Der Flug des Phoenix (2004)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Der Flug des Phoenix
Originaltitel Flight of the Phoenix
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2004
Länge 108 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie John Moore
Drehbuch Scott Frank
Edward Burns
Produktion William Aldrich
Alex Blum
John Davis
Wyck Godfrey
Musik Marco Beltrami
Kamera Brendan Galvin
Schnitt Don Zimmerman
Besetzung

Der Flug des Phoenix (Flight of the Phoenix) ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm von John Moore aus dem Jahr 2004. Er ist eine Neuverfilmung des Abenteuerfilms Der Flug des Phönix aus dem Jahr 1965. Wie dieser basiert er auf dem gleichnamigen Roman von Elleston Trevor.

Handlung[Bearbeiten]

Die Angestellten eines Ölunternehmens kehren mit einem Flugzeug heim. Die von Frank Towns geflogene Fairchild C-119 stürzt in der Wüste Gobi ab, wobei drei von ihnen sterben. Towns, durch Persönlichkeit und Stellung als Kapitän der natürliche Anführer der Überlebenden, setzt zunächst einzig auf die vage Hoffnung, in der durch den Vorrat an Wasser und Lebensmitteln begrenzten verbleibenden Zeit durch eine Suchmannschaft der Ölgesellschaft gerettet zu werden. So steht er zunächst dem Vorschlag Elliotts (nach eigenen Angaben von Beruf Flugzeugkonstrukteur) ablehnend gegenüber, aus den Resten der Fairchild ein neues Flugzeug zu bauen. Dadurch würde der Wasserverbrauch steigen und die Chance auf Rettung sinken. Schließlich lässt er sich überzeugen, dass es sinnvoller ist, durch den Flugzeugbau aktiv an einer Rettung zu arbeiten, als tatenlos auf Hilfe zu warten. Das Flugzeug wird gebaut und erhält den Namen Phoenix. Zwischenzeitlich verlieren die Verunglückten einen weiteren Mann in einer Konfrontation mit Schmugglern oder Einheimischen. Am schwierigsten gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Elliott, der die bedingungslose Unterordnung der anderen, inklusive Kapitän Towns, verlangt und erhält. So wird Elliott fast getötet, als sich schließlich herausstellt, dass er bisher nur Modellflugzeuge konstruiert hat. Letztendlich kann die Phoenix gerade rechtzeitig vor einem massiven Angriff berittener Einheimischer starten.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Namibia gedreht.[1] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 45 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 21 Millionen US-Dollar ein.[2]

Kritiken[Bearbeiten]

Auf FILMSTARTS.de schrieb man von einer „actiongeladenen Neuauflage“. Man lobt auch den Soundtrack, denn der Zuschauer „wird mit coolen Countryklängen von Johnny Cash begrüßt“ und mit ausgewählter Musik durch die folgenden 113 Minuten geführt. Das Fazit lautet: „Für einen unterhaltenden Kinoabend mit Freunden ist ‚Der Flug des Phoenix‘ glänzend geeignet und schöpft die Möglichkeiten des Abenteuerfilms gut aus“.

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, Der Flug des Phoenix (1965) sei kein großer Film, aber er sei viel sehenswerter als sein Remake. Die Neuverfilmung ersetze Spannung durch Langeweile und witzige Dialoge durch lahme Dialogzeilen, deren Aufsagen jedem Schauspieler mit Selbstrespekt peinlich sein sollte.[3]

Lexikon des internationalen Films: „Überflüssiges Remake […], das zwar mit guter handwerklicher Gestaltung aufwartet, den meisten Überlebenden aber zu wenig individuelles Profil verleiht, um die Anteilnahme auf Dauer wachzuhalten.“[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bob Brown wurde im Jahr 2005 für die Stunts für den Taurus Award nominiert. Brendan Galvin wurde 2005 für die Kameraarbeit für den Irish Film and Television Award nominiert.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filming locations für Flight of the Phoenix, abgerufen am 13. August 2007
  2. Box office / business für Flight of the Phoenix, abgerufen am 13. August 2007
  3. Kritik von James Berardinelli, abgerufen am 13. Juli 2007
  4. Der Flug des Phoenix im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 13. Juli 2007