Debbie Reynolds

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Debbie Reynolds (1987)

Debbie Reynolds (* 1. April 1932 in El Paso, Texas, USA als Mary Frances Reynolds) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin. Ihre Karriere begann Ende der 1940er Jahre als Vertragsschauspielerin bei Warner Brothers, und sie erlangte vor allem als Darstellerin in Filmmusicals wie Singin’ in the Rain und Tammy internationale Bekanntheit.

Leben[Bearbeiten]

Kindheit und Familie[Bearbeiten]

Mary Frances Reynolds wurde 1932 als zweites Kind von Maxine N. Harman (1913–1999) und Raymond Francis Reynolds (1903−1986) in El Paso, Texas geboren. Raymond Reynolds war als Tischler und Mechaniker bei der Southern Pacific Company beschäftigt. Die Vorfahren des Ehepaar Reynolds waren englische, schottische und irische Einwanderer.[1] 1939 zog die Familie nach Burbank, Kalifornien, wo die junge Mary Frances die John Burroughs High School besuchte. In ihrer Freizeit war sie bei den „Girl Scouts“ aktiv, wofür sie sich auch heute noch engagiert. Die Organisation vergibt in Reynolds Namen ein Stipendium.

Im Jahr 1948 gewann sie im Alter von 16 Jahren einen Schönheitswettbewerb und wurde Miss Burbank. Dadurch wurde das Filmstudio Warner Brothers auf die junge Mary Frances Reynolds aufmerksam und nahm sie unter Vertrag. Ihren Vornamen Mary Frances musste sie zugunsten Debbie ändern.[2]

Ehen und Kinder[Bearbeiten]

Debbie Reynolds heiratete 1955 den Sänger Eddie Fisher. Das erste gemeinsame Kind, Carrie Frances, wurde 1956 geboren. Carrie trat später in die Fußstapfen ihrer Eltern und ist als Schauspielerin tätig. Im Jahr 1958 folgte ein Sohn, Todd Emmanuel Fisher. Er wurde nach Eddie Fishers bestem Freund Michael Todd benannt. Nach Michael Todds Unfalltod begann Eddie Fisher eine Affäre mit dessen Witwe Elizabeth Taylor, die seit ihren Anfängen in Hollywood auch eine sehr gute Freundin von Debbie Reynolds war. Dies führte zu einem der größten Medienskandale der damaligen Zeit. Die Ehe von Reynolds und Fisher wurde 1959 geschieden.[3]

Ein Jahr später heiratete Debbie Reynolds den Geschäftsmann Harry Karl, dessen Spielsucht und Fehlinvestitionen die Schauspielerin in finanzielle Schwierigkeiten brachten. Die Ehe endete 1973 mit Scheidung.[4]

Ihre dritte Ehe ging die Schauspielerin 1984 mit dem Bauunternehmer Richard Hamlett ein. Das Paar kaufte 1992 ein kleines Hotel mit Casino in Las Vegas. Die Unternehmung erwies sich jedoch als finanzielles Fiasko. Nach zehn Jahren ließ sich Debbie Reynolds 1994 von Hamlett scheiden und musste ihren Bankrott erklären.[5]

Im Alter von 54 Jahren wurde Debbie Reynolds zum ersten Mal Großmutter, als die Ehefrau von Todd Fisher, Donna Jean Freberg, 1986 einen Jungen zur Welt brachte. Das Kind starb jedoch bei der Geburt. Reynolds wurde 1992 zum zweiten Mal Großmutter, als Carrie Fishers Tochter geboren wurde.

Schauspielkarriere[Bearbeiten]

Anfänge ab 1948[Bearbeiten]

Nach ihrem Sieg bei der Wahl zur Miss Burbank 1948 und dem Vertragsabschluss mit dem Filmstudio Warner Brothers gab die damals 16-jährige unter ihrem neuen Künstlernamen Debbie Reynolds ihr Filmdebüt. An der Seite von Bette Davis und Robert Montgomery in der Komödie „June Bride“ stand sie in einer kleinen Rolle vor der Kamera.[2] Nach einem weiteren Einsatz in einem Warner Brothers Film wechselte Debbie Reynolds zu Metro-Goldwyn-Mayer. Für ihr neues Studio stand sie 1950 erstmals für das Filmmusical Drei kleine Worte mit Fred Astaire und Vera-Ellen vor der Kamera.

