Degussa Bank

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  Degussa Bank AG
Logo der Degussa Bank AG
Sitz Frankfurt am Main
Rechtsform AG
Bankleitzahl 500 107 00[1]
BIC DEGU DEFF XXX[1]
Gründung 1873
Website www.degussa-bank.de
Geschäftsdaten 2012[2]
Bilanzsumme 5712,4 Mio. Euro
Einlagen 5105,1 Mio. Euro
Kundenkredite 4023,0 Mio. Euro
Mitarbeiter 763
Geschäftsstellen > 250
Leitung
Aufsichtsrat Christian Olearius (Vors.)

Unternehmensleitung

Jürgen Eckert (Sprecher)
Reinhard Schröck
Raymond Heußlein

Die Degussa Bank AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine deutsche Universalbank.

Die Bilanzsumme der Bank beträgt 5,712 Milliarden Euro (2012). Die Degussa Bank verfügt über mehr als 250 Filialen in Deutschland, vorwiegend in Industrie-, Business- und Technologieparks sowie an Unternehmensstandorten.

Geschäftsfelder[Bearbeiten]

Die Bank ist in zwei Geschäftsfeldern tätig: dem Privatkundengeschäft und dem Unternehmenskundengeschäft. Im Privatkundengeschäft konzentriert sich die Bank speziell auf die Mitarbeiter der Partnerunternehmen an Unternehmensstandorten.

Im Unternehmenskundengeschäft hat sich die Degussa Bank auf eine Reihe von Finanzdienstleistungen für das Management von Partnerunternehmen spezialisiert. Dazu gehören unter anderem Serviceleistungen im Firmenkreditkartengeschäft sowie Serviceleistungen im Mitarbeiterbeteiligungsgeschäft.

Als Partner der Unternehmen, auf deren Gelände die Degussa Bank ihre Filialen unterhält, entwickelt die Bank für diese Standortunternehmen eigene Unternehmensdienstleistungen, zum Beispiel im Bereich des Travel-Managements.

Die Bank ist zum Handel an den Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main, Berlin/Bremen, München und Stuttgart zugelassen.

Geschichte[Bearbeiten]

1873 wurde die Degussa (Deutsche Gold- und Silber-Scheide-Anstalt) gegründet. Schon damals war die Degussa berechtigt, „Bankgeschäfte zu betreiben, die mit dem Handel und der Verarbeitung von gemünzten und ungemünzten Edelmetallen zusammenhängen“. 1936 erhielt die Degussa die Anerkennung als Devisenbank. 1947 wurde ihr die Zulassung als Außenhandelsbank erteilt. 1979 wurde die Degussa Bank mit Hauptsitz in Frankfurt am Main aus der Degussa AG als GmbH ausgegründet. Aus der Abteilung im Konzern wurde eine Bank.

Von 2002 bis Ende 2006 gehörte das Institut als Tochtergesellschaft der ING-DiBa AG zum niederländischen ING-Konzern.

Seit 2007 gehört die Bank zur Hamburger Privatbank M.M.Warburg & CO, welche über ihre Tochtergesellschaft Degussa Bank Beteiligungsgesellschaft mbH mehrheitlich an der Degussa Bank GmbH beteiligt ist.[3]

In 2014 wechselte die Bank ihre Rechtsform von GmbH in AG.

Sonstiges[Bearbeiten]

Exemplarisch für die Filialstandorte seien folgende Unternehmen genannt, an deren Standorten die Degussa Bank Filialen hat: BASF SE, Henkel, Evonik, Siemens, ThyssenKrupp, Ernst&Young, K+S, Lufthansa, EON, Anheuser-Busch InBev, Atlas Elektronik, Asklepios Kliniken und Springer.

Die Bank ist Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken. Die Kundeneinlagen sind bis zu einer Höhe von 60,808 Millionen Euro pro Kunde abgesichert (Stand 2013).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Geschäftsbericht 2012 (PDF; 426 kB)
  3. http://www.mmwarburg.de/de/bankhaus/gruppe/

50.11468.640578Koordinaten: 50° 6′ 53″ N, 8° 38′ 26″ O