Demi Lovato

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Demi Lovato bei der Inaugural Dignity Gala am 18. Oktober 2013
Unterschrift von Demi Lovato

Demi Lovato (* 20. August 1992 in Albuquerque, New Mexico als Demetria Devonne Lovato) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin und Songwriterin. Bekannt wurde sie durch die Rolle der Mitchie Torres im Disney Channel Original Movie Camp Rock. Zudem startete sie 2008 eine Musikkarriere, die bisher drei Alben und zahlreiche Lieder hervorbrachte, von denen die Single Skyscraper bisher die erfolgreichste ist. Ihr zweites Album Here We Go Again erreichte Platz eins in den USA, ihr Debütalbum Don’t Forget war ein Jahr zuvor auf Platz zwei in den Billboard 200 eingestiegen. Ihr drittes Album, Unbroken, konnte im September 2011 auf Platz vier debütieren. Demi ist der Titel ihres neuesten Albums, das am 14. Mai 2013 veröffentlicht wurde. Dessen erste Single Heart Attack erschien bereits im Februar 2013.

Leben und Karriere

Frühe Jahre

Demi Lovato wurde in Albuquerque geboren, wuchs jedoch in Dallas (Texas) auf und bezeichnet dies heute auch als ihre Heimat. Ihre Mutter Dianna Hart De La Garza (ehemals Smith) ist eine ehemalige Cheerleaderin des American-Football-Teams der Dallas Cowboys und trat auch als Country-Sängerin in Erscheinung.[1] Ihr Vater ist Patrick Martin Lovato. Ihre Eltern trennten sich, als sie zwei Jahre alt war.[2] In verschiedenen Interviews aus dem Jahr 2012 sagte sie, dass sie seit 5 Jahren keinerlei Kontakt mit ihrem Vater habe und auch nicht daran interessiert sei, dies zu ändern.[3][4] Sie hat mexikanische, italienische und irische Vorfahren.[1] Außerdem hat sie ein Schwester namens Dallas Leigh Lovato, geboren am 4. Februar 1988, sowie eine Halbschwester mit dem Namen Madison De La Garza (* 28. Dezember 2001), die ebenfalls als Schauspielern arbeitet und unter anderem in der Fernsehserie Desperate Housewives zu sehen war.[5] Ihre Halbschwester stammt aus der Ehe ihrer Mutter mit Eddie De La Garza, die beiden sind seit 2000 verheiratet. Lovatos Stiefvater arbeitete früher als Manager in einem Autohaus von Ford, gab seinen Beruf jedoch auf, um seit 2008 als Manager seiner Stieftochter zu agieren.[6] Lovato wurde baptistisch erzogen, gehört heute jedoch keiner bestimmten Konfession des Christentums mehr an. Sie betet vor Auftritten regelmäßig mit ihrer Band.[3] Insgesamt sei sie allerdings eher spirituell denn wirklich religiös.[7]

Lovato sagte in mehreren Interviews, dass sie in ihrer Jugend, etwa ab ihrem zwölften Lebensjahr, als sie die Cross Timbers Middle School besuchte, unter dem Mobbing von Mitschülern litt, die sich unter anderem über ihr Gewicht und ihre Ambitionen als Schauspielerin lustig machten.[8][9] Aus diesem Grund bat sie ihre Mutter später, privat unterrichtet werden zu dürfen und erhielt auf diesem Weg im April 2009 ihr High School Diploma, zwei Jahre früher als üblich.[10] 2011 wurde bekannt, dass Lovato nach eigenen Aussagen seit ihrem achten Lebensjahr eine ungesunde Beziehung zu Essen habe.[11] Außerdem litt sie bereits seit ihrer Kindheit unter selbstverletzendem Verhalten. Dies seien Folgen der Mobbingattacken ihrer Mitschüler. Zu ihrer schlimmsten Zeit habe sie sich täglich sechs Mal täglich übergeben, ihre Eltern hielten ihren großen Gewichtsverlust seinerzeit für pubertätsbedingt.[2]

Karrierebeginn

2012 äußerte Lovato sich im Rahmen des MTV-Specials This Is How I Made It ausführlich zu ihrem Karrierebeginn. Dabei sagte sie, dass sie im Alter von etwa fünf Jahren begann, Schauspielunterricht zu nehmen und bei Talentagenturen vorzusprechen, um auf sich Aufmerksam zu machen und eine Karriere im Showbusiness zu beginnen. Ebenfalls mit fünf Jahren ging sie zu einem Vorsprechen für die Kinderserie Barney und seine Freunde, erhielt die Rolle jedoch nicht, da sie damals noch nicht lesen konnte. Zwei Jahre später besuchte sie erneut ein Casting für die Serie und erhielt diesmal eine Rolle. Sie spielte fortan zwei Jahre lang das Mädchen Angela.

