte zur Folge, dass der V-6-Motor anstatt mittig nur hinten Platz fand: Konsequenz war ein hecklastiges Fahrverhalten anstatt der vorgesehenen Agilität eines Mittelmotor-Konzepts.

Das Fahrzeug, das Lotus letztlich präsentierte, war kaum noch als Sportwagen im eigentlichen Wortsinne anzusehen. Mit rund 1,3 Tonnen Gewicht und lediglich 97 kW (132 PS) in der Katalysator-Ausführung lag er weit hinter den Fahrleistungen und der Performance angepeilter Wettbewerber wie z.B. der Corvette oder den Ferrari zurück. Vielen Kunden war das bei einem solch teuren Fahrzeug schlichtweg zu wenig, und sie wandten sich enttäuscht ab.

Das zurückhaltende Temperament lag nicht zuletzt an der ökonomisch sinnvollen, letzten Endes aber unglücklichen Entscheidung für den 2,8 Liter großen PRV-Sechszylinder-(V-Motor) mit Renault-Getriebe, der seine lange Karriere für die großen Limousinen von Peugeot, Renault und Volvo begonnen hatte. Der DMC-12 erreichte immerhin eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h, was in Anbetracht der geringen Leistung überrascht und wohl von der aerodynamischen Keilform herrührt. Kurios war, dass der Tachometer des Wagens aufgrund damaliger amerikanischer Gesetze nur Geschwindigkeiten bis 85 mph (140 km/h) anzeigte.

Serienproduktion[Bearbeiten]

DeLorean in einem deutschen Museum

Im März 1981 wurde die Serienproduktion des DMC-12 aufgenommen. Zuvor waren zwei Testwagen hergestellt worden, mit denen Testfahrten von insgesamt nur 60.000 Meilen durchgeführt wurden. Dieser Aufwand war zu gering, um alle denkbaren Mängel aufzuspüren und Kinderkrankheiten zu beheben. Wenn DeLorean gleichwohl den Serienstart freigab, so lag das an zunehmendem Druck seiner Investoren und Händler, die bereits sechs Jahre gewartet hatten und nun endlich Geld verdienen wollten.

Die Serienfahrzeuge litten schon früh unter schwankender Produktqualität und unzähligen Kinderkrankheiten. Gleichbleibende Spaltmaße durften nicht erwartet werden, da die Glasfaserwannen, aus denen das Auto eigentlich besteht, relativ großen Toleranzen in der Produktion ausgesetzt waren. Das manuelle Anpassen und Ausrichten der Edelstahlplanken war somit notwendig und offensichtlich nicht ganz einfach.

Immer wieder gaben auch die Flügeltüren Anlass zur Klage. Zwar benötigten sie konkurrenzlos wenig Platz zum Öffnen, aber im Fall des DMC-12 gerieten sie vor allem zu schwer. Sie bestanden komplett aus Edelstahl, überfrachtet mit den Elektromotoren der Fensterheber, die nur einen winzigen Spalt der Fensterfläche öffneten, denn aus Stabilitätsgründen war die Scheibe mit der Tür verklebt. Mit den Magnetschaltern der Zentralverriegelung und dem komplizierten Gestänge der Türverriegelung war der Türmechanismus sehr aufwendig einzustellen, weshalb die Flügeltüren nach einiger Zeit oft klemmten oder Undichtigkeiten aufwiesen. Korrekt eingestellte Türen mit neuen Gasdruckfedern funktionieren jedoch in der Regel einwandfrei und sind sonstigen Konstruktionen weit überlegen. Herkömmliche Flügeltüren verlassen sich rein auf Gasdruckfedern. Dabei muss die Tür zum Öffnen angehoben werden, und beim Schließen können die Türen schmerzhafte Verletzungen zufügen, wenn sie dem Passagier entgleiten. Beim DeLorean wurde deshalb neben der Gasdruckfeder noch eine Torsionsfeder eingebaut, so dass die Tür beim Öffnen ohne externe Kraft aufschwingt.

Das per Temperaturfühler gesteuerte Motorlüfter-System war aufgrund der aus Kostengründen verbauten Lucas-Bordelektronik enorm anfällig, was nicht selten zu Motorüberhitzungen führte. Auf Anhieb funktionierende Klimaanlagen waren selten, wobei sich mittlerweile herausgestellt hat, dass die meisten Originalanlagen auch heute noch ihren Dienst tun, wenn sie korrekt gewartet und befüllt werden. Viele Autozeitschriften waren vom konkreten Ergebnis des gewagten und vielversprechenden Projekts enttäuscht. So folgten viele vernichtende Kritiken, was den Ruf des DMC-12 auch bei potentiellen Kunden nachhaltig schädigte.

