Der Schuh des Manitu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Film. Für das auf dem Film basierende Musical, siehe Der Schuh des Manitu (Musical)
Filmdaten
Deutscher Titel Der Schuh des Manitu
Originaltitel Der Schuh des Manitu
Produktionsland Deutschland, Spanien
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 82 Minuten
Extra Large: 88 Minuten
Altersfreigabe FSK 6[1]
JMK 0[2]
Stab
Regie Michael Herbig
Drehbuch Michael Herbig
Rick Kavanian
Alfons Biedermann
Murmel Clausen
Produktion Michael Herbig
Michael Wolf
Musik Ralf Wengenmayr
Kamera Stephan Schuh
Eddie Schneidermeier (EL)
Schnitt Alexander Dittner
Besetzung

In kleinen Nebenrollen (Auswahl)

Der Schuh des Manitu, eine 2001 entstandene Parodie der Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre, ist mit 11,7 Millionen Besuchern und 65 Millionen Euro Umsatz an den Kinokassen einer der erfolgreichsten deutschen Filme nach dem Zweiten Weltkrieg. Trotz der Behauptung, der Film habe mit diesem Einspielergebnis den Film Otto – Der Film geschlagen, bleibt dieser mit 14,5 Millionen Zuschauern (8,8 Mio. in der BRD und 5,7 Mio. in der DDR) in der Rangliste weiterhin vorne.[3] Der Schuh des Manitu feierte im Verleih von Constantin Film am 13. Juli 2001 Premiere und wurde am 7. März 2004 erstmals im Free-TV gezeigt. Die Senderechte für Fernsehausstrahlungen liegen bei ProSieben.

Der Film entstand als relativ kleines Projekt unter der Regie (auch Produktion) von Michael „Bully“ Herbig, der auch für das Drehbuch hauptverantwortlich war und zwei der Hauptrollen spielte. In weiteren tragenden Rollen sind Christian Tramitz, Sky du Mont, Marie Bäumer und Rick Kavanian zu sehen. Das Grundkonzept für den Film entnahm Herbig einer Sketchserie seiner Comedy-Fernsehsendung Bullyparade.

Der Film parodiert die Karl-May-Verfilmungen mit Pierre Brice und Lex Barker in den Hauptrollen als Winnetou bzw. Old Shatterhand und macht Anleihen bei Italo-Western.

Handlung[Bearbeiten]

Ranger, ein weißer Südstaatler, rettete einst Abahachi, dem Häuptling der Apachen, an einem unbeschrankten Bahnübergang das Leben. Gemäß den Traditionen der Apachen gingen die beiden die Blutsbrüderschaft ein.

Zu Beginn des Filmes reiten die beiden Blutsbrüder zu den Schoschonen. Abahachi hat sich bei deren Stammeshäuptling Listiger Lurch eine beträchtliche Geldsumme geliehen, um damit von Santa Maria, angeblich Immobilienmakler aus Wyoming, ein neues (Stamm-)Lokal zu kaufen. Als ihm klar wird, dass Santa Maria (in Wahrheit ein hinterhältiger Schurke) ihn übers Ohr hauen will, schnappt der sich das Geld, tötet den Häuptlingssohn der Schoschonen Falscher Hase, der das Geld überbracht hat, und flieht. Abahachi und Ranger bringen dem Schoschonenhäuptling die Leiche seines Sohnes und wollen ihm alles erklären. Santa Maria hat den Schoschonen jedoch eine Lügengeschichte aufgetischt, und Listiger Lurch hält Abahachi und Ranger daher für die Mörder seines Sohnes, weswegen beide am nächsten Tag hingerichtet werden sollen.

In der Nacht streiten sich Abahachi und Ranger, weil Ranger keinen Gefallen mehr an den Genre-typischen Betätigungen (durch die Steppe reiten, sich anschleichen, an Marterpfählen gefesselt sein usw.) findet. Da fällt Abahachi ein alter Schatz ein, mit dem sie sich wieder freikaufen könnten. Hombre, einer der zahlreichen Handlanger Santa Marias, hat das ganze mitbekommen und befreit die beiden unbemerkt, damit Santa Maria auch diesen Schatz stehlen kann. Santa Maria lässt Hombre die beiden verfolgen. Er selbst bleibt bei den Schoschonen, die, als sie die Flucht der beiden bemerken, in Ermangelung eines Kriegsbeils den Klappstuhl ausgraben.

