Denzlingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Denzlingen
Denzlingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Denzlingen hervorgehoben
48.0683337.8825234Koordinaten: 48° 4′ N, 7° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Emmendingen
Höhe: 234 m ü. NHN
Fläche: 16,95 km²
Einwohner: 13.306 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 785 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 79211
(79312[2])Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 07666
Kfz-Kennzeichen: EM
Gemeindeschlüssel: 08 3 16 009
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 110
79211
(79312[2])Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text Denzlingen
Webpräsenz: www.denzlingen.de
Bürgermeister: Markus Hollemann (ÖDP)
Lage der Gemeinde Denzlingen im Landkreis Emmendingen
Frankreich Ortenaukreis Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Freiburg im Breisgau Schwarzwald-Baar-Kreis Bahlingen am Kaiserstuhl Biederbach Biederbach Biederbach Denzlingen Elzach Emmendingen Endingen am Kaiserstuhl Forchheim (Kaiserstuhl) Freiamt (Schwarzwald) Gutach im Breisgau Herbolzheim Kenzingen Malterdingen Malterdingen Reute (Breisgau) Rheinhausen (Breisgau) Riegel am Kaiserstuhl Sasbach am Kaiserstuhl Sexau Simonswald Teningen Vörstetten Waldkirch Weisweil Winden im Elztal Wyhl am KaiserstuhlKarte
Über dieses Bild

Denzlingen ist eine Gemeinde in Südbaden, dem Südwesten des Landes Baden-Württemberg rund zehn Kilometer nördlich von Freiburg im Breisgau.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Luftbild von Denzlingen (2003)

Denzlingen liegt in der Oberrheinischen Tiefebene zu Füßen der Schwarzwaldhänge zwischen der Elz im Norden der Gemarkung, dem Lossele im Osten und der Glotter, die den Ort zentral durchquert. Weitere Fließgewässer sind der Schwan[3] (auch Schwanen[4]) im Norden sowie der Taubenbach[3] (früher Daubenbach[5]) im Süden. Nach Osten erstreckt sich das Glottertal, das sich weit in die Rheinebene hinein öffnet. Richtung Nordosten erreicht man das Elztal. Auf dem Weg nach Norden gelangt man bald zu den westlichsten Ausläufern des Schwarzwaldes und über das Tennenbacher Tal nach Freiamt. Von Nordwest bis Südwest öffnet sich die Ebene und gibt den Blick auf den Kaiserstuhl und bei klarer Sicht auf die etwa 50 km entfernten Vogesen auf der französischen Seite der Oberrheinebene frei. Im Norden der Gemeinde erhebt sich der Mauracher Berg, eine geologisch interessante Erhebung in der Ebene von Glotter und Elz.

Im Gemeindegebiet lagen die in Denzlingen aufgegangenen Ortschaften Mauracherhof und Unterdenzlingen.[6]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

An Denzlingen grenzen folgende Gemeinden an (von Westen im Uhrzeigersinn): Vörstetten, Emmendingen, Sexau und Waldkirch im Landkreis Emmendingen; Glottertal, Heuweiler und Gundelfingen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Glotter in Denzlingen (2008)
Altes Denzlinger Rathaus
Kohlerhof in Denzlingen

Namensgeber des bereits in römischer Zeit besiedelten Denzlingens war der alemannische Stammesfürst Denzilo, der sich im 5. Jahrhundert dort niederließ. Die erste urkundliche Erwähnung des Orts stammt aus dem Jahr 984. Das mittelalterliche Denzlingen bestand aus zwei getrennten Ansiedlungen. Nieder- und Oberdorf, beide an der Glotter gelegen, erstreckten sich entlang eines alten Weges von Riegel am Kaiserstuhl ins Glottertal. Sie wuchsen im Lauf der Zeit zu einem langgestreckten Straßendorf zusammen, das den Beinamen Langendenzlingen erhielt.[7]

Das Straßendorf wurde im Dreißigjährigen Krieg vollständig zerstört. Die Schlacht zwischen den kaiserlichen und schwedischen Truppen bei Denzlingen ist im abenteuerlichen Simplicissimus von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen beschrieben. (Siehe auch Burg Denzlingen).

1826 befand sich das Ortszentrum mit einem neuen Rathaus gegenüber dem heutigen Gasthaus Krone. Seit dem 19. Jahrhundert wuchs Denzlingen beträchtlich, insbesondere nach dem Anschluss an das badische Eisenbahnnetz 1845. Zwischen 1847 und 1857 flüchteten viele Denzlinger wegen der revolutionären Ereignisse 1848 nach Amerika. Die beginnende Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts wandelte das Bild Denzlingens von einem Dorf mit vorher vorwiegend landwirtschaftlicher Struktur in eine Industrieansiedlung. 1867 war eine Zigarrenfabrik der erste größere Industriebetrieb, der vielen Menschen bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts Arbeit gab. Zeitweise gab es in Denzlingen bis zu sieben Zigarrenfabriken. Im Ort entwickelten sich neue Strukturen, darunter ein Bauverein, der Wohnraum an der Rosenstraße schuf, eine Krankenkasse und weitere soziale Einrichtungen. Viele Bürger arbeiteten im Nebenerwerb in der Landwirtschaft.

Zwischen 1869 und 1870 wurde der Südwesthang des Einbollens gerodet und ab 1873 als Weinberg genutzt. Das weithin sichtbare Rebhäuschen am Einbollen wurde 1872 errichtet. Die Eisenbahnlinie Richtung Waldkirch (Elztalbahn) wurde 1875 fertiggestellt und 1901 um zwölf Kilometer bis Elzach verlängert. Am 31. Januar 1911 war die neue Denzlinger Wasserversorgung mit einem Quellbrunnen am Einbollen und einer Brunnenstube am Brestenberg fertiggestellt. Der Unternehmer Otto Böllinger kaufte 1911 die ehemalige Wollenweberei beim heutigen Roccaareal. Er baute eine neue Zigarrenfabrik und errichtete an gleicher Stelle eine Elektroturbine, die Denzlingen mit elektrischem Strom versorgte.[8]

Im Ersten Weltkrieg verlor Denzlingen über 70 Soldaten. Es hatte damals etwa 2500 Einwohner. In der Zeit des Nationalsozialismus entsprach Denzlingen dem Typus der protestantisch geprägten Gemeinden mit einem überdurchschnittlich hohen Stimmenanteil für die NSDAP (RT-Wahl 1933: 59,6 %) und einer großen Zahl an Parteimitgliedern (1932: 22; 1943: 239 Mitglieder, darunter der evangelische Pfarrer)[9]. Zwei Denzlinger Bürger wurden im KZ ermordet[10]. Der Zweite Weltkrieg kostete über 180 Soldaten aus Denzlingen das Leben. Bis 1950 lebten etwa 3000 Einwohner in Denzlingen. Ab den 1960er Jahren begann ein rasches Bevölkerungswachstum und die Infrastruktur wurde ausgebaut. Mit den Nachbargemeinden Buchholz, Reute, Vörstetten und Wasser wurde 1959 der Wasserzweckverband Mauracher Berg gegründet, dem 1961 zunächst Glottertal, Föhrental und Heuweiler und 1971 Waldkirch und Kollnau beitraten.[11] 1972 und 1974 schloss sich Denzlingen mit den Nachbargemeinden Vörstetten und Reute zum Gemeindeverwaltungsverband Denzlingen-Vörstetten-Reute zusammen.

Im Osten der Gemeinde entstanden in den 70er und 80er Jahren neue Wohngebiete, ein Bildungszentrum und zahlreiche neue Sportstätten. In den 90er Jahren wurde das Gewerbegebiet Richtung Westen erweitert, was zur Ansiedlung mehrerer namhafter Unternehmen führte.

Zwischen 1994 und 2004 wurde die Ortsmitte neu gestaltet und saniert. Die Gemeinde errichtete 1996 ein neues Rathaus als Sitz der Gemeindeverwaltung Denzlingen-Vörstetten-Reute. Im gleichen Zug wurde das 1909 erbaute Alte Rathaus 1998 grundlegend saniert. Es beherbergt den Ratssaal des Gemeinderates und ein Trauzimmer. Der alte Bauernhof Kohlerhof in der Ortsmitte wurde ausgesiedelt. An seiner Stelle entstand ein Einkaufszentrum mit Flaniermeile. Das Kultur- und Bürgerhaus nahe dem Stadtpark wurde 2003 eingeweiht und setzte neue architektonische und kulturelle Akzente. Künstler wie Christoph Maria Herbst und Katja Ebstein waren hier schon zu Gast. 2004 wurde im ehemaligen Rocca-Fabrikgelände in der Ortsmitte ein neues Kulturzentrum mit Mediathek und Kulturcafé eröffnet. Entlang der Glotter und der Rosenstraße entstanden neue Plätze, vor dem Rathaus ein neuer Brunnen und nahe dem Roccaareal ein Inselhaus.

Am 29. Oktober 2009 beschloss der Gemeinderat, zum 1. Januar 2010 eigene Gemeindewerke zu gründen (Energieversorgung Denzlingen GmbH).[12] Geschäftsführer der neuen Gemeindewerke ist der Denzlinger Kämmerer Detlev Bührer.

Das 1974 gebaute Denzlinger Sportbad wurde in den Jahren 2008 bis 2010 umfassend renoviert und am 21. Mai 2010 eröffnet.[13] Seit Mai 2010 baut die Gemeinde Denzlingen an der Vörstetter Straße ein neues Rettungszentrum für die örtliche Freiwillige Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf 2,56 Millionen Euro.[14]. Die Dachfläche des Neubaus ist mit einer Photovoltaikanlage ausgerüstet worden, die von einer eigens dafür eingerichteten Bürgerenergiegesellschaft finanziert wird.[15]

Seit Juli 2010 gibt es in Denzlingen die ersten „Elektrotankstellen“ Südbadens. An den Standorten Rathaus, Denzlinger Bahnhof und Sport- und Familienbad können batteriebetriebene Elektromopeds mit Strom versorgt werden. In der Testphase werden insgesamt 10 Elektromopeds angeschafft, die von Denzlinger Bürgern und Gemeindemitarbeitern benutzt werden können. [16]

In der Nähe des Altdenzlinger Heimethues wurde im Sommer 2011 im Zuge des Neubaus von Mehrfamilienhäusern ein neuer Festplatz geschaffen, der zum Glotterbach hin geöffnet ist und das Heimathues sowie ein nahegelegenes Fachwerkhaus als Ensemble verbindet. In der Gemeinderatssitzung vom 17. Oktober 2011 wurde beschlossen, den neuen Platz "Festplatz am Heimethues" zu nennen.[17] Zudem wurde 2011 durch den Denzlinger Gemeinderat eine karitative Bürgerstiftung gegründet, die Projekte unterschiedlicher Art am Ort finanziell unterstützt.[18]

Im Sommer 2012 wurde die im Bildungszentrum Denzlingen provisorisch bestehende Schülermensa umfassend erweitert und die daran angeschlossene Schulaula grundlegend umgestaltet [19] sowie im Januar 2013 an der Jahnstraße eine neue Zwei-Feld-Sporthalle eröffnet.[20]

Religionen[Bearbeiten]

Blick auf die Georgskirche (2004)

Als ehemals badischer Ort war Denzlingen lange Zeit überwiegend evangelisch (heute 31,3 %). Durch regen Zuzug gewachsen, überwiegt heute der katholische Bevölkerungsanteil (39,69 %). 1888 konnte die erste katholische Kirche nach der Reformation geweiht werden. Heute trifft sich die katholische Gemeinde in der 1975–1976 neu erbauten Kirche St. Jakobus. Außerdem lebt eine große Anzahl Konfessionsloser im Ort (28,46 %). Andere Konfessionen und Religionen stellen mit einem Anteil von etwa 0,55 % nur kleine Minderheiten dar. Dazu gehören die Neuapostolische Kirche und eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten). [21]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1834 1899 1910 1939 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2006 2007 2008 2009 2010
Einwohner 1.207 1.613 1.865 2.488 2.937 4.099 6.458 10.129 11.567 12.791 13.457 13.517 13.557 13.520 13.576

jeweils 31. Dezember[22]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Statistische Angaben[21]
Geschlecht Einwohner
männlich 6.492
weiblich 6.990
mit deutscher Staatsangehörigkeit 12.331
- davon männlich 5.917
- davon weiblich 6.414
mit anderer Staatsangehörigkeit 1.151
- davon männlich 575
- davon weiblich 576
Altersgruppen der Einwohner[21]
Alter Einwohner in Prozent
unter 15 Jahre 14,4 %
15–18 Jahre 3,28 %
18–25 Jahre 7,38 %
25–40 Jahre 17,75 %
40–65 Jahre 37,05 %
älter 65 Jahre 20,14 %
Beschäftigungszahlen[21]
Beschäftigte am Arbeitsort 2.510
Beschäftigte am Wohnort 4.712
Einpendler 1.820
Auspendler 4.022
davon weiblich 6.414
Arbeitslose am 31. Dezember 2009 267

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Rathaus Denzlingen

Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 mit einer Wahlbeteiligung von 52,6 % (2004: 53,4 %) ergab folgende Sitzverteilung:[23]

CDU 25,3 % −2,7 6 Sitze ±0
SPD 19,7 % −2,3 4 Sitze −1
FDP/DVP 16,8 % −2,1 4 Sitze ±0
Die Grünen 16,4 % −0,7 4 Sitze ±0
FWG 12,0 % −0,9 2 Sitze −1
Bürgeraktion Pro Storch 9,8 % ±0,0 2 Sitze +2

Jugendgemeinderat[Bearbeiten]

Im Jahr 1997 wurde in Denzlingen ein Jugendgemeinderat gebildet. Nachdem sich ein Jahr zuvor eine Interessensgemeinschaft Jugendgemeinderat formiert hatte, fanden am 5. und 6. Mai 1997 die ersten Jugendgemeinderatswahlen statt. Der Jugendgemeinderat verfolgt das Ziel, den Wünschen der Jugend mehr Gehör zu verschaffen und Denzlingen „jugendfreundlicher“ zu gestalten. Er kann in den politischen Gemeinderat Vorschläge einbringen oder bei anstehenden Entscheidungen Empfehlungen abgeben. Der politische Gemeinderat ist angehalten, bei Entscheidungen, die Kinder und Jugendliche betreffen, stets den Jugendgemeinderat in die Beratung mit einzubeziehen. Dem Jugendgemeinderat steht ein Budget von 1300 Euro nach Rücksprache mit dem Bürgermeister zur Verfügung.

