Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Herr der Ringe: Die zwei Türme ist der zweite Teil der verfilmten Trilogie (Teil 1, Teil 3) des Buches Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien. Regisseur Peter Jackson verfilmte in den Jahren 1999–2001 alle drei Teile gleichzeitig.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Peter Jackson hat insgesamt fast sieben Jahre an diesem Filmprojekt gearbeitet, davon allein fast drei Jahre mit den Dreharbeiten (inklusive der Nachdrehs). Eine ausführliche Entstehungsgeschichte findet man im Artikel Der Herr der Ringe: Die Gefährten, dem ersten Film der Trilogie.

Handlung[Bearbeiten]

Der zweite Teil der Trilogie beginnt mit einer Rückblende auf den ersten Teil. Sie zeigt den Kampf zwischen Gandalf und dem Balrog auf der Brücke von Khazad-dûm. Dabei nimmt der durch einen Hieb von Balrogs Feuerpeitsche verursachte Sturz in die Tiefe ein für den Zuschauer überraschendes Ende, das erst später vollständig aufgeklärt wird. Gandalf kämpft im Fallen weiter mit dem Balrog, den er schließlich tötet: Er selbst überlebt schwer verletzt und wird von einer höheren Bestimmung und mit größerer Kraft ins Leben zurückgerufen, um die Aufgabe zu vollenden, wegen der er nach Mittelerde geschickt wurde.

Die beiden Hobbits Sam und Frodo werden zu dieser Zeit von dem ehemaligen Ringträger Gollum verfolgt. Als er die beiden Hobbits überfällt, nehmen sie ihn gefangen. Frodo hat Mitleid mit ihm und ist der Meinung, er könne sie an ihr Ziel nach Mordor führen. Sam hingegen ist von diesem Vorschlag wenig begeistert und beobachtet Gollum sehr genau und besonders misstrauisch.

Währenddessen findet Éomer mit seinen Reitern den schwer verletzten Prinzen Théodred und bringt ihn nach Edoras. Dort erzählt er dem König von Rohan, dass Isengard sie verraten hat. Der König ist jedoch geschwächt, weil er unter dem Einfluss des Zauberers Saruman und seines Beraters, Gríma Schlangenzunge, der heimlich für Saruman arbeitet, steht. Als Éomer die Falschheit von Schlangenzunge erkennt und zudem bemerkt, dass dieser seine Schwester, die schöne Éowyn begehrt, stellt er ihn zur Rede. Schlangenzunge verbannt ihn deswegen von Rohan, und Éomer muss mit seinen Getreuen das Land verlassen.

Die anderen Hobbits Merry und Pippin können sich unterdessen in Rohan aus der Gewalt der Uruk-hai befreien. Bei ihrer Flucht geraten sie in den Fangorn-Wald und treffen dort auf ein recht ungewöhnliches Geschöpf, einen Ent namens Baumbart.

Aragorn, der Zwerg Gimli und der Elb Legolas sind weiterhin auf der Spur von Merry und Pippin und verfolgen die Uruk-hai, die diese verschleppt haben. Sie treffen auf Éomer, den dritten Marschall der Riddermark von Rohan, und erfahren, dass dessen Männer alle Uruk-hai getötet haben. Sie glauben zunächst, dass dabei auch Merry und Pippin umgekommen sind. Später finden sie allerdings Spuren, die belegen, dass die beiden Hobbits flüchten konnten, und folgen ihnen in den Fangorn-Wald. Hier treffen sie auf einen alten Bekannten: Gandalf. Dieser ist nicht mehr Gandalf der Graue, sondern Gandalf der Weiße. Im Reich Rohans suchen sie Verbündete im Kampf gegen die Macht des dunklen Herrschers. Dies gestaltet sich jedoch schwierig, denn Saruman hat durch seine Zauberkraft den Geist von Théoden benebelt. Gandalf greift zu einer List und erscheint grau und unscheinbar, lässt dann aber seine neu erstarkte Macht auf Théoden wirken. Er treibt Théoden den Einfluss Sarumans aus ‘wie Gift aus einer Wunde’. Théoden gewinnt seinen Geist zurück und will Schlangenzunge töten, doch Aragorn hält ihn davon ab und bietet Schlangenzunge die Hand an, der sie ausschlägt und zu Saruman geht.

Sauron hingegen baut in der Zwischenzeit seine Macht aus. Ein riesiges Heer von Orks und Uruk-hai entsteht durch die Mithilfe Sarumans. Eine große, alles entscheidende Schlacht scheint unausweichlich.

König Théoden lässt die Hauptstadt Rohans, Edoras, evakuieren und die Bewohner in die vermeintlich sichere Burg nach Helms Klamm bringen, obwohl Gandalf zum Kampf rät. Gandalf weiß, dass Helms Klamm dem Angriff durch Sarumans Truppen nicht standhalten kann. Deshalb verlässt er Edoras, um Hilfe zu holen. Er kündet seine Rückkehr im Morgengrauen des fünften Tages an. Unterwegs erfährt Éowyn, die sich in Aragorn verliebt zu haben scheint, dass dessen Herz Arwen gehört. Auf ihrer Wanderung werden sie von den Wargen Isengarts angegriffen. Éowyn bittet ihren Onkel darum, mitkämpfen zu dürfen, bekommt jedoch den Auftrag, die Bewohner nach Helms Klamm zu führen, während sich die Männer den Gegnern stellen. Im Verlauf des Kampfes stürzt Aragorn in eine Schlucht und wird für tot gehalten.

Aragorns Geliebte Arwen bereitet sich in Bruchtal auf die Abreise in den Westen vor. Sie sieht durch ihre Gabe der Voraussicht Aragorn in den Untergang stürzen und rettet ihn durch die Kraft ihrer unsterblichen Liebe. Elrond empfiehlt ihr, nicht auf Aragorn zu warten, sondern ihre Liebe mit in die Unsterblichen Lande – Valinor – zu nehmen. In Mittelerde sieht Elrond für seine Tochter nur den Tod. Es scheint, als beuge sich Arwen dem Entschluss ihres Vaters.

In Helms Klamm bereitet sich alles auf den großen Angriff vor. Selbst Greise und Knaben werden bewaffnet. Dennoch rechnet man mit hohen Verlusten und hat aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit von Sarumans Heer kaum noch Hoffnung. Alle sind betrübt, dass Aragorn nicht mehr lebt. Doch dann taucht am Horizont ein Pferd auf, auf welchem sich der lediglich verletzte Aragorn gerade noch halten kann. Die Freude ist groß bei Gimli und Legolas, aber auch bei Éowyn. Unerwarteterweise kommt noch eine Bogenschützeneinheit aus Bruchtal unter der Führung von Haldir aus Lothlórien den Menschen zur Hilfe. Das „letzte Bündnis“ zwischen Elben und Menschen, das zum zeitweiligen Sturz Saurons führte, wird somit erneuert.

Merry und Pippin versuchen Baumbart den bevorstehenden Krieg zwischen den Völkern zu erklären. Es wird beschlossen, ein Treffen aller Ents, ein „Entthing“ (vgl. das germanische Thing), einzuberufen. Frodo und Sam sind in der Zwischenzeit weiter auf dem beschwerlichen Weg nach Mordor, und Sam kann immer weniger seine Abneigung Gollum gegenüber verbergen, während Frodo zunehmend Verständnis für ihn aufbringt, da er, ebenfalls ein Ringträger, dessen Situation glaubt nachvollziehen zu können.