Nach Schließung der Fabrik in Dunmurry wurden die Werkzeuge für die Herstellung des linken vorderen Kotflügels und des rechten hinteren Seitenteils vor der irischen Küste im Atlantik versenkt. Damit sollte verhindert werden, dass private Unternehmer mit einem Nachbau des Fahrzeuges Gewinne machen konnten, dessen gesamte Entwicklung und Produktionsstätten durch den britischen Steuerzahler finanziert wurde. Folglich sind diese beiden Karosserieteile heute extrem rar und entsprechend teuer. Ein Großteil der Konkursmasse wurde von ehemaligen Mitarbeitern ersteigert, die sich fortan mit der Erhaltung der Fahrzeuge und der Versorgung mit Ersatzteilen befassten.

Aus den bis dahin gefertigten Fahrzeugteilen wurden Ende 1982 noch einige Exemplare des DMC-12 montiert. Diese Fahrzeuge werden auch als 1983er Modelle bezeichnet. Ironischerweise erfuhr der DMC-12 kurz nach der Verhaftung des Firmengründers plötzlich enormen Zuspruch. Ein Ansturm auf die verbliebenen Fahrzeuge setzte ein, was die Verkaufspreise kurzfristig auf über 50.000 Dollar hochtrieb.

DeLorean DMC-12 in Gold

Pünktlich zu Weihnachten 1981 wurden zwei Fahrzeuge im Auftrag des Kreditkartenunternehmens American Express hergestellt, die mit 24-karätigem Gold galvanisch beschichtet wurden. An Heiligabend 1982 wurde aus den verbliebenen vergoldeten Teilen das letzte Fahrzeug montiert. Eine Tür davon musste jedoch nachträglich vergoldet werden und ist heute noch an dem anderen Farbton erkennbar. Alle drei Fahrzeuge befinden sich heute noch in den USA. Eins steht in einem Casino-Museum in Reno (VIN 4300, braune Innenausstattung, Fünfgang-Getriebe), das zweite im Peterson Automotive Museum in Los Angeles (VIN 4301 schwarze Ausstattung, Automatikgetriebe, auch bekannt als der Wagen aus der Bank in Snyder, Texas) und das letzte gebaute ist im Privatbesitz in Maryland (VIN20105, braune Innenausstattung, Automatikgetriebe). Es gibt Gerüchte über einen vierten goldenen DeLorean, der von einem Privatmann vergoldet worden sein soll.

Von den 8583 gebauten Autos gibt es weltweit noch rund 4000.

Berühmte Besitzer eines DeLorean waren und sind:

Technische Daten und Messwerte[Bearbeiten]

Die folgenden technischen Daten und Messwerte wurden von Auto, Motor und Sport[1] ermittelt:

Modell Zyl. Hubraum Leistung Leergewicht Beschl. 0–100 km/h Höchstgeschw. Verbrauch / 100 km Neupreis
DeLorean DMC-12 6 2849 cm³ 97 kW (132 PS) 1268 kg 11,0 s 198 km/h 14,3 l 74.797 DM (1982)

Medien[Bearbeiten]

Die Zeitmaschine aus „Zurück in die Zukunft“

Dass der DMC-12 dennoch zur Legende wurde, verdankt er seinem Auftritt in der Kinofilm-Trilogie Zurück in die Zukunft, durch den er zu spätem Ruhm gelangte. In diesem Film arbeitete im Heck des Wagens zusätzlich zum behäbigen V6 (für den Film mit einem 5 l-V8-Chevrolet-Motor modifiziert) ein fiktiver Atom-Elektroantrieb, der Energie für den „Flux-Kompensator“ lieferte, der die Zeitreisen ermöglichte. Der im realen Leben gefloppte DMC-12 kam den Filmemachern Robert Zemeckis und Steven Spielberg gerade recht: Er war zu Beginn der Arbeiten an dem Film 1984 weltweit noch wenig bekannt, sah durch seine extrem flache Keilform und die Edelstahl-Oberfläche sehr futuristisch aus und war zudem günstig zu bekommen, denn etliche Fahrzeuge standen noch auf Halde. In einem der ersten CGI-Filmeffekte wurde das Auto für die Leinwand durch die von George Lucas gegründete Firma „Industrial Light and Magic“ sogar zum Fliegen gebracht. Mit dem Erfolg der Trilogie erlangte der DeLorean Kultstatus.

Auch in der Miami-Vice-Folge „In den Sümpfen“ von 1984 (Originaltitel „Glades“) sind mehrere DeLorean DMC-12 zu sehen sowie im Film Beverly Hills Cop. In The Wedding Singer (Eine Hochzeit zum Verlieben) von 1998 mit Adam Sandler und Drew Barrymore fährt ihr Verlobter auch einen DeLorean, und man hört aus dem Autoradio das Miami-Vice-Thema. In der Serie Matlock gerät Ben Matlocks Nachbar unter Mordverdacht, weil sich dieser von dem ermordeten Autohändler einen schrottreifen DeLorean andrehen ließ. Im Film Rocky 3 posiert Sylvester Stallone im DeLorean; und auch in Filmen wie Police Academy und Das ausgekochte Schlitzohr III sind DeLoreans zu entdecken.

In der Zeichentrickserie Die Simpsons fährt der fiktive erfolglose Schauspieler Troy McClure in Staffel 7 E19 „Selma heiratet Hollywoodstar“ ebenfalls einen DeLorean.

In der Anime-Serie Hayate no Gotoku (engl. Titel: Hayate, the Combat Butler) kann man in der 52. Folge, die die erste Staffel beendet, die weibliche Protagonistin Nagi Sanzen'in beim Anschauen eines der Zurück-in-die-Zukunft-Filme sehen, wobei man auf dem Bildschirm den DeLorean erkennen kann.

Im Film Donnie Darko wird der DeLorean ebenfalls erwähnt, der Physik-Professor sagt: „Die elementaren Prinzipien des Zeitreisens sind vorhanden. Du hast ein Fahrzeug und ein Portal. Das Transportmittel kann fast alles sein, wahrscheinlich aber ein Raumfahrzeug.“ Und Donnie erwidert: „Wie ein DeLorean?“

Ferner erscheint er im Musikvideo Dreams (Will Come Alive) des Danceprojektes 2 Brothers On The 4th Floor aus dem Jahre 1994.

In dem Musikvideo zu We are All Made of Stars von Moby ist kurz ein DeLorean zu sehen in dem der britische Schauspieler Sean Bean sitzt. oder auch in Dirty Nasty´s "1980".

In dem von Takashi Murakami animierten Musikvideo zu "Good Morning" von Kanye West versucht der "Dropout Bear" erfolglos in einem schwebenden DeLorean (eindeutige Anspielung auf "Zurück in die Zukunft") rechtzeitig zur Graduierungsfeier zu gelangen, jedoch versagt der Motor.

In der Zeichentrickserie American Dad sieht man in einem Rückblick die alte Highschool von Stan Smith, die nach John DeLorean benannt ist und als Eingang eine riesige DMC-12-Flügeltür besitzt. In einer Folge besitzt Stan Smith selbst einen DeLorean und begibt sich zusammen mit Sohn Steve auf die Suche nach einer Flügeltür. Ein Großteil des Humors dieser Folge ergibt sich aus kleinen Anspielungen auf die Zurück-in-die-Zukunft-Filme, die Stan im Gegensatz zu seinem Sohn nicht kennt. Er besitzt den DMC-12 lediglich weil er ein Bewunderer des Firmengründers John Zachary DeLorean ist.

In Projekt Spymate: Geheimaffe im Einsatz fährt Agent Mike einen DeLorean.

2009 taucht ein DeLorean in der RTL-Serie Alarm für Cobra 11, Folge „Genies unter sich“ wieder auf.

In der Fernsehserie Gilmore Girls erwägt Lorelai Gilmore, sich von ihrem Geländewagen zu trennen und einen DeLorean zu kaufen, wozu es allerdings nicht kommt.

In der britischen Fernsehserie Ashes to Ashes wird im zweiten Teil der ersten Staffel die Polizeibeamtin Alex Drake von George Bonds mit einem DeLorean zur Wache gefahren. Die Episode spielt 1981 in London.

Ein weiteres Musikvideo, in dem der DeLorean vorkommt, ist der Clip zum Song Silly Boy von Eva Simons. Darin fährt die Sängerin den Wagen selbst; und auch die Extravaganz der Flügeltüren wird wiederum betont.

Im Musikclip Dance von Music Instructor erscheint ebenso ein DeLorean, mit dem der Sänger Holly Trance und der Music Instructor selbst eine Reise in die Vergangenheit unternehmen.

In der Sat.1-Serie Der Letzte Bulle (Folge „Fremdgehen für Anfänger“) taucht ein DeLorean auf.

In einer Folge von Two and a Half Men erklärt Alan Jake (während „Zurück in die Zukunft“ im Fernsehen läuft), was ein DeLorean ist.