Der Jugendgemeinderat wird alle drei Jahre neu gewählt. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren (Briefwahl ist möglich). Der Jugendgemeinderat verfügt über 15 Sitze, die wie folgt verteilt sind

  • Erasmus-Gymnasium (4)
  • Realschule am Mauracher Berg (3)
  • Alemannen-Hauptschule (2)
  • Otto-Raupp Förderschule (1)
  • Freie Liste (Schüler, die in Denzlingen wohnen, aber keine Denzlinger Schule besuchen, 5)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Mit der Badischen Gemeindeordnung von 1831 wurde das Bürgermeisteramt in Denzlingen eingeführt.[24]

Am 19. Juli 2009 wurde Markus Hollemann zum Bürgermeister gewählt. Er trat am 1. September 2009 sein Amt an.[25] Von 1996 bis 2009 war Lothar Fischer Bürgermeister. Er verstarb unerwartet am 13. April 2009. Bis zur Wahl Hollemanns übernahm Bürgermeister-Stellvertreter Otto Frey (CDU) die Geschäfte.

Alle Bürgermeister der Gemeinde Denzlingen:

Name des Amtsinhabers Amtszeit
Johann Georg Wagner 1832–1836
Christian Rappold 1836–1842
Johann Christian Strübin 1843–1861
Johann Georg Heller 1861–1866
Johann Georg Nübling 1866–1883
Ludwig Wolfsperger 1883–1895
Christian Rappold 1895–1913
Karl Friedrich Rappold 1913–1927
Rudolf Kasper 1927–1931
Karl Leimenstoll (Sozialdemokrat[26]) 1931–1935
Wilhelm Meier (NSDAP[27]) 1935–1945
Arthur Haller (parteilos[28]) 1945–1954
Albert Höfflin MdL (CDU) 1954–1972
Wolfram Dennig (SPD) 1972–1996
Lothar Fischer (parteilos) 1996–2009
Markus Hollemann (ÖDP) seit 2009

Verwaltungsgemeinschaft[Bearbeiten]

1972 schloss sich die Gemeinde mit der benachbarten Gemeinde Vörstetten zu einem Gemeindeverwaltungsverband zusammen; 1974 trat auch die Gemeinde Reute (Breisgau) bei. Der Sitz des Verbandes ist Denzlingen. Ziel ist die gemeinsame Erledigung von Verwaltungsangelegenheiten. So ist der Verband z. B. Träger der Schulen in den beteiligten Gemeinden.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In gespaltenem Schild; vorn in Gold ein roter Schrägbalken, hinten in Blau eine silberne Pflugschar.“

Denzlingen gehörte seit 1305 zur Herrschaft der Markgrafen von Hachberg, einer Nebenlinie der Markgrafen von Baden, welch letztere die Markgrafschaft Hachberg 1415 erwarben. Das älteste Siegel des Gerichts Denzlingen findet sich an einer Urkunde von 1458. Es zeigt wie ein im 16. Jahrhundert und ein in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts beschafftes Siegel das noch heute gültige Wappen. Denzlingen führt, wie andere markgräfliche Orte auch, das herrschaftliche Wappenbild in der vorderen Schildhälfte. Die Pflugschar ist als Denzlinger Dorfzeichen in den Banngrenzbeschreibungen des 18. Jahrhunderts belegt. Im 19. Jahrhundert fertigte man Siegel an, die das badische Wappen zeigen, vermehrt im oberen Feld durch die Pflugschar. Das derart verunstaltete Wappen wurde 1900 im Sinne der älteren Wappenzeichnungen richtiggestellt und die Wappenfarben der hinteren Schildhälfte festgelegt.[29]

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge der Gemeinde wurde am 2. Mai 1984 durch den Landkreis genehmigt. Sie ist rot-gelb gestreift.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Denzlingen unterhält Städtepartnerschaften mit vier europäischen Städten[30]:

  • Seit 1974 besteht die Partnerschaft mit der 835 Kilometer entfernten französischen Kleinstadt Saint-Cyr-sur-Mer an der Côte d'Azur in der Provence (Frankreich), die unter anderem unter dem Zeichen des Elysee-Vertrages zu Stande kam.
  • Die Partnerschaft mit der 1100 Kilometer von Denzlingen entfernten Stadt North Hykeham im mittelenglischen Lincolnshire (Großbritannien) besteht seit 1988.
  • Eine weitere Partnerschaft verbindet Denzlingen mit Città della Pieve im mittelitalienischen Umbrien an der Grenze zur Toskana. Die Partnerschaft mit der 860 Kilometer entfernten Stadt besteht seit 1993.
  • Am 19. Juni 2011 wurde die Städtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Konstancin-Jeziorna geschlossen. Der Zusammenschluss stellt die erste Städtepartnerschaft mit einer Stadt im Osten dar, wobei Verbindungen zu den polnischen Nachbarn zunächst auf schulischer Ebene zwischen dem Denzlinger Erasmus-Gymnasium und einer Partnerschule in Warschau geknüpft wurden.[31]

Um die Wichtigkeit und Besonderheit der Städtepartnerschaften zu unterstreichen, wurden im Jahr 1999 drei neue Kreisverkehre angelegt, deren Mittelinseln in Stil und Vegetation einer der Partnerstädte entsprechen. Die Kreisverkehre befinden sich in der Nähe des Bahnhofes (Città della Pieve), am Eingang zum Denzlinger Wohngebiet Heidach (Saint-Cyr-sur-Mer) sowie im Industriegebiet Denzlingen nahe der Fischerwerke (North Hykeham).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Traditionell war Denzlingen von der Landwirtschaft mit Weinbau und dem Anbau von Obst und Gemüse geprägt. Als Unterzentrum im Städtedreieck Freiburg, Emmendingen, Waldkirch konnte die Gemeinde in den letzten Jahren einige Unternehmen in mehreren Gewerbegebieten ansiedeln. Eine Reihe von Faktoren begünstigte die Gemeinde auf diesem Weg: Im unmittelbaren Einzugsgebiet leben etwa 30.000 Menschen, die Universitätsstadt Freiburg ist ca. zehn Kilometer entfernt. Viele Einwohner arbeiten in den nahegelegenen größeren Städten wie Freiburg und Emmendingen.

Die Gemeinde Denzlingen gehört zum Bezirk des Amtsgerichts Emmendingen.

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhofsgebäude von Friedrich Eisenlohr

Denzlingen liegt an den Bundesstraßen 294 (BrettenFreiburg im Breisgau) und 3 (BuxtehudeWeil am Rhein). Die Bundesautobahn 5 führt wenige Kilometer am Ort vorbei. Nächste Anschlussstellen sind Freiburg-Nord (Ausfahrt 61) und Teningen (Ausfahrt 60).

Die Gemeinde ist mit über 120 Zugverbindungen täglich an das Bahnnetz angebunden. Die Rheintalbahn OffenburgBasel hat einen Haltepunkt in Denzlingen. Auch die Elztalbahn (nach Elzach) ist dort an die Rheintalbahn angeschlossen, auf der die Breisgau-S-Bahn fährt. Die Gemeinde gehört dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg an. Der nächstgelegene Halt für IC- und ICE-Züge ist Freiburg im Breisgau.

Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Flugplatz Freiburg (10 km), der Black Forest Airport Lahr (46 km), und die internationalen Flughäfen EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg (75 km), Straßburg (75 km), Karlsruhe/Baden-Baden (100 km), Zürich-Kloten (115 km) und Stuttgart (155 km).

Medien[Bearbeiten]

In Denzlingen wird die Badische Zeitung als regionale Tageszeitung angeboten, deren Verbreitungsgebiet sich von Offenburg im Norden bis zum Hochrhein im Süden und in den Hochschwarzwald hinein erstreckt. Sie erscheint Montag bis Samstag außer an Feiertagen. Am Sonntag kommt aus dem gleichen Verlagshaus das Anzeigenblatt Der Sonntag in Freiburg. Die 1966 gegründete Wochenzeitung Von Haus zu Haus erscheint wöchentlich am Donnerstag und wird kostenlos an alle Haushalte verteilt. Sie ist Amtsblatt für die Gemeinde Denzlingen und enthält amtliche Bekanntmachungen und Informationen der Gemeinde.[32]

Bildung[Bearbeiten]

Bildungszentrum Denzlingen im Oktober 2008

Von den sieben Kindergärten in der Gemeinde werden je drei von der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde getragen, ein Wald- und Naturkindergarten befindet sich in privater Trägerschaft.

In Denzlingen sind alle Schularten vor Ort vertreten.

  • Die Grundschule Denzlingen befindet sich am Grünen Weg und hat eine Außenstelle in der Hauptstraße.
  • Die Otto-Raupp-Schule ist eine Förderschule für Kinder mit Lernschwierigkeiten.

Im Bildungszentrum Denzlingen befinden sich

  • die Alemannenschule, eine Werkrealschule
  • die Realschule am Mauracherberg
  • das Erasmus-Gymnasium
Verteilung der Schülerinnen und Schüler in Denzlinger Schulen im Schuljahr 2009/2010 [33]
Schulform absolute Schüleranzahl prozentuelle Verteilung
Grundschule 501 24,92 %
Werkrealschule 156 7,76 %
Realschule 669 33,28 %
Gymnasium 654 32,53 %
Förderschule 30 1,49 %

Zwei Horte im Anbau am Schulhaus Grüner Weg und im Schulhaus Hauptstraße, beide in Trägerschaft der AWO, bieten Hausaufgabenbetreuung und Betreuung der Schüler am Nachmittag an. Seit 2004 versorgt auch eine Schülermensa in der Aula des Bildungszentrums Schüler und Lehrer während der Mittagspausen. Ein Schulsozialarbeiter ist seit Januar 2008 für die sozialen Belange der Schüler und Lehrer verantwortlich.

Bürgerenergiegenossenschaft Denzlingen[Bearbeiten]

Bereits im Zuge der Bürgermeisterwahl 2009 äußerten einige Bewerber die Idee, eine Bürgerenergiegenossenschaft gründen zu wollen. Als die Gemeinde seit 2010 ein neues Rettungszentrum nahe der Denzlinger Bahn errichten lässt, mehrten sich die Stimmen, auf dem Dach des neu entstehenden Gebäudes eine Photovoltaikanlage zu installieren und die Idee aus dem Wahlkampf wieder aufzugreifen.[34] Da vom Staat bis zum 30. Juni 2011 eine Bezuschussung solcher Anlagen garantiert wird, gründeten Denzlinger Bürger eine Bürgerenergiegenossenschaft, um die Finanzierung zu realisieren. Es können Genossenschaftsanteile im Wert von 100 Euro gezeichnet werden, wobei mindestens 3 Anteile gezeichnet werden müssen.[35] Bereits unmittelbar nach dem ersten Informationsabend war bis zum 12. Mai eine Summe von über 175.000 Euro gezeichnet worden.[36] Zum 3. Juni hatte sich diese Summe auf über 600.000 Euro erhöht, so dass mit dem Bau der Anlage begonnen werden konnte. Da mehr Anteile als benötigt gezeichnet wurden, sollen aus der überschüssigen Geldsumme weitere Projekte am Ort wie Photovoltaik- bzw. Windkraftanlagen verwirklicht werden.[37]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kultur & Bürgerhaus (Ansicht von Norden)
Denzlinger Rocca (Mediathek Kultur Café, Ansicht von Süden)
Denzlinger Heimathues

Das kulturelle Leben der Gemeinde bekam 2003 und 2004 zwei neue Zentren: das Kultur- & Bürgerhaus und das Rocca-Areal.

Das Kultur- & Bürgerhaus ist aus einem europaweiten Wettbewerb hervorgegangen und wurde als innovatives Projekt mit Vorbildcharakter von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Es wurde 2003 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als ein „Meisterwerk zeitgenössischer Architektur“[38] bezeichnet.
Das Gebäude ist langgestreckt, das Dach leicht gebogen und die Fassade horizontal gegliedert. Es ist von einem künstlichen See umgeben und beherbergt im südwestlichen Teil ein Restaurant. In dem großen Saal mit Bühne und Empore, dem kleinen Saal und dem Foyer mit Galerie finden Veranstaltungen im Rahmen des Kulturprogramms der einheimischen Vereine und auswärtiger Veranstalter statt. Alle zwei Jahre, zuletzt im Oktober 2013, veranstaltet der Arbeitskreis der kulturellen Vereine in Denzlingen e. V. im Kultur- und Bürgerhaus eine Kulturwoche, in deren Rahmen auch der Denzlinger Kulturpreis verliehen wird. Der vom Denzlinger Kulturkreis seit 20 Jahren veranstaltete Kammerkonzertzyklus bot 2011/12 Werke u. a. von Bach, Beethoven, Schubert, Brahms und Ravel. Im September 2010 fand auf dem Gelände des Kultur- & Bürgerhauses erstmals das internationale, sogenannte „Between the Beats“ Jazz-Festival statt.

Das Rocca-Areal im Ortszentrum aus dem Jahren 1894 war zunächst eine Wollweberei, von 1911 bis 1960 eine Zigarrenfabrik und dann bis 1999 die Produktionsstätte der Rocca KG für bauchemische Produkte. 1996 kaufte die Gemeinde Denzlingen das Areal, um es im Zuge einer Ortskernsanierung für kulturelle Angebote zu nutzen. Im selben Jahr wurde der Verein „roccafé“ gegründet, der zur Planung und Entstehung des Zentrums beigetragen hat. 2002 bis 2004 wurden die Fabrikgebäude saniert, ein Treppenhausturm neu gebaut und das umliegende Areal neu gestaltet. An der Stelle, wo der erste elektrische Strom in Denzlingen erzeugt wurde, wird jetzt wieder mit dem „Glotterrad“ erneuerbare Energie gewonnen und für das Rocca-Areal genutzt. Im ehemalige Betriebsleiterhaus, dem sogenannten „Inselhaus“, befinden sich heute ein Weltladen und der Denzlinger Malkreis. Seit 2004 beherbergt das Rocca-Areal die Denzlinger Mediathek, das sogenannte „Kulturcafé“ und einen Veranstaltungssaal mit kleiner Bühne, in dem vom roccafé-Verein und anderen Vereinen ein Kleinkunstprogramm mit Musik, Theater, Kino, Vorträgen usw. angeboten wird. In der Mediathek stehen rund 17.000 Medien (Bücher, Zeitschriften, Hörbücher, Musik auf CD und Cassette, Lernsoftware Spiele usw.) zur Ausleihe bereit. Die Mediathek hat sich besonders die Leseförderung und die Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zur Aufgabe gemacht. Ein Förderverein unterstützt die Arbeit mit Autorenlesungen, Bücherflohmärkten und anderen Veranstaltungen.

In der Galerie im Alten Rathaus finden regelmäßig Kunstausstellungen des Denzlinger Kulturkreises statt. Auch im neuen Rathaus, im roccafé und in der Mediathek sind immer wieder Werke heimischer Künstler zu sehen.

Im Alt-Denzlinger Heimethues („Heimathaus“), einer bäuerlicher Hofanlage mit Wohnhaus, Scheune, Stall und Keller, hat der Heimat- und Geschichtsverein ein Museum eingerichtet, das die Lebens- und Arbeitsverhältnisse vergangener Zeiten zeigt.

