Dean Woods

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Dean Woods (* 22. Juni 1966 in Wangaratta) ist ein ehemaliger australischer Radrennfahrer.

Woods wurde 1983 bei den Juniorenweltmeisterschaften Weltmeister in der 4000-m-Einerverfolgung und Zweiter im Punktefahren. 1984 nahm er erstmals an den Olympischen Sommerspielen teil. Woods, der noch der Juniorenklasse angehörte und im selben Jahr seinen Weltmeistertitel verteidigte, gehörte neben Michael Grenda, Kevin Nichols und Michael Turtur zum australischen Bahnvierer, der völlig überraschend den hohen Favoriten USA schlug. In der Einerverfolgung unterlag Woods im Rennen um die Bronzemedaille.

1986 gewann Woods bei den Commonwealth Games den Wettbewerb über zehn Meilen auf der Bahn und wurde Dritter der Weltmeisterschaft in der Einerverfolgung. Bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul bestritt Woods wieder die Einer- sowie die Mannschaftsverfolgung. In der Einerverfolgung unterlag er im Finale Gintautas Umaras und errang die Silbermedaille; mit der Mannschaft, zu der neben Woods Brett Dutton, Wayne McCarney und Stephen McGlede gehörten, belegte er den dritten Rang.

1989 schloss Woods einen Profivertrag mit dem Team Stuttgart ab und wechselte auf die Straße. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1986 belegte er in der Einerverfolgung der Profis den zweiten Platz. Woods war wenig erfolgreich auf der Straße, sein größter Erfolg waren die Siege beim Melbourne to Warrnambool Cycling Classic 1990 und 1993, wobei er 1990 den noch heute gültigen Streckenrekord aufstellte. 1993 ließ sich Woods reamateurisieren. 1996 nahm er an seinen dritten Olympischen Sommerspielen teil. In Atlanta startete er mit Brett Aitken, Stuart O’Grady und Tim O’Shannessey wieder in der 4000-m-Mannschaftsverfolgung; das Team belegte hinter Frankreich und Russland den dritten Platz.

Seit dem Rückzug aus dem aktiven Radsport betreibt Woods in seiner Heimatstadt einen Radsportladen.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Dean Woods in der Datenbank von Radsportseiten.net