Der Kontrabass

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Der Kontrabass ist ein einaktiger Monolog aus dem Jahre 1981 von Patrick Süskind. Er war in der Spielsaison 1984/85 mit über 500 Aufführungen das meistgespielte Stück an deutschsprachigen Bühnen. 1981 wurde das hintergründig-witzige Ein-Mann-Stück mit Nikolaus Paryla in der Hauptrolle im Münchner Cuvilliéstheater uraufgeführt und vom Publikum gut aufgenommen. Das theatertechnisch aufwandsarme Stück lief in den folgenden Jahrzehnten an fast allen deutschsprachigen Bühnen mit sensationellem Erfolg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Das Stück besteht aus dem Monolog eines 35-jährigen Kontrabassisten in einem Opernorchester, der in seinem schallgedämmten Musikzimmer dem Publikum einen Vortrag über das Instrument hält – und wie er zum Kontrabassspiel kam. Anfängliche Preisreden über den Kontrabass werden immer brüchiger und schlagen schließlich ins Gegenteil um: Der Kontrabassist entpuppt sich immer mehr als einsamer und introvertierter Stubenhocker, der sein Instrument und seinen Beruf zutiefst hasst. Seine einzigen positiven Gefühle projiziert er manisch auf die junge Sopranistin Sarah, die er allerdings nie angesprochen hat. Wenn sie auf der Bühne ist, spielt er besonders schön, soweit das für ihn auf einem Kontrabass möglich ist, aber sie bemerkt ihn nicht. Er phantasiert: Bei der Rheingold-Festspielpremiere unter Carlo Maria Giulini an diesem Abend könnte er sein Leben verändern und kurz vor Beginn spektakulär „Sarah“ schreien. Ob er dies tun wird, bleibt offen – er verabschiedet sich und geht zum Dienst.

[Bearbeiten] Musikbeispiele im „Kontrabass“

Zur Erhellung seiner Ausführungen gibt der Kontrabassist einige Beispiele aus der Musikliteratur in Einspielungen. Diese sind:

[Bearbeiten] Hörspielfassung

[Bearbeiten] Sekundärliteratur

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