Die Schlacht um die Hornburg steht unmittelbar bevor. Tausende von anrückenden Uruk-hai beziehen vor den Toren Stellung. Durch einen ungewollt abgefeuerten Pfeil aus der Festung bricht der Ansturm los. Die Angreifer setzen sämtliche Möglichkeiten ein, um die Festung zu erstürmen. Aber auch die Verteidiger halten sich wacker. Die Schlacht zieht sich über Stunden hin, bis die Angreifer durch eine Explosion eine Bresche in die Verteidigungsmauern schlagen. Haldir wird erschlagen und die Verteidiger müssen sich in die inneren Bereiche zurückziehen. Die Angreifer dringen auch hier gegen die Tore vor. Während Théoden nunmehr alles verloren erscheint, sieht Aragorn noch eine Möglichkeit: Man muss die Angreifer verwirren, und so beschließt man, den anrückenden Horden entgegenzureiten.

Das Wesen der Ents ist von Ruhe geprägt, was sich auch beim „Entthing“ bemerkbar macht. Diese Geschöpfe lassen sich sehr viel Zeit für ihre Beratungen, und so werden Merry und Pippin zunehmend ungeduldiger. Am Ende beschließt das „Entthing“, sich aus der Sache herauszuhalten. Das können die Hobbits nicht verstehen, und so greifen sie zu einer List, um Baumbart die drohende Gefahr vor Augen zu führen: Sie lenken ihn an den Rand von Isengart, wo er mit eigenen Augen die Verwüstung sieht, die Sarumans „Mobilmachung“ nach sich gezogen hat.

Die Schlacht um Helms Klamm scheint fast verloren, als Aragorn bei Sonnenaufgang mit Théoden den Angreifern entgegenreitet. Wenige Augenblicke später trifft aber Gandalf mit der versprochenen Verstärkung am Ort des Kampfes ein. Er hat Éomer und seine Reiter mitgebracht, die mit einem Sturmangriff von einem steilen Hang auf Sarumans Heer herabreiten und die erschrockenen Uruk-hai in die Flucht schlagen.

Vor Isengart muss Baumbart feststellen, dass weite Teile der Wälder von Saruman und seinen Schergen völlig abgeholzt worden sind. Dieses macht ihn so wütend, dass die Ents Isengart stürmen und fluten, indem sie einen Staudamm zerstören. Nur Saruman und Grima Schlangenzunge können in Sarumans Turm Orthanc flüchten, während die zurückgebliebenen Reste seiner Armee vernichtet werden.

Sam und Frodo, die während der Durchquerung des Landes Ithilien von Boromirs Bruder Faramir gefangengenommen und verschleppt, später aber wieder freigelassen worden sind, werden von Gollum immer näher an das dunkle Mordor herangeführt. Da er noch immer nach dem Ring giert und sich von seinem „Herrn“ Frodo verraten fühlt, hat er einen Plan, um sie zu ermorden; eine noch nicht genannte „sie“ soll ihn und Sam töten.

Musik[Bearbeiten]

Für die Musik in allen drei Teilen der Trilogie gewann Peter Jackson den Komponisten Howard Shore. Auch für den zweiten Teil der Trilogie schuf dieser einige neue Leitmotive. So wird vor allem sein Rohan-Thema hochgelobt.

Den Titelsong für Die zwei Türme schrieb Shore gemeinsam mit Phillipa Boyens. Er heißt Gollum’s Song und wird von der isländischen Sängerin Emilíana Torrini gesungen. Eine gewisse Ähnlichkeit ihrer Stimme mit der ebenfalls aus Island stammenden Sängerin Björk ist unverkennbar.

Auch das Soundtrack-Album erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter einen Grammy für den Besten Original Score.

Mittlerweile ist auch der Complete Recordings Soundtrack zu Die zwei Türme erschienen, der die komplette Musik des zweiten Teils enthält (knapp 3 1/2 Stunden Musik).

