Deportivo La Coruña

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Deportivo de La Coruña
Logo von Deportivo La Coruña
Voller Name Real Club Deportivo
de La Coruña S.A.D.
Ort A Coruña
Gegründet 2. März 1906
Stadion Estadio Municipal de Riazor
Plätze 34.611
Präsident Augusto Cesar Lendoiro
Trainer vakant
Homepage canaldeportivo.com
Liga Primera División
2013/14 2. Platz (Segunda División)
Heim
Auswärts

Der Real Club Deportivo de La Coruña („Königlicher Sportklub La Coruña“) ist ein spanischer Fußballverein aus A Coruña, Galicien.

Depor spielt im etwa 35.000 Plätze fassenden Estadio Municipal de Riazor. Die Vereinsfarben sind Blau und Weiß. Der galicische Lokalrivale ist Celta Vigo.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Klub wurde am 2. März 1906 gegründet. 1993 qualifizierte sich Depor erstmals für einen internationalen Wettbewerb. 1995 gewann das Team den spanischen Pokal, im Jahr 2002 gelang dies erneut. Den ersten und bislang einzigen spanischen Meistertitel konnte man 2000 feiern. 1995, 2000 und 2002 wurde der spanische Supercup gewonnen.

2003 wurde Roy Makaay, der seit 1999 für den Klub spielte, für die vereinsinterne Rekordsumme von 18,7 Mio. € Ablöse an den FC Bayern München verkauft. In der Champions League Saison 2002/03 hatte er alle drei Treffer bei Deportivos überraschendem 3:2-Sieg in München erzielt.

In der Saison 2003/04 erreichte Deportivo de La Coruña das Halbfinale der UEFA Champions League. Auf dem Weg schaltete man unter anderem Juventus Turin aus. In dieser Saison gab es eine legendäre Niederlage. Mit 8:3 verlor Deportivo im torreichsten Spiel der bisherigen Champions League gegen Monaco. Im Viertelfinale stand man dem Titelverteidiger AC Mailand gegenüber. Nach einer 1:4-Auswärtsniederlage schien der europäische Traum für Depor bereits ausgeträumt, doch ein 4:0-Heimsieg in La Coruña wendete das Blatt und brachte die Mannschaft ins Semifinale. Dort schied man jedoch gegen den späteren Champion FC Porto mit 0:0 und 0:1 aus.

Nach der Saison 2004/05 verließ der Erfolgstrainer Javier Irureta aufgrund der enttäuschenden Ergebnisse (nur 8. Platz in der Primera División) nach acht überaus erfolgreichen Jahren den Klub. Auf Besserung wartete man jedoch vergeblich. Am Ende der Folgesaison stand die Mannschaft ebenfalls auf Platz 8, die Saison 2006/07 beendete man gar nur auf Platz 13. Nachdem man in der Saison 2007/2008 lange gegen den Abstieg gekämpft hatte, belegte der Verein am Ende den 9. Tabellenplatz. Der neunte Platz berechtigte zur Teilnahme am UI Cup, wodurch man erstmals seit 2005 wieder im Europapokal spielen konnte. Nachdem man den israelischen Vertreter FC Bnei Sachnin ausschalten konnte (2:1 und 0:1), gelang man in die zweite Qualifikationsrunde des UEFA-Pokals. Nachdem man dort Hajduk Split und, in der ersten Runde, Brann Bergen bezwang, qualifizierte man sich für die Gruppenphase des Wettbewerbs.

In der Gruppenphase traf man auf ZSKA Moskau, AS Nancy, Lech Posen und Feyenoord Rotterdam. Die Gruppenphase bestand man als Tabellenzweiter, wodurch man ins Sechzehntelfinale kam. Dort scheiterte man überraschend am dänischen Außenseiter Aalborg BK.

Die Saison 2008/09 war die bisher letzte Spielzeit, in welcher der Klub international vertreten war. In der Saison 2009/10 spielte man phasenweise um die Teilnahme an der UEFA Europa League 2010/11 mit. Jedoch brach man Mitte der Rückrunde ein.

In der Saison 2010/11 kämpfte man lange um den Klassenerhalt. Am letzten Spieltag verlor der Verein zuhause mit 0:2 gegen den FC Valencia und stieg nach zwanzig Jahren Erstliga-Zugehörigkeit wieder in die Segunda División ab. In der Saison darauf gelang einen Spieltag vor Saisonende der direkte Wiederaufstieg. Ein Jahr später kam es wie im Jahre 2011 zum Abstieg aus der Primera División, der am letzten Spieltag durch eine 0:1-Niederlage gegen Real Sociedad besiegelt wurde. Celta Vigo machte zeitgleich den Klassenerhalt perfekt.

Kader 2013/14[Bearbeiten]

(Stand: 13. Januar 2014)

Nr. Position Name
1 ArgentinienArgentinien TW Germán Lux
2 SpanienSpanien AB Manuel Pablo
4 SpanienSpanien MF Álex Bergantiños
5 SpanienSpanien AB Carlos Marchena
7 SpanienSpanien MF Antonio Núñez
8 PortugalPortugal MF Rudy
9 SpanienSpanien ST Borja González
10 SpanienSpanien MF Juan Domínguez
11 SpanienSpanien MF Javier Arizmendi
Nr. Position Name
13 SpanienSpanien TW Fabri
15 SpanienSpanien AB Laure
16 PortugalPortugal AB Luisinho
20 PolenPolen MF Cezary Wilk
22 SpanienSpanien AB Diego Seoane
23 BrasilienBrasilien AB Kaká
24 SpanienSpanien ST Luis Fernández
25 SpanienSpanien MF Juan Carlos
28 SpanienSpanien AB Pablo Insua

Aktueller Kader 2014/15[Bearbeiten]

(Stand: 11. August 2014)[1]

Nr. Position Name
1 ArgentinienArgentinien TW Germán Lux
13 SpanienSpanien TW Fabri
26 SpanienSpanien TW David Gomez
28 SpanienSpanien AB Pablo Insua
23 SpanienSpanien AB Alberto Lopo
34 SerbienSerbien AB Stefan Deak
- SpanienSpanien AB Roberto Canella
16 PortugalPortugal AB Luisinho
15 SpanienSpanien AB Laure
22 SpanienSpanien AB Diego Seoane
2 SpanienSpanien AB Manuel Pablo
20 PolenPolen MF Cezary Wilk
- SpanienSpanien MF Jose Rodriguez
Nr. Position Name
10 SpanienSpanien MF Juan Domínguez
- ArgentinienArgentinien MF Luis Faina
25 SpanienSpanien MF Juan Carlos
- PortugalPortugal MF Diogo Salomao
- SpanienSpanien MF Lucas
- PortugalPortugal ST Ivan Cavaleiro
- SpanienSpanien ST Isaac Cuenca
8 PortugalPortugal ST Rudy
9 SpanienSpanien ST Borja González
11 SpanienSpanien ST Javier Arizmendi
18 SpanienSpanien ST Toche
32 SpanienSpanien ST Dani Iglesias

Erfolge und Titel[Bearbeiten]

Im spanischen Fußball[Bearbeiten]

Europapokal[Bearbeiten]

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Deportivo de La Coruña – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DEPORTIVO LA CORUNA, transfermarkt.de. Abgerufen am 11. August 2014