Dennistoun-Gletscher

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

-71.183333333333168Koordinaten: 71° 11′ S, 168° 0′ O

Karte: Antarktis
marker
Dennistoun-Gletscher
Magnify-clip.png
Antarktis

Der Dennistoun-Gletscher (englisch Dennistoun Glacier) ist ein Gletscher, der 80 Kilometer lang ist und die nördliche Flanke der Admiralitätsberge in der Antarktis entwässert, vor allem die Hänge des Mount Black Prince, des Mount Royalist und des Mount Adam. Er strömt zwischen der Lyttelton Range und der Dunedin Range in Richtung Nordwesten, bevor er den letzteren Gebirgszug umrundet und sich nach Osten wendet, um südlich des Kap Scott ins Meer zu fließen. Die Zunge des Gletschers wurde 1911 bis 1912 von der Nordgruppe der Terra-Nova-Expedition unter Victor Campbell kartiert.

Der Gletscher ist nach James R. Dennistoun benannt, einem neuseeländischen Alpinisten, der an Bord der Terra Nova für die Maultiere verantwortlich war. Der gesamte Gletscher wurde vom USGS von 1960 bis 1963 nach Forschungen und US-Navy-Luftfotos kartiert. Irrtümlich wurde der Name Fowlie-Gletscher, ein Nebengletscher, auf dieses geografische Merkmal angewendet.