Kritiken[Bearbeiten]

Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes
Kritiker [3]
Publikum [3]
Metacritic
Kritiker [4]
Publikum [4]
IMDb [5]


„Dramaturgisch geschickt wird der heterogene Mittelteil des Buchepos für zahlreiche ruhige und poetische Momente genutzt, wobei sich in der digital animierten Figur Gollum reizvoll das zentrale Thema um Besessenheit, Verzicht, Treue, Verrat und Freundschaft bündelt. Ein packender Genrefilm, in dem sich Uneingeweihte freilich hoffnungslos verirren werden und der sich in seiner visuellen Wucht deutlich an ein (halbwegs) erwachsenes Publikum wendet.“

Lexikon des Internationalen Films

„Mehr Kampfszenen, mehr Handlungsstränge und mehr Tricktechnik machen Teil 2 zu einem visuellen Feuerwerk, das seinen opulenten Vorgänger sogar noch übertrifft.“

Cinema

Unterschiede zum Buch[Bearbeiten]

  • Anders als im Film empfiehlt im Buch Gandalf Helms Klamm als Rückzugsort. Théoden wollte eigentlich an den Isenfurten kämpfen.
  • Schlangenzunge wird im Buch besser behandelt. Ihm wird zum Beispiel vorgeschlagen, mit dem König zu reiten. Im Film dagegen will Theoden nach seiner Befreiung Schlangenzunge vor Wut erschlagen, wird aber im letzten Moment von Aragorn davon abgehalten.
  • Die Bevölkerung Edoras' wird im Buch unter der Führung Eowyns nach Dunharg (der Festung, in der sich das Heer von Rohan im Dritten Teil versammelt) evakuiert. Auch hier bittet sie erfolglos, an der Seite Theodens zu kämpfen. Nach Helms Klamm ziehen sich nur die lokale Bevölkerung und die Streitkräfte unter Theoden zurück.
  • Der Wargangriff kommt im Buch nicht vor. Aragorns Sturz von den Klippen ist nur im Film zu sehen.
  • Im Buch kommen keine Elben als Unterstützung nach Helms Klamm.
  • Éomer wird im Buch nicht verbannt, sondern nur eingesperrt und nach der Ankunft Gandalfs wieder befreit. Er kämpft in der Festung Helms Klamm selbst.
  • Während im Film Éomers Éored mit Gandalf Helms Klamm rettet, ist es im Buch eine Kombination aus Fußsoldaten aus der Westfold, Gandalf und einem Wald von Huorns (die in der Special Extended Edition enthalten sind).
  • Faramir ist im Film schwächer beschrieben. Er ist noch in der Entwicklung zu einem weisen Menschen. Im Buch ist er weise und königlich und verzichtet von Anfang an auf den Ring.
  • Im Film werden Frodo, Sam und Gollum von Faramir nach Osgiliath gebracht. Im Buch werden sie vorher wieder frei gelassen.
  • Die Explosion des Klammwalls wird im Buch nicht so dramatisch beschrieben. Gimli wird im Buch später in die Höhlen getrieben und bläst nicht das Horn.
  • Die Ents entscheiden im Buch während des Entthings, Isengard anzugreifen. Im Film entscheiden sie sich gegen ein Eingreifen und werden erst später umgestimmt.
  • Mit „Boromirs Abschied“, „Die Treppen von Cirith Ungol“, „Kankras Lauer“ und „Die Entscheidungen von Meister Samweis“, "Sarumans Stimme" und "Der Palantír" wurden sechs Kapitel der Romanvorlage in den ersten bzw. dritten Film der Trilogie verlegt.

Trivia[Bearbeiten]

  • Regisseur Peter Jackson ist auch im zweiten Teil wieder mit einem Cameo-Auftritt dabei. Bei der Verteidigung von Helms Klamm wirft er von der Mauer aus einen Speer und tötet damit einen Uruk-hai.
  • Zur Herstellung der Kulissen von Helms Klamm benötigten die Bühnenbildner und Ausstatter rund sieben Monate.
  • Die Landkarte, die Faramir und Madril studieren, wurde von Daniel Reeve nach einer Vorlage von Tolkiens Sohn Christopher gezeichnet.
  • Die Europapremiere fand am 10. Dezember 2002 in Paris statt.
  • Weltweit spielte der Film 925,3 Mio US-Dollar an den Kinokassen ein.[6]
  • Die Free-TV-Premiere bei RTL erreichte am Ostersonntag 2006 4,63 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil betrug 16,9 % beim Gesamtpublikum und 27,3 % in der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen. Die Ausstrahlung im ZDF am 3. Januar 2008 erreichte 4,87 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil ging jedoch etwas zurück auf 15,7 % bzw. 24,6 % in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen.
  • Die Rolle des Smeagol/Gollum in der deutschen Fassung wurde von Andreas Fröhlich gesprochen, der in allen drei Teilen auch für Buch und Synchronregie verantwortlich war.
  • Die im Titel erwähnten „zwei Türme“ werden im Film als Isengart und Barad-dûr interpretiert. Tolkien selbst legte sich nie auf eine spezielle Bedeutung des Titels fest. Die am stärksten verbreitete Vermutung ist, dass er damit Isengart und Minas Morgul meinte.[7]
  • In einer Szene ist Aragorn mit Gimli und Legolas zu sehen, als sie den Scheiterhaufen der Uruk-hai nach ihren Hobbitfreunden durchsuchen. Aragorn tritt wütend gegen einen Helm und schreit. Dieser Schrei war echt, da Aragorn-Darsteller Viggo Mortensen sich bei der Aktion den Zeh brach. Die Szene wurde auf seinen Wunsch verwendet.

Synchronisation[Bearbeiten]

Die deutsche Synchronfassung fertigte die Film- & Fernseh-Synchron in München und Berlin nach dem Dialogbuch von Andreas Fröhlich sowie unter dessen Dialogregie an.[8]

Gimli-Darsteller John Rhys-Davies spricht im englischen Original den Baumbart, ebenso Wolfgang Hess in der deutschen Synchronfassung.

Darsteller Deutscher Sprecher[8] Rolle
Elijah Wood Timmo Niesner Frodo Beutlin
Sir Ian McKellen Joachim Höppner Gandalf
Viggo Mortensen Jacques Breuer Aragorn
Sean Astin Patrick Bach Sam Gamdschie
Liv Tyler Elisabeth Günther Arwen
Cate Blanchett Dörte Lyssewski Galadriel
John Rhys-Davies Wolfgang Hess Gimli
Billy Boyd Stefan Krause Pippin
Dominic Monaghan Alexander Doering Merry Brandybock
Orlando Bloom Philipp Moog Legolas
Hugo Weaving Wolfgang Condrus Elrond
Christopher Lee Otto Mellies Saruman
Miranda Otto Alexandra Wilcke Eowyn
David Wenham Nicolas Böll Faramir
Brad Dourif Udo Schenk Grima Schlangenzunge
Karl Urban Marcus Off Eomer
Bernard Hill Reinhard Glemnitz Théoden
John Leigh Hans-Georg Panczak Hama
Bruce Hopkins Frank Röth Gamling
Craig Parker Martin Halm Haldir
John Bach Reinhard Brock Madril
Sean Bean Torsten Michaelis Boromir
John Noble Roland Hemmo Denethor
Sala Baker Thomas Albus Man Flesh Uruk
Andy Serkis Andreas Fröhlich Gollum / Sméagol
John Rhys-Davies Wolfgang Hess Baumbart
Nathaniel Lees Thomas Albus Uglúk
Stephen Ure Ekkehardt Belle Grischnàkh
Barrie M. Osborne Soldat der Rohirrim

Für die Vertonung der Schlacht um Helms Klamm nutzte Peter Jackson die 25.000 Zuschauer eines Cricketspiels als Geräuschemacher.

