De Vaux Motors Company

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit dem US-amerikanischen Automobilhersteller De Vaux Motors Company. Der australische Automobilhersteller Devaux Cars findet sich hier.

Der De Vaux war ein Automobil, das von der De Vaux Motors Company in Grand Rapids (Michigan) und Oakland (Kalifornien). Es basierte auf den 1930er-Automobilen von Durant Motors und wurde nur in den Modelljahren 1931 und 1932 hergestellt. Die Karosserien kamen von Hayes in Grand Rapids, die seitengesteuerten Sechszylindermotoren zunächst aus eigener Fertigung und dann von Continental.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Herstellung des De Vaux begann im April 1931 fast gleichzeitig in beiden Werken in Grand Rapids und Oakland, aber die beiden Eigner Norman De Vaux – einen Freund und Geschäftspartner von William C. Durant - und Colonel Elbert J. Hall waren keine Marketing-Experten und konnten die Erwartungen des Marktes letztendlich nicht erfüllen. Es wurden je zwei Coupés und zwei Limousinen, sowie ein Phaeton, zum Preis von 595,– US$ bis 795,– US$ angeboten. Bis Februar 1932 konnten jedoch nur 4808 Fahrzeuge verkauft werden. Dann gaben die beiden Eigner entnervt auf und verkauften die Firma an Continental Motors. In der Folge erhielten die Wagen Continental-Motoren und die Bezeichnung Continental De Vaux.

Als der Erfolg ausblieb investierte Continental in eine Ausweitung des Angebots. Im November 1932 wurde die Firma zudem in Continental Automobile Company umbenannt. Dennoch baute man 1933 / 1934 auch nur ca. 4200 Autos, teils als Vier- und teils als Sechszylinder. Letztere wurden im Modelljahr 1934 nicht mehr angeboten. Dann verkaufte Continental die Reste der Firma an Norman De Vaux zurück, der erneut mit der Produktion beginnen wollte. Diese Pläne ließen sich aber nie realisieren und schließlich verkaufte er das Werk in Kalifornien 1936 an GM.

Dann versuchte Norman De Vaux zusammen mit dem früheren Packard-Manager F. F. Beall, in Dover (Delaware) eine Fertigung für ein Mittelklassefahrzeug – ähnlich dem Continental De Vaux Beacon – unter dem Namen DE-VO aufzubauen. Bis 1937 entstand aber nur ein Prototyp, dann mussten die beiden den Plan als unwirtschaftlich aufgeben.

Modelle[Bearbeiten]

De Vaux Motors Company (1931 bis Oktober 1932)[Bearbeiten]

Modell Bauzeitraum Zylinder Motor Leistung Radstand Aufbauten
De Vaux 6/70 4.1931-1.1932 6 Reihe Hall-Scott 70 bhp (51 kW) 2.870 mm Coupé 2 Türen, Limousine 4 Türen, Phaeton 4 Türen
De Vaux-Continental 6/80 1.-10.1932 6 Reihe Continental 80 bhp (59 kW) 2.870 mm Cabriolet 2 Türen, Coupé 2 Türen, Limousine 4 Türen

Continental Automobile Company (Oktober 1932 bis Ende 1934)[Bearbeiten]

Modell Bauzeitraum Zylinder Motor Leistung Radstand Aufbauten
Continental Beacon 1933–1934 4 Reihe Continental 38 bhp (28 kW) 2.578 mm Roadster 2 Türen, Coupé 2 Türen, Limousine 2/4 Türen
Continental Flyer 1933 6 Reihe Continental 65 bhp (48 kW) 2.718 mm Roadster 2 Türen, Coupé 2 Türen, Limousine 2/4 Türen
Continental 6/85 Ace 1933 6 Reihe Continental 85 bhp (62,5 kW) 2.896 mm Coupé 2 Türen, Limousine 4 Türen

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Kimes, Beverly Ray & Clark jr,. Henry Austin: Standard Catalog of American Cars 1805–1942, Krause Publications, Iola WI (1985), ISBN 0-87341-045-9