Dennis Rodman
| Dennis Rodman | ||
| Spielerinformationen | ||
| Spitzname | The Menace | |
| Geburtstag | 13. Mai 1961 | |
| Geburtsort | Trenton, Vereinigte Staaten | |
| Größe | 198 cm | |
| Position | Small Forward / Power Forward |
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| College | Southeastern Oklahoma State | |
| NBA Draft | 1986, 27. Pick, Detroit Pistons | |
| Trikotnummer | 10, 91, 73, 70 | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1986–1993 1993–1995 1995–1998 1999 2000 |
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Dennis Keith Rodman (* 13. Mai 1961 in Trenton, New Jersey) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Zwischen 1986 und 2000 spielte er in der US-Profiliga NBA für die Detroit Pistons (1986–93), San Antonio Spurs (1993–95), Chicago Bulls (1995–98), Los Angeles Lakers (1998/99) und Dallas Mavericks (1999/2000). Rodman führte zwischen 1992 und 1998 die NBA sieben Mal als bester Rebounder an und wurde 1990 und 1991 mit dem NBA Defensive Player of the Year Award geehrt. Er gilt als einer der besten Verteidiger und Rebounder der NBA-Geschichte. Der 1,98 Meter große Rodman spielte auf der Position des Power Forward.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Leben [Bearbeiten]
Dennis Rodman wurde in New Jersey geboren, wuchs aber in South Oak Cliff, einem Stadtteil von Dallas, Texas auf. Seine Mutter Shirley Rodman zog ihn und seine zwei jüngeren Schwestern allein auf, nachdem sein Vater die Familie kurz nach seiner Geburt verlassen hatte.
Rodman spielte von 1986 bis 1993 bei den Detroit Pistons. Die Mannschaft war für ihre hervorragende Defense und ihre raue Spielweise bekannt. Mit den Pistons gewann er 1989 und 1990 die NBA-Meisterschaft. Am 1. April 2011 hielten die Pistons in der Halbzeit eines Spiels gegen die Chicago Bulls zu Rodmans Ehren eine Zeremonie ab. Seit diesem Tag wird seine Trikotnummer bei den Pistons nicht mehr vergeben.[2][3]
1993 wechselte Rodman zu den San Antonio Spurs und zur Saison 1995/1996 zum Erfolgsteam Chicago Bulls um Michael Jordan und Scottie Pippen. Verstärkt durch Dennis Rodman schrieben die Chicago Bulls NBA-Geschichte. Als erstes Team der Liga gewann die Mannschaft um Jordan 1995/96 über 70 Spiele in der regulären Saison und schließlich die Meisterschaft. Mit 72 Siegen gegenüber 10 Niederlagen halten die Bulls bis heute den NBA-Rekord der meisten Siege in einer Saison. In den beiden darauf folgenden Jahren konnten die Bulls die Meisterschaft erfolgreich verteidigen.
Rodman steuerte als bester Rebounder der Liga, durch seine sehr guten Defensivleistungen und seine Kampfbereitschaft seinen Anteil an der herausragenden Mannschaftsleistung der Basketballer aus Chicago bei. Er galt als Bad Boy der NBA, da er immer wieder durch sehr rüpelhaftes Verhalten und Beleidigungen – auf und neben dem Basketballfeld – auf sich aufmerksam machte. Von diesen Eskapaden rührt auch sein Spitzname „the menace“ (deutsch: „die Gefahr“ oder „die Bedrohung“) her. Aufmerksamkeit erlangte Rodman auch durch seine exzentrischen Haarfärbungen. Er wurde sieben Mal Rebound-Champion und erzielte einen Karriereschnitt von 13,1 Rebounds pro Spiel.[1] In der Zeit nach Jordans Karriereende versuchte er immer wieder in der NBA Fuß zu fassen, unter anderem bei den Denver Nuggets, schaffte es jedoch nie. So beendete er nach einem letzten Versuch bei den Dallas Mavericks im Jahr 2000 seine Karriere.
