Dederstedt

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51.54444444444411.688611111111154Koordinaten: 51° 32′ 40″ N, 11° 41′ 19″ O

Dederstedt
Wappen von Dederstedt
Höhe: 154 m
Fläche: 8,67 km²
Einwohner: 425 (31. Dez. 2009)
Eingemeindung: 1. September 2010
Postleitzahl: 06317
Vorwahl: 034773
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Lage von Dederstedt in Seegebiet Mansfelder Land

Dederstedt ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Seegebiet Mansfelder Land im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

der Birkenweg

Dederstedt liegt ca. 10 km östlich der Lutherstadt Eisleben und ca. 6 km nördlich des Süßen Sees. Die Ortschaft Dederstedt befindet sich im Naturpark "Unteres Saaletal". Durch den Ort fließt die Laweke.

Geschichte[Bearbeiten]

1127 wurde der Ort erstmals urkundlich als Diderstidi erwähnt. Weitere Erwähnungen fand der Ort 1212 als Dederstede, 1230 Dhederstedten, 1272 Diderstedten und 1395 als Dederstedten.

Der Ort gehörte im Mittelalter zum nördlichen Hosgau bzw. in kirchlicher Hinsicht zum Halberstädtischen Archidiakonatsbezirk Eisleben. Dederstedt gehört zu den Altsiedlungen im oberen Lawekegrund und war zeitweilig auch Sitz eines niederen Adelsgeschlechts gleichen Namens mit dem Zunamen Stör. Der Ort wurde am 1. September 2010 in die Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land eingemeindet.[1]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die ehrenamtliche parteilose Bürgermeisterin Sandra Sowoidnich wurde zum ersten Mal am 2. März 2008 gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 27. Oktober 2009 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „In Blau auf einem wie ein Giebel mit abgesetztem Ortgang und Ziegelschuppung versehenen roten Winkelschildfuß ein in einem goldenen Nest sitzender linksgewendeter silberner Storch mit schwarzen Flügeldecken und rotem Schnabel.“[2]

Die Farben der Ortschaft sind Weiß-Blau.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist Weiß - Blau (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Die im Kern spätrömische Kirche St. Susanna ist seit 1230 bezeugt. Von 1910 bis 1927 war Dr. med.hc. Otto Kleinschmidt Pfarrer der Gemeinde.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dederstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  2. Amtsblatt des Landkreis Nr. 11/2009 Seite 12 (PDF; 576 kB)