Der Raub der Sabinerinnen (Schönthan)

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Der Raub der Sabinerinnen ist eine Komödie von Franz und Paul von Schönthan mit Bezug auf die gleichnamige Sage aus der altrömischen Mythologie.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Es geht um ein Theaterstück, das Gymnasialprofessor Gollwitz als Student geschrieben hat - eine Jugendsünde, wie er es nennt. Der Schmierentheaterdirektor Emanuel Striese, der mit zahlreichen Problemen im Ensemble zu kämpfen hat und auch wirtschaftlich nicht gut gestellt ist, erfährt davon und will es uraufführen. Er kann Gollwitz dazu überreden, der allerdings nur unter der Bedingung zustimmt, dass er nicht genannt wird, um sich eine mögliche Blamage zu ersparen, und auch seine Frau nichts davon erfährt. Aber natürlich kommt die Gattin vorzeitig aus einem Kuraufenthalt zurück, und es läuft alles völlig anders als geplant. Die Aufführung droht zu einem Desaster zu werden, und die ganze Familie ist bald völlig zerstritten, doch dank einer rettenden Idee von Frau Striese wendet sich doch noch alles zum Besseren - wenn auch nicht so, wie sich Gollwitz das gedacht hätte.

[Bearbeiten] Rollen

  • Emanuel Striese, Theaterdirektor
  • Dr. Martin Gollwitz, Gymnasialprofessor
  • Friederike, seine Frau
  • Paula, beider Tochter
  • Dr. Leopold Neumeister, Arzt
  • Marianne Neumeister, geb. Gollwitz, Frau des Arztes
  • Rosa, Haushälterin bei Gollwitz
  • Auguste, Dienstmädchen bei Neumeister
  • Meißner, Schuldiener
  • Karl Groß, Weinhändler
  • Emil Groß, genannt Sterneck, dessen Sohn

Die Rolle des Theaterdirektors Emanuel Striese gilt als Paraderolle für jeden komödiantischen Schauspieler.

[Bearbeiten] Moderne Theaterfassung

Die heutige übliche Theaterfassung wurde von Curt Goetz überarbeitet und mit einem neuen Schluss versehen. Goetz's Theaterliebe und sein Wortwitz prägten seine Modernisierung. Die Verfilmung von 1954 trägt unverkennbar Goetz's Handschrift. Die Aufführungsrechte liegen beim Verlag Felix Bloch Erben in Berlin. Der Berliner Theaterkritiker Alfred Kerr schrieb bei der Erstaufführung: Die Leute liegen (vor Lachen) unter dem Stuhl. Ich auch.

[Bearbeiten] Verfilmungen

Das Stück wurde mehrmals verfilmt, unter anderem im Jahr

Außerdem existieren mehrere Fernseh-Fassungen. Genannt seien vor allem eine Verfilmung von 1959 unter der Regie von Hermann Pfeiffer mit Helmut Peine und Willy Maertens, eine Aufzeichnung des Stücks mit Rudolf Platte von 1973 sowie eine ZDF-Verfilmung mit Martin Held und Gert Fröbe aus dem Jahr 1983.

[Bearbeiten] Weblinks

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