Derental

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Derental
Derental
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Derental hervorgehoben
51.6947222222229.4297222222222260Koordinaten: 51° 42′ N, 9° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Holzminden
Samtgemeinde: Boffzen
Höhe: 260 m ü. NHN
Fläche: 9,23 km²
Einwohner: 612 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37691
Vorwahl: 05273
Kfz-Kennzeichen: HOL
Gemeindeschlüssel: 03 2 55 009
Adresse der Verbandsverwaltung: Heinrich-Ohm-Straße 21
37691 Boffzen
Webpräsenz: www.derental.de
Bürgermeister: Karl-Friedrich Pieper (FDP)
Lage der Gemeinde Derental im Landkreis Holzminden
Hessen Nordrhein-Westfalen Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Hildesheim Landkreis Northeim Arholzen Bevern (Landkreis Holzminden) Bevern (Landkreis Holzminden) Bodenwerder Boffzen Boffzen Derental Derental Derental Derental Boffzen (gemeindefreies Gebiet) Brevörde Deensen Deensen Deensen Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Delligsen Dielmissen Eimen Eimen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Fürstenberg (Weser) Golmbach Halle (Weserbergland) Hehlen Hehlen Heinade Heinade Heinade Heinsen Heyen Holenberg Holzen (bei Eschershausen) Holzminden Holzminden Holzminden (gemeindefreies Gebiet) Kirchbrak Lauenförde Lenne (Niedersachsen) Lüerdissen Merxhausen (gemeindefreies Gebiet) Negenborn Ottenstein (Niedersachsen) Pegestorf Polle Stadtoldendorf Vahlbruch Wangelnstedt Wenzen (gemeindefreies Gebiet)Karte
Über dieses Bild

Derental ist eine Gemeinde in Niedersachsen (Deutschland) im Landkreis Holzminden und gehört zur Samtgemeinde Boffzen.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Derental liegt im Südwestteil des Mittelgebirges Solling im Naturpark Solling-Vogler in einem geologischen Graben[2]. In Richtung Südwesten fällt die zumeist bewaldete Mittelgebirgslandschaft durch das Steimketal zur nahen Weser ab.

Geschichte[Bearbeiten]

Derental erst zur Zeit Heinrichs des Jüngeren (1489–1568) erstmals in Aufzeichnungen erwähnt. In Derental gibt es eine evangelische Kirche (St. Markuskirche), die 1575 errichtet wurde.

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen endete am 4. Juli 1972 die Selbstständigkeit der Gemeinde Derental und sie wurde Mitglied der neuen Samtgemeinde Boffzen.

Bis Ende 2010 war Derental staatlich anerkannter Erholungsort.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit September 2006 ist Karl-Friedrich Pieper (FDP) Bürgermeister von Derental.

Wappen[Bearbeiten]

Senkrecht gestreift, in den Farben rot, gelb, grün. Im Vordergrund befindet sich ein Löwe, in dessen Herz ein blutiger Speer steckt.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich nach der Kommunalwahl am 11. September 2011 folgendermaßen zusammen:[3][4]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
Gemeindewahl 2011
 %
40
30
20
10
0
36,76 %
36,76 %
26,48 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+10,38 %p
-8,13 %p
-2,25 %p
FDP Freie Demokratische Partei 36,76 2 26,38 1 13,93 1
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 36,76 3 44,89 4 50,49 5
WGD Wählergemeinschaft Derental 26,48 3 28,73 3 35,57 3
gesamt 100,0 8 100,0 8 100,0 9
Wahlbeteiligung in % 70,38 68,99

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Derental lebt vor allem vom Tourismus mit mehreren Pensionen und war bis Ende 2010 staatlich anerkannter Erholungsort.[5]

Bauten[Bearbeiten]

Im Ort gibt es ein Warmwasser-Hallenbad (bis 30 °C), einen Sportplatz und einen Schießstand im Dorfgemeinschaftshaus. Das Hallenbad ist seit Mitte 2013 durch die Mehrheitsfraktion der Samtgemeinde Boffzen geschlossen. Einer Übernahme durch den Förderverein wurde auch 2014 nicht zugestimmt.

Infrastruktur
Neuhäuser Str. (Anger)
Sportplatz Derental
Derentaler Park
Kirche

Verkehr[Bearbeiten]

Über die Kreisstraße 53 besteht eine Verbindung nördlich nach Fürstenberg, östlich zur Bundesstraße 241 und über die Kreisstraße 54 westlich nach Meinbrexen zur Landesstraße 550.

Die nächstgelegenen Bahnstationen sind Lauenförde (7 km) an der Bahnstrecke Ottbergen-Northeim/Göttingen (KBS 356) und Höxter (12 km) an der Bahnstrecke Altenbeken–Kreiensen (KBS 403 und 355). Zudem bestehen Busverbindungen nach Beverungen, Fürstenberg, Höxter und Holzminden.

Bildung[Bearbeiten]

Von 1732 bis 1974 bestand eine Dorfschule (Volksschule). Die Schüler nutzen heute die Grundschule Lauenförde sowie die Hauptschule, Realschule und Gymnasium im nordrhein-westfälischen Beverungen. In Derental gibt es außerdem noch einen Kindergarten.

Kultur[Bearbeiten]

Osterfeuer 2011
  • jährliche Osterfeuer
  • Gottesdienste

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. Helmut Jäger, Erhard Kühlhorn: Historisch-Landeskundliche Exkursionskarte von Niedersachsen: Blatt Osterode am Harz, 1996, S. 7
  3. http://wahlen.kds.de/2011kw/Daten/255403_000041/index.html
  4. http://wahlen.kds.de/2006kw/Daten/BOF/6_MAIN_E_GEMEINDEWAHL_DERENTAL_2006.html
  5. Niedersächsischer Landtag, 16. Wahlperiode, Drucksache 16/3359: Kleine Anfrage "Welchen Stellenwert haben Prädikate wie „staatlich anerkannter Luftkurort“ speziell für den Heidetourismus und die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen?" (PDF; 100 kB). Abgerufen am 22. März 2011.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Derental – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien