Debauchery

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Debauchery
Allgemeine Informationen
Genre(s) Death Metal, Death ’n’ Roll
Gründung 2003
Website http://www.debauchery.de
Aktuelle Besetzung
Thomas Gurrath (Blood God)
Juli Paul (Murderdoll)
Marcel Woitowicz (Warmachine)

Debauchery (englisch für Ausschweifung) ist eine deutsche Death-Metal-Band aus Stuttgart.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde im Jahr 2003 gegründet und brachte im selben Jahr ihr erstes Album Kill Maim Burn heraus. Ende 2003 waren sie gemeinsam mit Napalm Death auf Tour. Nach langer Labelsuche folgte im November 2004 ihr zweites Studioalbum Rage of the Bloodbeast. Mittlerweile spielen sie auf großen Metal-Festivals, wie dem Bringer of the Death Fest III im September 2005 und tourten im Herbst desselben Jahres mit Six Feet Under durch Europa. Am 17. November 2005 erschien ihr drittes Album Torture Pit. Im Februar 2006 folgt eine Europatournee mit Dismember.

2007 wurden sie von AFM Records unter Vertrag genommen und dort kam es dann zur Veröffentlichung des Albums Back In Blood. Im April 2008 wurde das Album Continue to Kill veröffentlicht. 2008 spielten Debauchery auch auf dem Summer Breeze Open Air, weiterhin eine erfolgreiche Tour mit Destruction. Im April 2009 folgte eine Tour mit Ektomorf, Drone, Aggressive Fear und Dread the Moment, um ihr neues Album Rockers & War zu bewerben. Derzeit sind im Live Kill Team Marcel Woitowicz (zuvor Andreas Donadel und entgegen anderslautender Gerüchte nicht Tomasz, Ex-Belphegor) am Schlagzeug und Juli Paul am Bass vertreten.

Anfang Mai 2010 wurde bekannt, dass Thomas Gurrath aufgrund seiner musikalischen Aktivitäten und des Artworks nahegelegt wurde, sein Referendariat am Hegel-Gymnasium in Stuttgart zu unterbrechen.[1] 2011 brachte die Band ihr siebtes Album Germany’s Next Death Metal heraus[2] und Gurrath gründete die Hard Rock Band Big Ball [3] und Blood God. Anders als Debauchery (steht bei Massacre Records unter Vertrag), veröffentlicht Gurrath seine Hard-Rock-Bands Big Ball, sowie Blood God unter seinem eigenen Label Blood God Records, einem Sublabel der AL!VE AG.[4]

Stil[Bearbeiten]

Textlich inspiriert wird die Band von dem Tabletop-Strategiespiel Warhammer 40,000 und J. R. R. Tolkien. Gesungen wird fast ausschließlich in Englisch, da sich deutschsprachiger Metal ihrer Meinung nach nur bei Rammstein gut anhört. Als musikalische Vorbilder nennen sie AC/DC, Bolt Thrower, Obituary und Six Feet Under.

Typisch für ihre Live-Shows sind die in Kunstblut getränkten Outfits, in denen sie auch ihr erstes Video mit dem Titel „Kill Maim Burn“ drehten. Im Jahr 2007 folgte das zweite Video „Lords of Battle“ mit Stripeinlagen der Freundin von Sänger Thomas. Im Gegensatz zu vielen anderen Death-Metal-Bands zeigen Debauchery in ihren Shows und Songs einen eigenen Humor. So lautet eine Zeile des Songs „Death Metal Warmachine“ vom Album Torture PitMainstream sucks“ und der Song „Blood For The Bloodgod“ existiert auf demselben Album in einer so genannten „Pussy Version“ mit Akustikgitarren. Live spielten Debauchery als Antwort auf den Vorwurf, sie seien ein Six-Feet-Under-Verschnitt, deren Song „War Is Coming“.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 2003: Kill Maim Burn (MDD Records, Wiederveröffentlichung 2006 unter Black Attakk Records)
  • 2004: Rage of the Bloodbeast (Black Attakk Records, Wiederveröffentlichung 2008 unter AFM Records)
  • 2005: Torture Pit (Black Attakk Records, Wiederveröffentlichung 2008 unter AFM Records)
  • 2007: Back in Blood (AFM Records)
  • 2008: Continue To Kill (AFM Records)
  • 2009: Rockers and War (AFM Records)
  • 2011: Germany’s next Death Metal (AFM Records)
  • 2013: Kings of Carnage (Massacre Records)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dirk Peitz: Death-Metal-Sänger darf nicht mehr unterrichten, Axel Springer AG. 4. Mai 2010. 
  2. :: Debauchery - Germany's Next Death Metal (CD)
  3. Big Ball Rocks
  4. Blood God Records - AL!VE AG - Vertrieb - Entertainmentbranche, abgerufen am 14. Juli 2013