DVD-Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Auch bei Die zwei Türme wurde das mit Die Gefährten schon bewährte Prinzip beibehalten. Zunächst wurde der Film 2003 als DVD mit der regulären Kinoversion veröffentlicht. Auch hier war allerdings zusätzlich schon viel Bonusmaterial vorhanden.
  • Kurz vor Kinostart des dritten Filmes wurde dann wieder die Special Extended Edition (kurz: SEE) veröffentlicht. Diese hatte dieses Mal 42 zusätzliche Filmminuten.[9] Weiterhin gibt es über 7 Stunden Bonusmaterial zur Entstehung des Films und auch ein Easteregg war vorhanden. Es handelt sich hierbei um die Danksagungsrede von Gollum bei den MTV Movie Awards, wo er alles andere als freundliche Worte wählt und Andy Serkis verzweifelt versucht, ihn zu beruhigen.
  • Eine weitere Veröffentlichung ist die Sammler-Edition mit einer Modell-Figur von Gollum sowie einer Bonus-DVD über Weta Workshop und die Entstehung Gollums. Ebenfalls ist in dieser Sammlerbox ein Zeichenkit vorhanden, wie aus Gollum von Bleistiftstrichen über Skulpturen der digitale Charakter dieser Figur entstand.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Oscarverleihung 2003

weitere Nominierungen

Golden Globes 2003
  • Nominierung in der Kategorie Bester Film – Drama – Barrie M. Osborne, Fran Walsh und Peter Jackson
  • Nominierung in der Kategorie Beste Regie – Peter Jackson
British Academy Film Awards 2003

weitere Nominierungen

Directors Guild of America Award
  • Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Peter Jackson
Screen Actors Guild Awards 2003
  • Nominierung in der Kategorie Bestes Schauspielensemble
Broadcast Film Critics Association Awards 2003

weitere Nominierungen

Empire Awards 2003
  • Bester Film

weitere Nominierungen

MTV Movie Awards 2003
  • Bester Film
  • Beste Action Sequenz – Schlacht um Helms Klamm
  • Bestes „On-Screen“-Team – Elijah Wood, Sean Astin & Gollum
  • Beste virtuelle Performance – Gollum

weitere Nominierungen

  • Bester männlicher Darsteller – Viggo Mortensen
Grammy Awards 2004
  • Bestes komponiertes Soundtrackalbum für Film, Fernsehen oder visuelle Medien – Howard Shore
Deutscher Preis für Synchron 2003
  • Herausragendes Synchrondrehbuch
Bogey Award 2003
  • Bogey Award in Titan (10 Mio. Besucher in 100 Tagen in Deutschland)


Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zeichnete den Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ aus.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jude Fisher, John R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die zwei Türme, Das offizielle Begleitbuch. Klett-Cotta-Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-93505-3.
  • Brian Sibley: Der Herr der Ringe, Wie der Film gemacht wurde. Klett-Cotta-Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-93502-9.
  • Mark Achilles: Fantasy Fiction – die Suche nach dem wahren Menschsein bei „Harry Potter” und „Der Herr der Ringe”. In: Thomas Bohrmann, Werner Veith, Stephan Zöller (Hrsg.): Handbuch Theologie und Populärer Film. Band 1. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2007, ISBN 978-3-506-72963-7, S. 95–113.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung (PDF; 71 kB) der FSK
  2. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  3. a b [1] bei Rotten Tomatoes, abgerufen am 06. Dezember 2014
  4. a b [2] bei Metacritic, abgerufen am 06. Dezember 2014
  5. Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (Film) in der Internet Movie Database (englisch)
  6. The Lord of the Rings: The Two Towers. Box Office Mojo, abgerufen am 16. Juni 2011 (englisch).
  7. So zum Beispiel von beiden deutschen Übersetzern, Margaret Carroux und Wolfgang Krege, vertreten.
  8. a b 2012-02-24 in der Deutschen Synchronkartei
  9. Schnittbericht zu „Die Zwei Türme”

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Der Herr der Ringe (Filmtrilogie) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien