Death Valley Junction

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Amargosa Opera House

Death Valley Junction ist eine winzige Siedlung in der Mojave-Wüste im Inyo County in Kalifornien an der Kreuzung des California State Route 190 und des California State Route 127 östlich des Death-Valley-Nationalparks. Die Postleitzahl ist 92328 und die Höhe 622 m und die Einwohnerzahl beträgt 20. Der U. S. Geological Survey listet eine historische Variante des Namens Amargosa für die Siedlung auf. Er steht auch als Hauptname auf einer offiziellen Karte des Bundesstaates Nevada von 1971. Seine Existenz und sein Name sind offiziell durch das USGS feature ID 1656477 bestätigt.

Death Valley Junction ist Heimat des Amargosa Opera House and Hotel, wo die Bewohnerin Marta Becket auf der Bühne Tanz- und Pantomimeshows seit den späten 1960er Jahren veranstaltet. Das Hotel ist geöffnet und die Shows gehen im Opernhaus weiter, aber darüber hinaus ist die Siedlung in einem baufälligen Zustand. Es gibt keine Tankstelle und nur ein Restaurant. Das einzige Restaurant namens T&T Cafe ist Teil des Amargosa Opera House and Hotel, wird aber nicht vom Hotel betrieben.

Die Siedlung liegt am östlichen Death Valley im südlichen Amargosa Valley nahe dem Ash Meadows National Wildlife Refuge. Südlich liegt der Ort Shoshone. Die kürzeste Distanz zur Grenze zu Nevada misst ungefähr 8 km in nordöstlicher Richtung.

Verwaltungsdokumente zeigen einen Versuch der Verwaltung des Shoshone-Stamms der Timbisha ein 29 km² großes Gebiet in der Gegend zu erwerben. Diese Gebiete umfassen Gebiete für Bewohner und haben eine offizielle Erlaubnis zur Durchführung traditioneller Zeremonien. Es ist unklar, ob diese im Congressional Record dokumentierten Bemühungen erfolgreich waren.

Geschichte[Bearbeiten]

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1914 fuhr erstmals die Death Valley Railroad zwischen Ryan und Death Valley Junction. Sie transportierte bis 1928, als der Abbau aufhörte, Borax.
Von 1923 bis 1925 baute die Pacific Coast Borax Company Gebäude im Ort, wie hier von John Mulvihill beschrieben:

„Von den 20er bis in die 40er Jahre des letzten Jahrhunderts war Death Valley Junction das Hauptquartier der Pacific Coast Borax Company, die die Stadt für Arbeiter an einer Eisenbahnlinienkreuzung baute. Sie wechselten den Namen des ursprünglichen Weilers von Amargosa (bedeutet so viel wie "bitteres Wasser") in Death Valley Junction und engagierte den Architekten Alexander Hamilton McCulloch um eine Zwischenstation zu konstruieren. Im Zentrum des Ortes war ein U-förmiges, im mexikanisch-kolonialen Stil errichtetes Hotel, ein Bürokomplex und eine Erholungshalle. Der Ort florierte während der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts und ging dann zu Ende. 1967 war es schon sehr verwüstet, als die Reisetänzerin Marta Becket für eine Stelle dorthin kam. Sie war fasziniert von den Möglichkeiten der Theaterruine, die in dem Jahr, in dem sie geboren wurde, gebaut wurde. Mit minimalem Budget mietete sie zuerst und kaufte dann den Komplex. Wohltäter halfen - denn Amargosa gehört nun einer Non-Profit-Organisation -, aber es war sie, die die Energieversorgung für das Theater und Hotel wiederherstellte. Ihre Persönlichkeit macht einen Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Es ist ein ideales Reiseziel, wenn du unter Reisen verstehst, zu verstehen, was diesen Ort anders macht.“

1980 wurde der Ort in das National Register of Historic Places als Death Valley Junction Historic District aufgenommen.

Politik[Bearbeiten]

Death Valley Junction liegt im 18. Distrikts des Senats und wird vom Republikaner Roy Ashburn repräsentiert. Sie liegt im 18. Assembly-Distrikt und wird vom Republikaner Bill Maze repräsentiert. Death Valley Junction liegt im 25. Distrikt des Kongresses in Kalifornien und wird vom Republikaner Buck McKeon repräsentiert.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Death Valley Junction – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

36.302222222222-116.41361111111Koordinaten: 36° 18′ 8″ N, 116° 24′ 49″ W