Nach dem Ende von Barney und seine Freunde begann sie damit, Gitarren-, Klavier-,Gesangs- und Tanzunterricht zu nehmen und setzte außerdem ihren Schauspielunterricht fort. Damals musste ihre Familie mehrfach ihr damaliges Haus in Dallas mit einer Hypothek belegen, um ihren Unterricht zu bezahlen.

Lovato 2008 bei einem Fotoshooting

Als sie vierzehn Jahre alt war, kam sie erstmals mit dem Walt-Disney-Konzern in Kontakt. Im Januar 2007 erhielt sie die Rolle der Charlotte Adams und war in der Serie Endlich Pause! zu sehen, einer Sendung, bei der jede Episode nur rund fünf Minuten dauert. Sie wirkte nur in der ersten Staffel mit und konnte auch als Sängerin auf sich Aufmerksam machen: ein Lied namens Shadow wird in einer Episode von ihr gesungen. Im Sommer 2007 ging sie zu einem Vorsprechen für eine andere Fernsehserie des Medienkonzerns. Dabei handelte es sich um eine Rolle in der Serie JONAS, an der auch die Band Jonas Brothers mitwirkte.[1] Lovato erreichte nach mehreren Vorsprechen die letzte Runde des Castings, in dem zwischen ihr und einem anderen Mädchen entschieden werden sollte. Letztlich bekam sie die Rolle nicht und nannte dieses Erlebnis die härteste Absage, die ich je bekommen habe. In der darauffolgenden Woche bekam sie dann einen Telefonanruf, bei der man sie einlud, zu weiteren Vorsprechen des Konzerns zu gehen. Deshalb begab sie sich wenige Wochen später zu Castings für die Serie Sonny Munroe (Originaltitel: Sonny with a Chance) und den Fernsehfilm Camp Rock, die zu der Zeit beide noch keine Namen hatten. Beide Castings fanden am gleichen Tag statt.[12][Anm. 1] Für Camp Rock bewarb sie sich mithilfe eines Videos. Nachdem sie schließlich zu einem Treffen eingeladen wurde, wurde sie von Gary Marsh, Disneys Vorsitzender im Bereich Entertainment, gebeten, vor allen anwesenden Führungskräften des Walt-Disney-Konzerns zu singen. Sie entschied sich für das Lied Ain’t No Other Man von Christina Aguilera und Bob Cavallo, Vizepräsident und Geschäftsführer des Plattenlabels Hollywood Records, sagte später in einem Interview, dass ihnen „die Kinnlade runtergeklappt“ sei.[13] Lovato erhielt später sowohl die Rolle der Mitchie Torres in Camp Rock als auch den Part der Sonny Munroe für die gleichnamige Fernsehserie und unterzeichnete außerdem einen Plattenvertrag mit Hollywood Records. Anfang 2008 unterschrieb sie zudem einen Vertrag mit Jonas Records, dem Plattenlabel der Jonas Brothers.

Am 20. Juni 2008 lief Camp Rock erstmals auf dem US-amerikanischen Disney Channel. Der Film, in dem Lovato ein Mädchen spielt, das ein Musikcamp besucht und die Hoffnung hat, später einmal Sängerin zu werden, erreicht eine Einschaltquote von durchschnittlich 8,9 Millionen Zuschauern und macht sie gerade bei einem jüngeren Publikum schlagartig bekannt.[14] Mit dieser Resonanz war der Film seinerzeit der zweiterfolgreichste hinter High School Musical 2, welcher rund ein Jahr zuvor 17,2 Millionen Zuschauer anlockte.[14] 2009 erreichte außerdem Die Zauberer vom Waverly Place – Der Film eine höhere Einschaltquote.[15] Auch in Deutschland, wo ProSieben die Rechte für die Free-TV-Premiere erhalten hatte, erreichte man in der anvisierten Zielgruppe gute Quoten. Insgesamt schalteten im September etwa 1,56 Millionen Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 5,8 Prozent entsprach. In der Altersspanne der drei- bis 13-jährigen gelang ein Marktanteil von 25,2 Prozent und bei den 14- bis 19-jährigen erreichte man 30,6 Prozent. Mit zunehmendem Alter der Zuschauer fielen die Quoten jedoch stark ab.[16]

Auch der Soundtrack des Filmes erwies sich als Erfolg. Er beinhaltete mehrere Lieder mit Beteiligung Lovatos und erreichte Platz drei in den USA sowie Top-Ten Platzierungen unter anderem in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Weltweit verkaufte er sich rund 2,5 Millionen Mal.[17] Das Lied This Is Me, ein Duett Lovatos mit Joe Jonas und ihre erste kommerziell veröffentlichte Single, erlangte Platz neun der US-amerikanischen Charts und ist bis heute ihre höchste Platzierung dort.

Im September 2008 erschien Lovatos Debütalbum Don’t Forget in den USA und stieg mit 89.000 verkauften Einheiten auf Platz zwei ein.[18] Der Klang des Albums ähnelte, wie in einigen Rezensionen kritisch angemerkt, dem Sound der Jonas Brothers sehr und ist im Allgemeinen dem Pop-Rock zuzuordnen.[19] Es brachte zwei Singles hervor, Get Back und La La Land, die allerdings nicht den Einstieg in die Top-40 der USA erreichten. Auch in Europa, wo das Album keine nennenswerte Platzierung erlangte, schafften sie keinen erwähnenswerten Charteinstieg. Das Album war in enger Zusammenarbeit mit den Jonas Brothers entstanden, die eine große Zahl der Lieder zusammen mit Lovato schrieben. Außerdem übernahmen sie zusammen mit John Fields die Produktion. Bereits im Juni hatte Lovato mithilfe ihrer ersten kleineren Promo-Tour, die den Namen Demi Live! Warm Up Tour trug, ihr Debütalbum beworben, später schloss sie sich noch der Burnin’ Up Tour der Jonas Brothers an. Um ihre Karriere besser voranzutreiben, zog sie außerdem im Herbst 2008 zusammen mit ihrer Familie von Dallas nach Toluca Lake in Los Angeles.[6][20]

Etablierung bei Disney

Lovato während eines Konzertes der Summer Tour 2009

Im Februar begann man beim Disney Channel, die erste Staffel von Sonny with a Chance auszustrahlen. Die Serie lief in Deutschland unter dem Titel Sonny Munroe. Die Produktion hatte bereits im September des Vorjahres begonnen, die Dreharbeiten fanden in den NBC Studios in Burbank statt.[21] In der Serie spielt Lovato ein Mädchen, dass mithilfe eines Bewerbungsvideos eine Rolle in ihrer Lieblingsserie erhält, und deshalb von Wisconsin nach Hollywood zieht. In ihrem neuen Leben wird sie nun mit den verschiedensten Problemen rund um das Berühmtsein, aber auch des Alltags konfrontiert. Die insgesamt 21 Episoden erreichten durchschnittlich fast vier Millionen Zuschauer pro Sendung.

Am 26. Juni 2009 lief der Fernsehfilm Prinzessinnen Schutzprogramm erstmals auf dem US-amerikanischen Disney Channel, bei dem neben Lovato auch Selena Gomez zu sehen war. Lovato spielt in dem Film eine Prinzessin, deren Heimatland von einem Diktator bedroht wird, weshalb sie durch das Prinzessinnen Schutzprogramm nach Louisiana in den USA gebracht wird. Dort lebt sie unter einem Decknamen bei der amerikanischen Familie von Carter Mason, gespielt von Gomez, und muss sich mit ganz alltäglichen Dingen auseinandersetzen. Der Film erreichte eine Quote von 8,5 Millionen Zuschauern und ist somit der der vierterfolgreichste Film des Senders.[22]

Im Juli erschien in den USA das zweite Studioalbum Lovatos, welches den Namen Here We Go Again trug. In der ersten Woche stieg es mit rund 108.000 verkauften Einheiten auf Platz eins in den Billboard 200 ein.[23] Das Album brachte zwei Singles hervor, Here We Go Again und Remember December. Während Here We Go Again Rang 15 in den USA erlangte, schaffte Remember December keine Chartplatzierung. Beiden Singles misslang, wie auch dem Album, erneut ein nennenswerter Charteinstieg in Europa. Der Sound des Nachfolgers von Don’t Forget unterschied sich stark von seinem Vorgänger. Die Jonas Brothers hatten kaum Einfluss auf den Entstehungsprozess, dafür arbeitete Lovato unter anderem mit John Mayer und Toby Gad zusammen, weshalb das Werk weitaus akustischer und weniger rockig klang. Zur Bewerbung des Albums hatte sie sich bereits im Mai und Juni der Jonas Brothers World Tour 2009 für einige Shows in Südamerika und in Europa angeschlossen. Dies waren ihre ersten Auftritte außerhalb Nordamerikas. Anschließend begab sie sich auf ihre erste größere Konzerttour namens Demi Lovato Live in Concert. Dabei spielte sie unter dem Namen Summer Tour 2009 zunächst 41 Shows in den USA, ehe sie die Tour unter dem Namen Fall Tour 2009 mit einigen wenigen Konzerten im Oktober und November fortsetzte. In November schloss sie sich erneut den Europa-Konzerten der Welttour der Jonas Brothers an, in dessen Rahmen sie erstmals auch in Deutschland zu sehen war. Im Mai 2010 beendete sie dann ihre eigene Tournee, die diesmal unter dem Namen South America Tour 2010 in Südamerika stattfand.

Im März 2010 begann der US-amerikanische Disney Channel mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel von Sonny Munroe, die diesmal 26 Episoden umfasste. Die Dreharbeiten für die neue Staffel waren von den NBC Studios in Burbank in die Hollywood Center Studios in Hollywood verlegt worden, wo auch andere Disney-Serien wie JONAS L.A. und Die Zauberer vom Waverly Place gedreht wurden. Die Einschaltquoten verbesserten sich gegenüber der ersten Staffel leicht und erreichten durchschnittlich etwas mehr als vier Millionen Zuschauer.

Im Mai hatte Lovato einen Gastauftritte in der Episode Der Traum vom Glück aus der sechsten Staffel der Arztserie Grey’s Anatomy. Dort spielte sie ein an Schizophrenie erkranktes Mädchen, dass ins Krankenhaus eingeliefert wird. Obwohl die Einschaltquoten der Episode unter dem Staffeldurchschnitt lagen, bekam Lovato gute Kritiken für ihre Darstellung und erhielt einen People’s Choice Award in der Kategorie „Favorite TV Guest Star“.

2010 trat Lovato während der Jonas Brothers Live in Concert World Tour 2010 unter anderem zusammen mit den Jonas Brothers, hier Joe Jonas, auf

Am 3. September 2010 lief der zweite Camp-Rock-Film auf dem US-amerikanischen Disney Channel. Die Fortsetzung trug den Namen Camp Rock 2: The Final Jam und Lovato übernahm erneut den Part der Mitchie Torres. Die Premiere wurde von rund acht Millionen Menschen gesehen, womit sich die Quote im Vergleich zum Vorgänger um rund 0,9 Millionen Zuschauer verschlechtert hatte.[24] In Deutschland übernahm erneut ProSieben die Ausstrahlung im Free-TV und auch hier waren die Quoten schlechter als bei dem Vorgänger. Während 2008 noch rund 1,56 Millionen Zuschauer einschalteten und einen Marktanteil von 5,8 Prozent erbrachten, erreichte Camp Rock 2 nur noch 1,29 Millionen Menschen und einen Anteil von 4,3 Prozent. Bei den 14- bis 49-jährigen lag der Marktanteil bei 7,5 Prozent.[25]

Der Soundtrack zur Fortsetzung war bereits im August erschienen und stieg, genau wie das Album zum ersten Film, auf Platz drei in den USA ein. In den deutschsprachigen Ländern knüpfte er jedoch nicht an den Erfolg seines Vorgängers an und erreichte keine Top-Ten Platzierungen. In Großbritannien gelang ihm in den UK Compilation Charts, wo Alben mit mehreren Lead-Interpreten für gewöhnlich geführt werden, Rang sieben. Wouldn’t Change a Thing, eine Single des Albums, die in deutschsprachigen Ländern zusammen mit der Band Stanfour veröffentlicht wurde, erreichte in Deutschland Platz 28 und ist seither Lovatos höchste Platzierung dort. Um die Musik zu bewerben, schloss sich der Cast des Filmes der Jonas Brothers Live in Concert World Tour 2010 an, die von August bis November andauerte und sie nach Nordamerika, Mittelamerika, Südamerika, in die Karibik und nach Asien führte. Lovato verließ die Tour am 30. Oktober, wenige Wochen vor dem offiziellen Ende, um sich wegen körperlicher und emotionaler Probleme in Behandlung zu begeben.[26]

Im Oktober erschien ein Soundtrack zur Serie Sonny Munroe, der einige Lieder mit Beteiligung Lovatos enthielt. Er erreichte jedoch nur Rang 163 in den Billboard 200. Die Lieder waren auch in einzelnen Episoden der Serie zu sehen.

Seit 2010 steht Lovato auch nicht mehr bei dem Label Jonas Records unter Vertrag, sondern nur noch bei Hollywood Records. Gründe hierfür wurden nicht genannt.

