Umlaufgesichertes Geld
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Umlaufgesichertes Geld (auch Freigeld, Neutralgeld, Schwundgeld, dynamisches oder fließendes Geld) ist ein liquides Zahlungsmittel, das mit einer zeitabhängigen Nutzungsgebühr (auch Demurrage oder Umlaufsicherungsgebühr genannt) behaftet ist. Manchmal wird dies (irreführend) auch als 'negativer Zins' bezeichnet. Eine solche Gebühr soll zu einem verstetigten Geldumlauf führen und dadurch die Wirtschaft stabilisieren. Die Gebühr ermuntert diejenigen, die gerade im Besitz des Zahlungsmittels sind, es möglichst rasch weiter zu geben, also das Geld nicht zu horten. Diese Weitergabe kann entweder durch Verausgabung (Konsum, Investition) geschehen, oder indem das Zahlungsmittel jemandem anderen zur zeitweiligen Nutzung überlassen wird, indem man es also verleiht. Beide "Nutzungsarten" sorgen dafür, dass das Zahlungsmittel im volkswirtschaftlichen Kreislauf verbleibt. Die Nutzungsgebühr kann verschieden ausgestaltet sein.
Mit anderen Worten: Eine Umlaufsicherung ist eine Bargeldsteuer, die sich durch Kreditvergabe, Konsum oder Investition umgehen oder minimieren lässt. In die Besteuerung sind auch Giroguthaben einzubeziehen. Umlaufsicherung und Freigeld sind Konzepte der Freiwirtschaftslehre. Die heutzutage bekannten Währungen (Dollar, Yen, Euro, usw.) sind nicht umlaufgesicherte Zahlungsmittel; allerdings gibt es inzwischen weltweit viele nur regional eingesetzte "Komplementärwährungen" (siehe Regiogeld und Tauschkreis), die mit einer Umlaufsicherung ausgestattet sind.
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[Bearbeiten] Geschichte
Vertreter dieses Konzepts gehen von der Annahme aus, dass in einem System ohne „Umlaufsicherung“ Bargeld bzw. Giralgeld, also Giroguthaben, wegen der Liquiditätsprämie oftmals zurückgehalten wird. Durch die Nutzungsgebühr wird die Geldhortung unattraktiv und die Liquiditätsprämie neutralisiert.
Beispiele für derartige Geldsysteme mit Demurrage sind Ägypten („Korngiro“) im ersten Jahrhundert v. Chr. und die Mittelalterzeit in Europa. In neuerer Zeit wurde die Idee der Demurrage in der Freiwirtschaftstheorie wieder aufgegriffen, um das Problem der zinsbedingt exponentiell anwachsenden Geldforderungen zu lösen. Dieses Problem besteht darin, dass sich bei einem Zinssatz von z.B. 5 % die Forderungen/Schulden etwa alle 100 Jahre verhundertfachen. Das Anwachsen der Geldforderungen geht mit einer Konzentration der Geldvermögen einher. Dies führt zu ernsthaften Störungen des wirtschaftlichen Gleichgewichts, letztendlich zum Crash in der einen oder anderen Weise.
Im ptolemäischen Ägypten wurde Getreide als Geld verwendet, das in Speichern eingelagert wurde, wobei Tonscherben als Besitznachweis ausgegeben wurden. Diese wurden dann als Geld im Wirtschaftsleben verwendet. Das Getreide konnte man sich mit einem gewissen Verfalls- und Lagerabschlag pro Jahr wieder bei Bedarf abholen. Dieses System kam zwischen 322 und 30 v. u. Z. auf, nach der Eroberung Ägyptens durch die Römer wurde das römische Münzgeld eingeführt.
Im Mittelalter wurde in Europa von den lokalen Herrschern und Klöstern das Münzgeld (z. B. Brakteaten) in bestimmten Situationen für ungültig erklärt und mit einem Abschlag gegen Neuprägungen umgetauscht. Diese Abstände variierten – von mehrfach jährlich bis zu alle 7 Jahre; bei den Abschlägen gab es Schwankungen zwischen etwa 15 % und 40 %. Die Differenz fiel jeweils an den Herrscher bzw. an das Kloster. Dies war hauptsächlich zwischen den Jahren 1075 und 1400 gebräuchlich. Aufgrund von Handhabungsproblemen mit der angewachsenen Geldmenge, dem Silberschmelzverlust beim Umprägen und auf Drängen von Kaufleuten, die ein dauerhaftes, weitreichendes Geld wollten, wurde die sog. „Münzverrufung“ aufgegeben und durch Handels- und Verbrauchssteuern ersetzt.
Beide Wirtschaftsräume entwickelten während dieser Zeit große kulturelle Leistungen (fast alle Kathedralbauten entstanden zu jener Zeit – sie wurden aber nach anderen Quellen vom Templerorden, der Bankenfunktion ausübte, finanziert) und materiellen Wohlstand für ihre Bevölkerungen; nach der Änderung des Geldsystems kam es in beiden Fällen zu einem Niedergang. Dieser Niedergang wurde allerdings auch durch den Abfluss des Silbers in den Orient aufgrund des Gewürz- und Weihrauchhandels verursacht. Deutlich verstärkt wurde dieser Abfluss noch durch die Arbitragegeschäfte der Venezianier (Silber gegen Gold). (Literatur: Zarlenga, Der Mythos vom Geld). Das Silberbergwerk in Schwaz/Tirol brachte ab 1450 eine gewisse Erleichterung (12.000 Knappen, zweitgrößte Stadt im Habsburgerreich).
Nach der Entdeckung Amerikas floss wieder reichlich Silber und Gold nach Europa (zuerst nach Spanien) und verursachte neuen Wohlstand (aber auch Kriege). Deutsche Lande waren aber benachteiligt.
In der Neuzeit wurden einige Projekte mit umlaufgesichertem Geld unternommen. Siehe dazu Regiogeld.
[Bearbeiten] Das Prinzip
Die Freiwirtschaftslehre schlägt die Einführung von „Freigeld“ vor. Dies sind Zahlungsmittel, deren Besitz eine planmäßige zeitabhängige Mengenminderung oder Kostenbelastung in der Höhe von wenigen Prozent pro Jahr erfährt (Umlaufsicherungsgebühr bzw. -abgabe). Nach freiwirtschaftlicher Auffassung dürfen nur flüssige Zahlungsmittel einer umlaufsichernden Mengenminderung oder Kostenbelastung unterstellt werden, nicht aber andere Vermögenswerte. Dabei soll die Geldmenge unverändert bleiben. Dadurch würde sich zugleich die Kaufkraft des Geldes stabil halten lassen.
Außerdem regele sich die optimale Geldmenge in Wirtschaftskreisläufen automatisch, weil jeder nur so viel Geld halten werde, wie er in absehbarer Zeit ohne nennenswerten Wertverlust auszugeben gedenkt. Dies führe zu einem ständigen Bewusstsein, woher das Geld eigentlich kommt und wohin es fließt. Nur dieses Bewusstsein ermögliche nach Ansicht der Freiwirtschaftler einen „verantwortungsvollen Umgang“ mit Geld.
Die Nachfrage bestimmt das Angebot, sodass sich die Unternehmerschaft jederzeit mit günstigen Krediten versorgen kann. Heute versuchen Freiwirtschaftler die vor allem in der Wirtschaftswissenschaft weit verbreitete Ansicht zu bekämpfen, man müsse, um Arbeitsplätze zu schaffen, ein positives Investitionsklima herstellen. Freiwirtschaftler stellen die Frage, warum sich das Geld in den Händen von wenigen Besitzenden befinden soll, wo es doch ihrer Ansicht nach ebenso gerecht an all jene verteilt werden könnte, die mit ständiger Produktion und Nachfrage die Wirtschaftskreisläufe alleine am Leben halten. Denn die zur Verfügung gestellte Menge bleibe ja die gleiche. Die Rolle der kapitalbesitzenden Klasse wird eindeutig negativ gesehen: sie gäbe sich gegenüber der Politik selbst als „investierend“ aus, wogegen doch in der Regel in nichts anderes investiert werde als in eine real zu bedienende Nachfrage, die aus dem Bar-Geld, nicht aber aus dem Spar-Geld der Kunden resultiere.
Nach der Theorie der Freiwirtschaft werden dem Freigeld als einem speziellen Geld bzw. Tauschmittel besondere Eigenschaften zugesprochen:
- Freigeld sei kaufkraftstabil.
- Freigeld sei konvertibel.
Freigeld ist die Grundlage der Freiwirtschaft. Der Name „Freigeld“ rührt von der Unmöglichkeit her, dieses Geld langfristig zurückzuhalten. Der Theorie nach ist die Liquiditätsprämie Ursache für einen Zins über 0 %, sogar bei Null- und bei Negativwachstum. Umlaufgesichertes Geld ermögliche daher, dass der Zins bei Nullwachstum auch 0 % und bei Negativwachstum sogar negativ werden könne. Nach der Freiwirtschaftstheorie ist beides notwendig, weil nicht verkonsumierte Zinsen bei Nullwachstum gar nicht mehr aufgebracht werden könnten, denn dies bedürfe einer Neuverschuldung, für die es aber wiederum, makroökonomisch gesehen, bei Nullwachstum keine rentablen Projekte mehr gäbe.
Freigeld steht für eine nach Ansicht der Freiwirtschaftler „gerechte Wirtschaftsform“ (man könne nur so reich werden, wie man es aus eigener Arbeit werden kann, und nicht wie beim Verleihen „leistungslos“ durch Zins und Zinseszins), wobei man aber dank der selbstlaufenden Kapitalkreisläufe auf jede Kontrolle über Preise und Löhne verzichten könne.
Die Bezeichnung Neutralgeld soll ausdrücken, dass dieses Geld „neutral“ den Waren und Dienstleistungen gegenüber ist, welche mit diesem Geld gekauft werden. Das bedeutet, dass es einerlei sei, ob man eine bestimmte Menge Neutralgeld oder einen adäquat gefüllten, repräsentativen Warenkorb besitzt – beides würde im Wert mit etwa gleicher Geschwindigkeit verfallen.
Konventionelles Geld verfällt meist weniger schnell als die Waren und Dienstleistungen, die damit gekauft werden können. Damit sind Geldbesitzer im Vorteil, da sie das Geldausgeben verzögern können, während der Schaden der Verzögerung den Produzenten trifft (verfaulte Ware, nicht abgenommene Dienstleistung, Arbeitslosigkeit).
Bei starker Inflation würde es sich umgekehrt verhalten, da Waren und Dienstleistungen langsamer als das Geld verfallen würden. In diesem Fall würden die Waren zurückgehalten.
Beide Fälle seien für die Wirtschaft nicht optimal.
Neutralgeld ist gemäß der Theorie der Freiwirtschaft die Voraussetzung dafür, dass weder die Waren dem Geld noch das Geld den Waren gegenüber zurückgehalten werden. Ist dies der Fall, so funktioniere der Handel optimal, welches eine Grundvoraussetzung für optimales, nachhaltiges und krisenfreies Wirtschaften sei.
[Bearbeiten] Abgrenzung zur Inflation
Umlaufgesichertes Geld ist nicht zu verwechseln mit inflationiertem Geld. Umlaufgesichertes Geld verliert, im Gegensatz zu inflationiertem Geld, nicht an Kaufkraft. Preise und Einkommen - und damit an dem, was man im Volksmund unter „Wert“ verstanden wird, bleiben konstant. Während also in der Inflation der Anreiz zu investieren lediglich durch die Eliminierung der Liquiditätsprämie entsteht, ist eine Investition mit einer Rendite von 0 % auch in einer (inflationsfreien) Freiwirtschaft ökonomisch interessant.
[Bearbeiten] Anwendung
Die Umlaufsicherung von Bargeld ist in der Höhe festgesetzt und wird in Anteilen des Nennwertes des Geldscheins auf eine bestimmte Zeitspanne ausgedrückt. Ist die Umlaufsicherung mit Kosten für den Geldscheinbesitzer verbunden, so spricht man bei diesen Kosten von einer Umlaufsicherungsgebühr. So betrug z. B. die Umlaufsicherungsgebühr des Wörgler Schillings 1 % im Monat. Die Umlaufsicherung des Gogos beträgt 5 % im Jahr.
[Bearbeiten] Kritik
Die Vertreter der Freigeldlehre gehen davon aus, dass die Einführung einer nicht hortbaren, umlaufgesicherten Währung ein Absinken des Zinssatzes für Finanzkapital gegen Null, also unterhalb die eherne Drei-Prozent-Marke ermöglichen wird, sobald die Rendite von Sachkapital in Form von Produktionsmitteln und damit die Nachfrage nach Finanzkapital entsprechend zurückgeht und der geschlossene Wirtschaftskreislauf ohne immanenten Wachstumszwang verstetigt sein wird.
Da hingegen die Rendite von Grundstücks-Eigentum tendenziell langfristig steigt, werde sodann Finanzkapital zunehmend in Grundstücks-Eigentum investiert, was bei niedrigem Finanzkapital-Zinssatz generell eine enorme Steigerung von Grundstückspreisen zur Folge haben müsse.
Somit würde der abgeschaffte Vorteil des Besitzes von Finanzkapital durch den Vorteil des Eigentums an Grundstücken abgelöst. Deshalb wird in Verbindung mit Freigeldeinführung eine Bodenreform gefordert, welche die Rendite des Grundstück-Eigentums neutralisiert.
Ebenfalls ungeklärt ist das Verhältnis von Freigeld zu weiteren beleihbaren und somit liquidierbaren Eigentumstiteln, wie Aktien, Gold oder andere Anlage- und Wertformen wie z. B. Anleihen. Diese wären auch in einer Freiwirtschaft jederzeit verpfändbar und könnten somit Freigeld als Transaktionsmittel wertbeständig ablösen. Freigeld könnte somit einen Rückfall zur nichtstaatlichen Banknote des 19. Jahrhunderts bedeuten.
Über Höhe der Umlaufsicherungsgebühr, Zeitabstände der Erhebung und Details der technischen Realisierung gibt es verschiedene Meinungen.
Eine Umlaufsicherung nach freiwirtschaftlichem Modell hat nur Sinn in einer hocharbeitsteiligen Wirtschaft und in einer genügend großen Gemeinschaft, andernfalls ist der Aufwand zum Auffinden von geeigneten Geschäftspartnern (Transaktionskosten) zu hoch (geringes Güterangebot, wenige Tauschpartner, großer Suchaufwand, lange Transportwege), als dass die Umlaufsicherung ihre Wirkung entfalten könnte. Dementsprechend haben regionale Tauschkreise, die mit Umlaufsicherung arbeiten, teilweise Mühe, diese ihren Teilnehmern verständlich zu machen.
Die Libertären fassen die Kritik schärfer. Eine Fähigkeit des nichtumlaufgesicherten Geldes, nämlich die der Wertaufbewahrung, wird durch „Schwundgeld“ absichtlich reduziert. Dies würde die Handlungsfreiheit des Individuums unrechtmäßig einschränken. Dagegen stellt die Freiwirtschaft die Behauptung auf, dass eine Währung niemals gleichzeitig Zirkulationsmittel und perfektes Wertaufbewahrungsmittel sein darf, da sonst das wirtschaftliche System auf Grund monetaristischer Fluktuationen instabil sei. Eine Aufbewahrungsflucht in Aktien, Wertpapiere, Investitionen und dergleichen wird von der Freiwirtschaft ausdrücklich gewünscht.
Außerdem ist es unmöglich, den Kaufkraftverlust von Geld genau festzulegen. Laut der Quantitätsgleichung von Irving Fisher müsste hier auch die Geldmenge stetig steigen und die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes müsste genau wie das Transaktionsvolumen kontrolliert werden. Selbst wenn dies möglich wäre, ist der Preis von Rohstoffen unkontrollierbar und durch steigende Produktivität und Effizienz fällt auch der relative Preis einiger Produkte stetig, was der Kaufkraftminderung des Geldes entgegenwirken würde.
Zudem ist das Hauptargument des umlaufgesicherten Geldes, es würde dafür sorgen, dass das Geld nicht mehr der Wirtschaft entzogen wird, obsolet: Kapitalbesitzer entziehen ihr Geld nicht dem Wirtschaftskreislauf, sondern finanzieren damit ihren Konsum oder investieren es, um der Inflation zu entgehen. Selbst wenn das Geld lediglich auf einem Konto liegt, dient es dazu, über Kredite, etc. wieder in den Markt zu fließen. Die einzigen, die ihr Geld dem Wirtschaftskreislauf entziehen sind Leute, die ihr Geld im Geldbeutel behalten oder es sprichwörtlich unter der Matratze horten.
Friedrich von Hayek forderte, ebenso wie die Freiwirte, dass verschiedene Währungen miteinander konkurrieren sollten. Hayek behauptet, dass sich die stabilste Währung durchsetzen würde, weil alle Geldbesitzer ein „normales“ Geld einem „umlaufgesicherten Geld“ vorziehen würden und kein Produzent in einer freiheitlichen Gesellschaft „Schwundgeld“ erwerben würde. Anhänger der Freiwirtschaftslehre argumentieren, dass wenn zwischen den Produzenten ein harter Wettbewerb herrscht und die Umlaufsicherungsgebühr relativ gering ist, ein Produzent durch die Annahme von Freigeld seine Wettbewerbsposition gegenüber den anderen Produzenten verbessern könnte.
[Bearbeiten] Pro
Eine Umlaufsicherung nach freiwirtschaftlichem Modell ist auch in einer hochautomatisierten und rationalisierten Gemeinschaft sinnvoll, da die sanktionierte Kapitalbildung auch in großen Konzernen einen Anreiz schafft, möglichst viel zu investieren oder nur Löhne zu zahlen, bevor die Umlaufgebühren an den Staat bzw. das Münzmonopol fällig werden.
Dies ist den heutigen kleinen regionalen Initiativen mit ergänzender Eurodeckung kaum möglich, dort kann jeder Unternehmer gegen eine geringe Gebühr (z. B. 5 % beim Chiemgauer oder 10 % beim Sterntaler Regional) die umlaufgesicherten Scheine wieder in Euro zurücktauschen. In einer echten homogenen staatlichen Freiwirtschaft, die Mitglieder nicht mehr auf Freiwilligenbasis anwerben oder entlassen muss, wäre dies jedoch kaum nötig.
[Bearbeiten] Sonstiges
Im deutschsprachigen Raum wird eine Vielzahl historischer und aktueller Aktivitäten rund um Komplementärwährungen vom „Unterguggenberger Institut“ in Wörgl beobachtet und zusammengetragen.
In Deutschland werden die Freigeld- bzw. Regionalgeldinitiativen vom Regio-Netzwerk koordiniert.
[Bearbeiten] Siehe auch
- Komplementärwährung
- WÄRA
- Deflation
- Silvio Gesell
- Dieter Suhr
- Max Hebecker
- Theophil Christen
- Momo – Das bekannte Märchen von Michael Ende basiert teilweise auf der Freigeldtheorie
[Bearbeiten] Literatur
- Bernhard Lietaer: Das Geld der Zukunft. Riemann, München 2002. ISBN 3-570-50035-7
- Tobias Schneegans: Umlaufgesicherte Komplementärwährungen – Gelingen und Scheitern in der Praxis. Zeuthen 2003. (PDF zum Download)
- Thomas Wendel: Das Wörgler Schwundgeld Experiment 1932–1933. Kontext Scripten. Bd 4. Kontext-Verlag, Essen 2000.
- Wolfgang Broer: Schwundgeld: Bürgermeister Michael Unterguggenberger und das Wörgler Währungsexperiment 1932/33. Studien Verlag, 2007. ISBN 978-3-7065-4472-6
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Pro
- Regionetzwerk
- Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung
- www.regionales-wirtschaften.de
- Geldreform
- www.freigeld.de
- Unterguggenberger Institut: Informationen zum Wörgler Geldexperiment
- www.geldreform.de
- Peter Knauer: Arbeitslosigkeit durch einen Systemfehler unseres Geldes
- Informationen zum Coinstatt-Verbund
- Christian Klein: Ein Plädoyer für Freigeld
- Geld ohne Zinsen und Inflation - Volltext des Buches von Margrit Kennedy
- Joytopia - Forschungsprojekt Dankpunkte – die neue Schenkwirtschaft