Nach zwei größeren Nebenrollen in Two Weeks with Love und Mr. Imperium bekam Debbie Reynolds 1951 ihre erste Hauptrolle in Singin’ in the Rain trotz des Widerstands von Hauptdarsteller Gene Kelly. Die bis dahin tänzerisch unerfahrene junge Schauspielerin konnte mit ihrer Darstellung an der Seite von Kelly und Donald O’Connor überzeugen und erlangte auch dank des Erfolgs des Films weltweite Berühmtheit.

Erfolge mit Musicals Mitte der 1950er-Jahre[Bearbeiten]

In den folgenden Jahren war Debbie Reynolds fast ausschließlich in Filmmusicals zu sehen wie zum Beispiel 1953 in „I Love Melvin“ erneut mit Donald O’Connor, 1954 in Give a Girl a Break oder 1955 in Hit the Deck mit Tony Martin und Jane Powell.

Ab Mitte der 1950er Jahre kamen auch ernstere Rollen in anderen Filmgenres hinzu. 1954 stand Debbie Reynolds in der romantischen Komödie Eine Nacht mit Susanne zusammen mit Dick Powell für dessen letzten Film als Schauspieler vor der Kamera. In dem Familiendrama Mädchen ohne Mitgift spielte sie 1956 die Tochter von Bette Davis und Ernest Borgnine. Für die Darstellung der Braut in spe wurde Debbie Reynolds vom National Board of Review als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Im selben Jahr stand sie zum ersten Mal mit ihrem damaligen Ehemann Eddie Fisher vor der Kamera. In dem Musical Bundle of Joy verkörpert sie eine junge Verkäuferin, die aus Versehen für die Mutter eines Waisenjunge gehalten wird und sich in den Sohn ihres Chefs verliebt. Während der Dreharbeiten erfuhr Reynolds von ihrer eigenen Schwangerschaft, setzte die Arbeit jedoch trotz der anstrengenden und oft spektakulären Tanznummern fort. Für ihre Darstellung wurde sie für einen Golden Globe Award als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Im Jahr 1957 folgte mit Tammy eine weitere romantische Komödie. Unter der Regie von Joseph Pevney verkörpert Reynolds die titelgebende Tambrey „Tammy“ Tyree an der Seite von Walter Brennan und Leslie Nielsen.

Ende des Studiosystems zu Beginn der 1960er-Jahre[Bearbeiten]

Auch nach dem Ende der Ära des Studiosystems Ende der 1950er-Jahre konnte sich Debbie Reynolds weiterhin im Filmgeschäft behaupten. Nach dem großen Erfolg von Tammy verkörpert sie unter der Regie von Blake Edwards 1958 in This Happy Feeling die Sekretärin Janet Blake die sich zwischen zwei Männern, gespielt von John Saxon und Curd Jürgens, entscheiden muss.

Im Jahr 1959 erschienen insgesamt vier Filme in denen Reynolds als sogenannte Leading Lady agiert; The Mating Game mit Tony Randall und Paul Douglas, Say One for Me mit Bing Crosby sowie It Started with a Kiss und die schwarze Komödie The Gazebo jeweils mit Glenn Ford als Partner.

Im Zuge der gestiegenen Popularität von Westernfilmen zu Beginn der 1960er-Jahre wirkte Debbie Reynolds als Hauptdarstellerin 1961 in der Westernkomödie The Second Time Around und 1962 in dem mit einem All-Star-Cast besetzten Westernepos Das war der Wilde Westen mit. Im Jahr 1963 folgten zwei weitere Hauptrollen in den Komödien Mary, Mary unter der Regie von Mervyn LeRoy und My Six Loves von Gower Champion.

Ein großer Erfolg wurde die Verfilmung des Musicals The Unsinkable Molly Brown 1964. Der Film erschien unter dem Titel Goldgräber-Molly und Debbie Reynolds wurde für ihre Darstellung der Titelgebenden Molly Brown für einen Oscar als beste Hauptdarstellerin sowie für einen Golden Globe Award als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie oder Muscial nominiert. Im selben Jahr erschien auch die Komödie Goodbye Charlie mit Tony Curtis.

