Deuerling
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Regensburg | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Laaber | |
| Höhe: | 417 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,13 km² | |
| Einwohner: |
2079 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 292 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 93180 | |
| Vorwahl: | 09498 | |
| Kfz-Kennzeichen: | R | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 75 127 | |
| Gemeindegliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Jakobstraße 9 93164 Laaber |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Helmut Wich-Fähndrich (SPD/FW) | |
| Lage der Gemeinde Deuerling im Landkreis Regensburg | ||
Deuerling ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Laaber.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt westlich von Regensburg im Ostausläufer des Fränkischen Jura im Tal der Schwarzen Laber.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Deuerling hat 7 amtlich benannte Ortsteile[2]:
Geschichte [Bearbeiten]
Nach neueren Untersuchungen wurde Deuerling auf der linken Laberseite vor 650 v. Chr. von Bajuwaren in der Entstehungsphase Bayerns gegründet, wie Funde aus einem Reihengräberfeld bestätigen. Deuerling wird 1130 erstmals urkundlich erwähnt, bestand aber als Siedlung schon in merowingischer Zeit. Ansiedlungen pflegte man damals meist nach dem Oberhaupt der siedelnden Sippe zu bezeichnen. Aus alten Schreibweisen des Ortsnamens Deuerling kann man ableiten, dass dieses Oberhaupt im Fall der Gemeinde Deuerling Tiurilo (daher Tiurilia = Tverlinge = Deuerling) geheissen haben muss. Bis 1196 gehört der Ort zur Grafschaft Riedenburg. Von da an untersteht das Gebiet wechselnden Herren. 1972 kommt Deuerling zum Landkreis Regensburg.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder:
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: Unter von Silber und Blau geteiltem Schildhaupt in Gold zwei schräg gekreuzte schwarze Kupferhämmer über schwarzem Wellenschildfuß.
Das Gemeindewappen, 1967 entworfen und seit 1968 geführt, soll die Deuerlinger Geschichte in Kurzfassung symbolisieren. Auf goldenem Schild sind zwei gekreuzte Kupferhämmer zu sehen - Deuerling besaß nach 1580 einen Kupferhammer mit Schmelzwerk. Darüber liegen ein blauer und ein silberner Streifen - die Wappenfarben der Herren von Laaber, zu deren Herrschaft einst ein großer Teil der Gemeinde gehörte. Den Schildfuß bilden schwarze Wellen, sie kennzeichnen die Lage des Ortes an der Schwarzen Laber.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Kirche St. Martin in Deuerling: Die Kirche stammt aus dem Jahr 1281, sie wurde vom Bayernherzog Heinrich dem Kloster Prüfening gestiftet. Der Turm stammt von 1717 und wurde errichtet als der baufällige alte Turm bei Bauarbeiten einstürzte. Im 17. Jahrhundert erfolgte ein Umbau, 1723 und 1842 Erweiterungen. Besonderheit ist der Taufstein vom Adneter Typus, wie er in Oberbayern und im Salzburger Land verbreitet ist. Er stammt ursprünglich aus der Steinbauerhütte von Adnet nahe Hallein.
- Burgstall Egelsburg
- Burgstall Weihenstefen
- Franziskuskreuz
- Kreuzweg
- Liste der Baudenkmäler in Deuerling
Sport [Bearbeiten]
- Sportgelände TSV Deuerling
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
- A3
- Bundesstraße 8
- Haltepunkt Deuerling an der Bahnlinie Regensburg - Nürnberg
Bildung [Bearbeiten]
- Volksschule Deuerling
- Gemeindebibliothek Deuerling
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Karlheinz Geißler (* 1944), Wirtschaftspädagoge und Zeitforscher
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111215/204029&attr=OBJ&val=1010
Weblinks [Bearbeiten]
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