Der Tag, an dem die Erde stillstand (2008)

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Filmdaten
Deutscher Titel Der Tag, an dem die Erde stillstand
Originaltitel The Day the Earth Stood Still
The day the earth stood still.svg
Produktionsland Vereinigte Staaten, Kanada
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 103 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Scott Derrickson
Drehbuch David Scarpa
Produktion Erwin Stoff
Paul Harris Boardman
Musik Tyler Bates
Kamera David Tattersall
Schnitt Wayne Wahrmann
Besetzung
Synchronisation

Der Tag, an dem die Erde stillstand (Originaltitel: The Day the Earth Stood Still) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs Scott Derrickson aus dem Jahr 2008. Es handelt sich um eine Neuverfilmung des gleichnamigen Werkes „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ aus dem Jahr 1951. Beide Filme basieren auf der Erzählung „Abschied vom Herrn“ (Originaltitel: Farewell to the Master) von Harry Bates.[1]

Als inoffizielle Fortsetzung wurde 2011 Der Tag an dem die Erde stillstand 2 – Angriff der Roboter (US-Originaltitel The Day The Earth Stopped) von und mit C. Thomas Howell auf den deutschen Markt gebracht.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film zeigt zu Beginn einen Bergsteiger Anfang des 20. Jahrhunderts, der am Abend während eines Schneesturms sein Camp einrichtet und plötzlich ein helles Licht am Himmel sieht, das sich schnell seinem Aufenthaltsort nähert. Er sieht auf einem Plateau eine hell leuchtende, rund zwei Meter große rotierende Sphäre. Als er sie berührt, erleidet er einen Schlag und fällt in Ohnmacht. Als er wieder aufwacht, ist die Kugel verschwunden und auf seiner Hand ist ein kreisförmiges Mal zu sehen. Erst später im Film wird deutlich, dass sich Außerirdische über diesen Weg DNA der Menschen besorgt haben.

Nach einer Überblendung: Die Astrobiologin Dr. Helen Benson wird in der Gegenwart aus ihrem Alltag gerissen, als eine Sondereinheit der Regierung sie von ihrem Haus abholt und zu einer Militärbasis bringt. Ein Objekt bewegt sich mit einem Zehntel der Lichtgeschwindigkeit auf die Erde zu, eine Katastrophe steht offenbar bevor. Doch es schlägt kein Asteroid ein, sondern es landet eine riesige Kugel im New Yorker Central Park, aus der der Außerirdische Klaatu (mit dem Antlitz des Bergsteigers aus dem 20. Jahrhundert) und ein riesiger Android, von den Militärs als „Genetisch organisierte Roboter-Technologie“, kurz GoRT, bezeichnet, aussteigen. Ein nervöser Soldat der angerückten Militäreinheiten schießt unvermittelt auf Klaatu, welcher in die Krankenstation der Militärbasis gebracht und operiert wird, um sein Leben zu retten. Aus seinem fremdartigen Außengewebe und einer Plazenta-Struktur schält sich dabei sein menschlicher Körper, der über die DNA dreier Lebensarten verfügt. Er ist ein Vertreter mehrerer außerirdischer Kulturen, deren Vorhaben es ist, „die Erde zu retten“. Benson glaubt zunächst, dass damit in erster Linie die Menschen gemeint seien.

Klaatu, der in dieser Angelegenheit vor den Vereinten Nationen sprechen möchte, wird in einer US-amerikanischen Militärbasis gefangen gehalten. Verteidigungsministerin Jackson will mit Hilfe eines Wahrheitsserums seine Absichten in Erfahrung bringen. Die anwesenden Wissenschaftler verweigern sich jedoch, nur Benson stimmt zu, ihm ein solches Präparat zu injizieren. Ihr gelingt es jedoch, ihm unbemerkt von den übrigen Personen lediglich eine harmlose Wasserlösung zu spritzen. Klaatu wird daraufhin an einen Lügendetektor angeschlossen und wiederholt dort seine Mission.

Mit Hilfe von Helen Benson gelingt Klaatu die Flucht aus der militärischen Anlage. Er trifft sich mit Wu, einem anderen seiner Rasse, der seit 70 Jahren unter den Menschen lebt und die Erfahrung gemacht hat, dass die Menschheit einerseits untereinander sowie mit der Erde zerstörerisch umgehe, andererseits jedoch auch positive und liebenswerte Eigenschaften habe. Die Entscheidung der außerirdischen Spezies, die Menschheit zu vernichten, scheint jedoch bereits unausweichlich festzustehen. Der von den Menschen bedrohte Planet soll – wegen seiner seltenen Fähigkeit, komplexes Leben zu ermöglichen – überleben können.

Helen, die Klaatu mit ihrem aufmüpfigen Stiefsohn Jacob auf der Flucht vor Polizei und Sondereinheiten begleitet, versucht Klaatu nun mit Hilfe des Nobelpreisträgers Barnhardt zu überzeugen, dass sich die Menschheit ändern kann und es wert ist, gerettet zu werden. Barnhardt erfährt im Gespräch, dass auch Klaatu´s Spezies sich erst geändert hat, als die Sonne in seinem Planetensystem zu explodieren drohte – seine Spezies also ebenfalls kurz vor dem Abgrund stand, wie es nun die Menschheit sei. Doch zunächst wird die Mission der Außerirdischen weiterverfolgt. Weitere Sphären auf dem gesamten Planeten bringen die Fauna in einer Art Arche Noah in Sicherheit. Jackson muss erkennen, dass der Planet vor den Menschen gerettet werden soll. Der Roboter GoRT wurde derweil in ein unterirdisches Labor gebracht. Versuche, seine Hülle aufzubrechen, misslingen. Stattdessen verwandelt er sich in Myriaden selbstreproduzierender Nanoroboter, die Naniten, die wie sich wie Insektenschwärme verhalten und aus dem Labor ausbrechen. Die Nanoroboter überziehen das gesamte Land und beginnen damit, Menschen sowie von Menschen geschaffene Objekte und Materialien zu verschlingen.

Jacob hegt Antipathien gegen Klaatu. Im Fernsehen sieht er eine von der Regierung fingierte Meldung, in der behauptet wird, bei Klaatu handele es sich um einen entflohenen Sträfling. Daraufhin verrät er der Polizei ihren Aufenthaltsort. Jacob wird von Helen getrennt, als Hubschrauber der Regierung bei ihrem Versteck auftauchen und Helen gegen ihren Willen zurück zur Verteidigungsministerin gebracht wird. Im Wald umherirrend trifft er jedoch auf Klaatu. Als dieser ihn vor dem Sturz von einer Brücke in einen Bach bewahrt, ändert sich Jacobs Bild von dem Außerirdischen. Alle drei verabreden telefonisch, sich am Grab von Jacobs Vater zu treffen, wo sich Stiefmutter und Stiefsohn versöhnen, und Klaatu zu der Erkenntnis kommt, dass die Menschen sich tatsächlich ändern können, „wenn sie kurz vor einem Abgrund stehen“, dafür jedoch „einen hohen Preis zu zahlen hätten“.

Klaatu begibt sich in den Central Park, um die zerstörerischen Nanoroboter-Schwärme aufzuhalten. Doch zunächst rettet er Helen und Jacob, deren Tod unmittelbar bevorsteht, da sich in ihren Körpern bereits Naniten befinden, indem er die Eindringlinge in seinen eigenen Körper aufnimmt. Gerade noch rechtzeitig erreicht er die Sphäre, die daraufhin einen gewaltigen elektromagnetischen Puls aussendet, der jegliche elektrischen und elektronischen Geräte auf der Erde unbrauchbar macht, ehe sie die Erde verlässt. Damit wird klar, was Klaatu mit „hohen Preis“ gemeint hatte. Mit der Deaktivierung der Nanobots ist die Auslöschung der Menschheit zunächst abgewendet und ihr wurde eine zweite Chance zum besseren Umgang mit dem ihr geschenkten Planeten Erde gegeben.

Hintergrund[Bearbeiten]

Produktion und Veröffentlichung[Bearbeiten]

Der Film wurde in den USA, Kanada sowie Australien gedreht.[2] Die Dreharbeiten erstreckten sich vom 12. Dezember 2007 bis zum 21. März 2008.[3] Am 10. Dezember 2008 feierte der Film in mehreren Ländern gleichzeitig Premiere, darunter auch in der Schweiz.[4] Am Tag darauf war er in Deutschland und Österreich zu sehen.[4] Einen weiteren Tag später – am 38. Geburtstag von Jennifer Connelly – lief er in den USA an.[4] Dem Film stand ein geschätztes Budget von 80 Millionen US-Dollar zur Verfügung.[3] Bereits am Eröffnungswochenende wurden an den US-amerikanischen Kinokassen fast 30,5 Millionen US-Dollar eingespielt, insgesamt konnten in den USA knapp 79,4 Millionen US-Dollar eingenommen werden.[3] Weltweit lag das Einspielergebnis bei über 230,8 Millionen US-Dollar.[3]

Jennifer Connelly war Scott Derricksons erste Wahl für die Besetzung der Rolle der Helen Benson, während der Produzent Erwin Stoff die Besetzung der Rolle Klaatus mit Keanu Reeves als die für ihn einzige Wahl bezeichnete.[1] Bei der Besetzung der Rolle des Professors Barnhardt durch John Cleese befürchteten die Verantwortlichen eine Fehlbesetzung, da dieser in erster Linie mit komödiantischen Rollen verbunden würde.[1] Cleese hingegen hielt die ihm zugewiesene dramatische Rolle mit einem Anflug von subtilem Humor für einfacher zu spielen, als eine weitere Rolle eines manischen alten Mannes.[1] Schließlich musste die Filmcrew zugeben, die Dreharbeiten mit Cleese genossen zu haben.[1]

Im Finale der Filme „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ sowie „Cloverfield“ suchen die Protagonisten Schutz unter derselben am Central Park gelegenen Brücke.[1]

Zu Werbezwecken wurden u.a. in Köln lokalisierte Werbeplakate mit dem Schriftzug „Der Tag, an dem Köln stillstand“ aufgehängt.[1]

Weite Teile des Films sind in den Farben Grün und Blau gehalten, um die primären Farben der Natur aufzugreifen.[1]

Die DVD- und Blu-ray Disc-Veröffentlichungen des Films beinhalten die Originalverfilmung von 1951, umfassen darüber hinaus jedoch über kein weiteres Bonusmaterial.[1]

Vergleich der Original- und Neuverfilmung[Bearbeiten]

Scott Derrickson ist ein Bewunderer der Arbeit von Robert Wise, dem Regisseur der Filmvorlage von 1951.[1] Daher plante er bereits seit 1993 eine Neuverfilmung dieses Films.[1]

In weiten Teilen stimmen Originalverfilmung und Neuverfilmung überein. Beispielsweise fällt Jacobs Vater in beiden Fassungen an einem Kriegsschauplatz.[5] Weiterhin ist das Design des Androiden GoRT mit der Erstverfilmung von 1951 vergleichbar, allerdings entschied sich Scott Derrickson für eine biologische Variante im Gegensatz zur ursprünglichen mechanischen Version, da er die Meinung vertrat, fortschrittliche außerirdische Lebensformen würden eher biologische als mechanische Technologien entwickeln.[1]

In anderen Punkten weicht die Neuverfilmung von der von 1951 stammenden Erstverfilmung ab. Während es sich bei Klaatu in der ersten Verfilmung um einen Außerirdischen mit einem menschlichen Körper handelt, ist Klaatu in der Neuverfilmung ein Außerirdischer in einem menschlichen Körper.[1] Im Original wird Helen von Klaatu instruiert, die Worte „Klaatu Barada Nikto“ – welche von George Lucas in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ für drei Charaktere in Jabbas Palast verwendet und später im Film „Armee der Finsternis“ erneut aufgegriffen wurden – an GoRT zu richten, um diesen aufzuhalten, in der Neuverfilmung spricht Klaatu diese Worte hingegen selber, sogar in zwei unterschiedlichen Szenen.[1] Das Raumschiff, das Klaatu im Original nutzt, wurde in der Neuverfilmung auf Wunsch von Scott Derrickson gegen eine mysteriöser wirkende, glühende Sphäre eingetauscht.[1] In der Verfilmung von 1951 wird GoRT eine Höhe von 8 Fuß zugesprochen, in der Veröffentlichung von 2008 misst er 28 Fuß.[1] Nicht die US-amerikanische Hauptstadt Washington, D.C., sondern die „»heimliche Welthauptstadt« der Menschheit“ New York City sieht sich mit einer Landung der Außerirdischen konfrontiert.[5]

Synchronisation[Bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Synchronbuch von Tobias Meister unter der Dialogregie von Jan Odle durch die Synchronfirma Berliner Synchron Wenzel Lüdecke.[6][7]

Darsteller Deutscher Sprecher[7] Rolle
Keanu Reeves Benjamin Völz Klaatu
Jennifer Connelly Claudia Urbschat-Mingues Helen Benson
David Lewis Johannes Berenz Agent in Zivil
Robert Knepper Gerald Paradies Colonel
Roger R. Cross Tilo Schmitz General Quinn
J. C. MacKenzie Wolfgang Wagner Grossman
Jaden Smith Eric Stefanov Jacob Benson
Kyle Chandler Uwe Büschken John Driscoll
Jon Hamm Thomas Nero Wolff Michael Granier
James Hong Dr. Chuanjie Huang Mr. Wu
David Richmond-Peck Olaf Reichmann Polygraph Operator
John Cleese Thomas Danneberg Professor Barnhardt
Kathy Bates Regina Lemnitz Verteidigungsministerin Regina Jackson
Mousa Kraish Jan Odle Yusef
Uli Krohm Arzt bei der Obduktion
Boris Tessmann Pfleger

In der deutschsprachigen Fassung ist der Abspann musikalisch unterlegt mit dem Titel Vergiftet im Schlaf von Thomas D.

Rezeption[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

David Kleingers verriss den Film in seiner Kritik für Spiegel Online: „Scott Derricksons Neuinterpretation ist kein saftiges, geschweige denn provokantes Spektakel, sondern eher das filmische Äquivalent zum drögen Spekulatius: „Staubtrocken, frei von Geschmack, lieblos garniert mit vorgestanzten Spezialeffekten und serviert von den ratlosen Stars Keanu Reeves und Jennifer Connelly.“ Der „mahnende Appell des Originals“ weiche „einem diffusen Zen-Geschwurbel sowie der freundlichen Absichtserklärung, in Zukunft einfach ein bisschen netter zu Tieren, Pflanzen und Mitmenschen zu sein“.[8]

In seiner Kritik für den Tagesspiegel sah Sebastian Handke das Hauptproblem des Films darin, dass er im Gegensatz zum Original auch ein Katastrophenfilm sein wolle: „Dafür aber müsste man diesem Stoff epische Breite geben. Der Tag … wirkt jedoch, als hätte der Film auf eine Länge von 100 Minuten gekappt werden müssen. Die Handlung entfaltet sich hastig und oft unlogisch, die Hauptfiguren finden daher nicht wirklich zueinander – und Endzeitstimmung kommt schon gar nicht auf“. Doch sei der Film letztlich „keineswegs das Desaster, das die Fans des Originals befürchtet haben“.[9]

Die Filmzeitschrift Cinema schrieb im Fazit: „Scott Derrickson packt sein biblisch dröhnendes Endzeittheater mit viel Action und Computertricks voll, was den messianischen Kitsch auch nicht erträglicher macht: das Wort zum Sonntag in Überlänge.“[10]

Das Lexikon des Internationalen Films schreibt: „Der mit christologischen Attributen jonglierende Film versäumt es, die Kritik an menschlichen Missständen, die das Original vor dem Hintergrund des Kalten Krieges formulierte, glaubwürdig zu aktualisieren. Nicht mehr als eine leidlich unterhaltsame Revision der Vorlage, deren pazifistische Botschaft unterlaufen wird, da die Mahnung zum Frieden mit einem strafenden Zerstörungsszenario koppelt ist.“[11]

Vergleich der Original- und Neuverfilmung[Bearbeiten]

Georg Mannsperger sah in der Neuverfilmung des Science-Fiction-Films von 1951 einen „Ansatz zu einer zeitgemäßen Neuinterpretation eines existierenden Stoffes“. Damit „stellt er einen repräsentativen Ausschnitt des gegenwärtigen Zeitgeistes dar, wie es schon beim Film von 1951 der Fall war“. In den 1950er Jahren wurde noch die „Paranoia vor kommunistischer Unterwanderung“ sowie die amerikanische Gesellschaft, die „sich ungerechtfertigt der Verfolgung des amerikanischen Militärs ausgesetzt sieht“, sowie die angesichts des Kalten Krieges eine „utopische Vision eines von außen erzwungenen weltweiten Friedensprozesses als evolutionären Weiterentwicklungsprozess der Menschheit“ thematisiert. Fast 60 Jahre später wird die „Angst vor der ökologischen Zerstörung der Erde“ in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt. „Die außerirdische Macht, die in der Originalverfilmung gekommen war, um die Zivilisationen anderer bewohnter Planeten vor den kriegerischen Auswüchsen einer in den Weltraum vordringenden, atomar bewaffneten Menschheit zu schützen, ist in der Neuverfilmung […] an der Rettung des Planeten Erde selbst und der darauf entwickelten Artenvielfalt interessiert, die durch die Menschheit zerstört zu werden droht.“ Neben dieser seiner Meinung nach gelungen zeitgemäßen Neuinterpretation ist Mannsperger der Meinung, die „Neuverfilmung hätte durchaus das Potenzial geboten, der allzu glatt gütig-weisen Figur des Originals eine kantigere, mehrdimensionalere Figur gegenüberzustellen“. Da der Film sich jedoch „zu einer idealistischen Auflösung hinreißen“ lässt und „und die bereits angelaufene Zerstörung der Zivilisation abbläst“, „wird die zuvor durchaus wirkungsvoll aufgebaute Ambivalenz des außerirdischen Besuchers […] konterkariert“. Positiv sah Mannsperger, dass man bei den beiden Interpretationen „eher die wenigen gemeinsamen Elemente sucht als die zahlreichen Weiterentwicklungen“ und lobt, dass die Neuverfilmung „ein im Vergleich zum Original weniger konservatives Gesellschaftsbild darzustellen“ vermag, indem sie sich einem weiblichen US-Verteidigungsminister, mit Helen Benson einer anerkannten Astro-Biologin statt einer Hausfrau und Mutter sowie dem afroamerikanischen Jungen Jacob bediene.[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Regisseur Scott Derrickson gewann 2007 die MovieGuide Awards in der Kategorie „Best Film for Mature Audiences“.[12] 2008 wurden William R. Dean und David Husby bei den Satellite Awards in der Kategorie „Bester Tonschnitt“ nominiert, während Jeffrey A. Okun eine Nominierung in der Kategorie „Beste Visuelle Effekte“ erhielt.[12] 2009 folgte eine Nominierung des Films für eine Goldene Himbeere in der Kategorie „Schlechteste Neuverfilmung oder billigster Abklatsch“.[12] Ebenfalls 2009 wurden Jeffrey A. Okun, R. Christopher White, Thomas Boland sowie Ben Thompson bei den VES Awards in der Kategorie „Best Single Visual Effect of the Year“ für die Wiedergeburt Klaatus nominiert.[12] Schließlich erhielt der Film eine Nominierung bei den Saturn Awards 2009 in der Kategorie „Best Science Fiction Film“, während Jaden Smith den Saturn Award als „Best Performance by a Younger Actor“ gewann.[12]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p Internet Movie Database: Hintergrundinformationen
  2. Internet Movie Database: Drehorte
  3. a b c d Internet Movie Database: Budget und Einspielergebnisse
  4. a b c Internet Movie Database: Starttermine
  5. a b c Vergleichende Filmkritik von Original und Remake, Georg Mannsperger
  6. DVD-Abspann
  7. a b Der Tag, an dem die Erde stillstand (2008) in der Deutschen Synchronkartei, abgerufen am 25. Februar 2012.
  8. Apokalypse mit doofem Alien, Kritik auf Spiegel Online, David Kleingers, 9. Dezember 2008, abgerufen am 13. Dezember 2008
  9. Wir sind die Plage des Planeten, Kritik im Tagesspiegel, Sebastian Handke, 11. Dezember 2008, abgerufen am 13. Dezember 2008
  10. Der Tag, an dem die Erde stillstand, Kritik in der Cinema, abgerufen am 29. März 2009
  11. Der Tag, an dem die Erde stillstand im Lexikon des Internationalen Films
  12. a b c d e Internet Movie Database: Nominierungen und Auszeichnungen