Freizeiteinrichtungen[Bearbeiten]

Sport- und Familienbad Denzlingen[Bearbeiten]

Sport- und Familienbad
Glotterrad mit Fischtreppe an der Rocca

Das Sportbad Denzlingen wurde 1973/74 erbaut und nach 33 Jahren Dauerbetrieb von Oktober 2008 bis Mai 2010 grundlegend saniert und als Sport- und Familienbad neugestaltet. Am 21. Mai 2010 wurde das Bad unter dem Namen „MACH' BLAU“ neu eröffnet. Das Bad liegt am Mauracher Berg. Das neue Bad umfasst vier Außenbecken, ein Sport- und Schwimmbecken, ein Sprungbecken mit 10-Meter-Sprungturm, ein Nichtschwimmerbecken mit Rutsche und ein Kinderbecken, drei Innenbecken, ein Schwimmbecken, ein Nichtschwimmerbecken, sowie ein Kinderbecken, und ein kombiniertes Ganzjahresbecken, mit einem Innen- und einem Außenbereich. Im Freibad wurden neue Liegeflächen, sanitäre Anlagen und ein vergrößerter Kleinkinderbereich geschaffen. Im Zuge der Umbaumaßnahmen wurde auch der Saunabereich erweitert.[39]. Die Kosten des Umbaus beliefen sich auf 10 Millionen Euro.

Angebote für Kinder und Jugendliche[Bearbeiten]

Der Jugendtreff Denzlingen wurde als Kontaktstelle für Kinder und Jugendliche geschaffen. Er befindet sich in der Hindenburgstraße und wird von der Jugendpflege Denzlingen unterhalten. Mehrere pädagogische Fachkräfte sind hauptamtlich angestellt und führen Gruppenangebote, Freizeiten, Hüttenwochenenden und erlebnispädagogische Aktionen durch. In den Sommerferien bietet die Jugendpflege eine zweiwöchige Ferienbetreuung für Kinder und Jugendliche an.[40]

Das selbstverwaltete Jugendzentrum (Aktion Jugendzentrum Denzlingen e. V.) befindet sich unter der Turnhalle in der Mühlengasse. Es hat regelmäßig während der Woche geöffnet, es werden auch Konzerte und Aktionen für Jugendliche veranstaltet. Die einwöchige „Cooltour“ mit Konzerten, Filmabenden und Diskussionsrunden findet jährlich im Herbst statt.[41]

Seit November 2010 gibt es an der Ecke Elz-/Glottertalstraße einen überdachten Treffpunkt für Jugendliche, der in ehrenamtlicher Arbeit von Mitarbeitern des Denzlinger Bauhofes und engagierten Jugendlichen errichtet wurde.[42]

Musik[Bearbeiten]

Mit über 300 Mitgliedern zählen die Concordia-Chöre zu den größten Vereinen Denzlingens. Ältester Chor des Vereins ist der Männerchor, der 1845 gegründet wurde. 1977 folgte die Gründung eines gemischten Chores und 1998 des Denzlinger Pop- und Jazzchors. Der Musikverein Denzlingen wurde 1864 gegründet und besteht aus einem Hauptorchester mit 55 aktiven Vereinsmitgliedern.

Bauwerke[Bearbeiten]

Michaelskirche (Storchenturm)

In der 1275 erstmals erwähnten ehemaligen romanischen Michaelskirche im Zentrum des Unterdorfes werden Fresken und Malereien des 1986 verstorbenen Denzlinger Malers Theodor Zeller ausgestellt. Ab 1457 wurde die Kirche als Kapelle erwähnt, 1608 als Fruchtspeicher genutzt und 1713 von französischen Truppen als Magazin benutzt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche zerstört. Teile der zerstörten Kirche wurden an Bürger versteigert oder als Material für den Bau der Kirche St. Georg verwendet. Erst 1757 befahl der Markgraf die Wiederherstellung. Das Langhaus wurde allerdings nicht wie geplant wiederaufgebaut, sondern abgerissen, Turm und Gemäuer blieben erhalten.

St. Severin

1813 erwarb die Gemeinde den Turm und benutzte ihn als Abstellraum für die Feuerwehr. 1908 wurde der Turm zum ersten Mal als „Storchenturm“ bezeichnet. Auf ihm befindet sich heute ein für Störche vorgesehenes Nest. 1978 malte Theodor Zeller die ehemalige Sakristei des Storchenturms aus. Seit 1983 siedeln wieder Störche auf dem Turm, die seit 1995 mittels einer Videokamera auf einem Monitor am Altdenzlinger Heimethues beobachtet werden können. 2002 brachte der Heimatverein eine Sonnenuhr an der Südseite an.[43]

Am Mauracher Berg befindet sich die Kirchenruine St. Severin mit der Jahreszahl 1497. Historische Zeugnisse erwähnen „eclesia in Muron oder in Gloter“, Kirche in Maurach und eine Pfarrei Glotter. Das Patrozinium wurde erstmals im Jahre 1488 mit „S. Severini im Murach“ erwähnt. Eine Buntsandsteinplatte mit einer Darstellung des heiligen Severin wurde vor einigen Jahren innerhalb der Kirchenruine gefunden. Sie befindet sich in der katholischen St.-Jakobus-Kirche.

Evangelische Kirchen[Bearbeiten]

Georgskirche Denzlingen

Die ältesten erhaltenen Teile der 1302 erstmals erwähnten und seit 1556 evangelischen Georgskirche stammen aus dem 14. Jahrhundert. Das untere Turmgeschoss hat gotische Fenster aus dem 14. Jahrhundert und ist mit Wandgemälden aus dem 15. Jahrhundert geschmückt, die 1961 wieder freigelegt wurden. Der Turm wurde in seinem heutigen Ausmaß und Erscheinungsbild 1547 errichtet. Statt eines geschlossenen Daches schmückt ihn ein offener Turmhelm mit einer von außen sichtbaren Wendeltreppe. Die Streben der Brüstung bilden, von innen gesehen, den Satz AVE MARIA GRACIA PLENA DOMINUS TECUM, die Jahreszahl der Erbauung in römischen Ziffern (MDXLVII) und das Wappen Hachbergs. Auftraggeber des Turmaufbaus war Markgraf Ernst I. von Baden (1515–1553). 1635 und 1691 wurde der Kirchturm bei Bränden stark beschädigt. 1756 wurde der Kirchenraum auf die heutige Größe erweitert, 1861 fanden umfangreiche Sandsteinarbeiten am Gebäude statt. Von 1959 bis 1961 wurden der Kirchenturm und die Glocken saniert und der innere Kirchenraum umgebaut. 2002 wurde der Turm neu verputzt und Turm und Kirche neu angestrichen. 2006 wurde ein Storchennest auf dem Kirchendach angebracht.[44]

Katholische Kirchen[Bearbeiten]

Blick auf die St.-Josefs-Kirche
St.-Jakobus-Kirche
Neuapostolische Kirche

1888 wurde auf den Fundamenten der Waldkircher Zehntscheuer eine dem heiligen Josef[45] geweihte Notkirche errichtet. Sie erfüllte bis 1913 ihre Aufgabe als katholische Kirche Denzlingens, danach wurde in dem Gebäude eine katholische Klein-Kinderschule eröffnet, in der etwa 35 Kinder regelmäßig betreut wurden. Heute ist dort der St.-Josefs-Kindergarten untergebracht.

Die heutige St.-Josefs-Kirche wurde in den Jahren 1912 und 1913 errichtet, nachdem die wachsende Einwohnerzahl einen Kirchenneubau notwendig gemacht hatte. Sie stand ursprünglich als St.-Bonifatius-Kirche seit 1863 in Emmendingen und sollte dort einem größeren Gotteshaus weichen. Sie wurde ab 1912 Stein für Stein abgetragen, mit Ochsenkarren nach Denzlingen transportiert und dort, mit Turm statt Dachreiter und mit halbrunder Chorapsis wieder aufgebaut.[46] Im Jahr 1913 wurde die Kirche durch den Freiburger Weihbischof geweiht. Auch das heutige Pfarrhaus wurde im Zeitraum 1912–1913 errichtet.

Neben den Bausteinen wurden Bänke sowie die Kanzel von der katholischen Kirche in Emmendingen übernommen. Die Orgel stammt aus Schonach. An der Decke der St.-Josefs-Kirche befindet sich ein Deckengemälde, das die Zwölf Aposteln darstellt. Zwei bemalte Kirchenfenster zeigen den Heiligen Severin und den Heiligen Bonifatius.[47]

Das Erzbistum Freiburg erwog einen Abriss der St.-Josefs-Kirche, um Platz für einen Neubau zu gewinnen. Einige Bürger Denzlingens setzten sich aber erfolgreich für den Erhalt der Kirche ein. Es kam zur Bildung der Pflegschaft St. Josef, die sich seither um den Erhalt und die Pflege der Kirche und des umliegenden Geländes kümmert. Im Jahr 2000 wurden die Glotterbrücke vor der Kirche und der Eingangsbereich erneuert. 2008 wurden einige Bänke auf der linken Seite im Innenraum entfernt, um Platz für ein neues Taufbecken zu schaffen. 2006 wurde die Stiftung St. Josef ins Leben gerufen, die Spenden für den Erhalt der Kirche sammelt. Heute finden in der Kirche neben regelmäßigen Abend- und Samstagsgottesdiensten vor allem Trauerfeiern, Hochzeiten und Taufen statt.

Mit dem Neubau der katholischen St.-Jakobus-Kirche 1975–1976 im Bereich Stuttgarter Straße/Berliner Straße verlagerte sich das katholische Leben in der Gemeinde. Architekt war der Freiburger Heinz Baron, die Innengestaltung dauerte viele Jahre und lag in den Händen des Denzlinger Malers Theodor Zeller und des Breisacher Bildhauers Helmut Lutz, der auch eine Jakobus-Skulptur an der Außenwand der Kirche schuf.

Neuapostolische Kirchen[Bearbeiten]

Im Jahr 2006 wurde eine neuapostolische Kirche in Denzlingen eingeweiht. Sie folgte in ihrer Funktion einer seit 1960[48] in der Zähringer Straße stehenden Kirche.

Parks[Bearbeiten]

Der Stadtpark Denzlingen befindet sich zwischen dem Denzlinger Bildungszentrum und einem Teil des Denzlinger Neubaugebiets. Mit dem Bau des Denzlinger Kultur- und Bürgerhauses wurde der Stadtpark in südlicher Richtung erweitert und dehnt sich seitdem bis an die Glottertalstrasse aus. Im Park stehen verschiedene Skulpturen.

Panoramabild Stadtpark Denzlingen

Brunnen[Bearbeiten]

Europabrunnen nahe der St.-Jakobus-Kirche

Europabrunnen[Bearbeiten]

Der Denzlinger Europabrunnen in der Nähe der St.-Jakobus-Kirche wurde 2008 eingeweiht. Er war bereits in der Walpurgisnacht 2005 provisorisch im Denzlinger Ortskern vor der Otto-Raupp Grundschule als Maischerz aufgestellt worden. Der Brunnen fand großen Zuspruch in der Denzlinger Bevölkerung. Als Zeichen der Städtepartnerschaft mit Città della Pieve, North Hykeham und Saint-Cyr-sur-Mer taufte man ihn auf den Namen Europabrunnen.

Sackträgerbrunnen[Bearbeiten]

Sackträgerbrunnen

Der Sackträgerbrunnen befindet sich an der Hauptstraße kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Glottertal. Früher stand an dieser Stelle eine Öl- und Senfmühle. Aus dem Mahltrog und dem Mahlstein der ehemaligen Mühle gestaltete 1974 der Breisacher Bildhauer Helmut Lutz die Brunnenanlage. Im Volksmund wird der Brunnen Sackträgerbrunnen genannt, in Erinnerung an die schwere Arbeit des Müllers, früher auch Öler genannt.[49]

Rathausbrunnen[Bearbeiten]

Mit dem Neubau des Rathauses wurde auf dem Rathausplatz ein neuer Brunnen geschaffen. Von einem Quellbecken vor dem alten Rathaus fließt Wasser aus dem Glotterbach über mehrere Treppenstufen in einen bogenförmigen Bachlauf. In der Vergangenheit wurde der Brunnen in der Walpurgisnacht als Maischerz mehrmals von Denzlinger Vereinen umgestaltet.

1000-Jahr-Feier-Brunnen[Bearbeiten]

„1000-Jahr-Feier“-Brunnen

Im Jahr 1984 fand die 1000-Jahr-Feier mit einem großen Fest auf dem Schulhof des Bildungszentrums statt. Mehrere Denzlinger Vereine errichteten ein historisches Dorf in der Mitte des Schulhofes. Zur Erinnerung daran stifteten die teilnehmenden Vereine einen Brunnen auf einer Grünanlage vor dem Gelände der Raiffeisengenossenschaft.[50]

Sport[Bearbeiten]

Erfolgreichster Denzlinger Sportler ist der Radfahrer Christian Meyer, der bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona die Goldmedaille gewann. Der Denzlinger Mark Pinger gewann bei den gleichen Olympischen Sommerspielen im Schwimmen 100 m Freistil die Bronzemedaille. Der ehemalige Radprofi Mike Kluge, u. a. Weltmeister Cyclocross Profis 1992, wohnt ebenfalls in Denzlingen. Bis zu ihrem Wechsel vom SC Freiburg zum FC Bayern München Mitte 2008 arbeitete Fußball-Welt- und Europameisterin Melanie Behringer in einer örtlichen Druckerei.

Sportstätten[Bearbeiten]

Denzlingen verfügt über mehrere Sporteinrichtungen, darunter drei Sporthallen. Die Schulsporthalle am Bildungszentrum in der Stuttgarter Straße ist Denzlingens größte Sporthalle mit drei Kleinfeldern und Kraftraum. Weitere Sporthallen sind die Jahnhalle westlich des Bildungszentrums mit einer Kleinfeldhalle sowie eine Turnhalle mit angegliedertem Hartplatz an der Mühlengasse. Ferner befinden sich ein Leichtathletikstadion sowie eine Beachvolleyballanlage nahe dem Bildungszentrum. Das Fußballstadion Einbollenstadion des FC Denzlingen befindet sich östlich des Ortes und besitzt neben einem großen Spielfeld zwei kleinere Spielfelder sowie einen Kunstrasenplatz. Das Sportbad Denzlingen mit einer Zehn-Meter-Außensprunganlage befindet sich nördlich des Stadtparks am Fuße des Mauracher Berges.

Sportvereine[Bearbeiten]

Der örtliche FC Denzlingen, gegründet 1928, spielt in der Verbandsliga Südbaden und wurde 1998 Südbadischer Pokalsieger und 1999 sowie 2009 Südbadischer Meister. Die Frauenmannschaft gewann in den Jahren 2010 und 2011 die Südbadische Meisterschaft und spielt aktuell in der viertklassigen Fußball-Oberliga Baden-Württemberg der Frauen. Spielstätte des Vereins ist das Einbollenstadion in Denzlingen. Der FC Denzlingen veranstaltet seit 1988 jährlich im Januar ein Hallenfußballturnier namens Denzlinger Nacht.