Im Musikvideo „Deer in the Headlights“ des Musikprojektes Owl City fährt Sänger Adam Young einen DeLorean. Es handelt sich bei dem im Video gezeigten Wagen um eines der Originalfahrzeuge, welches beim Dreh der Zurück-in-die-Zukunft-Trilogie verwendet wurde.[2]

Im Einspann der amerikanischen Serie "Sci Fi Science: Physics of the Impossible" fährt Moderator Michio Kaku in einem der Originalfahrzeuge aus den Zurück-in-die-Zukunft-Filmen.

Im Musikvideo „Down at MaDonnelzzz” der Band Electric Six sind mehrere DeLoreans zu sehen.

Im Musikvideo Thrift Shop des Künstlers Macklemore taucht anfangs ein DeLorean auf.

In dem Lied „Glück“ des deutschen Rappers Prinz Pi gibt es die Textzeile „Hol den DeLorean, lass uns damit zurückfahren“.[3]

Im Film A Million Ways to Die in the West taucht als Filmzitat ein DeLorean auf, den Dr. Emmett Brown zu verstecken versucht um nicht aufzufallen.

Videospiele und Spielautomaten[Bearbeiten]

  • Im Spiel Carmageddon II lässt sich unter anderem ein DeLorean als Fahrzeug auswählen und fahren. Der Name des Fahrzeuges wurde hier in Anlehnung an den gewalttätigen Spielinhalt verballhornt zu DeGorean.
  • Bei Autobahn Raser II wird ein DeLorean freigeschaltet, sobald man alles erreicht hat, was es bei diesem Spiel zu erreichen gibt. Er ist dort allen anderen Autos weit überlegen.
  • In den Spielen Resident Evil 2 und 3 kommt ein DeLorean vor.
  • In den Spielen Gran Turismo 4 für die PlayStation 2, Gran Turismo für PSP und Gran Turismo 5 für die Playstation 3 kann das Fahrzeug freigespielt beziehungsweise erworben werden.
  • Im Spiel Scarface The World is Yours gibt es eine abgeänderte Version namens „Dolphne“
  • Im Spiel Projekt Gotham Racing 4 für die Xbox 360 steht in der Class G ein DeLorean zur Ausfuhr bereit.
  • Im Spiel Redline für Mac OS X kann man ebenfalls einen DeLorean sowie einen schwebenden DeLorean „Time Machine“ nach Beenden der jeweiligen Fahrmissionen freischalten.
  • Im Spiel Duke Nukem: Time To Kill für die Playstation 1 ist der DeLorean im Höhlen-Level anzutreffen.
  • Im Spiel Interstate 82 ist der DeLorean unter dem Namen „De Landau“ zu finden und auch fahrbar.
  • Im Spiel Burnout: Paradise ist der DeLorean als Zurück in die Zukunft-Version „P12 Jansen 88 Special“ fahrbar – inkl. brennender Spur und einfahrbaren Rädern.
  • Im Spiel FlatOut 2 ist ein, dem DeLorean ähnelndem, Wagen unter dem Namen „Fortune“ in der Rennklasse fahrbar.
  • In den Grand Theft Auto Teilen Vice City und Vice City Stories ist eine leicht abgeänderte Version des DeLorean unter dem Namen Deluxo zu finden.
  • Im Spiel Avenue Flo, einem Diner-Dash-Ableger, kommt Flo in der „Spendalot Ave“ bei dem Pet Spa an dem Geschäftsmann Derek mit einem grünen DeLorean vorbei.
  • Im Spiel Driver: San Francisco ist es möglich, einen DeLorean zu fahren. Beschleunigt man diesen auf 144 km/h, die gleiche Geschwindigkeit wie bei Zurück in die Zukunft, schaltet man damit die Mission „Begegnung mit der Vergangenheit" frei.
  • Im Spiel Forza Motorsport 3 und Forza Motorsport 4 für die Xbox 360 ist der DMC-12 als DLC (Downloadable Content) erhältlich.
  • Im Spiel Enthusia Professional Racing für die PS2 kann man auch einen DeLorean erspielen.
  • In dem Spiel Asphalt 6: Adrenalin und Adrenalin HD für Apple-Geräte ist er nach einem Update auch verfügbar.[4]
  • In dem Spiel Asphalt 7: Heat für mobile Endgeräte ist er in Klasse 1 verfügbar.
  • Im Flipperautomaten Back to the Future ist auf der Backbox und auf den Seiten des Cabinets ein wie im Film modifizierter DeLorean abgebildet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: De Lorean DMC-12 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Auto Motor Sport 23/1982
  2. Owl City: DeLorean News
  3. Songtext: Prinz Pi - Glück Lyrics. Magistrix.de, abgerufen am 14. April 2014.
  4. iTunes: Asphalt 6: Adrenaline, Asphalt 6: Adrenaline HD