Der Herr der Ringe (1978)
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Der Herr der Ringe |
| Originaltitel | The Lord of the Rings |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1978 |
| Länge | 132 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Ralph Bakshi |
| Drehbuch | Peter S. Beagle, Chris Conkling, J. R. R. Tolkien (Roman) |
| Produktion | Saul Zaentz |
| Musik | Paul Kont, Leonard Rosenman |
| Kamera | Timothy Galfas |
| Schnitt | Donald W. Ernst |
| Besetzung | |
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Der Herr der Ringe ist ein Fantasy-Zeichentrickfilm des US-amerikanischen Regisseurs Ralph Bakshi aus dem Jahr 1978. Er ist die erste Verfilmung der Roman-Trilogie „Der Herr der Ringe“ des englischen Autors J. R. R. Tolkien.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung [Bearbeiten]
Der Hobbit Frodo erhält von dem Zauberer Gandalf den Auftrag, den Ring des dunklen Herrschers Sauron im Feuer des Schicksalsberges zu vernichten.
Begleitet auf der gefahrvollen Reise wird Frodo von seinem Gärtner Sam, dem Zauberer Gandalf, dem Elben Legolas, dem Zwerg Gimli, den Menschen Aragorn und Boromir und den Hobbits Merry und Pippin.
Hintergrund [Bearbeiten]
Saul Zaentz produzierte diesen Zeichentrickfilm für den Vertrieb durch das US-amerikanische Filmunternehmen United Artists. Die Vertriebsrechte liegen jetzt bei Warner Bros.
Die Handlung des Filmes umfasst den Teilband Die Gefährten und ungefähr zwei Drittel von „Die zwei Türme“, lässt aber „Die Rückkehr des Königs“ beiseite. Auch werden Charaktere wie beispielsweise Arwen und Éomer überhaupt nicht vorgestellt. Da Arwen aber nur sehr wenig in den ersten beiden Büchern erscheint und Éomer auch im Roman kaum als die Handlung vorantreibender Charakter zu bezeichnen ist, ist das erklärbar. Die Handlungssequenz um Tom Bombadil wird, ebenso wie später in der Verfilmung des Neuseeländers Peter Jackson, ausgelassen.
Regisseur Ralph Bakshi plante, einen zweiten Film zu drehen, um dort Die Rückkehr des Königs zu behandeln; die Realisierung scheiterte jedoch an der fehlenden finanziellen Unterstützung des Veröffentlichers, obwohl der erste Film eher ein finanzieller Erfolg war. Rankin & Bass, die beiden Zeichentrickproduzenten, die gute Kontakte nach Japan hatten, und schon mit TMS gemeinsam Das letzte Einhorn produziert hatten, besaßen großes Interesse, eine Fortsetzung zu realisieren und drehten zwei weitere Zeichentrickfilme über die Helden aus Mittelerde. Die Zeichenqualität ist sehr ähnlich wie beim Letzten Einhorn, wirkt also manchmal fast wie ein animierter Holzschnitt. Bereits 1977 wurde die Vorgeschichte in The Hobbit sowie 1980 das dritte und letzte Buch Die Rückkehr des Königs unter dem Filmtitel The Return of the King verfilmt. Besonders hervorzuheben ist, dass Rankin & Bass nicht davor zurückschreckten, die Gesangspassagen umzusetzen. Die Rückkehr des Königs ist jedoch nicht mit einer direkten Fortsetzung von Bakshis Werk zu verwechseln.
Ein Detail an Bakshis Film ist, dass einige der Szenen zunächst mit realen Schauspielern in Spanien gedreht wurden, um dann mit dem sogenannten Rotoskopie-Verfahren nachgezeichnet zu werden.
Sonstiges [Bearbeiten]
- Für diesen Film erhielt der spätere Regisseur Tim Burton als Zwischenphasenzeichner seinen ersten Job in der Filmindustrie.
- Die finnische Metalband Nightwish benutzt einige Sätze des Erzählers aus der Einleitung in ihrem Lied Elvenpath.
- Die Filmmusik von Leonard Rosenman ist seinerzeit in einer Doppel-Langspielplattenausgabe erschienen, darunter auch eine Ausgabe als Picture Disc mit Filmfotos auf allen vier Seiten.
Synchronisation [Bearbeiten]
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Weblinks [Bearbeiten]
- Der Herr der Ringe in der Internet Movie Database (englisch)
- Sammlung von Kritiken zu Der Herr der Ringe bei Rotten Tomatoes (englisch)
- Tonträger mit der Filmmusik
| Zeichentrickfilme | The Hobbit (1977) • Der Herr der Ringe (1978) • The Return of the King (1980) |
| Peter-Jackson-Filmreihe | |
| Ableger | The Hunt for Gollum (2009) • Born of Hope (2009) |