De gustibus non est disputandum

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De gustibus non est disputandum („Über Geschmäcke(r) kann man nicht streiten“) ist eine lateinische Redewendung, die jedoch nicht aus der Antike stammt. Der französische Schriftsteller Jean Anthelme Brillat-Savarin leitete sie vom spanischenSobre los gustos no hay disputo“ her. In der scholastischen Philosophie heißt es: „De gustibus et coloribus non est disputandum.“ („Über Geschmäcke und Farben kann man nicht streiten.“)

Meist wird diese Aussage so verstanden, dass niemand rational beweisen kann, dass ein bestimmtes Geschmacksempfinden das richtige sei.[1] Anders gesagt: In Geschmacksfragen kann es kein „richtig“ oder „falsch“ geben; sie liegen jenseits aller Beweisbarkeit.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Festvortrag von Wilfried Stroh: „Der gute Geschmack in Küche und Gastmahl der Römer“