Dead End
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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Dead End |
| Originaltitel: | Dead End |
| Produktionsland: | Frankreich, USA |
| Erscheinungsjahr: | 2003 |
| Länge (PAL-DVD): | 85 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie: | Jean-Baptiste Andrea Fabrice Canepa |
| Musik: | Greg De Belles |
| Kamera: | Alexander Buono |
| Schnitt: | Antoine Vareille |
| Besetzung | |
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Dead End (2003) ist ein Horrorfilm von Jean-Baptiste Andrea und Fabrice Canepa, der in Frankreich und teilweise in den USA gedreht wurde. Im Film geht es um eine Familie, die am Weihnachtsabend zu ihren Verwandten fahren will, dort aber nie ankommt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Frank und Laura Harrington sind gemeinsam mit ihren Kindern Richard und Marion sowie deren Freund Brad am Weihnachtsabend auf dem Weg zum alljährlichen gemeinsamen Weihnachtsfest bei Lauras Mutter. Frank entschließt sich spontan eine Abkürzung zu nehmen, zum ersten mal seit 20 Jahren. Nachdem er kurz am Steuer einnickt, entgehen alle nur knapp einem Unfall. Die Harringtons treffen auf eine orientierungslos umherirrende, ganz in Weiß gekleidete Frau mit einem Baby auf dem Arm und nehmen sie mit zu einer Waldhütte, welche sie soeben passiert hatten. Da im Wagen nicht genügend Sitzgelegenheiten sind, bietet Marion der Frau ihren Platz im Auto an und geht zu Fuß zur Hütte zurück. Diese Gelegenheit nutzt sie, um ihre Gedanken frei zu machen. Sie ist Schwanger von Brad, aber liebt ihn nicht mehr und will sich eigentlich von ihm trennen.
An der Hütte angekommen, gehen Frank und Laura Hilfe suchend hinein, Richard verschwindet im Wald, um seine Lust zu befriedigen. Als Brad mit der mysteriösen Frau alleine im Wagen ist und sich herausstellt, dass das Baby der Frau tot ist, sind beide kurze Zeit später verschwunden. Doch dann taucht aus der Dunkelheit der Nacht ein Leichenwagen auf, in dem Brad verzweifelt gegen die Heckscheibe klopft. Marion sieht den Wagen als einzige, als sie gerade bei der Hütte ankommt und benachrichtigt ihre Eltern, doch als die Harringstons dem Leichenwagen hinterherfahren, verschwindet dieser so plötzlich, wie er auftauchte. Wenig später finden sie Brads total zerfetzte Leiche mitten auf der Straße liegend, worauf Marion einen Schock bekommt und apathisch wird.
Verzweifelt versuchen die verbliebenen Familienmitglieder dem Alptraum zu entkommen, doch die Zeit scheint still zu stehen, weder die Nacht noch die Straße scheinen ein Ende zu haben. Das einzig regelmäßig Wiederkehrende sind Schilder, die die Ortschaft Marcott ankündigen.
Bei einem weiteren Stopp erzählt Marion von ihrer Schwangerschaft, Richard erwähnt, dass er Gras raucht. Während Marion mit ihren Eltern diskutiert, verschwindet Richard im Wald, um einen Joint zu rauchen. Dort begegnet er der Frau in weiß und es kommt zu einer abartigen Kußszene, bei der die Frau Richards Unterlippe abbeißt, er ihr aber in totaler Liebe verfallen ist. Danach fährt wieder der Leichenwagen vorbei und die Familienmitglieder sehen dieses mal Richard an der Heckscheibe. Die Verfolgung schlägt auch dieses Mal fehl und sie finden nur den verbrannten Körper des Jungen. Beim Anblick ihres Sohnes dreht Laura durch und sie beschließen, Richard ins Auto zu laden, da dieser nicht einfach so zurückgelassen werden könne.
Marion, die sich mittlerweile wieder gefangen hat, kann jedoch nicht verhindern, dass ihre Mutter sich im Wahn aus dem fahrenden Wagen stürzt. An diese Stelle zurückgekehrt stellen beide fest, dass Laura verschwunden ist und sich der Leichenwagen wieder nähert. Frank schiesst mit einem Gewehr, welches sich unter den Weihnachtsgeschenken für die Verwandten befand, auf das Fahrzeug, welches hält und wieder zurückfährt. Laura erscheint und überlebte den Sturz scheinbar unverletzt. Allerdings stirbt sie dann in den Armen ihres Mannes, aufgrund einer offenen Schädelverletzung am Hinterkopf. Nachdem sie die Leiche von Laura in den Wagen geladen haben fahren Frank und Marion weiter, um endlich den Ort zu erreichen, der auf Schildern immer angekündigt wird.
Nach einer Weile halten sie an und entscheiden sich, es zu Fuß zu versuchen und gehen mitten durch den Wald. Sie gelangen jedoch zum Auto zurück und fahren weiter. Als beide plötzlich wieder an der Waldhütte vorbeikommen, bei der sie Brad mit der Frau kurzzeitig alleine im Auto gelassen hatten, macht Frank kehrt und stürmt wütend ins Haus und anschließend in den Wald, weil er die Frau in weiß zwischen den Bäumen zu sehen glaubt. Marion folgt ihm, verliert ihn aber und trifft unerwartet wieder auf die endlose Straße. In ihrer Verzweiflung wird sie von Blut betropft, blickt nach oben und sieht in den Ästen die über der Straße ranken Franks Leiche. Sie läuft alleine weiter die Straße entlang, bis sie auf 4 Leichensäcke stößt, welche auf der Straße aufgereiht liegen. Sie schaut in einen davon und findet darin ihren toten Vater und der Leichenwagen erscheint.
Als Marion fliehen will, steht die Frau in Weiß vor ihr, die ihr sagt, der Leichenwagen ist nicht wegen Marion hier, steigt ein und fährt davon. Als der Wagen in der Nacht verschwindet rast ein weiteres Auto hupend auf Marion zu, in welchem man Familie Harrington sieht.
Plötzlich wacht Marion im Krankenhaus auf und erfährt, dass ihre Familie bei einem Autounfall umgekommen ist, als ihr Vater kurz am Steuer einnickte. Im anderen Wagen saß eine junge Frau mit ihrem Baby, auch sie starben. Marion und ihr ungeborenes Baby haben den Unfall als einzige überlebt.
Den Traum, welchen Marion träumte, war ihr gewonnener Todeskampf. Die Ortschaft, die sich auf den immerwiederkehrenden Schildern ankündigte war der Nachname der Ärztin, welche Marion behandelte. Der Leichenwagen war das Fahrzeug, das als erstes am Unfallort eintraf und Hilfe brachte.
[Bearbeiten] Kritik
Lexikon des Internationalen Films: Atmosphärisch dichter Horrorfilm nach dem üblichen "Blackwood"-Schema, der seine vielen Vorgänger nicht verleugnet, dem Sujet jedoch durch gute Darsteller und eine solide Spannung das Interesse sichert.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- Brussels International Festival of Fantastic Films (2003) - Großer Preis des europäischen Phantasie-Filme in Silber, Pegasus Publikum Preis
- Doaui First Film Festival (2003) - Jugend-Jury Preis
- Fant-Asia Film Festival (2003) - Jury Preis und bester internationaler Film
- San Sebastián Horror and Fantasy Film Festival (2003) - Publikum Preis und beste Features
- Peñíscola Comedy Film Festival (2004) - Bester Schauspielerin (Lin Shaye) und beste Erste Arbeit (Jean-Baptiste Andrea, Fabrice Canepa)
[Bearbeiten] Nominiert
- Cinénygma Luxembourg International Film Festival (2003) - Großer Preis des europäischen Phantasie-Filme in Gold
- Fantasporto (2004) - Internationaler Phantasie-Film-Preis zum besten Film
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
- Dead End in der Internet Movie Database (englisch)