Der Turnverein Denzlingen (TV Denzlingen) wurde 1904 gegründet und ist mit 1600 Mitgliedern der größte Sportverein des Orts. In sieben Abteilungen werden zahlreiche Sportarten angeboten, darunter Handball, Judo, Leichtathletik, Ski, Tischtennis, Turnen und Volleyball. Ein Leichtathletikstadion und eine Beachvolleyballanlage am Bildungszentrum werden regelmäßig für Veranstaltungen des Vereins genutzt.[51]

Das Schwimmteam Denzlingen entstand 1999 aus der alten Schwimmabteilung des TV Denzlingen. Das Angebot des Vereins deckt den gesamten Breiten- als auch Wettkampfsport ab.[52]

Der Radsportverein RSV Breisgauperle Denzlingen ist in mehreren Sparten aktiv, darunter Radrennsport, Kunstradsport und Mountainbiking.[53] 2005 war der Verein Ausrichter der Hallenradsport-Weltmeisterschaft in Freiburg.

Der Tennisclub Denzlingen (TC Denzlingen) wurde 1956 gegründet und zählt etwa 300 Mitglieder. Mehrere Sandplätze an der Jahnstraße nahe dem Stadtpark dienen als Spielort.[54]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Theophil Rehm (1896–1970), dem ehemaligen NSDAP-Kreisleiter Emmendingens, der 1933 das Ehrenbürgerrecht verliehen bekam, wurde dieses im Jahr 2010 wegen „unwürdigen Verhaltens“ aberkannt; ein besonderes Wirken in Denzlingen konnte nicht festgestellt werden.[56][27]

Träger des Denzlinger Kulturpreises[Bearbeiten]

