Freie Demokratische Partei/Demokratische Partei Saar

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Freie Demokratische Partei/Demokratische Partei Saar
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Oliver Luksic
 
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Basisdaten
Vorsitzender: Oliver Luksic
Ehrenvorsitzender: Werner Klumpp
Stellvertreter: Wolfgang Krichel
Martina Engel-Otto
Sebastian Greiber
Schatzmeister: Rainer Keller
Generalsekretär: Rüdiger Linsler
Mitglieder: 1.826
Website: www.fdp-saar.de

Die Freie Demokratische Partei/Demokratische Partei Saar ist der Landesverband Saarland der FDP.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Demokratische Partei Saar (DPS) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im damals selbstständigen Saarland gegründet. Wegen ihrer Unterstützung der Wiedervereinigung des Saarlandes mit Deutschland wurde sie 1951 verboten. Im Abstimmungskampf 1955 wurde sie – wie auch CDU und SPD – wieder zugelassen und erhielt bei der Landtagswahl 24,2 % der gültigen Stimmen.

Nach dem Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik Deutschland 1957 schloss sich die DPS als saarländischer Landesverband der FDP an. Der Name der Partei ist „Freie Demokratische Partei/Demokratische Partei Saar“, jedoch wird gemäß der Satzung bei Wahlen und in der Wahlwerbung nur die Bezeichnung „Freie Demokratische Partei“ geführt.[1]

Christoph Hartmann (2011)

Nachdem bei der Landtagswahl im Saarland 2009 die Mehrheitsverhältnisse keine schwarz-gelbe Regierungsmehrheit ergaben, trat die FDP/DPS zusammen mit der CDU und Bündnis90/Die Grünen in die erste Jamaika-Koalition auf Landesebene ein. Als zweitgrößter Partner stellte die saarländische FDP in dem Dreierbündnis mit Christoph Georg Hartmann den stellvertretenden Ministerpräsidenten und mit Georg Weisweiler einen weiteren Minister. Am 6. Januar 2012 wurde von der Ministerpräsidentin des Saarlands Annegret Kramp-Karrenbauer die Koalition für gescheitert erklärt. Als einen Grund nannte sie den „Zustand der Zerrüttung“[2] der FDP im Saarland.

Der Vorsitzende der FDP/DPS Christoph Hartmann und der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Horst Hinschberger kündigten am 9. November 2010 den Rückzug von ihren Parteiämtern an, um ein Ende parteiinterner Querelen zu ermöglichen.[3] Seit 2004 ist die FDP/DPS mit Jorgo Chatzimarkakis im Europäischen Parlament und seit 2009 mit Oliver Luksic im Deutschen Bundestag vertreten. Außerdem hat sie fünf Sitze im Landtag des Saarlandes.

Werner Klumpp 1977

Vorsitzende des Landesverbands waren 1955–1962 Heinrich Schneider, 1962–1967 Paul Simonis, 1967–1970 Reinhard Koch, 1970–1984 Werner Klumpp, 1984–1990 Horst Rehberger, 1990–1991 Uta Würfel, 1991–1994 Harald Cronauer, 1994–1998 Walter Teusch, 1998–2000 Werner Klumpp, 2000–2002 Karl-Josef Jochem, 2002–2011 Christoph Hartmann und seit 2011 Oliver Luksic. Der ehemalige Landesvorsitzende und saarländische Wirtschaftsminister Werner Klumpp ist Ehrenvorsitzender.

[Bearbeiten] Wahlergebnisse

[Bearbeiten] Landtagswahlen

Siehe auch Landtagswahlen im Saarland

[Bearbeiten] Bundestagswahlen

  • 1957: 18,2 % – 1 Sitz
  • 1961: 12,9 % – 1 Sitz
  • 1965: 08,6 %
  • 1969: 06,7 %
  • 1972: 07,1 %
  • 1976: 06,6 %
  • 1980: 07,8 %
  • 1983: 06,0 %
  • 1987: 06,9 % – 1 Sitz
  • 1990: 06,0 % – 1 Sitz
  • 1994: 04,3 %
  • 1998: 04,7 %
  • 2002: 06,4 % – 1 Sitz
  • 2005: 07,4 % – 1 Sitz
  • 2009: 11,9 % – 1 Sitz

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Belege

  1. § 1 der Satzung
  2. Kramp-Karrenbauer will Große Koalition. Spiegel Online, 6. Januar 2012, abgerufen am 6. Januar 2012.
  3. Rückzug des Landesvorsitzenden und des Fraktionsvorsitzenden der FDP/DPS. Abgerufen am 10. November 2010.
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