DeWieners

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DeWieners
DeWieners & Band bei einem Konzert im Wiener Porgy & Bess (2003)
DeWieners & Band bei einem Konzert im Wiener Porgy & Bess (2003)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative Hip-Hop, Jazz-Rap
Gründung 2000
Aktuelle Besetzung
Roman Salomon a.k.a. ScOOp
Rap
Stefan Trautsch a.k.a. StePh
Rap
Philipp Svaton a.k.a. Sweat-On
Live-Musiker
Hans Salomon
Markus Gaudriot
Otto Scheidl
Markus Adamer
Ariana
Flip-O-Mat

D.E.W.I.E.N.E.R.S., auch DeWieners, gegründet im Jahr 2000, ist eine Wiener Hip-Hop-Formation. Bekannt wurden DeWieners durch ihre generationen- und stilübergreifenden Auftritte mit der Jazz-Combo um Saxophonisten Hans Salomon und Gitarristen Rens Newland. Den drei MCs von DeWieners, ScOOp, StePh und Sweat-On geht es um eine Fusion der in Hip-Hop-Rhythmik geformten deutschsprachigen Lyrik mit Jazz-Elementen (Jazz-Rap). „DeWieners verbinden Hip-Hop, Funk und Jazz” heißt es daher auch in den Lyrics zu ihrem Track „D.e.W.i.e.n.e.r.s.“ auf ihrem Album „Fastbreak“.

Auftritte[Bearbeiten]

Crossover-Experimente von Rappern mit Live-Bands sind in der Hip-Hop-Szene umstritten. Der Platzbedarf und der technische Aufwand sind speziell bei Auftritten mit Jazz-Formationen mit ihren verschiedenen Musik- und Percussioninstrumenten hoch. Dies hielt DeWieners jedoch nicht davon ab, auch immer wieder in kleinen Clubs, sogar in dem winzigen Lokal unterhalb des Stadtbahnbogens „B 72“ am Wiener Gürtel aufzutreten. Aber erst in einem Jazzclub wie dem Wiener „Porgy & Bess“ , in dem DeWieners regelmäßig auftreten, kommen ihre Arrangements akustisch am besten zur Entfaltung.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Eine ihrer ersten Kompositionen, „Der Sprache auf der Spur“, veröffentlichten DeWieners –– mangels geeigneter Aufnahmemöglichkeiten ohne Jazz-Begleitung –- im Jahr 2001 auf der „Workshop-Compilation No. 5“ des Wiener Hip-Hop-Produzenten Beppo Stuhl, welche ihnen auch das erste Airplay auf dem österreichischen Musiksender FM4 bescherte. Im Jahr 2004 brachten DeWieners ihren ersten Tonträger auf Vinyl heraus, ein knapp 40-minütiges Album, auf dem nicht nur private Erfahrungen, sondern auch politische Eindrücke und Meinungen textlich verarbeitet wurden. „Die Wortketten handeln nicht nur von Sportwetten, sondern nehmen auch Politikerschmähs und die Gesellschaft an sich ins reimende Visier“, schrieb dazu der Musikkritiker Manfred Horak: „Die Band hat Charme (no na, sind ja auch Wiener), die Kombination aus Rap & Jazz ist, wenn auch nix Neues, eine erfreuliche Synthese.[1]

Album[Bearbeiten]

  • 2003 FASTBREAK (CD/LP, Jive Music, Eigenvertrieb)
  • 2007 SPLASH (CD, Jive Music, Hoanzl)

Weblinks[Bearbeiten]