Dean Smith (Basketballtrainer)

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Dean Smith

Dean Edwards Smith [ˈdiːn ˈɛdwəɹz ˈsmɪθ] (* 28. Februar 1931 in Emporia, Kansas) ist ein US-amerikanischer Basketballtrainer und eine große Legende des College-Sports. In seinen 36 Jahren als Cheftrainer der North Carolina Tar Heels errang er 879 Siege, eine Bestmarke unter allen College-Trainern, die erst 2007 von Bobby Knight gebrochen wurde.

Nach Besuch der Highschool (von 1945 bis 1949) in Topeka, Kansas, bekam er ein Stipendium der Universität von Kansas. Dort lernte er unter Coach Phog Allen die Grundlagen des Basketballspiels. Mit dem Team der Jayhawks gewann er 1952 die nationale College-Meisterschaft, im Jahr darauf unterlag man erst im Finale. Nach seiner Zeit als Spieler war er bis 1961 Assistenz-Trainer.

Im Alter von 30 Jahren wurde er Cheftrainer der Tar Heels an der Universität von North Carolina. Rasch formte er die Mannschaft zu einem Spitzenteam, doch erst 1971 reichte es zum NIT-Titel. 1976 gewann Smith als Trainer der Olympia-Auswahl der USA bei den Spielen in Montréal Gold. 1982 gewann er zum ersten Mal die NCAA-Meisterschaft, ein weiteres Mal gelang das 1993. Dreimal (1977, 1979 und 1993) wählte man ihn zum Trainer des Jahres. 1997 trat er mit einer Bilanz von 879 Siegen bei nur 254 Niederlagen zurück und wurde daraufhin von der Zeitschrift Sports Illustrated zum Sportler des Jahres gewählt.

Zahlreiche erfolgreiche Spieler wurden von Dean Smith trainiert, darunter Bob McAdoo, James Worthy und Michael Jordan. Einige seiner Spieler wurden später ebenfalls erfolgreiche Trainer, wie Billy Cunningham, George Karl, Larry Brown oder Roy Williams. Am 2. Mai 1983 wurde Dean Smith als Trainer in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame und am 12. September 2007 in die FIBA Hall of Fame aufgenommen.

Im Jahr 2013 wurde ihm die Freiheitsmedaille des Präsidenten verliehen.[1]

Schriften[Bearbeiten]

  • mit John Kilgo, Sally Jenkins: A Coach’s Life. My 40 years in college basketball. New York 2002, ISBN 0375758801.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. President Obama Names Presidential Medal of Freedom Recipients | The White House: Empfänger der Freiheitsmedaille 2013 (engl.). Website The White House. Abgerufen am 21. November 2013.