2010 zog sie von Toluca Lake nach Sherman Oaks, wo sie seitdem zusammen mit ihrer Familie lebt.[3]

Fokus auf Musik und The X-Factor

Lovato mit einem Tänzer bei der Tour An Evening With Demi Lovato

Nachdem Lovato Ende Januar nach Los Angeles zurückkehrte, widmete sie sich zunächst weiterhin ihrer Gesundheit und schloss sich nicht den Dreharbeiten für die dritte Staffel von Sonny Munroe an. Die Produktion der neuen Folgen hatte ebenfalls Ende Januar begonnen, doch bereits im November hatte der Disney Channel verkündet, dass die neuen Folgen zunächst ohne Lovato gedreht werden würden.[27][28] Stattdessen änderte man das Konzept der Serie und fokussierte sich auf einzelne Sketche, die bereits früher ab und an in die Episoden eingebaut worden waren.[28] Im April veröffentlichte Lovato schließlich ein Statement, indem sie ihren endgültigen Ausstieg aus der Serie bekanntgab.[29] Als Grund gab sie ihren andauernden Genesungsprozess an, außerdem würde sie sich derzeit vor der Kamera nicht wohlfühlen. Als Folge ihres Ausstiegs benannte man die Serie in So Random! (deutscher Titel: So ein Zufall!) um, die fortan ein Ableger von Sonny Munroe ist.[29]

Im September 2011 veröffentlichte Lovato ihr drittes Studioalbum namens Unbroken, welches mit 96.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche Rang vier in den USA erreichte.[30] Die Arbeiten an dem Werk hatten bereits im Sommer 2010 begonnen, konnten jedoch durch ihren Klinikaufenthalt erst 2011 fortgesetzt werden.[31] Der Sound des Albums war diesmal eher im Contemporary R&B anzusiedeln, als Inspiration hatte Lovato in Interviews zuvor Keri Hilson und Rihanna genannt.[32] Bei den Aufnahmen arbeitete sie unter anderem mit Timbaland, Jason Derulo und Ryan Tedder zusammen. Das Album brachte zwei Singles hervor, die bis heute ihre kommerziell erfolgreichsten Liedveröffentlichungen sind: Skyscraper und Give Your Heart a Break. Skyscraper erreichte nach dem Erscheinen Platz zehn der Billboard Hot 100 sowie Position 32 in Großbritannien und wurde später, genau wie Give Your Heart a Break, mit einer Platin-Schallplatte für eine Million verkaufte Einheiten in den USA ausgezeichnet. Außerdem erhielt Lovato für den Song bei den MTV Video Music Awards 2012 eine Auszeichnung in der Kategorie „Best Video With a Message“. Give Your Heart a Break platzierte sich zeitweilig auf Rang 16 der US-amerikanischen Singlecharts.

Um ihr Album zu bewerben, gab Lovato zunächst zwei kleinere Promo-Konzerte in den USA, die mit dem Namen An Evening With Demi Lovato tituliert wurden. Dies waren ihre ersten Live-Auftritte, seitdem sie aus der Klinik entlassen worden war.[33] Anschließend gab sie ihre zweite größere Tournee nach Demi Lovato Live in Concert aus dem Jahr 2009/2010 bekannt, die unter dem Namen A Special Night With Demi Lovato mehr als 40 Shows in Nord-, Süd- und Mittelamerika sowie in der Karibik umfasste. Im Sommer 2012 fand zudem ihre dritte größere Tour in Nord- und Südamerika statt, die den Namen Summer Tour 2012 trug.

Lovato zusammen mit ihrer Jurykollegin Britney Spears bei The X-Factor

Im Mai 2012 wurde bestätigt, dass Lovato neben Simon Cowell, Antonio „L.A.“ Reid und Britney Spears an der zweiten Staffel der US-amerikanischen Version der Castingshow The X Factor als Jurorin beteiligt sein wird.[34] Die Castings begannen im selben Monat, die Live-Shows fanden von Ende Oktober bis Mitte Dezember statt.[35][36] Lovato wurde als Mentorin der Kategorie der Young Adults (deutsch: junge Erwachsene) zugeteilt, die Männer und Frauen im Alter von 18 bis 25 Jahren beinhaltete.[37] Ihr letztes Gruppenmitglied musste im Halbfinale die Show verlassen.[38]

Im Juli 2012 moderierte sie zusammen mit Kevin McHale die Teen Choice Awards 2012. Die Gewinner der Veranstaltung werden von Teenager im Internet gewählt. Neben ihrer Tätigkeit als Moderatorin gewann sie auch zwei Preise, unter anderem einen in der Kategorie „Choice Summer Music Star: Female“.[39]

Im Dezember postete sie im Internet ein Video, bei dem sie eine Coverversion des Liedes Angels Among Us singt, dass im Original von der Band Alabama stammt. Es ist den Opfern und Hinterbliebenen des Amoklaufs an der Sandy Hook Elementary School gewidmet.[40]

