Der Nächste, bitte!

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Der Nächste, bitte!
Originaltitel Un plan parfait
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 104 Minuten
Altersfreigabe FSK 6[1]
JMK 6[2]
Stab
Regie Pascal Chaumeil
Drehbuch Laurent Zeitoun,
Yoann Gromb
Produktion Nicolas Duval-Adassovsky,
Laurent Zeitoun,
Yann Zenou
Musik Klaus Badelt
Kamera Glynn Speeckaert
Schnitt Dorian Rigal-Ansous
Besetzung

Der Nächste, bitte! ist eine französische Komödie unter der Regie von Pascal Chaumeil, der im Jahr 2012 Premiere feierte. Im deutschsprachigen Raum kam er am 21. März 2013 in die Kinos.

Der Film ist eine Neuverfilmung des Fernsehfilms Un homme par hasard unter der Regie von Édouard Molinaro, der im Jahr 2003 erstmals ausgestrahlt wurde.

Handlung[Bearbeiten]

Die junge, hübsche und erfolgreiche Isabel versucht dem Familienfluch, dass jede erste Hochzeit in einer Scheidung endet, zu entgehen. Damit ihr Freund Pierre und sie nicht von diesem Fluch ereilt werden, will Isabel etwas dagegen machen: Sie beschließt einen wildfremden Mann zu heiraten um sich danach so schnell wie möglich wieder scheiden lassen, damit sie bedenkenlos Pierre heiraten kann. Dies stellt sich jedoch als nicht so einfach heraus, denn der Fremde ist der Reiseführerautor Jean-Yves Berthier. Dieser Redakteur eines Reiseführers nimmt sie mit auf eine außergewöhnliche Reise von den Massai am Kilimandscharo bis nach Moskau. Isabel macht dabei dem gutgläubigen Jean-Yves das Leben schwer, dieser nimmt jedoch alles sehr gelassen. Nach ihrer Rückkehr zu Pierre nach Frankreich, merkt sie, dass ihr das eintönige Leben mit ihm nicht mehr gefällt, und beschließt Jean-Yves, diesmal offiziell, zu heiraten.

Kritik[Bearbeiten]

„Es beginnt buchstäblich mit Adam und Eva: das ewige Thema Mann und Frau. Solange die Menschheit Bestand hat, wird es Beziehungen geben und die werden immer Stoff für Kinofilme bieten. Dieses Rad lässt sich nicht neu erfinden, aber man kann ihm einen pfiffigen Dreh geben. Einen solchen hat der französische Regisseur Pascal Chaumeil, der 2010 mit der romantischen Komödie „Der Auftragslover" ein erfolgreiches Debüt feierte, für seinen zweiten Spielfilm „Der Nächste, bitte!" gefunden: Er gab der deutschen Schauspielerin Diane Kruger die Chance, ihr komödiantisches Können unter Beweis zu stellen. Bisher war die Kosmopolitin in erster Linie für mehr oder weniger dramatische Rollen bekannt – von Wolfgang Petersens Monumentalfilm „Troja" über Quentin Tarantinos Historiengroteske „Inglourious Basterds" bis hin zum Kostümdrama „Leb wohl, meine Königin!" –, doch hier zeigt sie sich über weite Strecken gekonnt witzig. Zur Seite steht Kruger Frankreichs Comedy-Superstar Dany Boon („Willkommen bei den Sch'tis") und gemeinsam macht das ungleiche Protagonisten-Paar aus „Der Nächste, bitte!" eine amüsante romantische Komödie.“

Ulrike Braun von filmstarts.de[3]

„Gutaussehender aber problematisch strukturierter Film.“

Variety [4]

Produktion[Bearbeiten]

Die Dreharbeiten fanden drei Wochen in Frankreich und fünf weitere in Belgien, in der Nähe von Place de Brouckère statt. Vor allem die letzten 10 Minuten im Film fanden in der Kirche Braine-le-Comte statt. Sieben Tage wurde in Moskau in Russland gedreht und zwei Wochen benötigten die Dreharbeiten im Dorf der Massai in Kenia.[5][6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. filmstarts.deabgerufen am 24. März 2013
  2. Filmdatenbank des BMUKK, abgerufen am 30. August 2013
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatfilmstarts.de Der Nächste, bitte! In: Ulrike Braun. Abgerufen am 23. März 2013.
  4. Variety
  5. Le Soir
  6. L' Expres Sur le tournage du prochain film du réalisateur de l'Arnacoeur