Zwischen 1997 und 1999 trat er zwischenzeitlich in der ehemaligen Wrestlingliga WCW (World Championship Wrestling) auf, in der er der nWo, einer Gruppierung unter der Leitung von „Hollywood“ Hulk Hogan beitrat und somit der Liga wieder zu hohen Einschaltquoten und ausverkauften Hallen verhalf. Im Jahr 1998 folgte ihm sein NBA Kollege Karl Malone in die WCW. Am 12. Juli 1998 trafen dann beide in einen Tag Team Match beim „Bash at the Beach“ aufeinander, Karl Malone teamte dabei mit dem Wrestler DDP, während sich Rodman mit Hollywood Hogan zusammentat. Ein Jahr später absolvierte dann Rodman bei der Veranstaltung „Road Wild“ seinen letzten Auftritt für die WCW. In einem Match ohne Regeln unterlag er dort „Macho Man“ Randy Savage. Die Erfolge der WCW durch die Auftritte von Rodman führten dazu, dass viele weitere Stars Auftritte in Wrestling-Ligen hatten (Bsp: 1999 Mike Tyson oder auch Arnold Schwarzenegger in der WWE). Außerdem gewann er 2008 bei Hulk Hogan's Celebrity Championship Wrestling den Championgürtel.
Am 28. September 1992 heiratete er Annie Bakes, mit der er eine Tochter hat. Die Ehe wurde 1993 wieder geschieden. Vom 14. November 1998 bis zum 6. April 1999 war er in zweiter Ehe mit der Schauspielerin Carmen Electra verheiratet. Am 13. Mai 2003 heiratete er seine jetzige Ehefrau Michelle Moyer, mit der er zwei gemeinsame Kinder hat.
Am 1. April 2011 erklärten die Detroit Pistons, zu Ehren Rodmans dessen Trikotnummer 10 in Zukunft nicht mehr an Spieler des Teams zu vergeben. Aus diesem Anlass wurde Rodmans Trikot in einer feierlichen Zeremonie während der Halbzeitpause des Spiels der Pistons gegen die Chicago Bulls am gleichen Tag symbolisch unter die Hallendecke der Pistons gehängt. Rodman selbst wohnte der Zeremonie bei.[4] Am 4. April 2011 wurde Rodman zusammen mit unter anderem Chris Mullin in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen.
Ende Februar 2013 besuchte Rodman Nordkorea. Dort traf er auch den Diktator Kim Jong-un, den Rodman als "Freund fürs Leben" bezeichnete.[5]
Filmografie [Bearbeiten]
- 1996: Eddie (Cameoauftritt als Spieler der San Antonio Spurs)
- 1996 - 2001: Hinterm Mond gleich links (mehrere Cameoauftritte)
- 1997: Double Team
- 1997: Soldiers of Fortune (Die Schattenkrieger) (Serie)
- 1999: Simon Sez
- 2000: Cutaway – Jede Sekunde zählt! (Cutaway)
- 2007: Bullrun auf DMAX
- 2007: The Comebacks
- 2008: Hulk Hogan’s Celebrity Championship Wrestling
- 2008: The Minis
- 2009: Celebrity Rehab with Dr. Drew, Reality-TV-Show, 3. Staffel
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b nba.com: Karrierestatistiken
- ↑ Pistons plan to retire Rodman's number
- ↑ Pistons to retire Rodman's #10
- ↑ Bericht auf der Webseite von ESPN, abgerufen am 5. April 2011.
- ↑ http://www.rp-online.de/sport/mehr/us-sport/rodman-kim-jong-un-ist-ein-toller-typ-1.3228205
Literatur [Bearbeiten]
- Dennis Rodman, Tim Keown: Der Abräumer. Bad as I wanna be; München: dtv, 1997
- Dennis Rodman: Walk on the wild Side; München: dtv, 1997
- Dennis Rodman: I should be dead by now
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Dennis Rodman im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Dennis Rodman in der Internet Movie Database (englisch)
1983: Moncrief | 1984: Moncrief | 1985: Eaton | 1986: Robertson | 1987: Cooper | 1988: Jordan | 1989: Eaton | 1990: Rodman | 1991: Rodman | 1992: Robinson | 1993: Olajuwon | 1994: Olajuwon | 1995: Mutombo | 1996: Payton | 1997: Mutombo | 1998: Mutombo | 1999: Mourning | 2000: Mourning | 2001: Mutombo | 2002: Wallace | 2003: Wallace | 2004: Artest | 2005: Wallace | 2006: Wallace | 2007: Camby | 2008: Garnett | 2009: Howard | 2010: Howard | 2011: Howard | 2012: Chandler | 2013: M. Gasol
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rodman, Dennis |
| ALTERNATIVNAMEN | Rodman, Dennis Keith |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Basketballer, NBA-Spieler |
| GEBURTSDATUM | 13. Mai 1961 |
| GEBURTSORT | Trenton, New Jersey |