Karriereknick in den 1970er-Jahren[Bearbeiten]

Nachdem sie gegen Ende der 1960er-Jahre noch in einigen erfolgreichen Filmen wie Dominique – Die singende Nonne, Scheidung auf amerikanisch und der Komödie How Sweet It Is! an der Seite von James Garner Hauptrollen spielte wurde es in den 1970er-Jahren ruhiger um Debbie Reynolds. Ihre eigene Sitcom The Debbie Reynolds Show wurde 1970 nach nur einem Jahr wieder abgesetzt. Nach ihrem Engagement in dem Horrorfilm What’s the Matter with Helen? mit Shelley Winters 1971 war Reynolds bis zu Beginn der 1990er-Jahre nicht mehr auf der Kinoleinwand zu sehen.[6]

Im Jahr 1973 gab Debbie Reynolds ihr Broadway-Debüt in der Neuauflage des Musicals Irene. Reynolds verkörperte die titelgebende Hauptperson. Die Produktion startete Anfang des Jahres 1973 und war von zahlreichen Rückschlägen gekennzeichnet. Der Hauptdarsteller musste bis zur Broadwaypremiere mehrmals ausgetauscht werden. Die Kritiken für die ersten Vorpremieren in Toronto und Philadelphia fielen sehr negativ aus und Debbie Reynolds selbst hatte mit einer Erkrankung der Stimmbänder zu kämpfen. Ein neuer Regisseur, Peter Gennaro und Drehbuchautor, Joseph Stein wurde hinzugezogen, um die Produktion zu überarbeiten. Bei der anschließenden Vorstellung in Washington, D.C. war auch der damalige Präsident Richard Nixon Zuschauer. Dessen positive Äußerungen über das Musical kurbelten den Ticketverkauf an und nach insgesamt 13 Vorpremieren fand am 13. März 1973 die Broadway-Premiere im Minskoff Theater statt. Das Musical lief anschließend sehr erfolgreich und kam auf 594 Vorstellungen.[7] Im Februar 1974 übernahm Jane Powell den Part von Reynolds. Diese kehrte jedoch für die Schlussvorstellung in New York zurück und ging anschließend noch fünf Monate lang mit dem Musical auf Tournee, bevor sie ihre Rolle endgültig an Jane Powell abgab.

Für ihre Darstellung wurde Reynolds 1973 für einen Tony Award nominiert und erhielt den Outer Critics' Circle Award als beste Darstellerin in einem Musical.[8] Im Jahr 1977 besetzte Regisseur Gower Champion Debbie Reynolds in der Produktion des Musicals Annie Get Your Gun als Annie Oakley. Zur Besetzung für die Aufführungen in der Los Angeles Civic Light Opera gehörten auch Harve Presnell und Gavin MacLeod. Im Jahr 1979 eröffnete die Schauspielerin ihr eigenes Tanzstudio in North Hollywood, einem Stadtteil von Los Angeles.[9]

Debbie Reynolds war 1982 erneut in einem Broadway-Stück zu sehen, als sie die Rolle von Raquel Welch in Woman of the Year übernahm. Im Alter von 52 Jahren produzierte die Schauspielerin 1984 zusammen mit ihren Kolleginnen Dionne Warwick, Shelley Winters, Teri Garr, Virginia Mayo, Florence Henderson und Terry Moore ein Fitnessvideo, welches im Zuge der Fitnesswelle der 1980er-Jahre relativ erfolgreich war.[10]

In den 1980er-Jahren war Debbie Reynolds regelmäßig Gast in verschiedenen Talkshows und Fernsehserie wie Golden Girls und Love Boat oder der Gameshow Win, Lose or Draw. Daneben trat sie mit ihrer eigenen One-Woman-Show in Las Vegas auf und war als Synchronsprecherin in Zeichentrickfilmen wie Zuckermanns Farm – Wilbur im Glück und Kikis kleiner Lieferservice zu hören. Zudem schrieb die Schauspielerin zusammen mit dem Journalisten David Patrick Columbia ihre Autobiografie, die 1988 unter dem Titel Debbie: My Life bei William Morrow and Company erschien. Im folgenden Jahr schlüpfte sie erneut in die Rolle der Molly Brown. Zusammen mit Harve Presnell ging sie mit einer Bühnenproduktion des Musicals The Unsinkable Molly Brown auf Theatertournee.

