Der österreichische Film

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Der österreichische Film – Edition Der Standard, auch Edition österreichischer Film, ist eine seit 2006 in bisher acht Staffeln, zu insgesamt 235 DVDs, veröffentlichte Auswahl österreichischer Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme.

Sinn der Edition ist, populäre wie kaum bekannte, künstlerische wie kommerzielle österreichische Filme zu einem günstigen Preis verfügbar zu machen – darunter viele Filme, die erstmals im Handel erscheinen. Vorbild war die „Cinemathek“ der Süddeutschen Zeitung, die internationale Filmklassiker beinhaltet. Auch der Preis ist mit 9,90 Euro derselbe.

Herausgeber ist der Filmverlag Hoanzl, der die Auswahl in Zusammenarbeit mit der Tageszeitung Der Standard und dem Filmarchiv Austria vorgenommen hat und im Jahr 2006 die ersten 50 DVDs veröffentlicht hat. 2007 folgte die zweite 50-teilige Serie, und am 10. Oktober 2008 wurden weitere 25 Stück – darunter Die Fälscher, Poppitz, In 3 Tagen bist du tot und erstmals auch österreichische Stummfilme wie Café Elektric und Die Stadt ohne Juden – veröffentlicht. Jeweils 25 weitere Filme folgten von 2009 bis 2011. In den Jahren 2012 und 2013 wurden der Reihe 20 bzw. 15 weitere Filme hinzugefügt.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 2004 trat Georg Hoanzl, Leiter der gleichnamigen Agentur und Vertriebsgesellschaft Hoanzl, an die Tageszeitung Standard heran, um Unterstützung bei der Gestaltung, Auswahl und Bewerbung einer 50-teiligen DVD-Serie, bestehend aus österreichischen Filmen, zu suchen. Angesichts zumeist geringer Erfolge österreichischer Filme an den Kinokassen, mit oft weniger als 10.000 Besuchern, überwog zunächst die Skepsis, ob für so ein Projekt überhaupt genügend Publikum vorhanden sei. Doch da Georg Hoanzl eigenen Angaben zufolge schon seit vielen Jahren, noch vor der Gründung seines auf österreichische Film-, Fernseh- und Kabarettproduktionen spezialisierten Vertriebsunternehmens, eine Filmedition dieser Art im Sinn hatte, ließ er sich von seinem Plan nicht abbringen. Mit Vorbild der Filmedition der Süddeutschen Zeitung sollte eine nur aus österreichischen Produktionen bestehende Edition geschaffen werden – die Auswahl der Filme oblag der Filmredaktion des Standard. Unterstützung holte man sich hierbei bei Ernst Kieninger vom Filmarchiv Austria, der die Auswahl mit historischen Fundstücken, etwa Avantgardefilme der 60er-Jahre, unterstützte. Die unternehmerischen Aufgaben, von der Rechteabklärung bis zum Vertrieb der DVDs, oblagen den Mitarbeitern von Hoanzl.[1]

Das Projekt wurde vom Bundeskanzleramt, dem Österreichischen Filminstitut und dem Filmfonds Wien finanziell unterstützt.

Im Herbst 2007 wurde die Edition um weitere 50 Teile auf 100 DVDs erweitert. Hierbei erschienen zum Teil Filme, auf die bei der Endauswahl der 50 DVDs für den ersten Teil noch verzichtet werden musste, aber auch Filme, deren Veröffentlichung die Rechteinhaber aufgrund des großen Erfolgs der ersten Edition nun doch zustimmten. Unter den hinzugekommenen 50 DVDs befinden sich unter anderem alle sechs Teile der Alpensaga von Dieter Berner auf 3 DVDs sowie Peter Patzaks Kassbach und Florian Flickers No Name City.[1]

Bei einer Pressekonferenz im Metro-Kino am 16. September 2008 wurde die Herausgabe einer dritten, diesmal 25-teiligen Staffel für den 10. Oktober angekündigt. Darauf sind 26 Lang- und 13 Kurzfilme zu finden. Erstmals sind hierbei auch drei österreichische Stummfilme aus den 20er-Jahren zu finden. Laut Hoanzl haben die bisherigen Teile der Edition eine Steigerung des Marktanteils österreichischer DVDs auf 6 % erhöht – 12 bis 18 % seien das Ziel.[2]

