Deutsch-Französischer Ministerrat
Der Deutsch-Französische Ministerrat ist eine halbjährliche Zusammenkunft des deutschen Bundeskabinetts mit dem französischen Kabinett.
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[Bearbeiten] Ziele
Ziel des Ministerrats ist die Debatte eines breiten Spektrums an politischen Themen zwischen den Chefs der jeweiligen Ressorts.
[Bearbeiten] Organisation
Die Vorbereitung des Rats erfolgt durch die beiden Außenminister. Beide Regierungen verfügen über einen Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Diese koordinieren die Vor- und Nachbereitungen der Treffen.
[Bearbeiten] Geschichte
Der deutsch-französische Ministerrat ersetzte seit dem 40. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags am 22. Januar 2003 die bis dahin stattfindenden halbjährlichen Deutsch-französischen Gipfeltreffen.
Als erster Ministerrat zählt das Treffen am 22. Januar 2003 in Paris. Die weiteren Ministerräte waren:
- 2. Deutsch-Französischer Ministerrat am 18. September 2003 in Berlin
- 3. Deutsch-Französischer Ministerrat am 13. Mai 2004 in Paris
- 4. Deutsch-Französischer Ministerrat am 26. Oktober 2004 in Berlin
- 5. Deutsch-Französischer Ministerrat am 26. April 2005 in Paris
- 6. Deutsch-Französischer Ministerrat am 14. März 2006 in Berlin
- 7. Deutsch-Französischer Ministerrat am 12. Oktober 2006 in Paris
- 8. Deutsch-Französischer Ministerrat am 12. November 2007 in Berlin
- 9. Deutsch-Französischer Ministerrat am 9. Juni 2008 in Straubing
- 10. Deutsch-Französischer Ministerrat am 24. November 2008 in Paris
- 11. Deutsch-Französischer Ministerrat am 12. März 2009 in Berlin
- 12. Deutsch-Französischer Ministerrat am 4. Februar 2010 in Paris
- 13. Deutsch-Französischer Ministerrat am 10. Dezember 2010 in Freiburg im Breisgau
- 14. Deutsch-Französischer Ministerrat am 6. Februar 2012 in Paris
Im Herbst 2005 und 2009 entfiel der Rat aufgrund des in Deutschland stattfindenden Regierungswechsels.