Bankrott und Neuanfang in den 1990er-Jahren[Bearbeiten]

Debbie Reynolds 1987 in ihrem Haus in Los Angeles

Nachdem sie bereits mehrere Jahrzehnte immer wieder mit Shows in Las Vegas aufgetreten war, kaufte Debbie Reynolds 1991 zusammen mit ihrem dritten Ehemann Richard Hamlett ein Hotel und Casino in der Stadt. Nach umfangreicher Renovierung stellte sie dort ihre Sammlung an Filmrequisiten aus und trat regelmäßig mit ihrer One-Woman-Show auf. Die Investition stellte sich jedoch als nicht rentabel heraus und nach der Scheidung von Hamlett 1994 musste Debbie Reynolds aufgrund der schlechten Wirtschaftslage des Hotels 1997 ihren Bankrott erklären.[11]

Anfang der 1990er-Jahre wurde die Schauspielkarriere von Debbie Reynolds wieder belebt. Nach ihrem Cameo-Auftritt 1992 in Bodyguard spielte sie 1993 in einer Nebenrolle in dem Antikriegsfilm Zwischen Himmel und Hölle. Im Jahr 1996 verkörperte sie die titelgebende Mutter von Albert Brooks in der Komödie Mutter. Für ihre Darstellung wurde sie mit einem Satellite Award ausgezeichnet und für einen Golden Globe Award nominiert. Im Jahr 1997 spielte sie erneut eine Mutterrolle, die von Kevin Kline in der Komödie In & Out. Im Jahr 1998 übernahm sie die Rolle der Großmutter der Nachwuchsdarsteller Kimberly J. Brown und Joey Zimmerman in dem Fantasyfilm Halloween Town – Meine Oma ist ’ne Hexe. Auch in den Fortsetzungen der Filmreihe 2001, 2004 und 2006 spielte Reynolds die Hexe Agatha Cromwell.

Von 1999 bis 2006 war sie in unregelmäßigen Abständen als Grace Adlers (Debra Messing) überdrehte Mutter, Bobbi Adler, in der Sitcom Will & Grace zu sehen. Für diese Rolle wurde sie 2000 für den Emmy in der Kategorie Outstanding Guest Actress in a Comedy Series nominiert. Ein von Reynolds Tochter Carrie Fisher geschriebenes Drehbuch wurde 2001 mit Debbie Reynolds sowie Elizabeth Taylor, Joan Collins und Shirley MacLaine verfilmt. Der Fernsehfilm These Old Broads hat autobiografische Züge und greift den Eheskandal um Reynolds, Taylor und Eddie Fisher aus den 1950er-Jahren auf. Im Jahr 2004 hatte Debbie Reynolds eine Cameo-Rolle in der Krimikomödie Connie und Carla mit Nia Vardalos und Toni Collette inne.

Ab 2010 war Debbie Reynolds mit ihrem Bühnenprogramm Alive & Fabulous in den Vereinigten Staaten sowie im Vereinigten Königreich auf Tournee.[12] Im Jahr 2012 war Reynolds als Großmutter von Katherine Heigl in der Krimikomödie Einmal ist keinmal wieder auf der Kinoleinwand zu sehen. Im Folgejahr spielte sie im Film Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll die Rolle der Frances Liberace.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

In den deutschen Synchronfassungen wurde Debbie Reynolds zu Beginn von Marianne Prenzel gesprochen. Mitte der 1950er-Jahre übernahm Maria Körber und ab den 1990er-Jahren Anita Höfer die Synchronisation.

Hollywood Motion Picture Collection[Bearbeiten]

Als Metro-Goldwyn-Mayer zu Beginn der 1970er Jahre damit begann, sämtliche Filmrequisiten zu versteigern, war Debbie Reynolds unter den Bietern. Sie erstand zahlreiche Kostüme und Requisiten und gründete 1972 die gemeinnützige Organisation „Hollywood Motion Picture Museum“. Als 20th Century Fox kurze Zeit später eine ähnliche Auktion veranstaltete ersteigerte Reynolds erneut viele Stücke.[13] Die umfangreiche Sammlung wurde ständig erweitert und beinhaltet neben Kostümen auch Kameras, Briefe, Autos und kleinere Requisiten. Das Material wurde erstmals 1993 in Reynolds Hotel in Las Vegas ausgestellt. Nach der Schließung 1997 musste die Schauspielerin ihre Sammlung zunächst einlagern, bevor Sie Räume im Hollywood & Highland Komplex dafür anmieten konnte. In dem Gebäudekomplex nahe dem Graumans Chinese Theater sind auch das Kodak Academy Award Theater, ein Multiplex Kino und ein Hotel beheimatet.[14]