Am 14. Mai 2013 veröffentlichte Lovato ihr viertes Studioalbum namens Demi.[41] Die erste Single des Albums erschien am 24. Februar 2013 unter dem Namen Heart Attack,[42] das zugehörige Video am 10. April 2013.[43] Ursprünglich war geplant, dass die Single erst am 4. März 2013 bei der Radiosendung On Air with Ryan Seacrest von Ryan Seacrest offiziell vorgestellt wird.[44][45]

Privatleben

Klinikaufenthalt 2010/2011

Am 30. Oktober 2010 verließ Lovato die Jonas Brothers Live in Concert World Tour 2010, auf der sie sich zu der Zeit befand, um sich in eine Rehabilitationsklinik einweisen zu lassen. Als Grund für ihr Handeln nannte sie körperliche und emotionale Probleme, an der sie schon eine Weile leide.[26] Ihr Pressesprecher ließ anschließend verlauten, dass seine Klientin es bedauere, die Tour nicht beenden zu können. Sie freue sich jedoch darauf, in der Zukunft wieder zu arbeiten.[46] Infolge dieser Nachrichten berichteten mehrere Nachrichtenmagazine und Blogs übereinstimmend, dass der Entschluss zur Behandlung unmittelbar nach einem Vorfall auf einem Flug von Bogotá, Kolumbien, zur nächsten Tourstation fiel, bei dem Lovato ihre Background-Tänzerin Alex Welch ins Gesicht geschlagen hatte. Zuvor hatte sie Welch verdächtigt, die Tourmanager über ihr persönliches unangemessenes Verhalten, dass sie am Abend zuvor gezeigt haben soll, informiert zu haben. Dies hatte zur Folge gehabt, dass Lovato von den Managern sowie ihrem Stiefvater mit den Vorfällen konfrontiert worden war.[47] Ende Dezember 2010 erreichten Lovatos Anwälte eine finanzielle Einigung mit Welch, die anschließend bekanntgab, das Geld einer Wohltätigkeitsorganisation zu spenden.[48]

Am 28. Januar 2011 wurde berichtet, dass Lovato ihre stationäre Behandlung beendet hat und nach Los Angeles zurückgekehrt ist, um sich dort weiterhin ihrer Gesundheit zu widmen.[49] Im März wurde auf der Website Cambio ein Video hochgeladen, in dem sie sich bei ihren Fans für ihre Unterstützung in der dunkelsten Zeit ihres Lebens bedankte. Zudem kündete sie an, demnächst wieder zu arbeiten. Mitte April gab Lovato in den Sendungen Good Morning America und 20/20 von Robin Roberts ihr erstes Interview seit ihrer Rückkehr. Beide Teile waren zuvor aufgezeichnet worden. Während des Interviews bestätigte sie die Gerüchte, wonach sie sich in der Timberline-Knolls-Klinik in der Nähe von Chicago, Illinois, aufgehalten habe, um sich wegen Bulimie sowie selbstverletzendem Verhalten behandeln zu lassen. Auch die Auseinandersetzung zwischen ihr und der Tänzerin Alex Welch bestätigte sie, wobei sie sagte, die volle Verantwortung für das Geschehene zu übernehmen.[50] In späteren Interviews erklärte sie außerdem, dass sie mithilfe von Alkohol und Drogen versuchte, sich selbst zu behandeln, um ihren Schmerz zu lindern.[51] Zudem gab sie an, vor der Auseinandersetzung mit der Tänzerin praktisch einen Nervenzusammenbruch gehabt zu haben, und dass während ihres Aufenthalts in der Klinik eine bipolare Störung bei ihr diagnostiziert worden war.[52]

Im März 2012 strahlte der Sender MTV in den USA eine Dokumentation mit dem Namen Demi Lovato: Stay Strong aus. Sie beschäftigt sich mit Lovatos Aufenthalt in der Rehabilitationseinrichtung, ihrem Kampf gegen ihre Esstörung und ihrer neuen Tour.[53]

Wissenswertes

Neben mehreren kürzeren Beziehungen, unter anderem mit Cody Linley (Frühjahr 2008) und Joe Jonas (März bis Mai 2010), befindet sie sich seit Sommer 2010 in einer On-Off-Beziehung mit dem Schauspieler Wilmer Valderrama.[54][55][56][57]

