Depot (Verkehr)

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Das Wort „Depot“ stammt vom lateinischen Verb deponere (= niederlegen, abstellen) ab. Ein Depot, auch Betriebshof oder Wagenhalle genannt, ist ursprünglich eine Einrichtung der Eisen- und Straßenbahnen, in denen die Triebfahrzeuge, also Lokomotiven und Triebwagen, beheimatet sind. Im österreichischen und schweizerischen Sprachgebrauch bezeichnet man ein Depot, in dem Fahrzeuge abgestellt werden, allgemein als Remise oder Garage. Die Bezeichnungen werden auch für Omnibus- und Oberleitungsbusbetriebe verwendet. Es gibt Depots, in denen unterschiedliche Verkehrsmittel, zum Beispiel Straßenbahnen und Omnibusse, untergebracht sind. Auch wurden Depots von Straßenbahnen, nach deren Einstellung; als Omnibusdepots weitergenutzt.

Vom Depot aus erfolgt in der Regel die Einsatzplanung der Fahrzeuge und des Triebfahrzeugpersonals, auch kleinere Reparaturen und Routinewartungen werden dort durchgeführt.

Die Deutsche Bahn bezeichnet seit Mitte der 1990er Jahre ihre Bahnbetriebswerke als Eisenbahn-Betriebshöfe.