Deadly Revenge – Das Brooklyn Massaker

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Filmdaten
Deutscher Titel Deadly Revenge – Das Brooklyn Massaker
Originaltitel Out for Justice
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1991
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie John Flynn
Drehbuch David Lee Henry
Produktion Arnold Kopelson, Julius R. Nasso, Steven Seagal
Musik David Michael Frank
Kamera Ric Waite
Schnitt Don Brochu, Robert A. Ferretti
Besetzung

Deadly Revenge – Das Brooklyn Massaker ist ein US-amerikanischer Actionfilm von John Flynn aus dem Jahr 1991. Die Hauptrolle im Film spielt Steven Seagal.

Handlung[Bearbeiten]

Der Detective Gino Felino dient im Drogendezernat der Polizei von New York City. Er wohnt in Brooklyn, die Scheidung von seiner Ehefrau Vicky läuft. Eines Tages wird, scheinbar ohne jeden Grund, sein bester Freund und Kollege Bobby Lupo von dem bekannten Drogendealer Richie Madano auf offener Straße erschossen. Felino macht sich, von Rachegefühlen erfüllt, auf die Suche nach Madano um diesen zu töten. Madano ist aber inzwischen völlig durchgedreht und erschießt unter anderem eine völlig unbeteiligte Person auf offener Straße. Er macht sich, zusammen mit drei Komplizen, auf eine Vergnügungstour durch das Nachtleben von Brooklyn.

Auf seiner Fahrt durch die Stadt hat Gino ein Auto vor sich, aus dessen Fenster eine Mülltüte geworfen wird, die vor seinem Wagen landet. Gino hält an, um den Inhalt der Tüte zu kontrollieren und findet einen lebenden Hundewelpen in dieser. Empört von dieser Tat schwört er, den Fahrer später zu stellen und nimmt den Hundewelpen bei sich auf.

Felino prügelt sich auf der Jagd nach dem irren Dealer, der außerdem ein alter Bekannter aus der Jugendzeit ist, mit den auf ihn angesetzten Schlägern. Es stellt sich bald heraus, dass der ermordete Bobby Lupo in Drogengeschäfte verwickelt war und mehr mit Madano zu tun hatte als zunächst angenommen.

Als Madano ein Überfallkommando zu Felinos Frau und seinem Kind schickt, setzt Felino alles daran diesen zur Strecke zu bringen. Er spürt ihn im Haus einer ehemaligen Prostituierten auf, in dem er mit seinen Komplizen und weiteren Gangstern eine Party feiert. Felino stürmt das Haus, erledigt alle, die sich ihm in den Weg stellen und es kommt zum entscheidenden Kampf mit Madano, der mit Fäusten und verschiedenen Gegenständen geführt wird. Am Ende gelingt es Gino, Madano zu töten, indem er ihm einen Korkenzieher in den Kopf rammt.

Später ist zu sehen, wie sich Gino wieder mit seiner Frau versöhnt hat und mit ihr einen Ausflug zum Hafen gemacht hat. Dort sieht er das Auto, aus dem die Tüte mit dem Hundewelpen geworfen wurde. Er stellt den Fahrer zur Rede, welcher ihn daraufhin angreift. Gino tritt diesem jedoch gezielt in die Genitalien, woraufhin der Fahrer von Schmerzen erfüllt am Boden liegt. In der Schlußszene ist dann zu sehen, wie der Hundewelpe diesem dann ins Gesicht uriniert.

Kritiken[Bearbeiten]

Richard Harrington schrieb in der 'Washington Post' (17. April 1991), dass der Film 'billig' wirke. Einige Elemente der Handlung sollten die sanfte Seite von Seagal zeigen, was nicht richtig gelingen würde. Die Charaktere der Helfer von Madano seien von 'B-Darstellern' gespielt.[1]

  1. The Washington Post

Hintergründe[Bearbeiten]

Das Einspielergebnis des Films in den US-Kinos betrug 39,7 Millionen US-Dollar während seine Produktion 14 Millionen Dollar kostete.

Der Soundtrack "No Sleep Till Brooklyn" von den Beastie Boys gilt noch heute als Kultsong.

Weblinks[Bearbeiten]