Deisenhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Deisenhausen
Deisenhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Deisenhausen hervorgehoben
48.25619444444410.325507Koordinaten: 48° 15′ N, 10° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Krumbach
Höhe: 507 m ü. NHN
Fläche: 11,67 km²
Einwohner: 1475 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 126 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86489
Vorwahl: 08282
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 124
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rittlen 6
86381 Krumbach (Schwaben)
Webpräsenz: www.deisenhausen.de
Bürgermeister: Norbert Weiß (Alte Wählergruppe)
Lage der Gemeinde Deisenhausen im Landkreis Günzburg
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Über dieses Bild
Deisenhausen an der Günz

Deisenhausen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und Mitglied der Verwaltungsmeinschaft Krumbach.

Geografie[Bearbeiten]

Deisenhausen liegt in der Region Donau-Iller, an dem Fluss Günz.


Es existieren folgende Gemarkungen: Deisenhausen, Oberbleichen, Unterbleichen.

Geschichte[Bearbeiten]

Deisenhausen war vor 1800 Herrschaft und gehörte zur St. Jakobspfründe/Freie Reichsstadt Augsburg. Oberbleichen und Unterbleichen gehörten verschiedenen Patrizierfamilien. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört das Gebiet zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Deisenhausen, Oberbleichen und Unterbleichen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1977 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberbleichen und Unterbleichen eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1067 Einwohner[2]
  • 1970: 1140 Einwohner[2]
  • 1987: 1321 Einwohner
  • 2000: 1464 Einwohner
  • 2011: 1503 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2008 entfielen auf die Freien Wähler Bleichen sechs und auf die Alte Wählergruppe sechs Sitze. Bürgermeister ist seit 1996 Norbert Weiß (Alte Wählergruppe).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 598 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 65 T€.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 51 und im Bereich Handel und Verkehr 78 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 16 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 534. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 825 ha, davon waren 449 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 59 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 10 Lehrern und 199 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Gerd Müller (* 1955), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ist in Unterbleichen aufgewachsen.
  • Eduard Rüber (1804 – 1874), deutscher Architekt und bayerischer Baubeamter, der als Erbauer zahlreicher Bahnhofsgebäude in Bayern gilt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Deisenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 774.