Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum

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Filmdaten
Deutscher Titel Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum
Originaltitel I Don’t Know How She Does It
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2011
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Douglas McGrath
Drehbuch Aline Brosh McKenna
Produktion Donna Gigliotti
Musik Aaron Zigman
Kamera Stuart Dryburgh
Schnitt Camilla Toniolo
Besetzung
Synchronisation

Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum (Originaltitel: I Don’t Know How She Does It) ist eine US-amerikanische Komödie des Regisseurs Douglas McGrath aus dem Jahr 2011. Der Film basiert auf dem Buch Working Mom von Allison Pearson. Premiere in Deutschland feierte der Film am 17. November 2011.

Handlung[Bearbeiten]

Kate Reddy arbeitet für ein Bostoner Finanzunternehmen. Sie ist Mutter eines Sohns und einer Tochter und mit dem arbeitslosen Architekten Richard verheiratet. Trotz dieser Doppelbelastung in Familie und Beruf bekommt sie beide Welten, wenn auch etwas chaotisch, doch unter einen Hut. Als Kate ein großes Projekt übertragen wird, was von ihr eine Vielzahl zusätzlicher Reisen erfordert, und es bei ihrem Mann beruflich ebenfalls bergauf geht, gerät das bisher bewährte System aus den Fugen. Zusätzlich macht Kates neuer Geschäftspartner, Jack Abelhammer, ihr Avancen wohingegen keine Zeit für gemeinsame Momente mit ihrem Mann bleiben.

Hintergrund[Bearbeiten]

Bei Produktionskosten von ca. 24 Mio. US-Dollar[1] spielte der Film weltweit ca. 30,5 Mio. US-Dollar ein.[2]

Sarah Jessica Parker und Pierce Brosnan spielten bereits in Mars Attacks zusammen.

Rezeption[Bearbeiten]

Der Film erhielt eher schlechte Kritiken. Bei Rotten Tomatoes erhält der Film lediglich 17 %, basierend auf 109 Kritiken mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4/10.[3] Stefan Jung kritisiert, dass, im Gegensatz zum Buch, im Film nur seichte Klischees übrig geblieben sein.[4] Die Filmzeitschrift Cinema urteilt: "Romanze mit vielen Gesten und nur wenig Geist."[5]

Das Lexikon des Internationalen Films meinte: „Sympathische, inszenatorisch etwas behäbige Beziehungskomödie, die mit einigen vorwitzigen Spitzen, ansonsten aber eher handzahm und betont "romantisch" das wichtige Thema der Geschlechterrollenverteilung angeht.“[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Sarah Jessica Parker wurde als schlechteste Darstellerin 2012 für die Goldene Himbeere nominiert.

Synchronisation[Bearbeiten]

Die Synchronisation wurde von Scalamedia GmbH in Berlin unter der Regie von Katrin Fröhlich durchgeführt, wofür Tobias Neumann das Dialogbuch verfasste.[7]

Darsteller Synchronstimme Rolle
Sarah Jessica Parker Irina von Bentheim Kate Reddy
Pierce Brosnan Frank Glaubrecht Jack Abelhammer
Greg Kinnear Bernd Vollbrecht Richard Reddy
Christina Hendricks Anna Carlsson Allison Henderson
Seth Meyers Timmo Niesner Chris Bunce
Kelsey Grammer Frank-Otto Schenk Clark Cooper
Emma Rayne Lyle Celina Gaschina Emily Reddy
Mark Blum Reinhard Kuhnert Lew Reddy
Jane Curtin Kerstin Sanders-Dornseif Marla Reddy
Olivia Munn Katrin Fröhlich Momo Hahn
Jessica Szohr Tanya Kahana Paula
Busy Philipps Katrin Zimmermann Wendy Best

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Amy Kaufman: Movie Projector: 3-D version of 'Lion King' to reign at box office. In: Los Angeles Times. 15. September 2011. Abgerufen am 17. September 2011.
  2. I Don't Know How She Does It. boxofficemojo.com, abgerufen am 9. April 2013.
  3. I Don’t Know How She Does It. rottentomatoes.com, abgerufen am 9. April 2013.
  4. Stefan Jung: Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum. critic.de, 8. Oktober 2011, abgerufen am 9. April 2013.
  5. DER GANZ NORMALE WAHNSINN - WORKING MUM. Cinema, abgerufen am 9. April 2013.
  6. Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum im Lexikon des Internationalen Films
  7. Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 25. April 2013.