  • 2003: Michael Leuschner für „seine herausragenden Leistungen als Pianist“ sowie „sein kulturelles Engagement in der Gemeinde Denzlingen, insbesondere durch die von ihm initiierten und organisierten Kammermusikzyklen“
  • 2005: Dieter Ohmberger für „seine herausragenden Leistungen als Historiker und Ortschronist“ sowie „sein kulturelles Engagement in der Gemeinde Denzlingen“
  • 2007: Marianne Rappold für „ihre ambitionierten Leistungen als Regisseurin und Schauspielerin“ sowie „ihr kulturelles Engagement für die Gründung und 20-jährige Leitung der CVJM-Theatergruppe in Denzlingen“
  • 2009: Petronella Rußer-Grüning für „ihr Engagement in verschiedenen Chören der Gemeinde Denzlingen und ihre Musical-Reihe der Grundschule, mit der sie viele Kinder zu Höchstleistungen gebracht hat“
  • 2011: Werner Schwan für „sein jahrzehntelanges Engagement für den Denzlinger Literaturkreis“
  • 2013: Marianne Maul für „ihr außerordentliches Engagement im Bereich Bildende Kunst und langjährige Arbeit im Arbeitskreis "Bildende Kunst"[57]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Kurt Abels (* 1928), Dr. phil., Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, lebt in Denzlingen.
  • Norbert Baha (* 1952), promovierter Historiker, Schulbuchautor (Historia: Geschichtsbuch für Gymnasien) und Sachbuchautor (Weingüter in Baden), lebt in Denzlingen
  • Harald Becker (* 1953), Unternehmer und Autorennfahrer (DTM und 24 Stunden von Le Mans), wuchs in Denzlingen auf.
  • Karl Büchner (1910–1981), Dr. phil., 1943–1976 Professor für Klassische Philologie in Freiburg, starb in Denzlingen.
  • Wolfram Burgard (* 1961) Dr. rer. nat., Professor für Autonome Intelligente Systeme am Institut für Informatik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Träger des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preises 2009, lebt in Denzlingen.
  • Matthias Deutschmann (* 1958), Kabarettist und Schachspieler, wuchs in Denzlingen auf.[58]
  • Simon Dörflinger (* 1990), Leichtathlet und zweifacher deutscher A-Junioren-Meister 2009 (2000 Meter Hindernis, 3000-Meter-Lauf)[59], trainierte[60] vor Ort (Turnverein Denzlingen).[61]
  • Johannes Fecht (1636–1716), Theologe, war von 1666 bis 1667 Pfarrer in Denzlingen.[62]
  • Andreas Fervers (* 1957), Komponist, lebt in Denzlingen.[63]
  • Dieter Geuenich (* 1943), Dr. phil., Professor für mittelalterliche Geschichte in Freiburg (1983–1987) und ab 1989 in Duisburg, ist Vorsitzender des Denzlinger Arbeitskreises kultureller Vereine.
  • Maximilian Heidenreich (* 1967), ehemaliger Fußballspieler, lebt in Denzlingen.
  • Albert Höfflin (* 1925), Denzlinger Bürgermeister von 1954 bis 1972, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg von 1965 bis 1971
  • Mike Kluge (* 1962), Radrennfahrer und Cyclocross-Weltmeister 1992, lebt in Denzlingen.
  • Annette Kühlwein (* 1953), Autorin, lebt in Denzlingen.[64][65]
  • Hanka Kupfernagel (* 1974), Deutsche Meisterin, Europameisterin und Weltmeisterin im Radsport, wohnte in Denzlingen.
  • Meinolf Mandelartz (*1938), Maler, Bildhauer, Autor, bis 2001 Dozent an der Werkkunstschule Flensburg, wohnt seit 2001 in Denzlingen [66]
  • Christian Meyer (* 1969), Radrennfahrer und Olympiasieger, wohnt in Denzlingen.
  • Otto Heinrich Raupp (1867–1945), Theologe und Dorfschullehrer, war von 1919 bis 1938 Pfarrer der Sankt-Georgs-Kirche in Denzlingen.
  • Andreas Scheuerpflug (* 1967), Beachvolleyballspieler, wuchs in Denzlingen auf.
  • Dirk Schindelbeck (* 1952), Autor, lebt in Denzlingen.[67]
  • Alexandra Stegmann (* 1983), ehemalige Fußballspielerin, verbrachte ihre Schulzeit in Denzlingen.
  • Patrick Vozar (* 1974), Eishockeyspieler (Wölfe Freiburg), lebt in Denzlingen.[68]
  • Meinolf Wewel (* 1931), Verleger, lebt seit 1979 in Denzlingen.
  • Kurt Wiemers (1920–2006), Dr. med., Professor für Anästhesiologie in Freiburg, starb in Denzlingen.
  • Theodor Zeller (1900–1986), Maler und Künstler, lebte seit 1929 in Denzlingen.
  • Hans Meisel (* 1961), ehemalige Fußballspieler, FC Bayern München und SC Freiburg.
  • Christian Meisel (* 1987), Leichtathlet, mehrere Medaillen bei deutschen Meisterschaften.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Denzlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. nur für die JVA-Außenstelle Stöckenhof
  3. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLandschaftsplan des Gemeindeverwaltungsverbandes Denzlingen – Vörstetten – Reute. denzlingen.de, 12. April 2006, abgerufen am 28. Januar 2012 (PDF; 1,4 MB).
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatTrinkwasser kennt keine Grenzen im Wasserer Wald. badische-zeitung.de, 18. Juli 2011, abgerufen am 28. Januar 2012.
  5. Karte zur Gemarkung Denzlingen anno 1813, eingelegt in Denzlingen – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Heft 6/7, Jahrg. 1978
  6. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2. S. 205–206
  7. Gemeinde Denzlingen: Geschichte. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  8. Gemeinde Denzlingen: Von der Zigarrenfabrik zur modernen Mediathek mit Kulturcafé. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  9. S. 102–106 in „Denzlingen – Band 2 – Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges (1648–1948)“, Dieter Geuenich & Dieter Ohmberger, 2010, Medienhaus Denzlingen
  10. S. 122–124 in „Denzlingen – Band 2 – Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges (1648–1948)“, Dieter Geuenich & Dieter Ohmberger, 2010, Medienhaus Denzlingen
  11. Gemeinde Denzlingen: Geschichte des Wasserzweckverbandes Mauracherberg. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  12. Badische Zeitung: Gemeindewerke beginnen am 1. Januar. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  13. Badische Zeitung: Sport- und Familienbad ist in Betrieb. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  14. Badische Zeitung: Erster „Stich“ fürs Rettungszentrum. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  15. http://www.badische-zeitung.de/denzlingen/buerger-sollen-energie-selbst-sammeln |title=Bürger sollen Energie selbst sammeln |author=Badische Zeitung
  16. Badische Zeitung: Denzlingen: Naturenergie für die Elektromopeds. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  17. Badische Zeitung: Gemeinderat: "Festplatz am Heimethues", Denzlinger Gemeinderat hat einen neuen Namen gefunden. Abgerufen am 21. Oktober 2011.
  18. Badische Zeitung: Denzlingen: Fördern von Projekten. Abgerufen am 27. November 2011.
  19. http://www.badische-zeitung.de/denzlingen/schuelermensa-geht-2012-in-betrieb |title=Schülermensa geht 2012 in Betrieb |author=Badische Zeitung
  20. Badische Zeitung: Gemeinderat: Bis 2012 muss die Sporthalle stehen. Abgerufen am 12. Juni 2011.
  21. a b c d Informationsbroschüre der Gemeinde Denzlingen 2010/2011
  22. Gemeinde Denzlingen, Zahlenspiegel
  23. Badische Zeitung: Kommunalwahl in Denzlingen. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  24. S. 138/139 in „Denzlingen – Band 2 – Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges (1648–1948)“, Dieter Geuenich & Dieter Ohmberger, 2010, Medienhaus Denzlingen
  25. Badische Zeitung: Hollemann ist neuer Bürgermeister von Denzlingen. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  26. S. 108 in „Denzlingen – Band 2 – Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges (1648–1948)“, Dieter Geuenich & Dieter Ohmberger, 2010, Medienhaus Denzlingen
  27. a b Badische Zeitung: Schlussstrich unter ein Nazi-Kapitel in Denzlingen. Abgerufen am 28. Februar 2011.
  28. S. 129 in „Denzlingen – Band 2 – Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges (1648–1948)“, Dieter Geuenich & Dieter Ohmberger, 2010, Medienhaus Denzlingen
  29. Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg Band 3 Regierungsbezirk Freiburg Seite 45 Herausgeber: Landesarchivdirektion Baden-Württemberg 1989 ISBN 3-8062-0803-4
  30. Gemeinde Denzlingen: Partnergemeinden. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  31. Badische Zeitung: Dzien dobry Polska – Guten Tag Polen. Abgerufen am 12. Juni 2011.
  32. Wochenzeitungen am Oberrhein Verlags GmbH: Von Haus zu Haus. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  33. Informationsbroschüre der Gemeinde Denzlingen 2009/2010
  34. Badische Zeitung: Bürger sollen Energie selbst sammeln. Abgerufen am 8. Juni 2011.
  35. Bürgerenergiegenossenschaft Denzlingen: BürgerEnergiegenossenschaft gestartet. Abgerufen am 8. Juni 2011.
  36. Badische Zeitung: 175 000 Euro von Energiegenossen. Abgerufen am 8. Juni 2011.
  37. Badische Zeitung: Gründer mit 621 800 Euro. Abgerufen am 8. Juni 2011.
  38. Frankfurter Allgemeine Zeitung 18. März 2003
  39. Gemeinde Denzlingen: Sportbad Denzlingen - Home. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  40. Jugendpflege Denzlingen: Die Jugendpflege Denzlingen. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  41. Juze Denzlingen: Juze Denzlingen. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  42. Badische Zeitung: Neuer Treff für Teenager. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  43. Gemeinde Denzlingen: Storchenturm Denzlingen (PDF; 286 kB) Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  44. Gemeinde Denzlingen: St. Georg. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  45. Badische Zeitung: GLOCKEN-KLANG: Glocke für Josef, den Zimmermann. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  46. Seelsorgeeinheit An der Glotter: Kirche St. Josef. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  47. Alt-Denzlingen, Dorfsagen, Bauernregeln, Redensarten, Brauchtum, Flurnamen, Kinderreime – Heimat- und Volkskundliches in Sammlungen und Aufzeichnungen von Wilhelm Schäfer und Otto Raupp mit einführenden Erläuterungen von Willi Thoma – Herausgegeben von der Gemeinde Denzlingen, 1987, Waldkircher Verlag, ISBN 3-87885-163-4
  48. Seite 141 in „Denzlingen. Eine alemannische Siedlung im Breisgau“, 1983, Rombach+Co GmbH Freiburg
  49. Geschichte des Sackträgerbrunnens – Hinweisschild des Schwarzwaldvereins Denzlingen
  50. 1000-Jahr-Feier Brunnen – Hinweisschild der Stifter am Brunnen
  51. TV Denzlingen: Turnverein Denzlingen von 1904 e.V.. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  52. Schwimmteam Denzlingen: Schwimmteam Denzlingen. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  53. RSV Denzlingen: RSV Denzlingen. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  54. Tennisclub Denzlingen: Unser Verein. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  55. a b S. 163 in „Denzlingen – Band 2 – Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges (1648 - 1948)“, Dieter Geuenich & Dieter Ohmberger, 2010, Medienhaus Denzlingen
  56. Gemeinde Denzlingen: Aberkennung des Ehrenbürgerrechtes von Herrn Dr. Theophil Rehm (PDF; 10 kB) Abgerufen am 28. Februar 2011.
  57. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatDenzlingen - KW Maul. Gemeinde Denzlingen, 6. November 2013, abgerufen am 27. November 2013.
  58. kultur-und-buergerhaus.de: Terminplaner -Detailansicht-. 27. Juni 2009. Abgerufen am 19. Januar 2012.
  59. Badische Zeitung: Top- und Breitensport Hand in Hand. 20. Januar 2010. Abgerufen am 19. Januar 2012.
  60. bietigheimersilvesterlauf.de: Simon Dörflinger – LAV ASICS Tübingen. Abgerufen am 19. Januar 2012.
  61. Badische Zeitung: Oben auf der Siegertreppe. 8. Mai 2010. Abgerufen am 19. Januar 2012.
  62. S. 18 in „Denzlingen – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“, Heft 32, Jhg. 2002
  63. andreasfervers.de: Kontakt. Abgerufen am 19. Januar 2012.
  64. Badische Zeitung: Reise in den Urwald – Annette Kühlwein zu Gast in der Abt-Columban-Schule.. 2. November 2011. Abgerufen am 19. Januar 2012.
  65. Annette Kühlwein. Abgerufen am 19. Januar 2012.
  66. [1]
  67. dirk-schindelbeck.de: 3. Zur Person. Abgerufen am 19. Januar 2012.
  68. Von Haus zu Haus: Bürgermeister unter den Wölfen (Seite 10) (PDF; 22,1 MB) 24. Februar 2011. Abgerufen am 28. Februar 2011.