Der Schmalspurschnüffler

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Filmdaten
Deutscher Titel Der Schmalspurschnüffler
Originaltitel The Cheap Detective
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Robert Moore
Drehbuch Neil Simon
Produktion Ray Stark
Musik Patrick Williams
Kamera John A. Alonzo
Schnitt Sidney Levin,
Michael A. Stevenson
Besetzung

Der Schmalspurschnüffler (Original: The Cheap Detective) ist eine US-amerikanische Kriminalkomödie von Robert Moore aus dem Jahr 1978.

Handlung[Bearbeiten]

In einem Hotel in Chinatown, San Francisco werden nicht nur ein Portier, Page, eine Putzfrau und drei tote Gäste aufgefunden, sondern auch Floyd Merkle, der Inhaber einer Detektei und Partner von Peckinpaugh, der wiederum auch noch eine Affäre mit Georgia Merkle, Floyds Ehefrau, hatte. Während sie den Verdacht auf Lou lenkt und mit einer Versicherungssumme von 10.000 US-Dollar verschwindet, muss Lou die Polizei von sich weisen und den nächsten Fall einer mysteriösen Frau, die permanent ihre Identität wechselt, bearbeiten. Die Frau ist genauso hinter einem Kunstobjekt her, wie der fette übelriechende Pepe Damascus, den Lou in der Bar Mix Place am Hafen trifft. Ursprünglich wurde Floyd beauftragt das Objekt zu finden, aber da er tot ist, bekommt Lou nun den Auftrag.

Zu aller Hektik gesellen sich auch noch drei Nazis und das Ehepaar Paul und Marlene Duchard dazu. Während Paul Papiere benötigt, um in Amerika bleiben zu dürfen, hat Marlene nur ihre alte Liebe zu Lou im Kopf. Dafür bleibt nur keine Zeit, denn die Nazis klauen Paul die Unterlagen und Lou muss sich selbst mit Jasper Blubber, der gerade aus Jerusalem eingetroffen ist und im Hotel zur Kreuzfahrt nächtigt, treffen. Jasper erklärt ihm, dass es sich bei dem ominösen Kunstgegenstand um eine mit Diamanten versehene Halskette handelt und äußerst wertvoll sei. Nachdem Lou nun auf der Suche danach ist und parallel dazu auch noch Marlene zusagte, die Dokumente für Paul zu beschaffen, trifft er erneut die Frau mit den vielen Identitäten, die nicht will, dass er eine Person, der sowohl ihr Mann als auch ihr Vater ist, aufsucht. Aber Lou macht es trotzdem, denn seine Sekretärin findet heraus, dass die Frau mit den vielen Identitäten und ihr Vater oder Mann Jezebil und Ezra Desire sind. Sie sind zwei internationale Juwelendiebe, die Lou nun töten wollen, um ihre eigene Identität zu schützen.

Aber Lou wird durch einen Attentäter gerettet, der zuvor Ezra erschießt und anschließend flüchtet. In seinem Büro trifft Lou ihn später, der sich als Marcel rausstellt. Marcel stirbt auf seiner Couch und hinterlässt ihm die Diamanten. Ein Auftrag wäre erfüllt, ihm fehlen nur noch die Papiere für Paul. Er trifft Jezebil, Damascus und Jasper in einem Hotelzimmer, wo er die Diamanten gegen die Papiere tauscht. Allerdings stellen sich die Diamanten als Eier heraus, aus denen gerade Kücken schlüpfen. Da Lou auch die Polizei eingeladen hat, werden sie sofort verhaftet. Allerdings nicht wegen Mordes. Der Mörder von Floyd läuft immer noch frei herum. Am Hafen trifft sich Lou mit Marlene und Paul, der nun endlich seine Papiere erhält. Plötzlich tauchen die Nazis auf und werden aus dem Hinterhalt erschossen. Es war Georgia, die Lou damit half und gesteht, auch ihren Mann umgebracht zu haben. Aus Eifersucht, wie sie meint, da Lou und Floyd häufiger ihre Zeit gemeinsam verbrachten als sie mit Lou. Sie wird nun für 40 Jahre ins Gefängnis gehen, während Lou mit Marle, Nadja, Betty, Greta Garbo und seiner Sekretärin in die Nacht fährt.

Kritik[Bearbeiten]

„Etwas verwirrende Mischung aus Komödie und Kriminalparodie; eine nostalgische Huldigung an Humphrey Bogart und dessen Filmklassiker der 40er Jahre, wobei die Parallelen zu Casablanca am deutlichsten sind. Nur mäßig witzig und schauspielerisch trotz prominenter Besetzung wenig befriedigend.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Der Film startete am 23. Juni 1978 in den US-Kinos und lief in Deutschland am 14. September 1978 an.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Schmalspurschnüffler im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 5. Mai 2012