Im Jahr 2001 erhielt Debbie Reynolds vom Ehrenbürgermeister von Hollywood Johnny Grant einen Scheck im Wert von 50.000 US-Dollar für ihr Museum. Eine Eröffnung des Museums war für 2004 geplant. Finanzielle Schwierigkeiten zwangen die Organisation jedoch zum Umzug in eine günstigeres Gebäude in Pigeon Forge (Tennessee) nahe dem Themenpark Dollywood. Nach weiteren sechs Jahren Planung musste Debbie Reynolds ihren Traum vom „Hollywood Motion Picture Museum“ endgültig aufgeben und entschied, die über 5.000 Stücke umfassende Sammlung wieder zu versteigern.

Zu den bekanntesten Stücken von Reynolds Sammlung gehören[15]:

Musikkarriere[Bearbeiten]

Debbie Reynolds 1971 bei einem Auftritt in Knott’s Berry Farm

Durch ihre Mitwirkung in zahlreichen Filmmusicals war Debbie Reynolds aus als Interpretin auf den jeweiligen Soundtracks zu den Filmen zu hören. In ihrem ersten Film Drei kleine Worte wurde der Gesangspart von Reynolds noch von Helen Kane synchronisiert. In ihrem zweiten Film „Einmal eine Dame sein“ sang die damals 18-jährige bereits selbst und konnte mit dem Lied „Aba Daba Honeymoon“ einen Nummer 1 Hit in den australischen ARIA Charts landen.

Mit dem gleichnamigen Titellied zum Filmmusical „Tammy“ belegte sie 1957 fünf Wochen lang Platz 1 der US-amerikanischen Billboard Charts. Der Song brachte Debbie Reynolds eine Goldene Schallplatte und war außerdem für einen Academy Award als Bester Song nominiert.

1959 veröffentlichte Debbie Reynolds bei PolyGram ihr erstes eigenes MusikalbumDebbie“. Die Singleauskoppelung „Am I That Easy To Forget?“ belegte Platz 25 der Billboard Charts. Das zweite Album folgte 1960 und trug den Titel „Fine and Dandy“.[16]

Ihr drittes eigenes Musikalbum mit dem Titel „And Then I Sang“ wurde erst 18 Jahre später, 1978 veröffentlicht. Dazwischen war sie jedoch erneut auf den Soundtracks ihrer Filme zu hören.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben
  • 1950: Two Weeks with love (OST)
  • 1953: I Love Melvin (OST)
  • 1955: Singing In The Rain (OST)
  • 1957: Tammy (OST)
  • 1959: Say one for me (OST)
  • 1959: Debbie
  • 1960: Fine and Dandy
  • 1963: How the West was won (OST)
  • 1966: The singing Nunn (OST)
  • 1967: Divorce American Style (OST)
  • 1973: Irene – Broadway Revival Cast
  • 1978: And Then I Sang
  • 1984: Do it Debbies Way
Singles
Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE US AUT
1951 Aba Daba Honeymoon
Debbie Reynolds & Carleton Carpenter
1
(4 Wo.)
Aus dem Soundtrack zu „Einmal eine Dame sein“ (Two Weeks with Love)
1957 Tammy
Debbie Reynolds
1
(5 Wo.)
Aus dem Soundtrack Tammy and the Bachelor
1958 A Very Special Love
Debbie Reynolds
25[17]
1960 Am I That Easy To Forget?
Debbie Reynolds
25[17] Aus dem Album „Debbie“.[18]
1973 What Do You Want to Make Those Eyes at Me For
Cover von Emile Ford and the Checkmates

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]