Karitatives Engagement

Lovato engagiert sich für mehrere karitative Einrichtungen und Organisationen. So arbeitete sie mit GGP, Besitzer von Einkaufszentren, zusammen, wobei sie als Botschafterin der Kampagne Shop Til You Rock fungierte. Diese organisierte über den Sommer 2010 verteilt verschiedene Veranstaltungen in Einkaufszentren der USA, welche musikalische und modische Faktoren verband sowie die Möglichkeit bot, interaktiv durch Spiele und Wettbewerbe an dem Event teilzunehmen.[58] Außerdem ist sie das Gesicht für die anti-mobbing Organisation PACER. Hierzu äußerte sie sich in einem Interview mit der New York Post. Sie würde sich sehr ernsthaft mit dem Thema Mobbing auseinandersetzen, da sie als sie zwölf Jahre alt war selbst Opfer von Mobbingattacken gewesen sei. Nun wolle sie anderen Mädchen zu mehr Selbstbewusstsein bezüglich ihrer Haut, Größe und sich selbst ermutigen.[59] Außerdem unterstützt sie sich für die Aktion Join the Surge Campaign!, einer gemeinsamen Kampagne von DoSomething.org und Marke Clean & Clear, welche Jugendliche dazu ermutigen soll, sich in ihrer Wohngemeinde zu engagieren.[60]

Des Weiteren war Lovato Teil der Organisation Disney’s Friends for Change, welche im Namen des Disney Channels umweltfreundliches Verhalten fördert und es sich zum Ziel gesetzt hat, Bewusstsein für die Umwelt zu schaffen. In diesem Rahmen nahm sie 2009 zusammen mit den Jonas Brothers, Miley Cyrus und Selena Gomez das Lied Send It On auf, welches später als Promo-Tonträger veröffentlicht wurde und Platz 20 der Billboard Hot 100 erreichte und für einige Zeit das Titellied der Organisation war. Im Februar erschien der Titel Make a Wave ebenfalls als Promo-Tonträger und stieg auf Rang 84 der Billboard Hot 100 ein. Das Lied war ein Duett zwischen Lovato und Joe Jonas und war für das Jahr 2010 das Titellied der Organisation.

Folgende Kampagnen und Organisationen wurden ebenfalls von Lovato unterstützt:[61]

  • A Day Made Better
  • City of Hope
  • DonateMyDress.org
  • Kids Wish Network
  • Love Our Children USA
  • Red Cross
  • Shoe Revolt
  • Stand Up to Cancer
  • St. Jude Children’s Research Hospital
  • STOMP Out Bullying

Filmografie

Aufgeführt sind alle Fernsehserien, Filme und Fernsehspecials, in denen Lovato zu sehen war. Auftritte in Talkshows oder Awardshows, bei denen sie zu Gast war, werden nicht gelistet. Für eine umfassendere Liste siehe Weblinks (Internet Movie Database)

Filme und Sendungen
Fernsehspecials

Diskografie

In der Liste wurden lediglich Studio- und Soundtrack-Alben sowie Singles berücksichtigt. Für eine umfangreichere Diskografie siehe:

Hauptartikel: Demi Lovato/Diskografie

Alben

Singles

  • We Rock (mit dem Cast von Camp Rock)
  • This Is Me (mit Joe Jonas)
  • Get Back
  • La La Land
  • Here We Go Again
  • Remember December
  • We’ll Be a Dream (We the Kings feat. Demi Lovato)
  • Wouldn’t Change a Thing
  • Skyscraper
  • Give Your Heart a Break
  • Heart Attack
  • Made in the USA

Rezeption

Lovatos öffentlicher Umgang mit ihrer psychischen Krankheit wurde von Kritikern im Allgemeinen sehr gelobt. Sie inspiriere damit viele Mädchen, die an der gleichen Krankheit litten. In einem Interview mit Ryan Seacrest sagte sie, dass „sie nun Fans habe, die dank ihr aufgehört hätten, sich selbst zu verletzen.“ („because of you I quit cutting.“)[62] Auch das Album Skyscraper wurde von vielen Kritikern positiv bewertet. Die Entertainment Weekly verlieh dem Album die Note B+ und schrieb: „Es war ein hartes Jahr für Lovato. Aber wie Rihanna bestätigen könnte, ergeben sich manchmal aus schlechten Jahren die besten Lieder.“ (“Clearly it’s been a tough year for Lovato. But as Rihanna could tell her, sometimes bad years make great songs.”)[63] Jon Caramanica von der New York Times beschrieb das Album mit den Worten „Unbroken represents the opportunity to wipe clean several slates, something Ms. Lovato is well suited for.“[64] Lovato selbst war von den vielen guten Kritiken sehr überrascht und sagte gegenüber MTV: „Ich war sehr überrascht, dass die Kritiker das Album so sehr liebten. Ich bin sehr glücklich und dankbar dafür, denn Kritiken können gemein sein.“ (“I was really surprised that the critics loved it. I was very excited about it and I’m really thankful that they do because critics can be hard.”)[65]

Tourneen

Die Liste führt alle Tourneen auf, bei denen Lovato musikalisch beteiligt war. Für umfangreichere Informationen siehe auch:

