Deep Sea Drilling Project

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Die Glomar Challenger

Das Deep Sea Drilling Project (DSDP) war ein amerikanisches Projekt zur Erforschung der Plattentektonik und Paläozeanografie.

Vorgehensweise[Bearbeiten]

Das eingesetzte Forschungsschiff Glomar Challenger bot die Möglichkeit, Bohrungen auf dem Meeresgrund der Tiefsee vorzunehmen und so Gesteinsproben zu gewinnen. Hierzu wurde beispielsweise bei einer Wassertiefe von einigen tausend Meter ein tausend Meter tiefes Loch in den Meeresgrund gebohrt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Gesteinsproben bzw. Ablagerungen vom Meeresgrund enthalten indirekte Informationen zu historischen Klimaschwankungen und Umweltbedingungen. So bleiben z.B. Schalenfragmente von Mikroalgen in den Sedimenten erhalten und können über Jahrtausende hinweg ausgewertet werden.

Programmende[Bearbeiten]

Das DSDP endete 1984 und wurde im Jahr darauf mit verbesserter Technik als Ocean Drilling Program (ODP) fortgeführt.

Weblinks[Bearbeiten]