In 450 Verkaufsstellen sowie über Direktverkauf und Online-Händler wurden bis September 2008 rund 500.000 DVDs verkauft.[2] Per Oktober 2007 verkaufte sich jeder Titel bereits über 3.000 Mal,[1] der meistverkaufte sogar insgesamt rund 9.000 Mal. Von der ersten 50-teiligen Staffel verkauften sich bis Oktober 2007 rund 1.500 Gesamtausgaben.[3] Bis Ende 2009 wurden insgesamt bereits 900.000 DVDs aus der Edition verkauft. Bei einem Anteil von 0,1 % am gesamten DVD-Angebot in Österreich verfügt die Edition damit laut Filmwirtschaftsbericht 2010 über einen Anteil von 6 % bei den Verkäufen.[4] Im September 2010, bei der Präsentation der nächsten Erweiterung der Edition auf 175 DVDs, wurde der Verkauf von insgesamt bereits 900.000 DVDs vermeldet.[5]

Auswahlkriterien[Bearbeiten]

Bei der Auswahl der Filme achtete man darauf, eine möglichst große Bandbreite des österreichischen Filmschaffens der letzten Jahrzehnte abzudecken. Doch auch für die großen österreichischen Filmerfolge wie Hinterholz 8, Komm, süßer Tod oder Indien sollte Platz in der Edition sein. Nicht zuletzt sollten diese Filme eine größere Aufmerksamkeit auf die gesamte Edition ziehen, und so auch weniger bekannte österreichische Filme ins öffentliche Bewusstsein rufen. Klassiker und frühe Werke heute bekannter Regisseure wie Michael Glawoggers Megacities oder Wolfgang Murnbergers Ich gelobe sind ebenso enthalten wie wenig bekannte, aber bedeutende Werke des österreichischen Films vergangener Jahrzehnte, wie etwa Die Verwundbaren.

Filme[Bearbeiten]

Teil 1 – Nr. 1–50[Bearbeiten]

Die ersten 50 DVDs der Edition erschienen im Jahr 2006 in zwei Ausgaben – 1 bis 25 und 26 bis 50:

1. Nordrand (1999, Regie: Barbara Albert)
2. Die Klavierspielerin (2001, Michael Haneke)
3. Hinterholz 8 (1998, Harald Sicheritz)
4. Exit... Nur keine Panik (1980, Franz Novotny)
5. Schöne Tage (1981, Fritz Lehner)
6. Hundstage (2001, Ulrich Seidl)
7. Indien (1993, Paul Harather)
8. 1. Himmel oder Hölle (1990, Wolfgang Murnberger)

2. Ich gelobe (1994, Wolfgang Murnberger)

9. Heimkehr der Jäger (2000, Michael Kreihsl)
10. Kurzer Prozess (1967, Michael Kehlmann)
11. Recycling Film History (Avantgarde-Kurzfilme):

Definitely Sanctus (1992, Sabine Hiebler/Gerhard Ertl)
Welt Spiegel Kino – Episode 1 (2005, Gustav Deutsch)
Passagen (1996, Lisl Ponger)
Mirror Mechanics (2005, Siegfried A. Fruhauf)
SOS Extraterrestria (1993, Mara Mattuschka)
To the happy few (2003, Thomas Draschan/Stella Friedrichs)
Verdrehte Augen, Blah Blah Blah (2002 und 2006, beide Dietmar Brehm)
Happy End, Outer Space (1996 und 1999, beide Peter Tscherkassky)
Passage à l'acte (1993, Martin Arnold)

12. In Schwimmen 2 Vögel (1997, Kurt Palm)
13. Die Praxis der Liebe (1984, Valie Export)
14. Heidenlöcher (1986, Wolfram Paulus)
15. Hotel (2004, Jessica Hausner)
16. Der Überfall (2000, Florian Flicker)
17. Echo Park (1986, Robert Dornhelm)
18. Die Siebtelbauern (1998, Stefan Ruzowitzky)
19. Nacktschnecken (2004, Michael Glawogger)
20. Angeschwemmt (1994, Nikolaus Geyrhalter)
21. Der Nachbar (1992, Götz Spielmann)
22. Im toten Winkel – Hitlers Sekretärin (2002, André Heller und Othmar Schmiderer)
23. 1. April 2000 (1952, Wolfgang Liebeneiner)
24. Ab Morgen wird sich alles ändern (1974, Fritz Lehner)