Headlinerin

Eröffnungs-Act

Nominierungen und Auszeichnungen

Lovato erhielt bereits zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen für unterschiedliche Preise. Ihr bisher größter Erfolg ist eine Auszeichnung in der Kategorie „Best Video With a Message“ bei den MTV Video Music Awards 2012 im Staples Center in Los Angeles, die sie für das Lied Skyscraper erhielt. Zu einer ausführlicheren Liste siehe auch:

Anmerkungen

  1. Alle bisherigen Aussagen des Abschnittes „Karrierebeginn“ sind mithilfe des MTV-Specials This Is How I Made It belegt

Weblinks

 Commons: Demi Lovato – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c Jon Caramanica: Tween Princess, Tweaked. nytimes.com. 15. Juli 2009. Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  2. a b Jessica Sager: Demi Lovato Dishes on Pre-Rehab Problems. popcrush.com. 23. April 2012. Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  3. a b c Elaine Lipworth: Actress-singer Demi Lovato: ‘I’ll have to fight the addiction for the rest of my life’. dailymail.co.uk. 22. Februar 2012. Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  4. Antonia Hoyle: The fame, the drugs, the self-harm. fabulousmag.co.uk. 22. April 2012. Abgerufen am 31. Dezember 2012.
  5. Descendants of Unknown Emmons. familytreemaker.genealogy.com. Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  6. a b Laura Yao: Disney Demi-Goddess. washingtonpost.com. 21. Juni 2008. Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  7. Tina Molly Lang: Demi Lovato’s Twitter Break: Reasons Why We Think it Won’t Last. voices.yahoo.com. 26. Januar 2012. Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  8. EXCLUSIVE: School Where Demi Lovato Was Harassed Starts Anti-Bullying Campaign. radaronline.com. 3. November 2010. Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  9. Demi Lovato Opens Up About Being Bullied. people.com. 1. Oktober 2008. Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  10. Lovato Was Bullied Out Of School. contactmusic.com. 17. Oktober 2010. Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  11. Demi Lovato Began Overeating At 8, Cutting At 11. radaronline.com. 19. April 2011. Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  12. John J. Moser: Disney singing sensation Demi Lovato ready for new album, first tour as headliner. victoriaadvocate.com. 22. Juni 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  13. Ann Donahue: "Camp Rock" sets the stage for newcomer Demi Lovato. reuters.com. 15. Juni 2008. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  14. a b Kate Aurthur: High ratings for ‘Camp Rock,’ the Disney Channel’s Jonas Brothers movie. latimesblogs.latimes.com. 21. Juni 2008. Abgerufen am 27. Dezember 2012.
  15. Robert Seidman: Disney Channel’s Wizards of Waverly Place The Movie scores 11.4 million viewers. tvbythenumbers.zap2it.com. 29. August 2009. Abgerufen am 6. Mai 2012.
  16. Alexander Krei: «Camp Rock» nur bei den ganz Jungen erfolgreich. quotenmeter.de. 21. September 2008. Abgerufen am 6. Mai 2012.
  17. It’s On! Demi Lovato and Jonas Brothers Rock the Summer!. prnewswire.com. 27. Juli 2010. Abgerufen am 1. Dezember 2012.
  18. Chris Harris: Metallica Are #1 For Third Week In A Row, As Death Magnetic Nears Million-Sold Mark. mtv.com. 1. Oktober 2008. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
  19. Nick Levine: Demi Lovato: ‘Don’t Forget’. digitalspy.co.uk. 20. April 2009. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
  20. Ani Esmailian: Demi Lovato Buys a House. hollyscoop.com. 13. April 2009. Abgerufen am 21. Dezember 2012.
  21. Kimberly Nordyke: Disney greenlights ‘Mollywood’. web.archive.org. 20. Mai 2008. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
  22. Bill Gorman: Princess Protection Program is TV’s No. 1 Entertainment Telecast of 2009 in Kids 6-11 and Tweens 9-14. tvbythenumbers.zap2it.com. 27. Juni 2009. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
  23. Monica Herrera, Keith Caulfield: Demi Lovato Debuts At No. 1 On Billboard 200, But Michael Jackson Still Reigns. billboard.com. 29. Juli 2009. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
  24. Robert Seidman: Disney Channel’s ‘Camp Rock 2: The Final Jam’ Debuts as No. 1 Cable Movie of 2010 With 8 Million Viewers. tvbythenumbers.zap2it.com. 4. September 2010. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
  25. Timo Niemeier: Sonderprogrammierung von «switch» floppt. quotenmeter.de. 26. September 2010. Abgerufen am 28. Dezember 2012.
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