Denis Alexandrowitsch Schwidki

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Flag of Ukraine and Russia.png Denis Schwidki Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 21. November 1980
Geburtsort Charkiw, Ukrainische SSR
Größe 184 cm
Gewicht 85 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Nummer #35
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1999, 1. Runde, 12. Position
Florida Panthers
Spielerkarriere
bis 1998 Torpedo Jaroslawl
1998–2000 Barrie Colts
2000–2004 Florida Panthers
2004–2005 Lokomotive Jaroslawl
2005–2006 HK Sibir Nowosibirsk
2006–2007 Amur Chabarowsk
2007–2009 SKA Sankt Petersburg
2009 Kärpät Oulu
2010 HK Jugra Chanty-Mansijsk
2010–2012 Krefeld Pinguine
2012–2013 Hannover Scorpions
seit 2013 Heilbronner Falken

Vorlage:Infobox Eishockeyspieler/Dateityp

Denis Alexandrowitsch Schwidki (russisch Денис Александрович Швидкий, ukrainisch Денис Олександрович Швидкий/Denys Olexandrowytsch Schwydkyj; * 21. November 1980 in Charkiw, Ukrainische SSR) ist ein russisch-ukrainischer Eishockeyspieler, der seit 2013 bei den Heilbronner Falken spielt.

Karriere[Bearbeiten]

Denis Schwidki begann seine Karriere als Eishockeyspieler bei Torpedo Jaroslawl, mit dem er in seinem Rookiejahr in der Saison 1996/97 auf Anhieb die Russische Meisterschaft gewann. In seinen beiden Spielzeit für Torpedo in der russischen Superliga erzielte der Angreifer in insgesamt 32 Spielen vier Tore und bereitete weitere drei vor.

Anschließend wechselte er in kanadische Juniorenliga Ontario Hockey League, in der er bis 2000 für die Barrie Colts aktiv war. In diesem Zeitraum wurde er im NHL Entry Draft 1999 in der ersten Runde als insgesamt zwölfter Spieler von den Florida Panthers ausgewählt und gewann mit seiner Mannschaft in der Saison 1999/2000 den J. Ross Robertson Cup als Meister der OHL. Für die Panthers absolvierte der gebürtige Ukrainer anschließend in vier Jahren insgesamt 76 Spiele in der National Hockey League, in denen er 25 Scorerpunkte erzielte. Den Großteil seiner Zeit im Franchise der US-Amerikaner verbrachte er allerdings bei deren Farmteams aus der American Hockey League, den Utah Grizzlies und San Antonio Rampage.

Im Sommer 2004 kehrte Schwidki nach Jaroslawl zurück, wo er für das mittlerweile in Lokomotive umbenannte Team in der Superliga antrat. Für das Team spielte er ebenso ein Jahr lang wie anschließend für dessen Ligarivalen HK Sibir Nowosibirsk und Amur Chabarowsk. Von 2007 bis 2009 stand der ehemalige Junioren-Nationalspieler beim SKA Sankt Petersburg unter Vertrag, für den er in der Saison 2008/09 in der neugegründeten Kontinentalen Hockey-Liga antrat. Zur Saison 2009/10 unterschrieb Schwidki einen Probevertrag bei Kärpät Oulu aus der finnischen SM-liiga, der nach Ablauf im November nicht verlängert wurde.

2010 wurde Schwidki vom HK Jugra Chanty-Mansijsk aus der zweiten russischen Spielklasse, der Wysschaja Liga, verpflichtet, mit dem er die Meisterschaft der Liga gewann. Der HK Jugra wurde im Frühsommer 2010 in die KHL aufgenommen, aber Schwidki erhielt keinen neuen Vertrag. Danach war er zunächst vereinslos, bevor er im Herbst 2010 ein Probetraining bei den Krefeld Pinguinen absolvierte. Ende November 2010 wurde er dann vom Management der Pinguine unter Vertrag genommen. Zur Saison 2012/13 wechselte er zum Ligakonkurrenten Hannover Scorpions. Aufgrund verschiedener Verletzungen konnte er nur 21 Spiele für die Niedersachsen absolvieren, in denen er vier Punkte erzielte. Nach einem Jahr in Hannover schloss sich der Stürmer in der Saison 2013/14 den Heilbronner Falken an.[1]

International[Bearbeiten]

Für Russland nahm Schwidki an den U20-Junioren-Weltmeisterschaften 1999 und 2000 teil.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

International[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
NHL-Reguläre Saison 4 76 11 14 25 30
NHL-Playoffs
KHL-Hauptrunde 1 37 3 5 8 22
KHL-Playoffs
DEL-Hauptrunde 3 102 7 18 25 54
DEL-Playoffs 1 8 2 3 5 11

(Stand: Ende der Saison 2012/13)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Kader der Falken wächst weiter an. In: heilbronner-falken.de. 21. Mai 2013, abgerufen am 21. Mai 2013.