Da Abahachi nur ein Viertel der Schatzkarte hat, reiten er und Ranger zu Abahachis schwulem Zwillingsbruder Winnetouch, der einen weiteren Teil der Karte besitzt. Winnetouch erinnert Abahachi auf seiner zum Beautysalon umgebaute "Puder-Rosa-Ranch", dass er die beiden anderen Teile einst seinen besten Freunden, dem Griechen Dimitri und seiner Jugendliebe Uschi gegeben hat. Als die drei bemerken, dass sie von Santa Marias Bande belagert werden, verkleidet sich Winnetouch als Abahachi, um sie abzulenken. Abahachi reitet zu Dimitri, Ranger zu Uschi.

Als Uschi ihren Teil der Karte gerade Ranger geben will, werden sie von Santa Maria überwältigt. Als die beiden nicht am vereinbarten Treffpunkt auftauchen, wollen Abahachi und Dimitri sie retten. Dabei wird Abahachi aber ebenfalls geschnappt, womit Santa Maria nun alle Teile der Karte hat. Er reitet mit seiner Bande los, nimmt Uschi mit (da sie ihren Teil der Karte auf den Rücken tätowiert hat), fesselt Abahachi, Winnetouch und Ranger, zündet die Ranch an und lässt die drei gefesselt zurück. Sie können allerdings durch Dimitri befreit werden.

Santa Maria findet den Schuh des Manitu, einen Berg mit Höhle, in welcher der Schatz versteckt ist. Er geht in die Höhle, während seine Bande draußen Wache schiebt. Abahachi, Ranger und Winnetouch können Uschi retten und Hombre überzeugen, sich ihnen anzuschließen. Während Dimitri den Rest der Bande ablenkt, schleichen sich die anderen in die Höhle. Sie können Santa Maria, der in einer Güllegrube landet, den Schatz abjagen. Als sie die Höhle verlassen, tauchen die Schoschonen auf. Bei dem nun folgenden Kampf wird auch der Rest von Santa Marias Bande besiegt. Winnetouch hat den Schatz bei der Flucht aus der Höhle verloren, allerdings erzählt Hombre dem Listigen Lurch die Wahrheit über den Mörder seines Sohnes und gibt ihm auch das gestohlene Geld zurück.

Abahachi und Ranger versöhnen sich über ihren anfänglichen Streit. Uschi ist schwanger von Ranger, überredet ihn aber, mit Abahachi weiterzureiten. Dimitri wird Abahachis Blutsbruder, womit sein langer Wunsch, Indianer zu werden, endlich wahr wird. Karl May, den Abahachi in Dimitris Taverne kennengelernt hat, schreibt ein Buch über die Vorkommnisse (also die Winnetou-Romane), Listiger Lurch überwindet seine Trauer wegen seines Sohnes Falscher Hase mit einem Hasenkostüm von Winnetouch und nennt sich nun Listiger Hase. In der letzten Szene reiten Abahachi und Ranger langsam durch die Prärie.

Hauptfiguren[Bearbeiten]

Abahachi, der Apachenhäuptling, dürfte nicht nur eine Verballhornung von „aber hatschi“, sondern vom Namen her vor allem eine doppelte Anspielung auf Winnetou und das Halbblut Apanatschi, einen Original-Karl-May-Film der Sechziger Jahre, sein, wie auch auf eine andere Figur aus Karl Mays Büchern, Hadschi Halef Omar.

Der Name seines Blutsbruders Ranger erinnert an den Darsteller Stewart Granger, der in drei Karl-May-Verfilmungen Old Surehand verkörperte. Außerdem ist er eine Anspielung auf eine amerikanische Westernfigur namens „Lone Ranger“. Dieser war ebenfalls im Auftrag der Gerechtigkeit unterwegs, gewöhnlich begleitet von seinem indianischen Freund Tonto.

Winnetouch, Abahachis homosexueller Zwillingsbruder, persifliert Winnetou. Seine zur Beauty-Farm umgebaute Puder Rosa Ranch ist eine Anspielung auf die „Ponderosa-Ranch“ der Familie Cartwright aus der TV-Western-Serie Bonanza.

Erwähnenswert ist auch die Anspielung auf Uschi Glas, die in Winnetou und das Halbblut Apanatschi ein Indianermädchen spielte, bei der Namensgebung für die verführerische Filmschönheit Uschi.

Der Indianer-Großvater heißt Grauer Star. Möglicherweise stand bei ihm der weise weißhaarige Klekih-petra (Weißer Vater) aus Winnetou I Pate.

Der Name des Geschäftsmannes Santa Maria ist an den Bösewicht Santer aus Winnetou I - III und die Titelfigur aus dem Film Der Ölprinz angelehnt. Sein Handlanger Hombre entstammt vermutlich dem US-Western Man nannte ihn Hombre mit Paul Newman in der Hauptrolle.

Der Restaurantführer Dimitri dient als Stellvertreter für einen Mexikaner, zumal seine Taverna in Texas liegt. Möglich wäre auch eine Anlehnung an den Film Ein Rabbi im Wilden Westen. Es könnte sich auch um eine Anspielung auf südländische Typen in den Italo-Western handeln. Die Figur gab es schon in der Bullyparade als Talkmaster im „Klatschcafé mit Dimitri“, einer Serie innerhalb der Bullyparade. Außerdem erinnert der Satz "wenn ich nicht irre" an die Figur Sam Hawkens aus den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre.

Weitere Anspielungen[Bearbeiten]

Die Handlung des Films lehnt sich eng an Karl-May-Produktionen wie Der Schatz im Silbersee an. Das ständig wiederkehrende Grundmuster dabei ist: „böse Weiße“ hauen „gute Weiße“ übers Ohr. Die Indianer halten die Guten zunächst für böse und graben das Kriegsbeil aus, wobei es zu Gefechten um einen verborgenen Schatz kommt. Alles zum Guten wenden können letztlich nur Winnetou und Old Shatterhand.

Anleihen bei anderen Filmklassikern und kulturellen Ereignissen der Sechziger Jahre gibt es auch: Der Schoschonenhäuptling Listiger Lurch hält ein Kaninchen im Arm, so ähnlich wie einst Ernst Stavro Blofeld in James-Bond-Filmen seine Katze im Arm hielt oder Joseph Beuys einen Hasen, als er bei einer Kunstaktion dem toten Hasen die Bilder erklärte.

Weitere Anspielungen beziehen sich auf Italo-Western von Sergio Leone, auf Kevin Costners Der mit dem Wolf tanzt, auf die Bergwerksfahrt in der Lore aus dem zweiten Indiana Jones-Film von Steven Spielberg sowie auf verschiedene Szenen aus Terminator 2 – Tag der Abrechnung. Außerdem erinnern die Musik, die gespielt wird, kurz bevor man den Schuh des Manitu zum ersten Mal sieht, und andere Ereignisse im Schuh des Manitu ebenfalls an die Indiana-Jones-Filmreihe. Auch die Titelmelodie des Films Der dritte Mann wird verwendet. Im Film untermalt sie die Badewannenszene mit Winnetouch und Hombre, auf der CD zum Film wird sie zu den "Schönheitstipps von der Puder Rosa Ranch" hinterlegt. In der Szene als Ranger und Uschi von Santa Maria gefangen genommen werden, spielt Ranger auf der Mundharmonika das Lied Moon River aus dem Film Frühstück bei Tiffany.

Der Schuh des Manitu nutzt somit Versatzstücke aus unterschiedlichen Genre-Bereichen, wie auch die „Rhein-Zeitung“ vom 16. Juli 2001 bemerkte:

„Einerseits wendet sich die Komödie an Menschen, die das genügsame TV-Zeitalter mit drei Programmen erlebt haben und die mit Geschichten von Karl May (auch er hat einen kurzen Auftritt) und Serien wie Shiloh Ranch und Rauchende Colts sozialisiert wurden. Wie in Italo-Western wurde auch hier im spanischen Almería gedreht, und es gibt jede Menge stoppelige Männergesichter mit Kippen oder Mundharmonika im Mund, die à la Clint Eastwood und Charles Bronson posieren. Gerade in den vielen witzigen Details, Zitaten und Kalauern fühlt man sich gar an Asterix-Comics erinnert.“

Bei dem erwähnten kurzen Auftritt Karl Mays präsentiert dieser sein Buch „Der Schatz im Silbersee“, in dem ebenfalls eine Fahrt mit der Eisenbahn-Draisine eine Rolle spielt. Als Santa Maria in der Güllegrube versinkt, zitiert Winnetouch mit dem Satz „Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei mit der Übeltäterei!“ Wilhelm Buschs Klassiker Max und Moritz.

Am Ende erscheint die Gruppe der Schoschonen am "Schuh des Manitu" und singt, während sie im Laufschritt um die Ecke kommt, die Melodie, die in Stanley Kubricks Film "Full Metal Jacket" die Soldaten in der Ausbildung beim gemeinsamen Marschieren singen. In der letzten Szene des Filmes erwähnt der Erzähler, dass das gemeinsame Kind von Uschi und Ranger Stan Laurel heiße.

Alternative Versionen[Bearbeiten]

Extra Large[Bearbeiten]

Nach dem großen Erfolg des Filmes wurde für das Fernsehen eine Extra-Large-Version erstellt, für die eigens ein siebenminütiger Vorspann gedreht wurde. Er handelt zunächst davon, wie Abahachi und Winnetouch aufwuchsen. Neben drei Darstellern aus dem Kinofilm (Michael Bully Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian) waren auch weitere Personen am Dreh beteiligt, die im Kinofilm nicht zu sehen sind; unter anderem Natalia Avelon als junge Uschi, Anke Engelke und Philipp Krause als Eltern von Abahachi und Winnetouch, Herbert Feuerstein als Fotograf und Roland Künzel als Lehrer auf der Kiowas High School.

Zudem trat Herbig neben seinen Rollen als Abahachi und Winnetouch auch als deren Großvater Grauer Star auf, der an Elvis Presley erinnert. Als dieser nach einem verunglückten Stage Diving im Sterben liegt, vermacht er Abahachi die Schatzkarte, die zum Schuh des Manitu führt. Abahachi teilt sie anschließend zwischen sich, Winnetouch, Uschi und Dimitri auf. Zudem wird gezeigt, wie Ranger Abahachi das Leben rettet: An einem unbeschrankten Bahnübergang hat er diesen vor einem vorbeifahrenden Zug gerettet. Die beiden schließen daraufhin Blutsbrüderschaft.

Musik-Abweichungen von der Kinoversion[Bearbeiten]

In den VHS- und DVD-Veröffentlichungen und der Extra-Large-Fernsehfassung des Films wurde aus urheberrechtlichen Gründen teilweise andere Musik verwendet als in der Kinoversion. Nachdem Ralph Siegel Ähnlichkeiten mit seinem Winnetou-Musical von 1982 festgestellt hatte,[4][5] wurde das Hauptthema des Films umgeschrieben.[6] Ebenfalls aus juristischen Gründen wurde der Song „Baby Keep Smiling“ von Lou Bega im Abspann des Films durch den von Rick Kavanian intonierten Song „No Money 2 Live“ ersetzt.

Rezeption[Bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films beurteilte die Komödie als „stilechte, bis in technische Details aufmerksam nachempfundene Parodie auf die Karl-May-Filme der 60er-Jahre, die sich als absolut sinnfreie Nummernrevue gefällt und vor keiner Plattheit und Zote zurückschreckt, um oberflächlich-albern zu unterhalten. Die Mechanik der alten Kino-Klischees wird nur decouvriert, um die neuen Klischees der aktuellen Gag-Kultur auszubreiten.“[7]

Hervorgehoben wird generell die Treffsicherheit, mit der Stilelemente der Karl-May-Verfilmungen und Italo-Western aufgenommen und umgesetzt werden. Die einzelnen Gags werden jedoch meist als Blödeleien von mittelmäßiger Qualität charakterisiert, die schauspielerischen Leistungen bis auf wenige Ausnahmen als gering eingestuft.

Laut Spiegel Online scheint Herbig „darauf vertraut zu haben, dass die Winnetou-Sketche seiner TV-Show Bullyparade auch auf der großen Leinwand zünden, was aber nicht immer der Fall ist“. Spiegel Online empfindet die Leistungen Sky Du Monts als die herausragendsten des Filmes – die schauspielerischen Fähigkeiten der übrigen Darsteller seien „unterdurchschnittlich“. Gleichwohl würdigte das Onlinemagazin die „sehr professionelle“ Inszenierung Herbigs.

Pierre Brice, der Hauptdarsteller der Karl-May-Filme, und sein ostdeutsches Pendant Gojko Mitić lehnen die Komödie mit dem Argument ab, dass darin die Kultur der nordamerikanischen Indianer verunglimpft und der Lächerlichkeit preisgegeben werde. Gleichwohl äußerte sich Brice lobend über die gute Regiearbeit von Michael Herbig.

Das Fernsehmagazin prisma beurteilt den Film als „belanglos“ und meint: „Die Titelfiguren reden bayrisch, sind strunzdumm und reißen unterirdisch dämliche Kalauer, die kaum noch zu unterbieten sind.“[8]

Der Stern beurteilt den Film im Januar 2009 als „Blockbuster, dessen einziges witziges Element ein ultraschwuler Indianer ist“.[9]

Kinoerfolg[Bearbeiten]

Rund 12 Mio. Deutsche haben den Film Der Schuh des Manitu im Kino gesehen und damit gut 65 Mio. Euro eingespielt. In Österreich wurde der deutsche Blockbuster mit 1,78 Mio. Besuchern zum bislang erfolgreichsten Film. Mit diesen Einnahmen stellte der Film, der sich 27 Wochen in den Kino-Top-10 hielt, einen neuen Rekord auf. Die Drehkosten betrugen 4,5 Mio. Euro. Geschätzte 9 Mio. Euro sind an Herbig zurückgeflossen. Fast genau ein Jahr nach seinem Erststart kam der Film noch ein zweites Mal in einer etwas verlängerten, so genannten Extra-Large-Version (Abkürzung im Artikel: „EL“) in die Kinos. Hierzu wurden die schon in den Videotheken erschienenen DVDs zurückbeordert. Der Schuh des Manitu belegt derzeit Platz 1 der Liste der erfolgreichsten deutschen Filme in Deutschland seit Beginn der offiziellen Zuschauerzählung 1968.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2002
    • Deutscher Filmpreis in der Kategorie Sonderpreis der Jury
    • Deutscher Filmpreis in der Kategorie Publikumspreis
    • Bayerischer Filmpreis in der Kategorie Publikumspreis für den beliebtesten Film
    • Bayerischer Filmpreis in der Kategorie Sonderpreis des Ministerpräsidenten an Michael Herbig für seine Leistung als Regisseur
    • Jupiter in der Kategorie Bester deutscher Film
    • DVD Champion in der Kategorie Beste DVD-Produktion
  • 2003
    • DIVA-Award in der Kategorie Publikumspreis
    • DIVA-Award in der Kategorie DVD- und VHS-Verleih
    • Euregio Filmpreis der Aachener Zeitung in der Kategorie Erfolgreichster Film im Cinetower

Musical[Bearbeiten]

Am 7. Dezember 2008 hatte eine Musical-Fassung im Theater des Westens in Berlin Premiere, die bis 30. Mai 2010 aufgeführt wurde.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Gedreht wurde unter anderem in der Tabernas-Wüste, wo viele Klassiker des Italo-Westerns entstanden sind.
  • Im Film wird der Titel Straight to Hell der Power-Metal-Band Rage angespielt. Einige Ausschnitte wurden für das Musikvideo zu dem Titel verwendet.
  • Ecco Meineke sang alle männlichen Stimmen für die Gesangseinlagen, einschließlich der Chöre.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung (PDF; 38 kB) der FSK
  2. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  3. InsideKino: Die Wahrheit über „Der Schuh des Manitu“
  4. Filmmusik: Ärger über den Groove des Manitu. Spiegel Online. 24. August 2001.
  5. Musik- und Actionspektakel "Winnetou" mit Pierre Brice - Winnetou-Tournee, pierrebrice.de, abgerufen am 11. September 2013
  6. Alternate Versions. International Movie Database. Abgerufen am 11. September 2013.
  7. Der Schuh des Manitu im Lexikon des Internationalen Films
  8. prisma.de: Der Schuh des Manitu, aufgerufen am 24. Januar 2009
  9. stern.de: Und am Ende siegt immer das Tuntige, aufgerufen am 24. Januar 2009