Der Todeskuss des Dr. Fu Man Chu

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Filmdaten
Originaltitel Der Todeskuss des Dr. Fu Man Chu
Der Todeskuss des Dr Fu Man Chu Logo 001.svg
Produktionsland Deutschland, Spanien, USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1968
Länge 89 (dt. V. 78) Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Jess Franco
Drehbuch Harry Alan Towers
(als Peter Welbeck)
Produktion Harry Alan Towers
Musik Gert Wilden
Daniel J. White
Kamera Manuel Merino
Schnitt Waltraut Lindenau
Allan Morrison
Besetzung

Der Todeskuss des Dr. Fu Man Chu (in manchen Datenbanken auch unter der früheren Schreibweise Der Todeskuß des Dr. Fu Man Chu geführt) ist der vierte Film der Dr.-Fu-Man-Chu-Serie des britischen Produzenten Harry Alan Towers.

Handlung[Bearbeiten]

Dr. Fu Man Chu hat sich in den südamerikanischen Regenwald zurückgezogen und dort ein 500 Jahre altes Inka-Gift wiederentdeckt, welches seine Opfer erst erblinden lässt, ehe sie beim nächsten Vollmond sterben. Er infiziert seine Sklavinnen damit; sie sind immun dagegen und sollen seine Gegner küssen, um das Gift zu übertragen.

Fu Man Chus Erzfeind Nayland Smith wird von Celeste geküsst und macht sich daraufhin mit Dr. Petrie auf den Weg nach Südamerika, um das Gegengift zu finden. Mit Carl Jansens Hilfe finden sie Fu Man Chus Hauptquartier. Kurz vor Vollmond gelingt es Dr. Petrie, aus dem Blut von Carmen das Gegengift zu gewinnen und Nayland Smith zu retten.

Sonstiges[Bearbeiten]

Der Produzent Harry Alan Towers schrieb das Drehbuch unter dem Pseudonym „Peter Welbeck“. Shirley Eaton spielt in einer Szene mit, die allerdings während der Dreharbeiten zu dem im Anschluss (ebenfalls von Towers) produzierten Film Die sieben Männer der Sumuru entstand. Die deutsche Fassung unterscheidet sich von der englischsprachigen Originalfassung The Blood of Fu Manchu in Musik und Schnitt. Für die deutsche Überarbeitung waren Gert Wilden (Musik) und Waltraut Lindenau (Schnitt) zuständig; die deutschen Dialoge und die deutsche Synchron-Regie übernahm Manfred R. Köhler.

Kritiken[Bearbeiten]

„Sadistisch ausufernder Abenteuerfilm.“

Lexikon des internationalen Films[1]

„Grenzenlos ist die Fantasie der Filmleute, wenn es darum geht, eine geschäftsträchtige Figur zugunsten der Kinokasse am Leben zu erhalten.“

film-dienst, hier zitiert nach: Hahn/Jansen, S. 166

„Diese [...] sehr oberflächliche, unglaubwürdige deutsch-spanisch-amerikanische Coproduktion geriet [...] überaus brutal und an vielen Stellen penetrant sexbetont. Keinen Schuß Pulver wert (trotz Götz George und – in einem winzigen Sklavinnen-Röllchen – Ehefrau Loni von Friedl)!“

Evangelischer Filmbeobachter[2]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ronald M. Hahn; Volker Jansen: Lexikon des Science Fiction Films. 720 Filme von 1902 bis 1983. Originalausgabe, Heyne, München 1983 (Heyne-Buch; 01/7236), ISBN 3-453-01901-6

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Todeskuss des Dr. Fu Man Chu im Lexikon des Internationalen Films
  2. Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 403/1968