Degussa Bank

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
  Degussa Bank GmbH
Logo der Degussa Bank GmbH
Sitz Frankfurt am Main
Rechtsform GmbH
Bankleitzahl 500 107 00[1]
BIC DEGU DEFF XXX[1]
Gründung 1873
Website degussa-bank.de
Geschäftsdaten 2010[2]
Bilanzsumme 5,756 Mrd.
Einlagen 5,143 Mrd.
Mitarbeiter 690 (Dezember 2010)
Geschäftsstellen > 250
Leitung

Unternehmensleitung

Jürgen Eckert,
Sprecher der Geschäftsführung

Die Degussa Bank GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine deutsche Universalbank.

Die Bilanzsumme der Bank beträgt 5,8 Milliarden Euro (2010). Die mehr als 250 Filialen der Degussa Bank findet man in ganz Deutschland, vorwiegend in Industrie-, Business- und Technologieparks sowie an Unternehmensstandorten. Exemplarisch seien folgende Unternehmen genannt, an deren Standorten die Degussa Bank Filialen hat: BASF SE, Siemens, ThyssenKrupp, Ernst&Young, K+S und Springer.


Neben dem klassischen Kundenkanal, der Filiale, ist die Degussa Bank auch im elektronischen Bankgeschäft präsent. Die Degussa Bank ist Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken. Die Kundeneinlagen sind bis zu einer Höhe von 44,89 Millionen Euro pro Kunde abgesichert (Stand 2011).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschäftsfelder

Die Degussa Bank ist in zwei Geschäftsfeldern tätig: dem Privatkundengeschäft und dem Unternehmenskundengeschäft. Im Privatkundengeschäft konzentriert sich die Bank speziell auf die Mitarbeiter der Partnerunternehmen an Unternehmensstandorten.

Im Unternehmenskundengeschäft hat sich die Degussa Bank auf eine Reihe von Finanzdienstleistungen für das Management von Partnerunternehmen spezialisiert. Dazu gehören unter anderem Serviceleistungen im Firmenkreditkartengeschäft sowie Serviceleistungen im Mitarbeiterbeteiligungsgeschäft.

Als Partner der Unternehmen, auf deren Gelände die Degussa Bank ihre Filialen unterhält, entwickelt die Bank für diese Standortunternehmen eigene Unternehmensdienstleistungen, zum Beispiel im Bereich des Travel-Managements.

Die Degussa Bank ist zum Handel an den Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main, Berlin / Bremen, München und Stuttgart zugelassen.

[Bearbeiten] Geschichte

1873 wurde die Degussa (Deutsche Gold- und Silber-Scheide-Anstalt) gegründet. Schon damals war die Degussa berechtigt, "Bankgeschäfte zu betreiben, die mit dem Handel und der Verarbeitung von gemünzten und ungemünzten Edelmetallen zusammenhängen". 1936 erhielt die Degussa die Anerkennung als "Devisenbank". 1947 wurde ihr die Zulassung als Außenhandelsbank erteilt. 1979 wurde die Degussa Bank mit Hauptsitz in Frankfurt am Main aus der Degussa AG als GmbH ausgegründet. Aus der Abteilung im Konzern wurde eine Bank. Von 2002 bis Ende 2006 gehörte das Institut als Tochtergesellschaft der ING-DiBa AG zum niederländischen ING-Konzern. Seit 2007 gehört die Bank zu M.M.Warburg & CO, einer Hamburger Privatbankgruppe.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Geschäftsbericht 2010. Abgerufen am 26. Mai 2010 (PDF).
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge