Deplasmolyse

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Als Deplasmolyse bezeichnet man den Vorgang, der eine Plasmolyse wieder rückgängig macht. Dieser Vorgang ist nur so lange möglich, bis die so genannten Hecht'schen Fäden, die das Protoplasma mit den Tüpfeln der Nachbarzelle verbinden, nicht abgetrennt sind. Sind die Fäden getrennt, gilt die Zelle als tot und sie kann nicht mehr deplasmolysiert werden. Voraussetzung für die Deplasmolyse ist, dass die Zelle durch eine übermäßige Plasmolyse keinen Schaden genommen hat.

Bei der Deplasmolyse wird die Zelle in ein hypotonisches Medium übertragen und die Konzentration dadurch wieder ausgeglichen. Die Zellsaftvakuole dehnt sich aus und das Plasmalemma wird gegen die Zellwände gedrückt. Der Turgor wird wiederhergestellt.

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