Debbie Reynolds wurde außerdem mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt, dieser befindet sich bei der Adresse 6654 Hollywood Blvd. Auch auf dem „Palm Springs Walk of Stars“, der dem Walk of Fame nachempfunden ist, befindet sich zu Ehren der Schauspielerin ein Stern.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Debbie Reynolds, David Patrick Columbia: Debbie: My Life. William Morrow & Company, 1988, ISBN 0-688-06633-X.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Debbie Reynolds – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Debbie Reynolds - Biography. In: thebiographychannel.co.uk. Abgerufen am 8. November 2012 (englisch): „Reynolds was born Mary Frances Reynolds, the second child of Raymond Francis Reynolds, a carpenter for Southern Pacific Railroad, and Maxine Harman.“
  2. a b Debbie Reynolds. In: filmreference.com. Abgerufen am 14. November 2012 (englische): „Debbie Reynolds may have been crowned Miss Burbank of 1948, but the qualities she brought to her movie debut that same year were more those of the […]“
  3. Debbie Reynolds at Reel Classics. In: reelclassics.com. Abgerufen am 14. November 2012 (englisch): „In 1958, shortly after Debbie gave birth to her son, Todd Emmanuel, on February 24, movie producer Mike Todd, Fisher's best friend and husband of Debbie's fellow MGM contract star Elizabeth Taylor, was killed in an airplane crash. Fisher's efforts to console Todd's grieving widow lead to a very public affair, and by the fall of 1958, the Reynolds-Fisher-Taylor love triangle had become one of the most publicized romantic scandals in Hollywood history.“
  4. 'Unsinkable' Debbie Reynolds to write tell-all memoir. In: usatoday.com. Abgerufen am 14. November 2012 (englisch): „The new tell-all will cover everything from the end of her marriage to Hamlett (along with taking a mistress, he embezzled proceeds from her business, leaving her "emotionally and financially bankrupt" after the divorce), to the catastrophic endings to her two previous marriages (to Eddie Fisher, who left her for Elizabeth Taylor in 1959, and to Harry Karl, who lost their fortune in 1973, leaving Reynolds $10 million in debt).“
  5. Debbie Reynolds on losing husband Eddie Fisher to Elizabeth Taylor. In: dailymail.co.uk. Abgerufen am 8. November 2012 (englisch).
  6. Debbie Reynolds at Reel Classics. In: reelclassics.com. Abgerufen am 14. November 2012 (englisch): „[...]"The Debbie Reynolds Show" which debuted to little critical fanfare on September 16, 1969. […] the series was eventually cancelled in 1970, and Debbie briefly returned to film in the camp horror movie WHAT'S THE MATTER WITH HELEN? […]“
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatPeter Filichia: The Much Nicer Irene. In: masterworksbroadway.com. 30 August 2011, abgerufen am 14. November 2012 (englisch): „Irene ran a then-healthy 594 performances […] So Irene wasn't a great show (although that's what President Nixon said it was after he saw it during its Washington tryout). But Irene is one of those musicals that plays better on disc. That's first and foremost because of Reynolds, who throws herself into her songs with – well, the force of a hurricane“
  8. Debbie Reynolds at Reel Classics. In: reelclassics.com. Abgerufen am 14. November 2012 (englisch).
  9. Debbie Reynolds Dance Studios. Abgerufen am 8. November 2012 (englisch).
  10. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJeff Jarvis: Picks and Pans Review: Do It Debbie's Way. In: people.com. 30 April 1984, abgerufen am 15. November 2012 (englisch).
  11. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNancy Rivera Brooks: Debbie Reynolds, Hotel in Chapter 11. In: Los Angeles Times. 8 Juli 1997, abgerufen am 15. November 2012 (englisch): „[…] Debbie Reynolds and her namesake Las Vegas hotel, which has filed for Bankruptcy Court protection.“
  12. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDebbie Reynolds interview. In: telegraph.co.uk. 11 Mar 2010, abgerufen am 8. November 2012 (englisch): „At 77 Debbie Reynolds is starting a new tour - she explains why she's never let anything get her down“
  13. History of Debbie's Collection. In: debbiereynolsonline.com. Abgerufen am 6. Dezember 2012 (englisch).
  14. Jon Bream: The latest Kodak moment in Hollywood. In: Star Tribune. 23. März 2002, abgerufen am 6. Dezember 2012 (englisch): „Hollywood & Highland -- at the intersection of Hollywood Blvd. and Highland Av.-- opened in November. The complex houses more than 75 shops and restaurants with others -- including Debbie Reynolds' Hollywood Motion Picture Collection (of movie costumes) and a working film studio.“
  15. Susan King: Going, going ... In: LA Times. 14. Juni 2011, abgerufen am 6. Dezember 2012 (englisch).
  16. Debbie Reynolds Music News & Info. In: billboard.com. Abgerufen am 12. November 2012 (englisch).
  17. a b DEBBIE REYNOLDS LYRICS. In: batlyrics.com. Abgerufen am 14. November 2012: „Reynolds also scored two additional top 25 Billboard hits with „A Very Special Love“ and „Am I That Easy To Forget?“.“
  18. CD Universe, Debbie Reynolds - Debbie/Am I That Easy to Forget? Audio CD