Deron Quint

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Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Deron Quint Eishockeyspieler
Deron Quint
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 12. März 1976
Geburtsort Durham, New Hampshire, USA
Größe 186 cm
Gewicht 83 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Nummer #2
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1994, 2. Runde, 30. Position
Winnipeg Jets
Spielerkarriere
1993–1995 Seattle Thunderbirds
1995–1996 Winnipeg Jets
1996–2000 Phoenix Coyotes
2000 New Jersey Devils
2000–2002 Columbus Blue Jackets
2002–2003 Phoenix Coyotes
2003–2004 Chicago Blackhawks
2004–2005 HC Bozen
2005 EHC Kloten
2005–2009 Eisbären Berlin
2009–2010 Neftechimik Nischnekamsk
2010–2013 HK Traktor Tscheljabinsk
2013 HK Spartak Moskau
2014 HK ZSKA Moskau
seit 2014 HK Traktor Tscheljabinsk

Deron Timothy Quint (* 12. März 1976 in Durham, New Hampshire) ist ein professioneller US-amerikanischer Eishockeyspieler, der seit Juni 2014 erneut beim HK Traktor Tscheljabinsk in der Kontinentalen Hockey-Liga unter Vertrag steht.

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Der 1, 88 m große Verteidiger begann seine Karriere bei den Seattle Thunderbirds in der kanadischen Juniorenliga WHL, bevor er beim NHL Entry Draft 1994 als 30. in der zweiten Runde von den Winnipeg Jets ausgewählt (gedraftet) wurde.

Schon in seiner Rookie-Saison in der NHL spielte der Linksschütze in 51 Spielen für die Jets, dabei gelangen ihm fünf Tore und 13 Assists, obwohl er vor der Saison nicht den Ruf eines offensiven Abwehrspielers hatte. Es gelang ihm sogar den 1931 von Nels Stewart (Montreal Maroons) aufgestellten Rekord von zwei Toren innerhalb von vier Sekunden einzustellen. Auch nach dem Umzug seines Franchises nach Phoenix und der daraus resultierenden Umbenennung in Phoenix Coyotes gehörte Quint zum NHL Kader, bis er am 7. März 2000 im Tausch gegen Lyle Odelein zu den New Jersey Devils transferiert wurde. Schon am 23. Juni desselben Jahres folgte mit den Columbus Blue Jackets die dritte NHL-Station Quints, wo er bis zum Ende der Saison 2001/02 verblieb.

Für eine Saison kehrte Quint zu den Coyotes zurück, sein bisher letztes Engagement in der NHL endete 2004 bei den Chicago Blackhawks, während des Lockouts 2004/05 spielte er für den HC Bozen in der Serie A, nach 16 Spielen in der Nationalliga A bei den Kloten Flyers wechselte der Amerikaner schließlich während der Saison 2005/06 nach Berlin.

Mit den Eisbären wurde Deron Quint schon in seiner ersten DEL-Saison Deutscher Meister, nach Ende der Regulären Saison 2006/07 wurde er mit 46 Punkten hinter Jame Pollock (Sinupret Ice Tigers) und Stéphane Julien (Kölner Haie) drittbester Scorer unter den DEL-Verteidigern. Nach dem Playoff-Ausscheiden der Eisbären in der Saison 2006/07 wurde Quint für die letzten 5 regulären Saisonspiele an die New York Islanders ausgeliehen. Bereits in der folgenden Spielzeit lief der Abwehrspieler allerdings wieder für die Eisbären auf.

Trotz eines Vertrages bis 2010 wechselte er nach der Saison 2008/09 in die Kontinentale Hockey-Liga zu Neftechimik Nischnekamsk. 2010 wurde er vom Ligarivalen HK Traktor Tscheljabinsk verpflichtet und war in der Saison 2010/11 mit 21 Treffern der torgefährlichste Verteidiger der KHL. Während der Saison 2012/13 wurde er zum KHL All-Star Game eingeladen.

Ab Mai 2013 stand Quint beim HK Spartak Moskau unter Vertrag. Nachdem feststand, dass Spartak die Play-offs der Saison 2013/14 verpassen würde, gab der Klub Quint Mitte Januar 2014 gegen eine Kompensationszahlung an den HK ZSKA Moskau ab, für den er bis Saisonende noch 12 Einsätze absolvierte. Anschließend kehrte er zum HK Spartak zurück, da dieser aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten den Spielbetrieb einstellte, verpflichtete Traktor Tscheljabinsk Quint im Juli 2014.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1993/94 Seattle Thunderbirds WHL 63 15 29 44 47 9 4 12 16 8
1994/95 Seattle Thunderbirds WHL 65 29 60 89 82 3 1 2 3 6
1995/96 Springfield Falcons AHL 11 2 3 5 4 10 2 3 5 6
1995/96 Winnipeg Jets NHL 51 5 13 18 22
1995/96 Seattle Thunderbirds WHL 5 4 1 5 6
1996/97 Springfield Falcons AHL 43 6 18 24 20 12 2 7 9 4
1996/97 Phoenix Coyotes NHL 27 3 11 14 4 7 0 2 2 0
1997/98 Springfield Falcons AHL 8 1 7 8 10 1 0 0 0 0
1997/98 Phoenix Coyotes NHL 32 4 7 11 16
1998/99 Phoenix Coyotes NHL 60 5 8 13 20
1999/00 Phoenix Coyotes NHL 50 3 7 10 22
1999/00 New Jersey Devils NHL 4 1 0 1 2
2000/01 Syracuse Crunch AHL 21 5 15 20 30
2000/01 Columbus Blue Jackets NHL 57 7 16 23 16
2001/02 Columbus Blue Jackets NHL 75 7 18 25 26
2002/03 Springfield Falcons AHL 4 1 2 3 4
2002/03 Phoenix Coyotes NHL 51 7 10 17 20
2003/04 Chicago Blackhawks NHL 51 4 7 11 18
2004/05 HC Bozen Italy 14 5 11 16 10
2005/06 Kloten Flyers Nat A 16 5 9 14 6
2005/06 Eisbären Berlin DEL 31 5 7 12 26 11 5 6 11 6
2006/07 Eisbären Berlin DEL 52 18 28 46 34 3 1 0 1 12
2006/07 New York Islanders NHL 5 0 0 0 0
2007/08 Eisbären Berlin DEL 56 21 30 51 28 14 6 3 9 4
2008/09 Eisbären Berlin DEL 52 16 32 48 20 12 2 4 6 4
2009/10 Neftechimik Nischnekamsk KHL 42 5 11 16 22 9 1 0 1 6
2010/11 HK Traktor Tscheljabinsk KHL 53 21 11 32 26
2011/12 HK Traktor Tscheljabinsk KHL 47 8 14 22 42 16 1 8 9 0
2012/13 HK Traktor Tscheljabinsk KHL 52 5 12 17 25 25 3 11 14 2
WHL gesamt 128 44 89 133 129 17 9 15 24 20
AHL gesamt 87 15 45 60 68 23 4 10 14 10
Serie A gesamt 14 5 11 16 10 0 0 0 0 0
Nationalliga A gesamt 16 5 9 14 6 0 0 0 0 0
DEL gesamt 191 60 97 157 108 40 14 13 27 26
NHL gesamt 463 46 97 143 166 7 0 2 2 0

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten]