Der Todesschrei

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Filmdaten
Deutscher Titel Der Todesschrei
Originaltitel The Shout
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 86 Minuten
Stab
Regie Jerzy Skolimowski
Drehbuch Robert Graves (Autor)
Michael Austin (Drehbuch)
Produktion Jeremy Thomas
Musik Tony Banks
Rupert Hine
Mike Rutherford
Kamera Mike Molloy
Schnitt Barrie Vince
Besetzung

Der Todesschrei ist ein Horrorfilm des polnischen Regisseurs Jerzy Skolimowski aus dem Jahre 1978 und basiert auf einer Kurzgeschichte von Robert Graves. Produziert wurde er an der Küste von Devon.

Handlung[Bearbeiten]

Crossley erzählt eine verrückte Geschichte, seine eigene. Er erzählt sie in der Parkanlage einer psychiatrischen Heilanstalt einem Nicht-Insassen. Crossley erzählt, dass er eines Tages den Musiker Anthony Fielding aufgesucht hätte. Fielding wohnt zusammen mit seiner Frau in einem Landhaus am Meer. Fielding arbeitet und komponiert mit Geräuschen: er arbeitet mit Alltagstönen, dem Rauschen des Windes, den schwirrenden Wespen. Ebenfalls ist Fielding Organist in der benachbarten Kirche.

Crossley verfügt über eine seltsame Magie, die er von Aboriginales gelernt hatte und die mit Tönen, mit horrormäßigen Schreien, alle töten können, die nicht geschützt sind. Er wird bei den Fieldings als Gast aufgenommen, er nistet sich aber auch in deren Ehe ein. Es beginnt erotisch zu knistern und das Drama in der sich entwickelnden Dreiecksbeziehung erzeugt immer mehr Schauder und Horror. Kleinste, unscheinbare Gegenstände werden zu bedrohlichen Werkzeugen, wenn Crossley sie in seinen Händen hält. Crossley wird mit seinem schamanistischen Wahn zum Albtraum des Paares.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des Internationalen Films schrieb, „die Verunsicherung der modernen rationalen Weltsicht gelingt durch die subtile Mischung aus Fantastischem, Angst und Schrecken mit dem Alltäglichen. Ein reizvoller Film, auch wenn er in der implizierten Gegenwartskritik keinen klaren politischen Standpunkt findet.“[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Anlässlich der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 1978 wird der Film mit dem großen Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der musikalische und Geräuschhintergrund wurde für den Dolby-Film auf vierzig Tonspuren aufgezeichnet und zusammengemischt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Todesschrei im Lexikon des Internationalen Films