Deckgebirge

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Dieser Artikel erläutert den Ausdruck der Geologie, zum bergmännischen Begriff siehe Hangendes.
Sandiges Deckgebirge über dem erstes Lausitzer Flöz im Tagebau Welzow-Süd

Als Deckgebirge wird in der Geologie ein Gesteinskomplex bezeichnet, der sich im Deformationsstil und im Metamorphosegrad von dem erdgeschichtlich älteren Grundgebirge unterscheidet. Die Überlagerung durch das jüngere, meist aus Lockersedimenten aufgebaute Deckgebirge kann diskordant oder konkordant erfolgen.

In der Lagerstättenkunde wird als Deckgebirge der Gesteinsbereich verstanden, der sich zwischen der Lagerstätte und der Tagesoberfläche befindet.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Murawski, Wilhelm Meyer: Geologisches Wörterbuch. 10. Auflage. Enke Verlag, Stuttgart 1998 ISBN 3-432-84100-0

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Autorenkollektiv: Lexikon der Geowissenschaften, Band I, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin 2000, ISBN 3-8274-0299-9, S.402