25. Komm, süßer Tod (2000, Wolfgang Murnberger)
26. Silentium (2004, Wolfgang Murnberger)
27. Die Ausgesperrten (1982, Franz Novotny)
28. Notturno (1986, Fritz Lehner)
29. Good News (1990, Ulrich Seidl)
30. Müllers Büro (1986, Niki List)
31. 38 – Auch das war Wien (1987, Wolfgang Glück)
32. Ausländer raus! (2000, Paul Poet)
33. Megacities (1998, Michael Glawogger)
34. Totstellen (1975, Axel Corti)
35. Das Einhorn (1978, Peter Patzak)
36. Schamlos (1968, Eddy Saller)
37. Radetzkymarsch (1965, Michael Kehlmann)
38. Georg Elser – Einer aus Deutschland (1989, Klaus Maria Brandauer)
39. Der stille Ozean (1983, Xaver Schwarzenberger)
40. Darwin's Nightmare (2004, Hubert Sauper)
41. Wienfilm 1896–1976 (1976, Ernst Schmidt jr.)
42. Muttertag (1993, Harald Sicheritz)
43. Die Verwundbaren (1967, Leo Tichat)
44. 1. Wienerinnen (1952, Kurt Steinwender)

2. Der Rabe (1951, Kurt Steinwendner, Wolfgang Kudrnofsky)

45. Die Ministranten (1990, Wolfram Paulus)
46. Postadresse 2640 Schlöglmühl (1990, Egon Humer)
47. Jenseits des Krieges (1996, Ruth Beckermann)
48. Kotsch (2006, Helmut Köpping)
49. Speak Easy (Kurzfilme):

Die Frucht Deines Leibes (1996, Barbara Albert)
Ägypten (1997, Kathrin Resetarits)
automatic (2002, Josef Dabernig/G.R.A.M.)
Die schwarze Sonne (1992, Johannes Hammel)
Flora (1996, Jessica Hausner)
Speak Easy (1997, Mirjam Unger)
Copy Shop (2001, Virgil Widrich)

50. Die Staatsoperette (1977, Franz Novotny)

Teil 2 – Nr. 51–100[Bearbeiten]

Der zweite, 50 DVDs umfassende Teil der Edition erschien im Herbst 2007.

51. Den Tüchtigen gehört die Welt (1982, Regie: Peter Patzak)
52. Der siebente Kontinent (1989, Michael Haneke)
53. Welcome in Vienna (1986, Axel Corti)
54. Mann im Schatten (1961, Arthur Maria Rabenalt)
55. Slumming (2006, Michael Glawogger)
56. Vollgas (2007, Sabine Derflinger)
57. Mit Verlust ist zu rechnen (1992, Ulrich Seidl)
58. Sei zärtlich, Pinguin (1982, Peter Hajek)
59. Flucht in Schilf (1953, Kurt Steinwender)
60. Blue Moon (2002, Andrea Maria Dusl)
61. Das weisse Rauschen (2001, Hans Weingartner)
62. Weiningers Nacht (1989, Paulus Manker)
63. Malambo (1984, Milan Dor)
64. Erinnerungen an ein verlorenes Land (1988, Manfred Neuwirth)
65. Charms Zwischenfälle (1996, Michael Kreihsl)
66. Raffl (1984, Christian Berger)
67. 1. Das ist alles (2001, Tizza Covi, Rainer Frimmel)

2. Babooska (2005, Rainer Frimmel, Tizza Covi)

68. Böse Zellen (2003, Barbara Albert)
69. Drinnen und draußen (1983, Andreas Gruber)
70. Die papierene Brücke (1987, Ruth Beckermann)
71. The Gift of Sound and Vision (diverse Musikvideos)
72. Nachsaison (1988, Wolfram Paulus)
73. Zeitsprung (Wilhelm Gaube)
74. Wanted (1999, Harald Sicheritz)
75. No Name City (2006, Florian Flicker)
76. Die Alpensaga:

1. Liebe im Dorf (1976, Dieter Berner)
2. Der Kaiser am Lande (1977, Dieter Berner)

77. Die Alpensaga:

3. Das große Fest (1977, Dieter Berner)
4. Die feindlichen Brüder (1978, Dieter Berner)

78. Die Alpensaga:

5. Der deutsche Frühling (1979, Dieter Berner)
6. Ende und Anfang (1980, Dieter Berner)

79. We Feed the World (2005, Erwin Wagenhofer)
80. Der Schüler Gerber (1981, Wolfgang Glück)
81. Die weiße Stadt (1980, Michael Kehlmann)
82. Moos auf den Steinen (1968, Georg Lhotzky)
83. Kassbach (1979, Peter Patzak)
84. Der Fall Jägerstätter (1971, Axel Corti)
85. Operation Spring (1999, Angelika Schuster, Tristan Sindelgruber)
86. 71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls (1994, Michael Haneke)
87. 1. April 2021 – Haider lebt (2002, Peter Kern)
88. Exit II (1995, Franz Novotny)
89. Asphalt (1951, Harald Röbbeling)
90. Ravioli (2003, Peter Payer)
91. Sonne halt! (1962, Ferry Radax)
92. Jedermanns Fest (2002, Fritz Lehner)
93. Malaria (1982, Niki List)
94. Jesus von Ottakring (1976, Wilhelm Pellert)
95. Antares (2004, Götz Spielmann)
96. Der Schnitt durch die Kehle, Der Wadenmesser (2003 und 2005, beide Kurt Palm)
97. Halbe Welt (1993, Florian Flicker)
98. Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen? (2004, Gerhard Friedl)
99. Geschichten aus dem Wienerwald (1979, Maximilian Schell)
100. Der Traum der bleibt (1997, Leopold Lummerstorfer)

Teil 3 – Nr. 101–125[Bearbeiten]

Am 10. Oktober 2008 wurde der dritte Teil der Edition, die Nummern 101 bis 125, veröffentlicht. Er umfasst 25 DVDs mit 26 Lang- und 13 Kurzfilmen.

101. Die Fälscher (2007, Regie: Stefan Ruzowitzky)
102. Hallo Dienstmann (1952, Franz Antel)
103. Zechmeister (1981, Angela Summereder)
104. Immer nie am Meer (2007, Antonin Svoboda)
105. Café Elektric (1927, Gustav Ucicky)
106. 1. Attwengerfilm (1994, Wolfgang Murnberger)

2. Attwenger Adventure (2007, Markus Kaiser-Mühlecker)

107. Die letzte Runde (1983, Peter Patzak)
108. Models (1999, Ulrich Seidl)
109. Heile Welt (2007, Jakob M. Erwa)
110. Perfekt (Experimentalfilme von Dietmar Brehm):
111. Abenteuer in Wien (1952, Emile E. Reinert)
112. Suzie Washington (1998, Florian Flicker)

113. Mein Boss bin ich – Die Trilogie (alle Niki List)

Mama lustig...? (1984)
Muß denken (1992)
Mein Boss bin ich (2000)

114. Crash Test Dummies (Jörg Kalt)
115. Das Jahr nach Dayton (Nikolaus Geyrhalter)
116. Poppitz (2002, Harald Sicheritz)
117. Aus der Zeit (2006, Harald Friedl)
118. Die Ameisenstraße (1995, Michael Glawogger)
119. Die Stadt ohne Juden (1924, Hans Karl Breslauer)
120. Hermes Phettberg, Elender (2007, Kurt Palm)
121. In the Mirror of Maya Deren (2002, Martina Kudláček)
122. Fleischwolf (1990, Houchang Allahyari)
123. Gehfilmen (1994, Thomas Baumann, Martin Kaltner)
124. Sodom und Gomorrha (1922, Michael Kertész)
125. In 3 Tagen bist du tot (2006, Andreas Prochaska)

Teil 4 – Nr. 126–150[Bearbeiten]

Am 16. Oktober 2009 wurde der vierte Teil der Edition, die Nummern 126 bis 150, veröffentlicht.

126. Revanche (2008, Götz Spielmann)
127. Import Export (2007, Ulrich Seidl)
128. Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen (1994, Andreas Gruber)
129. März (2008, Händl Klaus)
130. Fallen (2006, Barbara Albert)
131. Workingman's Death (2005, Michael Glawogger)
132. Der Hofrat Geiger (1947, Hans Wolff)
133. Tempo (1996, Stefan Ruzowitzky)
134. 1. Das wirst du nie verstehen (2003, Anja Salomonowitz)

2. Kurz davor ist es passiert (2006, Anja Salomonowitz)

135. Eine blassblaue Frauenschrift (1984, Axel Corti)
136. Franz Fuchs – Ein Patriot (2007, Elisabeth Scharang)
137. Kinopioniere (Kurzstummfilme und -fragmente zwischen 1908 und 1918 von:
Johann Schwarzer, Felix Dörmann, Hans Otto Löwenstein, Josef Zeitlinger, Rudolf J.
Walter, Fritz Freisler, Heinz Hanus, Jakob Fleck, Luise Kolm, Georg Kundert)
138. Lovely Rita (2000, Jessica Hausner)

139. Fremdland – Frühe Filme (frühe Kurzfilme von Götz Spielmann)

1. Fremdland (1984)
2. Abschied von Hölderlin (1985)
3. Vergiss Sneider! (1987)

140. Ekstase (1933, Gustav Machatý)
141. MA 2412 – Die Staatsdiener (2003, Harald Sicheritz)
142. Schmutz (1985, Paulus Manker)
143. Die Wahlkämpfer (1986, Helmut Grasser)
144. Die Arbeitersaga, Teile 1 & 2 (1988–1990, Dieter Berner)
145. Die Arbeitersaga, Teile 3 & 4 (1988–1990, Dieter Berner)
146. Der Bockerer (1981, Franz Antel)
147. Taxi für eine Leiche (2002, Wolfgang Murnberger)
148. Cappuccino Melange (1992, Paul Harather)
149. Gebürtig (2002, Lukas Stepanik, Robert Schindel)
150. Unser täglich Brot (2005, Nikolaus Geyrhalter)

Teil 5 – Nr. 151–175[Bearbeiten]

Am 8. Oktober 2010 wurde der fünfte Teil der Edition, die Nummern 151 bis 175, veröffentlicht.

151. Der Knochenmann (2009, Wolfgang Murnberger)
152. Caché (2005, Michael Haneke)
153. Mein halbes Leben (2008, Marko Doringer)
154. Einstweilen wird es Mittag (1988, Karin Brandauer)
155. In 3 Tagen bist du tot 2 (2008, Andreas Prochaska)
156. Meine liebe Republik (2006, Elisabeth Scharang)
157. Der Kulterer (1974, Vojtěch Jasný)
158. In die Welt (2008, Constantin Wulff)
159. Spiele Leben (2005, Antonin Svoboda)
160. Kopfstand (1981, Ernst Josef Lauscher)
161. Universalove (2008, Thomas Woschitz & Naked Lunch)
162. Vienna's Lost Daughters (2007, Mirjam Unger)
163. Hiob (1979, Michael Kehlmann)

164. Freispiel (1995, Harald Sicheritz)
165. Tierische Liebe (1995, Ulrich Seidl)
166. Saturn Filme (1906-1911, Johann Schwarzer)
167. I love Vienna (1991, Houchang Allahyari)
168. Der Kopf des Mohren (1995, Paulus Manker)
169. Der letzte Werkelmann, (1971, Jörg A. Eggers)
170. Kleine Fische, (2009, Marco Antoniazzi)
171. Ein halbes Leben (2008, Nikolaus Leytner)
172. 1. Cejka Stojka (1999, Karin Berger)

2. Unter den Brettern hellgrünes Gras (2005, Karin Berger)

173. Falco – Verdammt, wir leben noch! (2008, Thomas Roth)
174. Gangster Girls (2008, Tina Leisch)
175. Let’s Make Money (2008, Erwin Wagenhofer)

Teil 6 – Nr. 176–200[Bearbeiten]

Am 7. Oktober 2011 wurde der sechste Teil der Edition, die Nummern 176 bis 200, veröffentlicht.

176. Die verrückte Welt der Ute Bock (2010, Houchang Allahyari)
177. Der Räuber (2010, Benjamin Heisenberg)
178. Lourdes (2009, Jessica Hausner)
179. Das Dorf an der Grenze 1-3 (1982, Fritz Lehner)
180. Auf allen Meeren (2001, Johannes Holzhausen)
181. Sidonie (1990, Karin Brandauer)
182. The End of the Neubacher Project (2006, Marcus J. Carney)
183. Contact High (2009, Michael Glawogger)
184. Hurensohn (2004, Michael Sturminger)
185. Kronen Zeitung – Tag für Tag ein Boulevardstück (2002, Nathalie Borgers)
186. Glockner - Der schwarze Berg (2000, Georg Riha)
187. St. Stephan - Der lebende Dom (1997, Georg Riha)
188. Benny's Video (1992, Michael Haneke)

189. La Pivellina (2009, Tizza Covi, Rainer Frimmel)
190. Pripyat (1999, Nikolaus Geyrhalter)
191. Ilona & Kurti (1991, Reinhard Schwabenitzky)
192. Blutrausch (1997, Thomas Roth)
193. 1. Im Museum (1993, Werner Kofler)

2. T4 - Hartheim 1 (1988, Andreas Gruber, Egon Humer, Johannes Neuhauser)

194. Sonnenstrahl, (1933, Paul Fejos)
195. Das Fest des Huhnes, (1992, Walter Wippersberg)
196. Qualtingers Wien (1997, Harald Sicheritz)
197. Rammbock (2010, Marvin Kren)
198. Karambolage (1982, Kitty Kino)
199. Rimini (2009, Peter Jaitz)
200. Film als Ereignis, Film als Sprache, Denken als Film (2002, Peter Kubelka)

Teil 7 – Nr. 201–220[Bearbeiten]

Am 5. Oktober 2012 wurde der siebte Teil der Edition, die Nummern 201 bis 220, veröffentlicht.

201. Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott (2010, Andreas Prochaska)
202. Michael (2011, Markus Schleinzer)
203. Ein Augenblick Freiheit (2008, Arash T. Riahi)
204. Herrenjahre (1983, Axel Corti)
205. Klimt (2006, Raúl Ruiz)
206. Mein bester Feind (2011, Wolfgang Murnberger)
207. Freigesprochen (2007/2008, Peter Payer)
208. Das Manifest (1974, Antonis Lepeniotis)
209. Villa Henriette (2004, Peter Payer)
210. Jesus, du weißt (2003, Ulrich Seidl)

211. Küchengespräche mit Rebellinnen (1984, Karin Berger, Elisabeth Holzinger, Lotte Podgornik, Lisbeth N. Trallori)
212. Homemad(e) (2001, Ruth Beckermann)
213. Gypsy Spirit: Harri Stojka, eine Reise (2010, Klaus Hundsbichler)
214. Der Atem des Himmels (2010, Reinhold Bilgeri)
215. Drei Herren (1998, Nikolaus Leytner)
216. Tag und Nacht (2010, Sabine Derflinger)
217. Nordwand (2008, Philipp Stölzl)
218. Karo und der liebe Gott, (2006, Danielle Proskar)
219. Richtung Zukunft durch die Nacht, (2002, Jörg Kalt)
220. Abendland (2011, Nikolaus Geyrhalter)

Teil 8 – Nr. 221–235[Bearbeiten]

Am 21. September 2013 wurde der achte Teil der Edition, die Nummern 221 bis 235, veröffentlicht.[6]

221. Das weiße Band (2009, Michael Haneke)
222. Atmen (2011, Karl Markovics)
223. Die Vaterlosen (2011, Marie Kreutzer)
224. Grenzgänger (2012, Florian Flicker)
225. Whores' Glory (2011, Michael Glawogger)
226. Die fetten Jahre sind vorbei (2004, Hans Weingartner)
227. Donauspital - SMZ Ost (2012, Nikolaus Geyrhalter)
228. 1. Stillleben (2012, Sebastian Meise)

2. Outing (2012, Sebastian Meise, Thomas Reider)

229. Wie man leben soll (2011, David Schalko)
230. Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga (2008, Kurt Ockermüller)
231. Der Prinz von Arkadien (1932, Karl Hartl)
232. American Passages (2011, Ruth Beckermann)
233. Jugofilm (1997, Goran Rebic)
234. Plastic Planet (2009, Werner Boote)
235. Anfang 80 (2011, Gerhard Ertl, Sabine Hiebler)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Der Traum, der wahr wurde, Der Standard, 20. April 2007, Sonderbeilage Der österreichische Film, A2
  2. a b Isabella Reicher: Eine Erfolgsgeschichte geht in die nächste Runde. Der Standard, 17. September 2008
  3. Erfolg am Zukunftsmarkt – Neue DVD-Staffel zum österreichischen Film. Österreichisches Filminstitut/APA, 4. Oktober 2007 (am 7. April 2008 abgerufen unter http://www.filminstitut.at/extern.php?url=actP%3D4%26article%3D151%26ismeta%3Dyes)
  4. Filmwirtschaftsbericht 2010 (PDF), Österreichisches Filminstitut, S. 46
  5. Der Standard: Runde fünf für das Lexikon des österreichischen Films. 21. September 2010
  6. Isabella Reicher: Vom Wanderkino auf die Digitalplattform. In: derStandard.at. DerStandard, 11. September 2013, abgerufen am 2. Oktober 2013 (HTML, deutsch).

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]